CH409716A - Signalanlage an einer Autostrasse oder -bahn - Google Patents

Signalanlage an einer Autostrasse oder -bahn

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CH409716A
CH409716A CH211464A CH211464A CH409716A CH 409716 A CH409716 A CH 409716A CH 211464 A CH211464 A CH 211464A CH 211464 A CH211464 A CH 211464A CH 409716 A CH409716 A CH 409716A
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CH
Switzerland
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signal
unit
units
contact
switch
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Application number
CH211464A
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English (en)
Inventor
A Thalmann Rene
Loosli Kurt
Original Assignee
Sintec Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Signalanlage an     einer    Autostrasse oder     -bahn       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Signal  anlage an einer Autostrasse oder -bahn.  



  Bei Strassen oder Bahnen für raschen motorisier  ten Verkehr ist es für die Erhöhung der Verkehrs  sicherheit ausserordentlich wichtig, dass beim Auftre  ten eines Hindernisses, sei es, dass die Fahrbahn durch  verunfallte Personen oder Fahrzeuge gesperrt ist oder  dass der Verkehr aus irgendeinem anderen Grunde  behindert ist, die auf die betreffende Stelle zu fah  renden Verkehrsteilnehmer schon mehrere hundert  Meter vor dem Erreichen des Hindernisses auf die  Verkehrsstörung aufmerksam gemacht werden. Auf  Strecken für grosse Verkehrsgeschwindigkeit lässt sich  dies mit den üblichen Pannendreiecken nicht genü  gend wirksam erzielen.  



  Die     erfindungsgemässe    Signalanlage ermöglicht es,  die     Verkehrsteilnehmer    schon auf eine so grosse Ent  fernung vor einem aufgetretenen Hindernis auf dieses  aufmerksam zu machen, dass sie rechtzeitig     anhalten     oder die Fahrt verlangsamen können.

   Diese Signal  anlage zeichnet sich aus durch längs der     Fahrbahn     in Abständen voneinander aufgestellte, mit Einschalt  kontakten und Signalerzeugern versehene und mitein  ander in Verbindung stehende Signaleinheiten, die  Steuermittel aufweisen, welche bewirken, dass durch  das Betätigen des Einschaltkontaktes einer Signal  einheit die Signalerzeuger dieser Einheit und ausser  dem jene einer Anzahl mit Bezug auf die Fahrrich  tung der Fahrbahn     zurückliegender    weiterer Ein  heiten in Betrieb gesetzt werden.  



  Die erfindungsgemässe Signalanlage eignet sich  besonders für kreuzungsfreie Autobahnen mit rich  tungsgetrennten Fahrbahnen, die beide mit     einer     Signalanlage versehen werden. Sie eignet sich aber  auch für Autostrassen ohne Trennung der Fahrrich  tung. Auch in diesem Falle muss natürlich für jede  Fahrrichtung eine Signalanlage aufgestellt werden.    Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Signalanlage an Hand der bei  liegenden Zeichnung, auf welcher ein Schaltungs  schema dieser Anlage     dargestellt    ist,     näher    erläutert.  



  Längs einer Fahrbahn einer     Autostrasse    oder einer       Autobahn    ist, zweckmässig in gleichen Abständen von  einander, eine Reihe von Steuer- und Signaleinhei  ten aufgestellt. Diese können als Pfosten ausgebildet  sein, die sich im Abstand von z. B. 200 m folgen  und entsprechende Distanzangaben tragen.  



  Die     Signaleinheiten    sind miteinander durch Lei  tungen zur Speisung und zur Abgabe und Weiterlei  tung von Befehlen und Meldungen verbunden. Jede  Einheit besitzt Mittel zur Erzeugung von optischen  und/oder von akustischen Signalen zum Orientieren  der auf der     betreffenden    Strecke verkehrenden Fahr  zeugführer,     d'ass    sie sich auf irgendein Hindernis  oder auf eine Störung des Verkehrs gefasst machen  müssen, und Mittel zum Betätigen der Anlage.  



  Die Signaleinheiten einer Autobahnstrecke sind  in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe umfasst z. B.  sechs Einheiten. Jeder Gruppe von Signaleinheiten ist  ein     überwachungsposten    zugeordnet, von welchem  aus die Gruppe auch gesteuert werden kann. Es kön  nen die     Überwachungsposten    mehreren Gruppen an  der gleichen Stelle angeordnet sein.  



  Auf der     Zeichnung    ist die Schaltung von vier  Signaleinheiten     E2,        E3,    Es,     E9    dargestellt, die zu drei  aufeinanderfolgenden Gruppen N, P und R gehören,  denen je ein Überwachungsposten zugeordnet ist.  



  Die     Verkehrsteilnehmer    passieren die Signalein  heiten in der     Reihenfolge    von rechts und links.  Ereignet sich auf der Autobahn ein Unfall oder  eine Panne, oder tritt ein Hindernis oder eine Ver  änderung des Zustandes der Fahrbahn oder     dei     Sichtverhältnisse auf, welche den nachfolgenden Ver  kehr     gefährden    könnten, so kann der auf die Gefahr-      stelle zurollende Verkehr über die zu erwartende  Störung dadurch orientiert werden, dass ein Verkehrs  teilnehmer oder jemand, der die Störung beobachtet  hat, die     Signaleinheit,    die sich am nächsten befindet,  einschaltet.

   Dadurch werden die Signalerzeuger der  betreffenden Einheit und     automatisch    auch die Signal  erzeuger     einer    Anzahl, z. B. von vier rückwärts der  betreffenden Einheit     befindlichen        Signaleinheiten,     also total fünf Einheiten in Betrieb gesetzt.  



  Jede     Signaleinheit    E des gezeichneten Beispiels  enthält einen     Einschaltkontakt    1, einen Ausschaltkon  takt O, ein Einschaltrelais<I>A,</I> Steuerrelais<I>B</I> und C,  einen Impulsgeber M und Signalerzeuger     LI    und     LII.     Die eingezeichneten Dioden sind zur Unterdrückung  von Rückstromkreisen     notwendig.     



  Die Signaleinheit     E.,    und einige vorangehende ge  hören zur Gruppe N, die Einheiten     E3    bis     E$    zur       Gruppe    P und die Einheit     E9    und einige nachfolgende  zur Gruppe R. Die     überwachungsposten    der Gruppen  sind je mit einem     Einschaltkontakt    1, einem Aus  schaltkontakt O, einem Netzteil und einer     Signali-          siereinrichtung    L ausgerüstet.  



  Das Schema stellt die Signaleinheiten im Ruhe  zustand dar, wobei die Relais<I>A, B</I> und C abgefallen  sind und sich der Impulsgeber in der Ausgangsstel  lung befindet.  



  Wird z. B. der Einschaltkontakt     I9    der     Signalein-          heit        E9    betätigt, zieht das Relais     Aj    an über S+,     0R,     <B><I>09,</I></B>     1s,    Spule     A9,        S_    und hält sich über seinen Kon  takt     a19.     



  Der umgelegte Kontakt     aIIlg    bringt das     Relais        C9     zum     Anziehen    über     S+,        allI9,        bI9,    Spule     C9        S_.     



  Der Kontakt     alvs    wird von der zur nächstfolgen  den Einheit     Elo    führenden Impulsleiter abgetrennt  und an den     Impulskontakt        mIlg        angelegt.     



  Der Kontakt     all9    legt den Motor des Impuls  gebers     M9,    der z. B. ein sogenannter Kleinsynchron  motor sein kann,     an    Spannung über     Pli,        alI9,        mls,     Motor     M9,    O.  



  Die Impulsgeber besitzen je zwei Steuerscheiben,  welche sich bei     eingeschaltetem    Motor langsam dre  hen. Die eine dieser Scheiben dient     zur        Erzeugung     der Impulse. Sie     besitzt    auf etwa 330  ihres Umfan  ges     verteilt    Steuernocken zum Betätigen des entspre  chenden Impulskontaktes     mII.    Die Anzahl Steuer  nocken entspricht der Anzahl Signaleinheiten, die in  Betrieb gesetzt werden sollen, also im vorliegenden  Falle z. B. fünf. Sollen mehr Signaleinheiten in  Betrieb     gesetzt    werden, müssen an den Scheiben mehr       Steuernocken    angebracht werden.  



  Die zweite Scheibe dient zum Steuern des Motors  des Impulsgebers. Diese legt nach einer Drehung der  Steuerscheiben von etwa 330  den Umschalter     mI     um. Da der Umschalter all auch     umgelegt        ist,    solange  das Relais A angezogen ist, wird dadurch der Impuls  geber     abgeschaltet.    Erst wenn durch Betätigen des       Ausschaltkontaktes    O das     Relais    A     abfällt,    werden  die Steuerscheiben des Impulsgebers um etwa 30   in die Ausgangslage weitergedreht,

   worauf die zweite  Steuerscheibe den Umschalter     m'        wieder    umlegt und    den Impulsgeber     abstellt.    Kontakt     m11    gibt dabei keine  Impulse mehr ab.  



  Beim ersten Schliessen des     Kontaktres        mIl9,    beim       Beginn    des ersten Impulses, zieht Relais     B;,    an über  S+,     mII9,        alv9,    Spule     B9,    S_. Das Relais     B9    hält sich  selbst über den Kontakt     b19.    Das Relais C bleibt  weiterhin angezogen über     S+,        mlls,        alvo,        cI9,    Spule       C9,    S_.  



  Das Schliessen des. Kontaktes     b119    bewirkt das An  ziehen des Relais     C8    in der Signaleinheit     Ea,    über S     "          aIIIB,        bII9,        aIII8,        bI8,        Spule        Cs,    S_.  



  Beim Öffnen des Kontaktes     m119    am Ende des  ersten Impulses fällt das Relais     C9    ab. Die Weiterlei  tung der Impulse an die Signaleinheit Es kann nun  über den     Kontakt        c19    erfolgen. In der Einheit Es sind  die Relais As und     B8    abgefallen, das Relais     C8    ist  angezogen.  



  Beim     zweiten    Schliessen des Kontaktes     mII9    zieht  das Relais     Bs    an über     S+,        mII9,        alvv,        c19,        aIv8,    Spule       B8,   <I>S_</I> und hält .sich über den Stromkreis     S+,        aIIIg,          b119,        aIII8,        bIS    Spule     B8,

     <I>S_.</I> Der sich schliessende Kon  takt     bII8    bringt das Relais     C7    der nächsten rückwärts  liegenden     Einheit        E7    zum Anziehen über     S+,        aIII9,          bIIg,        aIIIs,        bII8,        aIII7,        bI7,    Spule C, S_.  



  Beim Öffnen des Kontaktes     m1IS    am Ende des  zweiten Impulses     fällt    das Relais     C8    ab. Die Weiter  leitung der Impulse an die Einheit     E7    kann nun über  den Kontakt CIS erfolgen.  



  Die im Schema beispielsweise dargestellten Si  gnalerzeuger der Signaleinheiten, von welchen     LII          direkt,        LI    über einen Unterbrecher<I>BL</I> an Spannung  gelegt werden können, werden durch die Kontakte       bIII    eingeschaltet.  



  Aus den vorangehenden Darlegungen ergibt sich  die folgende Wirkungsweise der beschriebenen An  lage.  



  Nach dem Betätigen des Einschaltkontaktes 1  irgendeiner Signaleinheit werden durch den ersten  Impuls des Impulsgebers dieser Einheit die Signaler  zeuger eben dieser     Einheit        in    Betrieb     gesetzt    und das  Relais C der ersten in Fahrrichtung zurückliegenden       Einheit    zum Anziehen gebracht.

   Durch den     zweiten          Impuls    des nämlichen Impulsgebers werden die Si  gnalerzeuger der ersten in Fahrrichtung zurückliegen  den     Einheit    in Betrieb gesetzt und das Relais C der       zweiten    zurückliegenden Einheit eingeschaltet und so  fort, bis die Signalerzeuger so vieler Signaleinheiten  in Betrieb sind, als der Impulsgeber Steuernocken  besitzt.  



  Erhält ein Relais A     Spannung,    so wird diese über  die Diode     Dl    der betreffenden Einheit der     Signalisier-          einrichtung    L des zugehörigen Überwachungspostens  zugeführt. Da nur das Relais A jener Einheit Span  nung erhält, deren Einschaltkontakt 1     betätigt    wor  den ist, wird nur ein einziger Posten     alarmiert.     



  Die Ausschaltung der Signalerzeuger der Einhei  ten     erfolgt    durch Betätigen des     Ausschaltkontaktes     O im Posten oder in der Einheit, von welchen aus die       Signalisierung    ausgelöst worden ist, wodurch das be  treffende A-Relais abfällt. Die Kontakte     alII    und     aIv         verbinden die Einheit wieder mit der in     Fahrrichtung     folgenden Einheit. Dabei unterbricht der Kontakt  <I>all'</I> die Haltung der     B-Relais,    welche abfallen und  dadurch die Signalerzeuger abschalten.  



  Die Signalerzeuger     LI    und     LII    der Signaleinheiten  einer Gruppe können vom Überwachungsposten die  ser Gruppe aus auch in Betrieb gesetzt werden. Zu  diesem Zweck sind die in Fahrrichtung letzten Signal  einheften der Gruppen, z. B. von der Gruppe N die  Einheit     E2    und von der Gruppe P die Einheit E8,  mit einer     Diode        DII2    respektive     DII8        enthaltenden          17berbrückung    für     ihren    Einschaltkontakt 1 versehen.

    Wird in einem Überwachungsposten der Einschalt  kontakt betätigt, so zieht in der     letzten    Signaleinheit  der betreffenden Gruppe das A-Relais an, und es  werden die Signalerzeuger einer Anzahl Einheiten in  Betrieb gesetzt, in genau gleicher Weise, wie wenn  der     Einschaltkontakt    der erwähnten letzten Einheit  der Gruppe betätigt worden wäre.  



  Durch Betätigen des Einschaltkontaktes 1 einer  Signaleinheit, die von einer in Fahrrichtung nachfol  genden     Einheit    aus bereits in Betrieb gesetzt worden  ist, wird deren Impulsgeber in Funktion gesetzt. Durch  die ausgesendeten Impulse werden weitere z. B. fünf  zurückliegende     Signaleinheiten    in Betrieb gesetzt. So  ist es jederzeit möglich, die     Signalisierung    weiter  nach Rückwärts auszudehnen.  



  Die gezeichnete Schaltung ist natürlich nur als  Beispiel     zu    betrachten. Sie könnte     in    mannigfaltiger  Weise abgeändert werden. Insbesondere     könnten    an  Stelle der dargestellten Relais, der     Unterbrecherschal-          tung    (Blinker) und Impulserzeuger elektronische Mit  tel verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Signalanlage an einer Autostrasse oder -bahn, ge kennzeichnet durch längs der Fahrbahn in Abstän den voneinander aufgestellte, mit Einschaltkontakten und Signalerzeugern versehene und miteinander in Verbindung stehende Signaleinheiten, die Steuermit tel aufweisen, welche bewirken, dass durch das Betäti gen des Einschaltkontaktes einer Signaleinheit die Signalerzeuger dieser Einheit und ausserdem jene einer Anzahl mit Bezug auf die Fahrrichtung der Fahrbahn zurückliegender weiterer Einheiten in Betrieb ge setzt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Signalanlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Signaleinheit mit einem Im pulsgeber versehen ist, der durch das Betätigen des Einschaltkontaktes in Gang gesetzt wird und eine Anzahl Impulse erzeugt, von denen der erste die Signalerzeuger der betreffenden Einheit in Betrieb setzt, die nachfolgenden Impulse auf die zurückliegen den Einheiten geleitet und je die Signalerzeuger einer derselben in Betrieb setzen. 2. Signalanlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinheiten in Gruppen eingeteilt sind, denen je ein Überwachungsposten zu geordnet ist. 3.
    Signalanlage gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinheiten vom zuge hörigen Überwachungsposten aus betätigt werden können. 4. Signalanlage gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinheiten an in gleichen Abständen längs der Fahrbahn angeordneten, mit Distanzangaben versehenen Pfosten angeordnet sind.
CH211464A 1964-02-21 1964-02-21 Signalanlage an einer Autostrasse oder -bahn CH409716A (de)

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