CH409731A - Sicherheits-Skibindung - Google Patents

Sicherheits-Skibindung

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Publication number
CH409731A
CH409731A CH809663A CH809663A CH409731A CH 409731 A CH409731 A CH 409731A CH 809663 A CH809663 A CH 809663A CH 809663 A CH809663 A CH 809663A CH 409731 A CH409731 A CH 409731A
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CH
Switzerland
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binding
ski
safety
base plate
boot
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Application number
CH809663A
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English (en)
Inventor
Staeger Alfred
Original Assignee
Staeger Alfred
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Publication date
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Publication of CH409731A publication Critical patent/CH409731A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/02Non-self-releasing bindings with swivel sole-plate or swivel parts, i.e. Ellefsen-type

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Sicherheits-Skibindung       Bei den bekannten neuzeitlichen Skibindungen  ist der Schuh in Wirkungsstellung des Diagonal  zuges gewissermassen wie     im        Schraubstock    auf dem  Ski festgeklemmt, was     beim    Gehen eine     Schwenk-          bewegung    des Schuhes, wie es beim Tourenlauf  erforderlich ist, äusserst mühsam macht, ja für län  gere Strecken     verunmöglicht.    Beim Lösen des     Diago-          nalzuges    wird dagegen der Schuh zu locker gehalten  und fällt leicht aus der Bindung heraus.  



  Es wurde für den     Ski-Tourenlauf    versucht, die  sem Übelstand beizukommen, indem zwei auswech  selbare     Skibindungsteile    verwendet wurden, und zwar  wurde beim     Abfahren    der eine, die starre     Fixierung     des Schuhes bewirkende     Skibindungsteil,    beim Ge  lände- und     Bergaufwärtsgehen    dagegen der die Be  wegung des Schuhes ermöglichende     Skibindungsteil     montiert.

   Die     Mitführung    der zusätzlichen     Skibin-          dungsteile    wurde insbesondere der Platzbeanspru  chung wegen als lästig empfunden, auch das Aus  wechseln der     Skibindungsteile    zueinander bereitete  nicht nur     Zeitverluste,    sondern war bei grösserer  Kälte in der Regel nur umständlich vorzunehmen.  



  In den     Anfängen    des Skisportes wurden soge  nannte      Bilgeri -Bindungen    verwendet, bei denen  eine mit     Schuheinsteck-Backen    versehene Fussplatte  in einem im Abstand vor der     Schuhspitze    gelegenen  Gelenk drehbar angeordnet ist. Der Schuh konnte  dabei in der Vertikalebene mit der Fussplatte     ver-          schwenkt    werden, jedoch fehlten die     Diagonalzug-          wirkung    sowie der     Sicherheitsbindungs-Effekt.     



  Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung ist nun  eine     Sicherheits-Skibindung    mit     Diagonalzug    und  einem vor den Schuh, auf dem Ski montierten,  den letzteren an der Zehenseite angreifenden, auf  Seitendruck reagierenden Bindungsaggregat, durch  welche die den bisherigen Ausführungen     anhaften-          den,    im wesentlichen oben angeführten Nachteile    auf relativ einfache und sichere Weise beseitigt  werden.

       Erfindungsgemäss    zeichnet sich dieselbe da  durch aus, dass das auf Seitenüberdruck reagierende  Bindungsaggregat in der Vertikalebene     verschwenk-          bar    gelagert ist und mit dem     Diagonalzug    zusammen  wirkt, derart, dass bei konstanter Erhaltung des       Sicherheitsbindungseffektes,    durch Verstellung des       Diagonalzuges    das     verschwenkbare    Sicherheitsaggre  gat entweder     fixiert    oder für Vertikalbewegungen,  welch letztere zum Tourenlauf nötig sind, freige  legt werden kann.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     Sicherheits-Skibin-          dung    mit Skischuh in der Einstellung für den Tou  renlauf und in strichpunktierter Linie für die Ab  fahrt,       Fig.    2 eine Teildraufsicht der     Sicherheits-Skibin-          dung    ohne Skischuh und       Fig.    3 eine Seitenansicht der     Sicherheits-Skibin-          dung    in der Einstellung für den Tourenlauf, wäh  rend der     Schreitbewegung.     



  Die dargestellte     Sicherheits-Skibindung    eignet sich  für Systeme verschiedener Art und das verwendete  Bindungsaggregat reagiert auf seitlichen     Überdruck     bzw. auf seitliche     Drehkräfte.    Das an sich bekannte  Bindungsaggregat 1 greift in üblicher Weise an der  Vorderseite des Skischuhes an bzw. übergreift mit  dem Haltestück 1a die Skischuhsohle teilweise von  oben her und     ist    im Abstand auf einer in der       Vertikalebene        verschwenkbaren        Unterlagsplatte    2  festgelegt.

       Letztere    ist der Träger des Bindungs  aggregates 1, bildet einen Teil eines mit seinem  andern Teil 3 auf dem Ski 5 mittels Schrauben 6  befestigten     Scharniers    und ist um die vor dem Bin  dungsaggregat 1 liegende     Scharnierachse    4 in der           Höhenrichtung    bzw. Vertikalebene vierschwenkbar.  Das durch die Teile 3, 4 gebildete     Scharnier    erstreckt  sich über die Breite des Skis 5 bzw. der Unter  lagsplatte 2 und ist so auf der Oberseite des     Skis     befestigt, dass die     Scharnierachse    4 gegenüber dem  vorderen     Diagonalzughaken    11     vorversetzt    ist.

   An  der     Unterlagsplatte    2 sind am Hinterende zwei längs  seits abstehende     Einhängeösen    7 angeordnet, und  der     Diagonalzug    8 ist unter- oder oberhalb diesen       geführt.    Die     Einhängeösen    7 dienen zum Anbrin  gen eines Zehenriemens 9, der in     Fig.3    strich  punktiert dargestellt ist, zwecks Verbindung der     Un-          terlagsplatte    2 mit dem Skischuh, wie es beim Touren  lauf mit der unerlässlichen Auf- und     Abwärtsbe-          wegungsmöglichkeit    des Skischuhes mit seinem Hin  terteil     unerlässlich    ist.  



  Bei Einstellung der Sicherheitsbindung für die       Abfahre        (Fig.1)    wird der     Diagonalzug    8 in konventio  neller     Weise    durch die hinteren     Diagonalzughaken     10 geführt und     bewirkt    eine Festhaltung des Ski  schuhs auf den Ski 5. Bei Einstellung der Bindung  für Tourenlauf wird einfach nach     Fig.    3 der     Diago-          nalzug    8 aus den hinteren     Einhängehaken    10 ent  fernt, so dass er nur noch in den vorderen Ein  hängehaken 11 liegt.

   Dabei ist zur Sicherung des  Skischuhes der Zehenriemen 9 um den Skischuh  zu legen und durch die     Einhängeösen    7 zu führen.  Die     Unterlagsplatte    2 kann dabei innert gewisser  Grenzen um die     Scharnierachse    4     verschwenkt    wer  den, und das Bindungsaggregat 1 greift dabei den  Skischuh unverändert konstant an, und letzterer  macht die Bewegungen desselben mit, ohne die ihm  zugewiesenen Halteaufgaben zu beeinträchtigen. Der  Skischuh kann sich dabei mit seinem Hinterteil auf  und ab biegen, so dass der Tourenlauf ungehindert  vor sich gehen kann.  



  Es ist wichtig, dass der     Einhängehaken    11 nahe  bzw. unmittelbar hinter der     Scharnierachse    4 liegt,  um bei Einstellung zum Tourenlauf nach     Fig.    3 die  Bewegungen der     Unterlagsplatte    2 und des Ski  schuhes durch die Wirkung des     Diagonalzuges    8  nicht zu beeinträchtigen. Die     Unterlagsplatte    2 ist       zweckmässig    so lang, dass auf ihr die ganze Zehen  partie des Skischuhes aufliegt. Das Bindungsaggre  gat 1 ist mit der     Unterlagsplatte    2 fest verbunden,         und    zwar durch den mit letzteren     verschweissten     Mittelteil 1'.

   Das Haltestück la ist in üblicher Weise  durch Schrauben 12 auf den Fussteilen 1" lösbar  festgelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheits-Skibindung mit Diagonalzug und einem vor den Schuh, auf dem Ski montierten, den letzteren an der Zehenseite angreifenden, auf Seitendruck reagierenden Bindungsaggregat, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Seitenüberdruck rea gierende Bindungsaggregat (1) in der Vertikalebene vierschwenkbar gelagert ist und mit dem Diagonal zug (8) zusammenwirkt, derart, dass bei konstanter Erhaltung des Sicherheitsbindungseffektes, durch Verstellung des Diagonalzuges das vierschwenkbare Sicherheitsaggregat entweder fixiert oder für Ver tikalbewegungen, welch letztere zum Tourenlauf nö tig sind, freigelegt werden kann.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Sicherheits-Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem Ski ver- schwenkbar gelagerte Unterlagsplatte (2), auf wel cher der Vorderteil des Schuhes aufzusetzen bestimmt ist, einen Träger des Bindungsaggregates (1) bildet. 2. Sicherheits-Skibindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlagsplatte (2) an ihrem Hinterteil längs seitliche Einhängegelegenheiten (7) für einen beim Tourenlauf benötigten Zehenriemen (9) aufweist.
    3. Sicherheits-Skibindung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Unterlagsplatte (2) mit dem Bindungs aggregat (1) fest verbunden ist. 4. Sicherheits-Skibindung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Unterlagsplatte (2) im Abstand zum Teil des Bindungsaggregates (1), welches am Ski schuh angreift, angeordnet ist.
    5. Sicherheits-Skibindung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die Achse (4) der vierschwenkbaren Unter lagsplatte in einem ortsfesten Scharnierteil (3) liegt und unmittelbar vor dem Bindungsaggregat und vor dem vorderen Diagonalzughalter (11) angeordnet ist.
CH809663A 1963-06-26 1963-06-26 Sicherheits-Skibindung CH409731A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5947507A (en) * 1996-01-26 1999-09-07 Black Diamond Equipment, Ltd. Cross-country ski binding

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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