CH409683A - Scharnier, insbesondere für auf- oder einwärtsschlagende Türen - Google Patents

Scharnier, insbesondere für auf- oder einwärtsschlagende Türen

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CH409683A
CH409683A CH1201162A CH1201162A CH409683A CH 409683 A CH409683 A CH 409683A CH 1201162 A CH1201162 A CH 1201162A CH 1201162 A CH1201162 A CH 1201162A CH 409683 A CH409683 A CH 409683A
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CH
Switzerland
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hinge
door
arm
furniture
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Application number
CH1201162A
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Heinze Richard
Original Assignee
Heinze Fa R
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/14Hinges with pins with two or more pins with four parallel pins and two arms
    • E05D3/142Hinges with pins with two or more pins with four parallel pins and two arms with at least one of the hinge parts having a cup-shaped fixing part, e.g. for attachment to cabinets or furniture
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


  Scharnier, insbesondere für     auf-    oder     einwärtsschlabende    Türen    Bei Türen, z. B. an Möbelstücken, Schränken,  Schreibtischen usw., die dicht nebeneinander oder seit  lich neben einer     Zimmerwand    aufgestellt sind, besteht  häufig die Schwierigkeit, dass die Tür beim Auf  schlagen zu weit auslädt und sich daher nicht öffnen  lässt, was     dazu    zwingt, das     Möbelstück    von den  Nachbarmöbeln oder der Wand entsprechend weit  abzurücken.     Hierdurch    entstehen     unerwünschte    Tot  räume, die auch schwer sauber zu halten sind.

       In     erhöhtem Masse gelten diese Schwierigkeiten bei Re  formküchen, bei denen die     einzelnen        tischartigen     Schränke eng aneinander gestellt sind.     Hier    soll kei  nerlei Zwischenraum zwischen den benachbarten  Möbelwänden auftreten. Auch sollen sich     benachbarte     Türen nicht gegenseitig sperren. Es besteht daher die  Aufgabe, die Türen für derartige Zwecke so auszu  bilden, dass sie während des     Schwenkens    nicht über  die seitliche Begrenzungsebene des Möbels hinaus  ragen.  



  Daneben besteht auch noch die Forderung, die  Gelenkteile der Tür von aussen unsichtbar zu halten.  Es sind schon eine Reihe von Konstruktionsvor  schlägen gemacht worden, die im wesentlichen darin  bestehen, das Gelenk bzw. Scharnier der Tür im  Innern derselben möglichst nahe an die äusserste Ecke  des Türquerschnitts zu verlegen.  



  Diese Konstruktionen kranken aber an dem  grundsätzlichen Mangel, dass der erstrebte Zweck nur  angenähert erreicht werden kann, dass besondere Ab  rundungen an den Türkanten vorgenommen werden  müssen, damit sie nicht während des     Schwenkens     gegen den Möbelkörper drücken und dass die Wand  teile der Tür, je mehr die Gelenkachse der Aussen  wandung genähert wird, umso dünner ausfallen müs-         sen,    wodurch weitere konstruktive Schwierigkeiten  entstehen.  



  Die vorliegende     Erfindung    hat sich demgegen  über die Aufgabe gestellt, ein Gelenk zu     schaffen,    das  sich     mit    allen seinen Teilen genügend weit     im        Innern     des Türkörpers befindet und     das    dennoch     ein    öffnen  ohne     überschreitung    der Seitenebene des Möbel  stückes ermöglicht. Erreicht wird dies dadurch, dass  ein durch Gelenkarme gebildetes, mindestens vier  Gelenkpunkte enthaltendes Gelenksystem vorgesehen  ist, von dem zwei benachbarte Gelenkpunkte     mit    dem  einen Bauteil, z. B. dem Möbelkörper, die beiden  anderen mit dem anderen Bauteil, z.

   B. der Tür, fest  verbunden sind.  



  Weitere     Einzelheiten    werden anhand der Figu  ren, die einige     Ausführungsbeispiele    darstellen, noch  näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die neue     Scharnieran-          ordnung    mit Zwischengehäuse und mit den benach  barten Möbel- und Türteilen, teilweise im Schnitt     in     einer ersten Ausführungsform in vergrössertem Mass  stab,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch den Beschlag mit       Hilfsplatte    für die Anordnung nach     Fig.    1,

         Fig.    2a einen Querschnitt durch den Beschlag mit  Hilfsplatte gemäss     Fig.    2,       Fig.    3 eine Draufsicht auf das Zwischengehäuse  in gewöhnlichem Massstab,       Fig.    3a einen Querschnitt durch das Zwischenge  häuse,       Fig.        4-    den Querschnitt durch ein     erfindnugs-          gemässes    Scharnier mit     abgeändertem    Tragkörper in  der     Offenstellung    in vergrössertem Massstab,

             Fig.    5 in gewöhnlichem     Massstab    eine Seitenan  sicht des Tragkörpers     gemäss        Fig.4,        links    aufge  schnitten.  



       Fig.    6 eine Draufsicht auf den Tragkörper nach       Fig.    5,       Fig.    7 und 8 Flachansichten der beiden Gelenk  arme,       Fig.    9 einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe       Scharnieranordnung    bei einem Möbelstück mit Zwi  schenwand,       Fig.    10 einen Schnitt in der Längsrichtung des in       Fig.    9 verwendeten Zwischenkörpers,       Fig.    11 einen Schnitt entlang der Linie     XI-XI     der     Fig.    10,       Fig.    12 eine Draufsicht auf die Anordnung nach       Fig.    10,

         Fig.    13 einen Schnitt durch die zugehörige     Ver-          stellplatte,          Fig.    14 eine Draufsicht auf die     Verstellplatte,          Fig.    15 die Unteransicht derselben,       Fig.    16 die Seiten- bzw.

   Stirnansicht der Verstell  platte,       Fig.    17 einen Schnitt durch die     Verstellplatte    auf  der anderen Seite der Mittelwand der     Fig.    9,       Fig.    18 die Draufsicht auf die Platte nach     Fig.    17,       Fig.    19 die Unteransicht der Platte nach     Fig.    17,       Fig.    20 die Stirnansicht der Platte nach     Fig.    17,       Fig.    21 einen Schnitt durch eine schwächere Zwi  schenplatte,       Fig.    22 die Stirnansicht der Platte nach     Fig.    21,

         Fig.    23 eine Draufsicht auf die Platte nach       Fig.    21,       Fig.    24 einen Schnitt durch eine aus einem Stück  bestehende Verstell- und Zwischenplatte,       Fig.    25 die Draufsicht auf die Platte nach     Fig.    24,       Fig.    26 die Unteransicht der Platte nach     Fig.    24,       Fig.    27 die Seitenansicht der Platte nach     Fig.    24,       Fig.    28 die Stirnansicht der Platte nach     Fig:

      24,       Fig.    29 einen Schnitt durch ein     Scharniergehäuse     für     Vollkunststofftüren    mit den benachbarten Teilen  der     Vollkunststofftür    entlang der Schnittlinie       XXIX-XXIX    der     Fig.    30,       Fig.    30 eine Draufsicht auf die Anordnung nach       Fig.    29,       Fig.    31 einen Schnitt durch das     Scharniergehäuse     entlang der Linie     XXXI-XXXI    der     Fig.    35,

         Fig.    32 einen Schnitt entlang der Linie       XXXII-XXXII    der     Fig.    35,       Fig.    33 einen Schnitt entlang der Linie       XXXIII-XXXIII    der     Fig.    35,       Fig.    34 einen Schnitt entlang der Linie       XXXIV-XXXIV    der     Fig.    32,       Fig.    35 eine Draufsicht auf das Gehäuse der       Fig.    29-34,       Fig.    36 einen Längsschnitt durch ein Scharnier       mit    Gelenkparallelogramm, zugehörigen benachbarten  Möbelteilen und Zwischengehäuse,

         Fig.    37 eine Draufsicht (zur     Hälfte)    auf das  Zwischengehäuse der     Fig.    36 in einer Ebene senkrecht  zur     Fig.    36,         Fig.    38 eine Draufsicht (zur Hälfte) auf das       Scharniergehäuse    der     Fig.    36,       Fig.    39 einen Schnitt (zur     Hälfte)    durch das  Zwischengehäuse entlang der Linie     XXXIX-XXXIX     der     Fig.    37,       Fig.    40 einen Schnitt (zur Hälfte)

   durch das       Scharniergehäuse    entlang der Linie     XXXX-XXXX     der     Fig.    38,       Fig.    41 einen Schnitt durch das zusammengesetzte  Zwischen- und     Scharniergehäuse    entlang der Linie       XXXXI-XXXXI    der     Fig.    37 und 38.  



  In     Fig.    1 ist 1 die Seitenwand eines Möbels, z. B.  eines Küchenschrankes, das bzw. der durch eine Tür  2 verschlossen ist. Die     Fig.    1 zeigt die Schliessstellung.  An der Innenseite der Möbelwand 1. ist ein Beschlag  teil 3 mit Hilfe von Schrauben 4 und 5 befestigt,  dessen frei herausragendes Ende 6 den mit dem Möbel  1 fest verbundenen Gelenkarm bildet. Der Teil 3,  6 ist als abgeschrägtes     U-Profil        ausgeführt,    wie aus       Fig.    2 näher ersichtlich. Die Schenkel 7 und 8 des U  besitzen Gelenkstellen 9 und 10 mit entsprechenden       Bolzen,    an denen die     Zwischengelenkarme    11 und 12       angelenkt    sind.

   Der Arm 11 ist dabei gewölbt ausge  bildet, damit er einerseits den Möbelkörper 1 nicht  berührt, während er anderseits in der voll geöffneten  Lage der Tür einen entsprechenden Anschlag an dem  Arm 6 findet.  



  Die freien Enden 13, 14 der Gelenkarme 11, 12  sind die Zapfen 15, 16 gelagert, die von dem Zwischen  gehäuse 17 gehalten sind. Die Form des Zwischen  gehäuses 17 ist aus     Fig.3    näher ersichtlich. Der  Querschnitt des Gehäuses ist zylindrisch, und zwar  so, dass es bequem in eine entsprechende Bohrung des  Türkörpers 2 von innen her eingeschoben werden  kann. Es kann daher auch in der Bohrung jede  beliebige Drehstellung einnehmen und wird in dieser  Stellung dadurch festgehalten, dass in geschlitzte       Spreizbohrugen    19, 20, die leicht     keilförmig    gehalten  sind, entsprechend zylindrische Bolzen 21, 22 ein  getrieben, das heisst geschlagen oder geschraubt, wer  den.

   Bei Kunststoff bildet sich beim Einschrauben  eines Gewindebolzens das entsprechende Gegenge  winde im Kunststoff von selbst. Der     Bolzen    kann       daher    auch beliebig oft     ein-    und ausgeschraubt wer  den. Praktische Versuche haben gezeigt, dass die       Spreizbefestigung    so hochwertig ist,     dass    ein unge  wolltes Lösen gänzlich ausgeschlossen ist.  



  Der Zwischenkörper 17 besitzt im Innern eine  Aussparung 23 für die Gelenkarme 11 und 12, die  vorzugsweise aus starkem Blech hochkant gebogen       sind.     



  Der Abstand in     Fig.    1 der hinteren Stirnseite 2'  der Tür 2 von der Seitenebene 1' im geschlossenen  Zustand der Tür beträgt etwa 7,5 Einheiten (3 mm)  und ist ohne weiteres tragbar bzw. sogar erwünscht,  um geringfügige bauliche Unterschiede von Tür  und Möbelwand möglichst wenig erkennbar zu  machen.  



       Besitzen    die     Gelenkarme    bzw. die Gelenkpunkt  entfernungen die Verhältniswerte<I>a =</I> 19,<I>b = 46,</I>      <I>c = 45, d</I> = 42 Einheiten wie in der Zeichnung       zugiundegelegt    (eine Einheit z. B. = 0,4 mm), so  beschreiben die Punkte e und f, auf die es im vor  liegenden     Zusammenhang    besonders     ankommt,    Wege  entsprechend den Kurven g und h. Wie aus deren  Verlauf erkennbar ist, hebt sich die Tür sehr schnell  von der Vorderfläche des Möbels 1 ab und auch der  Punkt e bleibt immer in genügendem Abstand von der  Seitenebene 1' des Möbels, um ein     völlig    ungehin  dertes Öffnen der Tür bis in die     90-93 -Stellung    zu  ermöglichen.

    



  Für die Ausrichtung der Tür gegenüber dem  Möbelkörper 1 nach dem Einbau ist an dem Be  schlag eine lose von den Schrauben 4 und 5 gehaltene       Hilfsplatte    24 vorgesehen, die ebenfalls wie der Be  schlag selbst     U-Profil    aufweist, und zwar so, dass die  beiden     U-Schenkel    25, 26 der Platte 24 und die  Schenkel 7, 8 des Beschlages 6     übereinandergreifen     und das Innere von aussen unsichtbar     ist.     



  Bei 27 ist an die Platte eine Gewindehülse     ange-          formt,    in welche eine Stellschraube 28 geschraubt ist,  deren Kopf 29 in eine Pfanne 30 des Beschlages 6  eingreift, wobei ein Durchbruch 31 vorgesehen ist, um  mittels eines Schraubenziehers in den     Schlitz    32 ein  greifen und die Schraube 28 verstellen zu können.  Diese Verstellung erfolgt zweckmässig bei geringer  Lockerung der Schrauben 4 und 5, kann also nach  dem Einbau erfolgen und ermöglicht die sehr genaue  Ausrichtung der Tür gegenüber dem Möbel 1. Die  Hilfsplatte 24 kann bei jedem Beschlag vorgesehen  sein, gegebenenfalls genügt aber auch eine Platte am  oberen oder unteren Beschlag 3.  



  Es ist auch möglich, die Seitenfläche 1' des  Möbelstückes in die Ebene der hinteren     Stirnseite    2'  der Tür 2 zu verlegen und dennoch ein übergreifen  von Türteilen über die Ebene 1' hinaus während der  Schwenkbewegung zu verhindern. Dies wird ermöglicht,  wenn der Punkt 10 bis zur Stelle 10' verlagert     wird,     das heisst, wenn der Gelenkarm c entsprechend bis  z. B. auf 27 Einheiten verkürzt wird. Die Punkte e,       f    vollführen dann Bewegungen entlang den Kurven     g'     und h', die, wie erkennbar, stets links von der Ebene  1' verlaufen.     Natürlich    muss in solchem Falle aber das  linke nicht dargestellte Ende der Tür 2 entsprechende  Ausweichmöglichkeit besitzen.

   Ferner ist es grund  sätzlich möglich, nicht nur aufschlagende, sondern  auch einschlagende Türen mit derartigen vierarmigen  Scharniergelenken auszubilden, ebenso wie durch  Veränderung der einzelnen     Gelenkarmlängen    und  Verlagerung der Gelenkstellen alle     möglichen    wei  teren Schwenkbewegungen erzielt werden können, die  sich durch Versuch oder Überlegungen ermitteln  lassen.  



  Bei der abgeänderten Ausführungsform gemäss  den     Fig.    4-8 sind Gelenkarme 11, 12 ähnlich denen  der     Fig.    1 ausgebildet. Als Tragkörper dient ein  zylindrisches Gehäuse 33, das einen nach der Möbel  seite hin offenen Raum 34 von abgestuft     T-förmiger     Gestalt     (Fig.6)    besitzt. Im ersten Teil 34a dieses  Raumes sind die beiden Gelenkösen 13 und 14 der         Gelenkarme    11 und 12 auf den Zapfen 15 und 16  schwenkbar     gelagert.    Diese Zapfen werden     ihrerseits     in Bohrungen 15' und 16' des Tragkörpers 33 gehal  ten.

   Da die Bohrung 16' weiter nach dem Inneren  des Tragkörpers 33 hin     liegt    und ausserdem die Be  anspruchung des Zapfens 16 nach dieser     Richtung    hin  erfolgt, ist diese Zapfenlagerung von     Natur    grösseren  Beanspruchungen gewachsen, während die Bohrung  15' kürzer ist und weiter nach aussen liegt und beim  weiten Öffnen der Tür auch in Richtung nach aussen  hin in gefährdender Weise beansprucht werden würde,       falls    dies nicht dadurch     vermieden    würde, dass der  hintere Gelenkarm 12, der in seinem Hauptteil 12a       (Fig.    7) breiter gehalten ist als der     Ösenteil    14,

   mit  seinen überstehenden Seitenteilen einen Anschlag an  den Schultern 37, 38 des Gehäuses 33 findet. Die  Schultern können entweder achsparallel zum Körper  33 oder wie dargestellt, etwas schräg verlaufen. Sie  sind aber jedenfalls so zu wählen, dass bei dem ge  wünschten Öffnungswinkel der Tür 2 ein satter An  schlag erfolgt. In dem schmalen Raum 34a sind die  Ösen 13 und 14 untergebracht.

   Der Teil 34b in der  Mitte des Raumes 34 ist so gehalten, dass sich die  breiteren Teile     lla    und 12a der beiden Gelenkarme  11, 12 frei bewegen können, während der Teil 34c  eine noch grössere Breite     besitzt,    um in der geschlos  senen Stellung der Tür 2 auch noch den     Beschlagteil     3 mit der Gelenkachse 10 bequem aufnehmen zu  können.     _     Wie die     Fig.7    und 8 zeigen, sind die beiden  Gelenkarme 11 und 12 untereinander im wesentlichen  gleichartig ausgebildet, nur mit dem Unterschied, dass  der Teil 11, vergleiche     Fig.    4 und 8, entsprechend  gewölbt ausgebildet ist, um die Ecke umgreifen     zu     können.  



  Das Gehäuse 33 besitzt nach der Rückseite hin  zweckmässige Hohlräume 35 an allen denjenigen Stel  len, an denen eine     Materialersparnis    vorgenommen  werden kann, so dass überall etwa gleiche Wandstärke  verbleibt. Die beiden     Spreizbohrungen    39 und 40 sind  zweckmässig unter einem Winkel zur Achsrichtung  des Tragkörpers 33: angeordnet.

   Dies hat zur Folge,  dass beim     Einführen    (Einschrauben oder Einschlagen)  der in     Fig.    5 gestrichelt angedeuteten     Spreizschraub-          stifte    oder     Bolzen    41 und 42 diese nicht nur den  Umfang des Tragkörpers 33 dehnen, sondern sich zu  sätzlich auch noch selbst mit ihrem umfangsmässig  überstehenden Teil in den Türkörper 2     eindrücken     und dadurch eine doppelte     Festhaltewirkung,    einmal  am ganzen     Umfang    des Tragkörpers und zum andern  durch ihr eigenes Eindrücken     in    den Türkörper, be  wirken.  



  Ein solcher Tragkörper ist daher selbst mit gröss  ten Kräften ohne Entfernung der Stifte aus dem  Türkörper nicht zu lösen und sichert die     Gelenk-          stiftenlastung.     



  Der durch den Anschlag     begrenzte        öffnungs-          winkel    kann ohne weiteres auch mehr     als    90  betra  gen, was insbesondere in den Fällen, in denen ein      gegebener Abstand von der Wand 43 voll ausgenutzt  werden soll,     vorteilhaft    ist.  



  In der Praxis hat sich gezeigt, dass in     einzelnen     Verarbeitungsbetrieben,     in    denen die     Scharniere    ge  mäss der Erfindung verwendet werden, die Tür- und  Wandstärken der damit     auszurüstenden    Möbel sehr       voneinander    abweichen können und dass diese bedeu  tenden Unterschiede dem Einsatz des Scharniers in  seiner bisher beschriebenen Grundform gewisse Gren  zen setzen. Es hat sich auch herausgestellt, dass die für  das     Kunststoffscharniergehäuse    zu bohrenden Löcher  in den Möbelstücken mitunter an den Rändern aus  splittern, besonders dann, wenn z.

   B. bei Küchen  schränken     harte    Kunststoffolien als Oberflächenbelag  zum     Einsatz    kommen. Um diese Nachteile zu ver  meiden, werden bei den Beispielen der     Fig.    9-28 die  Bauteile über weitere Zwischenkörper mit den Möbel  teilen verbunden.  



       In        Fig.    9 ist 33 wiederum ein     Schamiergehäuse     von zylindrischen Aussenabmessungen, das unter  Zwischenschaltung eines Zwischenringes 44 mit Ab  deckrand 44'     in        eine    entsprechend zylindrische Boh  rung     einer    Tür 2 eingesetzt ist. Die     Befestigung    erfolgt  mittels nicht dargestellter Spreizschrauben, wie sie bei  den früheren Ausführungsformen näher beschrieben  wurden.

   In dem Gehäuse 33 sind wiederum die beiden       Scharnierarme    11 und 12 bei 15 und 16 gelagert und  mit     ihren    anderen Enden bei 9 und 10 an einen       Beschlagkörper    45     angelenkt,    der in noch zu erläu  ternder Weise mit einer Mittelwand 46 starr ver  bunden ist. Die Verbindung erfolgt über eine     Ver-          stellplatte    47, die ihrerseits über eine Zwischenplatte  48     mit        Hilfe    von Befestigungsschrauben 49 von der  Mittelwand 46 getragen wird.

   Der Teil 45 ist schuh  artig ausgebildet und umfasst die     Verstellplatte    47  möglichst spiellos.     Ähnliches        gilt    zwischen der letz  teren und der mit entsprechender Vertiefung 48'     ver-          sehenen    Zwischenplatte 48, so dass die Teile 45, 47,  48 drehfest miteinander verbunden sind. Die Befesti  gungsschrauben 49 greifen durch die Mittelwand 46  und eine spiegelbildlich angeordnete zweite Zwischen  platte 50 hindurch in eine auf dieser befindliche  zweite     Verstellplatte    51 für eine zweite Tür 52 auf  der anderen Seite der Mittelwand 46.

   Die bauliche  Ausbildung der Zwischenplatte 48 ist aus den     Fig.    10  bis 12, die der     Verstellplatte    47 aus den     Fig.    13-16  und die der zweiten     Verstellplatte    51 aus den     Fig.    17  bis 20 ersichtlich.  



  Die gegenseitige Befestigung erfolgt über eine  Schraube 53, die in die     Verstellplatte    47     (Fig.    9) ein  greift unter Mitwirkung einer     Abstützschraube    54, die  ebenfalls in die Platte 47 eingeschraubt ist und über  einen Durchbruch 54' von aussen her verstellt werden  kann. Mit     Hilfe    der Schrauben 53, 54 ist eine sehr  genaue und schnelle Ausrichtung der Tür 2 möglich.

    Zur Entlastung des     Bolzens    15 sind an dem Scharnier  gehäusekörper 10 noch seitliche Anschlagflächen 37,  38 vorgesehen, gegen welche sich bei     völlig    geöffneter  Tür die seitlichen Flanken des     Scharnierarms    12 satt  anlegen und dadurch in der schon weiter oben be-         schriebenen    Weise zugleich den Öffnungswinkel der  Tür begrenzen. Die Teile der     Scharnieranordnung    für  die zweite Tür 52 sind im wesentlichen spiegelgleich  zu denen der Anordnung für die Tür 2, lediglich mit  dem Unterschied, dass die     Verstellplatte    51     mit    Ge  winde für die Schrauben 49 versehen ist.  



  Die     Fig.    21-23 zeigen eine Zwischenplatte 56 von  entsprechend kleineren Abmessungen, während in den       Fig.    24-28 eine aus einem Stück bestehende kombi  nierte Verstell- und Zwischenplatte 57 dargestellt ist,  deren Einzelbeschreibung sich erübrigt.  



  Die     Fig.    29-35 zeigen ein Beispiel für Vollkunst  stofftüren. In diesen Figuren ist 58 der     Körper    einer       Vollkunststofftür,    die bei 59 eine Verstärkung auf  weist, in die eine Aussparung 60     eingearbeitet    ist,  welche zur Aufnahme eines     Scharniergehäuses    61  dient. Das Gehäuse 61 lässt sich zweckmässig satt und       möglichst    ohne Spiel in die Aussparung 60 einbringen.  Es besitzt     einen    Flansch 62, der sich auf den durch  die     Aussparung    verbleibenden Rand 63 der Verstär  kung 59 auflegt und wird mit diesen durch Schrauben  64 fest verbunden.

   Wie besonders aus     Fig.    30 er  sichtlich, ragt derjenige Teil 65 des Gehäuses 61, der  zur Aufnahme der beiden Gelenkpunkte 66 und 67  für die nicht dargestellten Gelenkarme dient, bis in den  verstärkten Rand 68 der Tür 58 hinein, um die  Gelenkpunkte möglichst nahe der     Türseitenkante    zu  verlegen. Die Ausbildung der     Gelenkarme    und die  sonstigen     Einzelheiten    des Gehäuses mit Ausspa  rungen für die entsprechenden Teile der Gelenkarme  sind bei den früheren Beispielen näher beschrieben  und werden daher hier nicht weiter erläutert.

   Der  Flansch 62 enthält zweckmässig noch zwei Ausspa  rungen 69, 70 (siehe     Fig.    31, 30 und     Fig.    35), welche  dazu dienen, zwei nicht dargestellte Stäbe aufzu  nehmen, die über die ganze Türbreite sich erstrecken  und dadurch der Hausfrau die Möglichkeit geben, an  der     Innentür    noch irgendwelche Haushaltgeräte auf  zuhängen. Gewinde für die Befestigungsschrauben  braucht in den Türkörper 58 nicht eingeformt zu wer  den, es genügen zylindrische bzw. leicht konische  Bohrungen, in welche sich das Gewinde beim Ein  schrauben der Schrauben von selbst     einschneidet.     



  In den     Fig.    36-41 ist 1 der feste Bauteil     eines     Möbelstückes, 2 der bewegliche Teil, z. B. eine Tür.  An den festen Bauteil 1 ist mit     Hilfe    einer oder  mehrerer     Holz-    oder Metallschrauben 71     ein    trog  artiger Gelenkträger 72 angeschraubt, welcher Ge  lenkbolzen 73 und 74 aufweist, an denen Gelenkarme  75 und 76 angeordnet sind, die mit Hilfe von Gelenk  bolzen 77 und 78 an einem zweiten umgekehrt trog  artigen Element 79 in der Weise und mit solchen  Abmessungen     angelenkt    sind, dass die     Bolzen    73, 74,  77, 78 ein Gelenkparallelogramm bilden.

   In der in       Fig.    36 ausgezogen dargestellten Lage befinden sich  die Gelenkarme 75, 76     in    der einen     Grenzstellung,     in der die beiden Teile 72 und 79 an der Trennlinie  80 sich gegeneinander abstützen.  



  Der Teil 79 ist in     Fig.    36 über den     Gelenkzapfen     78 hinaus nach unten um     einen    Teil 79'     verlängert         und dann in     Richtung    auf die Seite     rechtwinklig    ge  kröpft und weist an dem gekröpften Ende einen Ge  lenkbolzen 81 auf, der zugleich in einem mit der Tür  2 fest verbundenen     Scharniergehäuse    82 gelagert ist.  



  Der Arm 76 ist ebenfalls, und zwar über den  Zapfen 78 hinaus mit einem Teil 76' verlängert und  ragt durch eine Aussparung 83 des Teiles 79 nach  aussen und trägt an seinem Ende einen     Gelenkbolzen     84, an dem ein     Zwischengelenkarm    85     angelenkt    ist,  der an seinem anderen Ende mit dem Zapfen 86  ebenfalls im     Scharniergehäuse    82 gelagert ist.  



  Bei einer Schwenkung der Arme 75, 76 in     Fig.    36  im     Uhrzeigersinne    hebt sich der Teil 79 zunächst ab,  um bei weiterer Drehung der Gelenkarme sich dem  Teil 72 wieder bis zur gegenseitigen     Abstützung    zu  nähern, vergleiche die gestrichelte Darstellung im  unteren Teil der     Fig.36,    wobei die Tür 2 eine  Schwenkung von 90  ausführt und in die     ebenfalls     gestrichelt dargestellte Lage übergeht.  



  Das     Scharniergehäuse    82 hat die Form einer  Halbmanschette mit     Flanschkragen    87, in welchem  sich etwas     langgestreckte    Befestigungslöcher 88 be  finden, die sich in     Fig.    38 in waagrechter     Richtung     erstrecken. Sie dienen zur Befestigung des Teiles 82  an einem Zwischengehäuse 89, das ähnlich wie das  Gehäuse 82     Halbmanschettenform    (mit Boden 89')  besitzt, und zwar     derart,    dass es von der     scharnier-          seitigen    Stirn der Tür 2 in eine durch einen Zylinder  fräser erzeugte Aussparung 90 satt eingeschoben  werden kann.  



  Wie aus der     Fig.    36 erkennbar, geht die     Ausfrä-          sung    nicht ganz durch die Tür, sondern lässt einen  Teil 2" stehen, damit die     Türaussenfläche    nicht unter  brochen wird. Ein zungenartiger     Fortsatz    91 wird  beim Einbringen so in das Material der Tür 2, die  vorzugsweise aus Holz besteht, eingetrieben, dass das  Zwischengehäuse 89 mindestens an dieser Seite fest       verankert    ist.

   Die     eigentliche    Befestigung in der Tür  erfolgt aber mit     Hilfe    der etwas schräg gehaltenen  Bohrungen 92 und durch darin eingeführte     Spreiz-          bolzen    93 ohne oder mit Gewinde, das sich dann in  das Material der Tür einbohrt. Bei 94 sind Gewinde  bohrungen für die Befestigung der nicht dargestellten  Schrauben vorgesehen, welche durch die     Befestigungs-          löcher    88     hindurchgreifen    und zum Halten des  Gelenkgehäuses 82 dienen.

   Der Körper 89 besitzt     in     seinem Scheitel eine Aussparung 95 und eine in deren  Boden eingeformte keilartige     Rille    96, der eine  Öffnung 97 im Flansch 87 des Gelenkgehäuses 82  zugeordnet ist. Wie aus     Fig.41    durch gestrichelte  Darstellung ersichtlich, kann durch die     öffung    ein  Schraubenzieher 98 in die Rille 96 eingeführt werden,  der es gestattet, durch Links- oder     Rechtsschwenken     des Schraubenziehers das Gelenkgehäuse 82 gegenüber  dem starr befestigten Zwischengehäuse 89 in waag  rechter Richtung z. B. in der Grössenordnung von  4 mm zu verschieben.

   Mit diesen     Mitteln    ist es mög  lich, das obere und untere Scharnier einer Tür inner  halb der auftretenden Fertigungstoleranzen in einfacher  Weise genau waagrecht bzw. senkrecht auszurichten.    Dies erfolgt zweckmässig erst am Aufstellungsort,  so dass     während    des Transportes die Scharniere abge  nommen sein können, so dass vorstehende Teile und  dadurch zu     berfürchtende    Beschädigungen oder Krat  zer der Möbelteile vermieden werden. Nur das nicht  vorstehende Zwischengehäuse 89 bleibt zweckmässig  eingebaut.  



  Wie in     Fig.36    gestrichelt angedeutet, können       Metall-    oder Kunststoffdübel 99 in den Möbelteil 1  eingetrieben sein, um die Befestigungsschrauben 71  beliebig oft lösen und wieder     anziehen        zu    können.  



  Wie     ersichtlich,    zeichnet sich dieses Scharnier  durch besonders einfache und kostensparende Her  stellung sowie bequeme und zuverlässige Handhabung  aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scharnier, insbesondere für auf- oder einwärts schlagende Türen, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Gelenkarme<I>(a, b, c,</I> d) gebildetes, mindestens vier Gelenkpunkte enthaltendes Gelenksystem vorge sehen ist, von dem zwei benachbarte Gelenkpunkte (10, 9) mit dem einen Bauteil (1), die beiden anderen (15, 16) mit dem anderen Bauteil (2) fest verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Länge der Gelenkarme<I>(a, b, c,</I> d) und die Anordung der Gelenkpunkte (9, 10, 16, 15) auf den beiden Bauteilen (Möbelkörper 1 und Tür 2) so gewählt ist, dass bei völlig verdeckter, das heisst von aussen unsichtbarer Anordnung der Gelenkstellen (9, 10, 15, 16), während des Schwenkens der Tür (2) kein Teil der Tür über die Seitenebene (1 bzw. 1@ des Möbels (1) hinausragt. 2.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenk punkte (9, 10, 15, 16) und Armlängen<I>(a, b, c,</I> d) so gewählt sind, dass beim Öffnen der Tür alle Teile derselben sich sofort von der Anschlagfläche ab heben. 3.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer mehr als 90 umfassenden Schwenk bewegung einer aufschlagenden Tür die vier Gelenk arme die Längen<I>a</I> =19,<I>b</I> = 46, c =45,<I>d = 42</I> Einheiten besitzen und im geschlossenen Zustand der Tür der am äusseren Gelenkpunkt (10) des Möbel trägers (1) angelenkte Arm (b) etwa parallel zur Türfläche liegt und mit dem möbelfesten Arm (c) einen Winkel von etwa 70 einschliesst und die eine Türgrenzstellung durch den Anschlag durch den Anschlag der Tür am Möbel, die andere durch An schlag eines Gelenkhebels (d)
    an einem festen Bau teil, z. B. am möbelfesten Arm (c) gegeben ist. 4. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der am festen Möbelteil (1) befindliche Arm (c, 6) das freie Ende eines Beschlages (3) bildet, der an der Innenwand des Möbelkörpers (1) befestigt, z. B. an geschraubt, ist. 5.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag (3, 6) schuhförmig als abgeschrägtes U- Profil ausgeführt ist, dessen Schenkel (7, 8) die Gelenkstellen (9-, 10) enthalten, und das die zuge hörigen aus starkem Blech gebogenen und hochkan tigen Zwischengelenkarme <I>(b, d,</I> 11, 12) umschliesst. 6.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Türe fest verbundene Gelenkarm (6) in ein zylindrisches Zwischengehäuse (17) hineinragt, das in eine angepasste zylindrische Bohrung der Türe (2) einsetzbar und dort durch in konische und geschlitzte Spreizbohrungen (19, 20) des Zwischengehäuses (17) eingetriebene Bolzen (21, 22) feststellbar ist.
    7. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine U-förmig gestaltete und mit ihren Flanschen (25, 26) von dem Beschlag (3, 6, 7, 8) mit umfasste Platte (24) vorgesehen ist, die eine Gewindebohrung (27) aufweist, in welche eine Verstellschraube (28) ein greift, deren Kopf (29) sich an dem Beschlagteil ab stützt und deren Schraubschlitz (32) durch eine ent sprechende Öffnung (31) im Beschlagteil (3) von aussen zugänglich ist. B.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für den hinteren Gelenkarm (12) in der Offenstellung ein Anschlag (37, 38) im Tragkörper bzw. Zwischen gehäuse (33) vorgesehen ist. 9. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Türe (2) gelagerte Gelenköse (14) des anschlagen den hinteren Gelenkarmes (12) schmäler gehalten ist als die Breite des vorzugsweise bandartigen Haupt teiles (12a) des Armes (12) und dass die dadurch überstehenden Seitenteile als Anschlagsmittel benutzt sind. 10.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Türe (2) gelagerte Gelenköse (13) und der Hauptteil (11a) des zweiten vorderen Gelenkarmes (11) parallel zur Gelenkachse betrachtet die gleichen Querabmessungen wie der erste Gelenkarm (12) be sitzen. 11. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellplatte (47) über eine Anpassungszwischen- platte (48) drehfest mit der Möbelwand (46) verbun den ist. 12.
    Scharnier nach Unteransprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellplatte (57) über die notwendige Festigkeit hinaus um das Mass einer Anpassungszwischenplatte verstärkt ist. 13. Scharnier nach Unteransprüchen 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verstellplatten 47, 51) durch eine Möbelwand (46) hindurch mit einander verbunden sind. 14. Scharnier nach Unteransprüchen 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierzwischen- gehäusekörper (33) über ein ihn umschliessendes Einsatzstück (44), das mit Schutzrand (44') versehen ist, mit dem zugehörigen Möbelteil (2) verbunden ist. 15.
    Scharnier nach Unteransprüchen 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharniergehäuse (61) in Kastenform mit Befestigungsflansch (62) aus geführt und in eine satt angepasste Aussparung (60) einer an die Türinnenseite angeformten Verstärkung (59) eingelassen ist, deren verbleibender Rand (63) zur Auflage und Befestigung des Flansches (62) dient. 16. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharniergehäuse (61) rahmen- bzw. manschetten artig beiderseits offen ist. 17.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 16, dadurch gekenzeichnet, dass die Türgelenkpunkte (66, 67) so gewählt sind, dass der bei geschlossener Tür am weitesten aussen liegende Gelenkarm parallel zur Türaussenwand bzw. zum Boden der Aussparung (60) liegt. 18. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Schar niergehäuse (61) mit dem die beiden Gelenkstellen (66, 67) der Türe enthaltenden Teil (65) bis in den verstärkten Auflagerand (68) der Türe (58) hinein ragt. 19. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem einen Bauteil, vorzugs weise dem Möbelstück bzw.
    Schrank (1), ein Arm (72) eines Gelenkparallelogramms (72, 75, 76, 79) fest verbunden ist, und dass der gegenüberliegende bewegliche Parallelarm (79) in Richtung auf die benach barte Möbelscharnierseite eine Verlängerung (79@ auf weist, welche zu dem der Scharnierseite benach barten einen Gelenkpunkt (86) des letzteren (2) an eine Verlängerung (76') des der Scharnierseite nächst benachbarten Schwenkarmes (76) des Gelenkpar- allelogrammes über einen Zwischenarm (85)
    von solcher Länge angelenkt ist, dass der bewegliche Bauteil (2) ohne unzulässige Ausladung eine Schwen kung von mindestens etwa 90 ausführen kann. 20. Scharnier nach Unteranspruch 19, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Wandung des einen Bau teils (1) parallelen Gelenkarme (72, 79) des Gelenk- parallelogramms trogartig bzw.
    als U-Profile aus geführt sind, die mit ihren Flanschen in den beiden Grenzstellungen einen gegenseitigen Anschlag bilden und von denen das eine (72) an die Wandung des einen, festen Bauteils (1) anschraubbar ist. 21. Scharnier nach Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der den Gelenkpunkt (81) des zweiten Bauteils enthaltende verlängerte Par allelarm (79) in seinem, den Gelenkpunkt enthalten den Verlängerungsteil (79') rechtwinklig gekröpft ist. 22.
    Scharnier nach Unteransprüchen 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei dem zweiten, beweglichen Bauteil (2) angehörenden Gelenkpunkte (81, 86) in einem Gehäuse (82, 89) gelagert sind, das von der Scharnierstirnseite dieses Bauteils (2) her in eine z. B. durch einen Zylinderfräser erzeugten Aus sparung (90) einschiebbar ist. 23. Scharnier nach Unteransprüchen 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das im zweiten, beweg lichen Bauteil (2) vorgesehene Gelenkgehäuse (82) in einem mit dem Bauteil starr verbundenen Zwi schengehäuse (89) in waagrechter Richtung verschieb bar und feststellbar gehalten ist. 24.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass Gelenkarme und Gehäuse (72, 75, 76, 79, 85, 82) mit Ausnahme des aus Metall-, z. B. Zink-Spritzguss her gestellten Zwischengehäuses (89) aus Kunststoff her gestellt sind.
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