CH409855A - Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut - Google Patents

Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut

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CH409855A
CH409855A CH501663A CH501663A CH409855A CH 409855 A CH409855 A CH 409855A CH 501663 A CH501663 A CH 501663A CH 501663 A CH501663 A CH 501663A CH 409855 A CH409855 A CH 409855A
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CH
Switzerland
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sep
sulfonic acid
amino
hydroxynaphthalene
red
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CH501663A
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Johannes Dr Dehnert
Walter Dr Grosch
Gerhard Dr Luetzel
Werner Dr Rohland
Original Assignee
Basf Ag
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      Verfahren    zum     Färben    und bzw. oder Bedrucken von     Textilgut       Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum  Färben und bzw. oder     Bedrucken    oder optischen       Aufhellen    von Textilgut, bei dem man das Gut in  Gegenwart     alkalisch    wirkender Mittel mit Farb  stoffen oder     optischen    Aufhellern, die ein oder  mehrere     umsetzungsfähige    Wasserstoffatome auf  weisen oder ein oder mehrere solche Wasserstoff  atome     während.    der Durchführung des     Verfahrens     bilden, und mit ungefärbten Verbindungen,

   die zwei  oder mehr über Stickstoff oder Sauerstoff gebundene       CH2=CH-S0"Gruppen     tragen oder zwei oder mehr solche Gruppen während  der Durchführung des     Verfahrens    bilden, behandelt.  Die     vorliegende        Erfindung    betrifft nun ein Ver  fahren zum Färben und bzw.

   oder     Bedrucken    von  Textilgut, bei dem man das Gut in Gegenwart alka  lisch     wirkender        Mittel    mit Farbstoffen, die ein oder  mehrere     umsetzungsfähige    Wasserstoffatome auf  weisen oder ein oder mehrere solche Wasserstoff  atome während der Durchführung des     Verfahrens     bilden, und mit farblosen Verbindungen, die zwei  oder mehr über Stickstoff oder     Sauerstoff    gebun  dene     CH2=CH-S02-Gruppen    tragen oder zwei oder  mehr solche Gruppen während der Durchführung  des Verfahrens     bilden,    behandelt, welches     Verfahren;

       dadurch     gekennzeichnet    ist, dass man als     Farbstoffe     solche     Azofarbstoffe        bzw.    deren Vorprodukte     ver-.     wendet, die mindestens eine     heterocychsch    gebun  dene     NH-Gruppe        enthalten,    und im Falle der Ver  wendung der Vorprodukte den     Azofarbstoff    auf der  Faser vervollständigt.  



  Weiterhin     bezieht    sich die Erfindung auf das  nach diesem Verfahren     gefärbte    und bzw. oder be  druckte     Textilgut    sowie auf Färbebäder oder Druck-         pasten    für ein solches     Verfahren,    die ausser den zu  vor     erwähnten        Azofarbstoffen    oder deren Vorpro  dukten die     ungefäbten    polyfunktionellen Verbindun  gen der oben     gekennzeichneten    Art,

   gegebenenfalls  zusammen mit     Dispergiermitteln    und/oder Schutz  kolloiden und/oder     andern    Färberei- oder     Druckerei-          häfsmitteln    enthalten.  



  Als     erfindungsgemäss    verwendbare     Azofarbstoffe     kommen auch     Metallkomplexverbindungen    von     Azo-          farbstoffen    der     beschriebenen    Art in Betracht. Es  ist aber auch     möglich,    zur     Metallkomplexbildung     befähigte     Azofarbstoffe    der beschriebenen Art zu       verwenden    und die     Metallisierung        nachträglich    auf  der Faser vorzunehmen.  



  Mit     Hilfe    des     erfindungsgemässen    Verfahrens       kann.        Textilgut    aus Materialien behandelt werden,  die im     Hauptpatent    als geeignet bezeichnet sind.  



  Als erfindungsgemäss zu     verwendende        Azofarb-          stoffe    bzw. Vorprodukte,     die    mindestens eine     hetero-          cyclisch    gebundene     -NH-Gruppe    enthalten, kom  men     Azofarbstoffe        bzw,    deren     Diazo-    oder Kupp  lungskomponenten     in    Frage, die z. B.  



       Pyrrol-,        Pyrazol-,        Imidazol-,        Triazol-,          Tetrazol-,        Indol-,        Indazol-,        Benzimidazol-,          Benztriazol    ,     Piperazin-,        Imidazolin-,        Benzoindol-,          Naphthindol-,        Naphthimidazol-,        Naphthoindazol-,          Aziminonaphthahn-,        Perimidin    ,

       Carbazol-    und       Benzoxazolongruppen        enthalten..     



  Im Falle der Verwendung der     Diazokomponen-          ten    kann die     diazotierbare        Aminogruppe    dem     hetero-          cyclischen        Ring    angehören, der die     NH-Gruppe     enthält, sie kann aber auch an einen benachbarten  aromatischen oder     heterocyclischen    Ring gebunden  sein, der über Brückenatome mit dem heterocycii-    
EMI0002.0001     
  
    schen, <SEP> die <SEP> NH-Gruppe <SEP> enthaltenden <SEP> Ring <SEP> verbun  den <SEP> ist.
<tb>  



  Geeignete <SEP> diazotierbare <SEP> Amine <SEP> solcher <SEP> Art <SEP> sind
<tb>  beispielsweise
<tb>  3-Aniino-2,5-d,1iphenylpyrrol,
<tb>  4-Aninopyrazol,
<tb>  4-Amino-3,5-dimethylpyrazol,
<tb>  4-Aminopyrazol-5-carbonsäure,
<tb>  3-Amino-5-phenylpyrazol,
<tb>  3 <SEP> Amino-2-phenylindol,
<tb>  3-Amino-5 <SEP> phenyl <SEP> 1,2,4-triazol,
<tb>  5-Aminotetrazol,
<tb>  3-Aminoindazol,
<tb>  3 <SEP> Amino-S-chlorindazol,
<tb>  3-Amino-5,7-dimethylindazol,
<tb>  3-Amino-5-nitroindazol,
<tb>  3-Amino-6-methoxyindazol,
<tb>  4-Aminobenztriazol,
<tb>  5-Aminobenztriazol,
<tb>  4- <SEP> oder <SEP> 5-Aminobenzimidazol,
<tb>  4- <SEP> oder <SEP> 5 <SEP> Amino-2-methylbenzimidazol,     
EMI0002.0002     
  
    3-Aminocarbazod,
<tb>  4-Aminobenztriazol <SEP> 6-sulfonsäure,
<tb>  4-Aminobenzimidazol-6-sulfonsäure,
<tb>  5-(4'-Aminobenzol-1'-sulfonyl)-aminobenztriazol,

  
<tb>  5-(4'-Amino-1'-benzoyl)-aminobenzimidazol,
<tb>  2-(3'-Aminophenyl)-benzimidazol,
<tb>  Guanazol, <SEP> 4-Aminouracil.
<tb>  



  Geeignete <SEP> Kupplungskomponenten, <SEP> die <SEP> hetero  cyclisch <SEP> gebundene <SEP> NH-Gruppen <SEP> enthalten, <SEP> sind
<tb>  beispielsweise
<tb>  2,4-Dimethylpyrrol,
<tb>  2,4-Diznethyl'-5-carboxypyrrol,
<tb>  2,5-Dimethylpyrro1,
<tb>  Imidazol, <SEP> 4,5 <SEP> Dimethyl- <SEP> bzw. <SEP> -Diphenylimidazol,
<tb>  4,5,6,7-Tetrahydrobenzimidazol,
<tb>  Indol, <SEP> 2-Methyl- <SEP> bzw. <SEP> -Phenylindol,
<tb>  Indazol, <SEP> 5-Chlorindazol,
<tb>  5 <SEP> Hydroxybenztriazol,
<tb>  4-Aminobenztriazol,
<tb>  4-Aminobenzixnidazol, <SEP> 5-Aminobenzimidazal",
<tb>  ferner <SEP> die <SEP> Verbindungen:     
EMI0002.0003     
    
EMI0003.0001     
    enthält.  Das imprägnierte Gewebe wird     getrocknet;-    5  Minuten bei 102  C gedämpft und wie üblich ge-    spült und geseift.

   Man erhält     eine        gelle    Färbung  mit guten     Echtheitseigenschaften.     



  Verwendet man     anstelle        eines        Baumwollgewebes          ein;    Gewebe aus Naturseide, so erhält man     ähnliche     gelbe Färbungen.  



  <I>Beispiel 3</I>  Verwendet     man    anstelle des     im    Beispiel 2 an  gegebenen     Farbstoffes.    die in der folgenden Tabelle  angegebenen     Farbstoffe    und     verfährt    im übrigen wie       im.    Beispiel 1 angegeben, so erhält man auf Gewebe  aus Baumwolle oder     Zellwolle        nassechte    Färbungen  in den     in    der Tabelle angegebenen Tönen.

    
EMI0003.0020     
  
    Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Farbton
<tb>  1. <SEP> 2-Amino-1,3,4-triazol-5-carbonsäure <SEP> 1-Cyanäthyl-2-phenylindol <SEP> gelb
<tb>  2. <SEP>   <SEP> 2-Phenylindol <SEP>  
<tb>  3. <SEP>   <SEP> 2-Methylindol <SEP>  
<tb>  4. <SEP>   <SEP> 1-Phenyl-3-methylpyrazolön-(5) <SEP>  
<tb>  5. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure <SEP> rosa
<tb>  6. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxynaphthahn-4-sulfonsäure <SEP> rot
<tb>  7. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-5-sulfonsäure <SEP>  
<tb>  B. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxy-8-äthoxynaphthalin- <SEP>  
<tb>  3,6-d,isulfonsäure
<tb>  9. <SEP>   <SEP> 2 <SEP> Acetammo-5-hydroxynaphthalin- <SEP>  
<tb>  7-sulfonsäure
<tb>  10. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Acetamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> blaustichig <SEP> rot
<tb>  4,6-lisulfonsäure
<tb>  11.

   <SEP>   <SEP> 1-Acetamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> violett
<tb>  3,6-dimlfonsäure
<tb>  12. <SEP>   <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP>  
<tb>  3,6-disulfonsäure
<tb>  13. <SEP>   <SEP> 1-(4'-Sulfophenyl)-3-methylpyrazolon-(5) <SEP> gelb
<tb>  14. <SEP>   <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)-3-methyl <SEP>  
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  15. <SEP>   <SEP> 1-(2',6'-Dichlor-4'-sulfophenyl)-3-methyl- <SEP>  
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  16. <SEP>   <SEP> 1-(2'-Methyl6'-chlor-4'-sulfophenyl)- <SEP>  
<tb>  - <SEP> 3-methylpyrazolon-(5)
<tb>  17. <SEP>   <SEP> N,N-Diäthylaminobenzol-3-sulfonsäure <SEP> scharlach
<tb>  18. <SEP>   <SEP> 1-Amino-2,5-dimethoxy=benzol <SEP> rot
<tb>  19. <SEP>   <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> gelb
<tb>  20. <SEP> 1 <SEP> Aminobenzol-4-sulfonsäure <SEP>   <SEP>  
<tb>  21. <SEP> 1-Amino-2-hydroxybenzol-5-sulfonsäure <SEP>   <SEP> braun
<tb>  22.

   <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 1 <SEP> Hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure <SEP> Bordeaux
<tb>  23. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 2-Amino-8-hydroxynaphthalin-6-sulfonsäure <SEP> Bordeaux       
EMI0004.0001     
    Die in den Beispielen genannten Teile und     Prozentzahlen    sind Gewichtseinheiten.

      <I>Beispiel 1</I>  Baumwollgewebe wird     mit    einer Lösung     imprä-          gniert,    die     in    1000 Teilen     Dimethylformamid    20       Teile    der nach dem     Verfahren    der     Schweizer        Patent-          schrift    Nr.

   288 292     erhältlichen    Verbindung der  Formel  
EMI0004.0014     
    und 20     Teile    des Farbstoffes der Formel  
EMI0004.0016     
         enthält.    Das     imprägnierte    Gewebe wird     getrocknet     und anschliessend mit einer     wässrigen        Lösung        imprä-          gniert,    die     in.    1000     Teilen    20 Teile     Natriumcarbonat     und 200 Teile     Natriumchlorid    enthält.

   Das so be  handelte Gewebe wird getrocknet, 5 Minuten ge  dämpft und wie     üblich        gespült    und     geseift.    Man er  hält eine rote Färbung     mit    guten     Echtheitseigen-          schaften.     



  Verwendet man anstelle von 20,     Teilen    der an  gegebenen     mehrfunktionellen    Verbindung 20 Teile  der Verbindung der Formel  
EMI0004.0036     
    und verfährt -im übrigen wie beschrieben, so erhält  man eine     ähnliche    rote Färbung.     Wird    das Textil  gut nicht 5 Minuten gedämpft, sondern 10     Minuten     auf 150 C     erhitzt,    so erhält man eine     ähnliche    rote  Färbung.  



  Behandelt man     anstelle    eines     Baumwollgewebes          ein.    Gewebe aus.     Polyacrylnitril    und     stellt        die    Fär  bung wie beschrieben durch Dämpfen fertig, so er  hält man eine rote Färbung.  



  <I>Beispiel 2</I>  Baumwollgewebe wird     mit    einer     wässrigen    Lö  sung     imprägniert,    die in 1000 Teilen 20     Teile    des       Farbstoffes    der     Formel     
EMI0004.0054     
    10 Teile     wässrige    32     7,        ige    Natronlauge und 15 Teile  der Verbindung der Formel    
EMI0005.0001     
  
    Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Farbton
<tb>  52. <SEP> 5-Aminobenztriazol <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP> rot
<tb>  53. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxy-8-äthoxynaphthalin- <SEP>  
<tb>  3,6-disulfonsäure
<tb>  54.

   <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxynaphthahn <SEP> 4,8-disulfonsäure <SEP>  
<tb>  55. <SEP> 6-Aminobenzoxazolon <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl3-methyl- <SEP> braun
<tb>  pyrazol'on-(5)
<tb>  56. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxy-8-äthoxynaphthalin- <SEP> violett
<tb>  3,6-disulfonsäure
<tb>  57. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxynaphthalin <SEP> 4-sulfonsäure <SEP>  
<tb>  58. <SEP> 3-Amino-1,2,4-triazol <SEP> Dimethylanihn <SEP> rot
<tb>  59. <SEP> Farbstoff <SEP> der <SEP> Formel <SEP> CHs <SEP> rot
<tb>  N
<tb>  \@-N <SEP> = <SEP> N- <SEP> <B>l#1</B>-N@NH
<tb>  U
<tb>  N
<tb>  C <SEP> H3
<tb>  60. <SEP> 1 <SEP> Amino-2 <SEP> hydroxynaphthalk- <SEP> 3-Methylpyrazolon <SEP> (5) <SEP> bordeaux
<tb>  4-sulfonsäure <SEP> (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> rotbraun
<tb>  (1 <SEP> :

   <SEP> 2-Cobalt <SEP> III-komplex)
<tb>  61. <SEP> 6-Nitro-l-amino-2-hydroxy- <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> bordeaux
<tb>  naphthalin <SEP> 4-sulfonsäure <SEP> (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> braun
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Cobalt <SEP> IH-komplex)
<tb>  62. <SEP> 4-Chlor-2-aminophenol-6-sulfonsäure <SEP> 3 <SEP> Methylpyrazolon-(5) <SEP> Scharlach
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> gelbbraun
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Cobalt <SEP> HI-komplex)
<tb>  63. <SEP> 4-Nitro-2-aminophenol-6-sulfonsäure <SEP> 3 <SEP> Methylpyrazolon <SEP> (5) <SEP> orange
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex)
<tb>  64. <SEP> 2-Aminophenol-4-sulfonsäure <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP>  
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex)
<tb>  65. <SEP> 6-Nitro-2-aminophenol-4-sulfonsäure <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> rot
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex) <SEP> braun
<tb>  (1 <SEP> :

   <SEP> 2-Cobalt <SEP> HI-komplex)
<tb>  66. <SEP> 6-Benzoylamino-2-aminophenol- <SEP> 3 <SEP> Methylpyrazolon-(5) <SEP> rot
<tb>  4-sulfonsäure <SEP> (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex)
<tb>  67. <SEP> 6-Chlor-2-aminophenol-4-sulfonsäure <SEP> 3-Methylpyrazolon <SEP> (5) <SEP> Scharlach
<tb>  (1 <SEP> : <SEP> 2-Chromkomplex)
<tb>  68. <SEP> 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> orange
<tb>  (1 <SEP> :

   <SEP> 1-Kupferkomplex)       <I>Beispiel 4</I>         Wollkammzug    wird mit einer     wässrigen        Lösung     imprägniert, die in 1000 Teilen 20 Teile des Chrom  komplexes des in der     Tabelle    des Beispiels 3 unter  Nr. 60 bezeichneten Farbstoffes, 20 Teile     Natrium-          carbonat    und 300 Teile einer     7prozentigen    Lösung    der in Beispiel 2 formelmässig bezeichneten mehr  funktionellen     Verbindung    in     Dimethylformamid    ent  hält.

       Anschliessend        wird    getrocknet, 8 Minuten bei  100  C     gedämpft,        gespült    und geseift. Man erhält  eine rote     Färbune    von     guten        Echtheiten.       
EMI0006.0001     
  
    Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Farbton
<tb>  24. <SEP> 3-Amino-5-chlorindazol <SEP> 1-(2'-Methyl-4'-sulfophenyl)-3-methyl- <SEP> gelb
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  25. <SEP>   <SEP> 2-Aminonaphthalin <SEP> 3,6-disulfonsäure <SEP> rot
<tb>  26. <SEP>   <SEP> 1-Benzoylamino-8 <SEP> hydroxynaphthalin- <SEP> violett
<tb>  4,6-disulfonsäure
<tb>  27. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxy-8 <SEP> äthoxynaphthalin-3,6-disulfon- <SEP> Bordeaux
<tb>  säure
<tb>  28.

   <SEP> 5-Aminobenzimidazol <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-4,8-disulfonsäure <SEP> rot
<tb>  29. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxy-8-äthoxynaphthalin-3,6-disulfon- <SEP>  
<tb>  säure
<tb>  30. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-4-sulfonsäure <SEP>  
<tb>  31. <SEP>   <SEP> 2 <SEP> Amino-8-hydroxynaphthalin-6-sulfonsäure <SEP> braun
<tb>  32. <SEP>   <SEP> 2 <SEP> Hydroxynaphthalin-6 <SEP> sulfonsäure <SEP> rot
<tb>  33. <SEP>   <SEP> 1-Hydroxynaphthalin-3,8-disulfonsäure <SEP>  
<tb>  34. <SEP>   <SEP> 1-(2'-Methyl-4'-sulfophenyl)-3-methyl- <SEP> gelb
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  35. <SEP>   <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)-3-methyl <SEP>  
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  36. <SEP>   <SEP> 1-(4'-Sulfophenyl)-3-methylpyrazolon <SEP> (5) <SEP>  
<tb>  37. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Benzoylamino-8 <SEP> hydroxynaphthalin- <SEP> violett
<tb>  4,6-disulfonsäure
<tb>  38.

   <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Benzoylamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> violett
<tb>  3,6-disulfonsäure
<tb>  39. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Aminonaphthalinr6-sulfonsäure <SEP> orange
<tb>  40. <SEP>   <SEP> 2-Amino-5-hydroxynaphthalin-7-sulfonsäure <SEP> rot
<tb>  41. <SEP>   <SEP> 3-Methylpyrazolon-(5) <SEP> gelb
<tb>  42. <SEP> 4-Aminopyrazol <SEP> 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)-3-methyl- <SEP>  
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  43. <SEP>   <SEP> 1-(2'-Methyl4'-sulfophenyl)-3-methyl- <SEP>  
<tb>  pyrazolon-(5)
<tb>  44. <SEP>   <SEP> 3 <SEP> Methylpyrazolon-(5) <SEP>  
<tb>  45. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxynaphthahn-4-sulfonsäure <SEP> orange
<tb>  46. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Hydroxy-8-äthoxynaphthalin <SEP> 3,6-disulfon- <SEP> rot
<tb>  säure
<tb>  47. <SEP>   <SEP> 1-Ammonaphthalin-6-sulfonsäure <SEP> violett
<tb>  48.

   <SEP>   <SEP> 1-Benzoylamino-8 <SEP> hydroxynaphthalin- <SEP>  
<tb>  4,6-disulfonsäure
<tb>  49. <SEP>   <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxynaphthahn- <SEP>  
<tb>  3,6-disulfonsäure
<tb>  50. <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Acetylamino-8-hydroxynaphthalin- <SEP> blaustichig <SEP> rot
<tb>  4,6-disulfonsäure
<tb>  51. <SEP>   <SEP> 1-Acetylamino-8 <SEP> hydroxynaphthalin- <SEP> violett
<tb>  3,6-disulfonsäure

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Färben und bzw. oder Be- drucken von Textilgut, bei dem man das Gut in Ge genwart alkalisch wirkender Mittel mit Farbstoffen, die ein oder mehrere, umsetzungsfähige Wasserstoff atome aufweisen oder ein oder mehrere solche Wasserstoffatome während der Durchführung des Verfahrens bilden, und nut farblosen Verbindungen, die zwei oder mehr über Stickstoff oder Sauerstoff gebundene CH2=CH-S02-Gruppen tragen oder zwei oder mehr solche Gruppen während der Durchfüh rung des Verfahrens bilden, behandelt, dadurch ge kennzeichnet,
    dass man als Farbstoffe solche Azo- farbstoffe bzw. deren Vorprodukte verwendet, die mindestens eine heterocycfisch gebundene -NH- Gruppe enthalten, und im Falle der Verwendung der Vorprodukte den Azofarbstoff auf der Faser vervollständigt. 1I. Textilgut, gefärbt und/oder bedruckt mittels des Verfahrens nach Patentanspruch I. III. Bad oder Druckpaste zur Durchführung des Verfahrens nach.
    Patentanspruch I, enthaltend einen, Azofarbstoff oder ein Vorprodukt eines solchen, der bzw. das mindestens eine hsterocyclisch gebundene NH-Gruppe aufweist, sowie eine farblose Verbin dung der in Patentanspruch I definneTten Art.
CH501663A 1961-02-23 1963-04-22 Verfahren zum Färben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut CH409855A (de)

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