CH409860A - Ringmechanik - Google Patents

Ringmechanik

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Publication number
CH409860A
CH409860A CH1087762A CH1087762A CH409860A CH 409860 A CH409860 A CH 409860A CH 1087762 A CH1087762 A CH 1087762A CH 1087762 A CH1087762 A CH 1087762A CH 409860 A CH409860 A CH 409860A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring mechanism
lever
operating
rings
operating levers
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Application number
CH1087762A
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English (en)
Inventor
Weichert Willi
Original Assignee
Krause Kg Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/22Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed
    • B42F13/26Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed and locked when so engaged, e.g. snap-action

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Description


      Ringmechanik       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ringmechanik  mit geteilten Ringen auf zwei an benachbarten Längs  seiten mittels einer federnden Platte gegeneinander  verspannten Tragschienen mit je einem Bedienungs  hebel an mindestens einem     Tragschienenende,    wobei  die Bedienungshebel beider Tragschienen     über    Kreuz  angeordnet und an den     freien,    nach aussen umgebo  genen Stirnenden der über die Kreuzungsstelle hinaus  ragenden Hebelarme mit je einer zur Deckschiene  quer verlaufenden, streifenartigen Druckfläche ver  sehen sind.  



  Bei einer bekannten Ringmechanik sind die über  Kreuz angeordneten Bedienungshebel     lediglich    zum  Öffnen vorgesehen. Hierbei ist ein Bedienungshebel  mit einer Zunge in die Ebene des anderen Bedienungs  hebels gekröpft. Die Zunge hat eine senkrecht zur  Deckschiene verlaufende Stirnkante, an welcher eine  entsprechende Kante des anderen Bedienungshebels  in der geschlossenen     Stellung    der Ringe     anliegt.    Die  Bedienungshebel sind verhältnismässig lang und über  ragen den Durchmesser der Ringe. Zum Öffnen der  Ringmechanik muss auf die beiden     Bedienungshebel     ein Verdrehungsdruck ausgeübt werden.

   Am gegen  überliegenden Ende der Tragschienen sind zwei kür  zere und sich nicht kreuzende Bedienungshebel an  geordnet, die zum     Schliessen    der Ringmechanik gegen  einander gedrückt werden müssen, so dass eine solche  Ringmechanik mehrere voneinander verschiedene Ty  pen von Bedienungshebel aufweist.    Eine derartige bekannte Ringmechanik ist im Ge  brauch umständlich, da immer, je nachdem ob die  Ringmechanik geschlossen oder geöffnet werden soll,  an das eine oder andere Ende der Ringmechanik ge  griffen werden muss.

   Zudem müssen die zum Öffnen  dienenden Bedienungshebel wegen ihrer gegenseitigen,  zum Verriegeln dienenden Abstützung in der     Kreu-          zungsstelle    weit über den Durchmesser der Ringe hin-    ausgeführt sein, schon um auch den     erforderlichen     Öffnungsdruck zum     Auseinanderscheren    der Bedie  nungshebel zu ermöglichen. Im übrigen ist     d-ie    An  bringung zweier unterschiedlich gestalteter     Hebelpaare     fabrikationstechnisch ungünstig und damit preislich  unwirtschaftlich. Zudem sind bei der Bedienung der  Ringmechanik     unterschiedliche    Druckverhältnisse vor  handen.

   Die     öffnungshebel    lassen sich leichter als der       Schliesshebel    bewegen. Auch die Öffnungsweite der  Ringe kann, da die Schienen nur am unteren Deckel  der Ringmechanik ihre Begrenzung finden, unter  schiedlich sein, wodurch das     Schliessen    der Ring.       mechanik    ungünstig     beeinflusst    wird.

   Schliesslich ist  auch die bekannte Ausführungsform für die Herstel  lung der Ringmechanik     z.B.    aus     Kunststoff        nicht    ver  wendbar, bei der die     ringetragenden    Schienen zusam  men mit den Bedienungshebeln aus einem Stück ge  spritzt werden, da die Tragschienen mit den Bedie  nungshebeln wegen deren     unterschiedlicher    Gestaltung  nicht in einer einzigen Form     herstellbar    sind.  



  Durch die Erfindung soll daher die Aufgabe ge  löst werden, eine Ringmechanik mit geteilten Ringen  und zwei übers Kreuz angeordneten Bedienungshebeln  mit streifenartigen Druckflächen an den freien, nach  aussen umgebogenen Stirnenden sowie mit den weite  ren Merkmalen des eingangs im ersten Absatz erläuter  ten Gattungsbegriffs in vorteilhafter Weise so weiter  zubilden, dass bei     praktisch    gleichem Kraftaufwand  für das Öffnen und     Schliessen    hierzu nur ein einziges,  zugleich die     Öffnungsweite    bestimmendes Paar von       Bedienungshebeln    notwendig ist.  



  Die Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch ge  löst, dass eine Druckfläche von dem äussersten Stirn  ende jedes     Bedienungshebels    über den Scheitel bis an  die bei offener Ringmechanik gebildeten Kreuzungs  steile herangeführt ist, an welcher die     Druckflächen     beider Bedienungshebel an den einander zugekehrten      Längsseiten stufenartig auf die halbe Breite abgesetzt  sind, derart, dass durch die sich jeweils auf der ab  gesetzten Druckfläche des anderen     Bedienungshebels     abstützenden Stufe der beiden, gemeinsam die Breite  einer Druckfläche aufweisenden Bedienungshebel die  Öffnungsweite der geteilten Ringe bestimmt .ist.  



  Dadurch wird eine einheitliche und zusammen  hängende bequeme seitlich breite und griffige Druck  fläche für     eine    leichte einhändige Bedienung geschaf  fen, auf welche zum Öffnen der Ringe auf jeden Be  dienungshebel je ein seitlicher Druck ausgeübt wird,  wobei beide Drücke gegeneinander gerichtet sind, wäh  rend zum     Schliessen    der Ringe die Bedienungshebel  lediglich von oben senkrecht zur federnden Platte  niedergedrückt werden. Hierbei werden durch eine  Scherenbewegung der gekreuzten,     aneinandergleiten-          den    Bedienungshebel die ringtragenden Schienen ab  wärts bewegt.

   Beide Druckflächen liegen .im wesent  lichen stets auf gleicher Höhe und erfordern daher  beim Öffnen und Schliessen der Ringe praktisch den  gleichen und zwar nur geringen Kraftaufwand.  



  Insbesondere können bei der erfindungsgemäss  ausgebildeten Ringmechanik die Bedienungshebel in  nerhalb der     Umrissform    der Ringe liegen und beein  trächtigen daher     nicht    die Einbanddecke in ihrer Höhe,  falls die     Anbringung    der Ringmechanik     nicht    .im Buch  rücken sondern auf dem als Boden dienenden unteren       Buchdeckei    erforderlich ist. Die Öffnungsweite der  Ringe wird durch die stufenartig abgesetzte halbe Breite  der Bedienungshebel bestimmt, die aneinander einen       Anschlag    finden.

   Sobald die Schienen beim Öffnungs  druck den     Totpunkt    überspringen, kommen die Be  dienungshebel an ihren breiten Stufen gegeneinander  zum Anschlag, so dass sie unter gleichen Winkeln  festgehalten werden.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung des einen, mit  Bedienungshebeln     versehenen    Endes einer Ringmecha  nik bei geschlossener Ringstellung;       Fig.    2 die schaubildliche Darstellung der Ring  mechanik     nach        Fig.    1 bei offener Ringstellung;       Fig.    3 die Vorderansicht der Ringmechanik nach       Fig.    1 bei geschlossenen Ringen;       Fig.    4 die Vorderansicht der Ringmechanik nach       Fig.    1 bei offenen Ringen;

         Fig.    5 die einzelnen Bedienungshebel in einer schau  bildlichen Darstellung;       Fig.    6 das eine Ende der beiden     ringetragenden     Schienen in schaubildlicher     Darstellung          Fig.    7 einen Querschnitt durch die     Ringmechanik.     Die der Erfindung zugrunde gelegte Ringmechanik  ist bekannt durch geteilte     Ringe    auf zwei an     benach-          barten    Längsseiten mittels einer federnden Platte gegen  einander     verspannten    Tragschienen e und d. An einem  Ende der beiden Tragschienen ist je ein Bedienungs  hebel a vorgesehen.

   Die     beiden        Bedienungshebel    a  sind übers Kreuz angeordnet. Ihre freien über die Kreu  zungsstelle hinausragenden Stirnenden b bzw. c sind  nach aussen abgebogen und mit je einer steil geneigt    zur federnden Platte verlaufenden     streifenförmigen     Druckfläche h versehen. Durch die Kreuzung der bei  den     Bedienungshebel    ist gemäss der Zeichnung der       linksgriffige        Bedienungshebel    ab mit der rechtsseitigen  Tragschiene e und der     rechtgriffige    Bedienungshebel       ac    mit der linksseitigen Tragschiene d verbunden,     vgl.          Fig.    1 bis 4.

   Die beiden nach aussen umgebogenen       Stirnenden    b .und c des     Bedienungshebels    a haben seit  liche Druckflächen f bzw. g für das Öffnen der Ring  mechanik. Diese     Druckflächen    f und g sind jeweils  über den Scheitel der Bedienungshebel a bis an die  bei offener Ringmechanik gebildeten Kreuzungsstelle  herangeführt, so dass jenseits der Scheitel die Druck  flächen h und i entstehen. Die ebenfalls zur federnden  Platte geneigt verlaufenden, streifenartigen Druckflä  chen h und i dienen zur Aufnahme eines zur federnden  Platte senkrechten Druckes, um die Ringmechanik zu  schliessen, vgl.     Fig.    2 und 4.

   Die beiden Bedienungs  hebel ab und     ac    sind an den einander zugekehrten  Längsseiten k und 1 an der bei geöffneten Ringen ge  bildeten Kreuzungsstelle stufenartig auf die halbe Breite  zurückgesetzt, so dass sich die Bedienungshebel über  den Bereich dieser Ausschnitte scherenartig anein  ander     vorbeibewegen    können und bei geöffneten Rin  gen je auf der abgesetzten Druckfläche des anderen  Hebelarmes einen gegenseitigen Halt finden.     In    dieser  Stellung haben sie eine einheitliche fortlaufende, le  diglich durch die gemeinsame Kante m unterbrochene  gleiche Breite. In dieser Stellung bestimmen     jedoch     beide Bedienungshebel durch den Anschlag beider  Stufen die Öffnungsweite der geteilten Ringe.  



  Da die seitlichen Druckflächen f und g zum Öffnen  der Ringmechanik praktisch auf gleicher Höhe liegen,  ist auch die aufzuwendende Scher- bzw. Druckkraft  gleich gross.  



  Die beiden Bedienungshebel ab und     ac    sind im Be  darfsfalle auch mit je einer abgewinkelten Grundplatte       n1    bzw. n2 versehen, auf welchen je eine Lasche o als  Führung vorgesehen ist, vgl.     Fig.    5.  



  Diese Laschen haben von ihrer Grundplatte einen  der Dicke der Tragschienen entsprechenden Abstand.  Die Laschen o werden in eine innere     Ausnehmung    p  der zugeordneten Tragschiene d und e eingelegt, vgl.       Fig.    6, wobei sich die Laschen nach dem Zusammen  spannen der Tragschienen e und d an ihren Rücken  gegenseitig abstützen,     vgl.        Fig.    7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ringmechanik mit geteilten Ringen auf zwei an benachbarten Längsseiten mittels einer federnden Platte gegeneinander verspannten Tragschienen mit je einem Bedienungshebel an mindestens einem Trag schienenende, wobei die Bedienungshebel beider Trag schienen übers Kreuz angeordnet und an den freien, nach aussen umgebogenen Stirnenden der über die Kreuzungsstelle hinausragenden Hebelarme mit je einer Druckfläche versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche (f-h) bzw.
    (g-i) von dem äusser- sten Stirnende jedes Bedienungshebels (a) über den Scheitel bis an die bei offener Ringmechanik gebildete Kreuzungsstelle herangeführt ist, an welcher die Druck flächen beider Bedienungshebel an den einander zu gekehrten Längsseiten stufenartig auf die halbe Breite abgesetzt sind, derart, dass durch die sich jeweils auf der abgesetzten Druckfläche des anderen Bedäenungs- hebels abstützenden Stufen der beiden,
    gemeinsam die Breite einer Druckfläche aufweisenden Bedie nungshebel die Öffnungsweite der geteilten Ringe be stimmt ist.
CH1087762A 1962-09-04 1962-09-12 Ringmechanik CH409860A (de)

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GB3456362A GB948245A (en) 1962-09-10 1962-09-10 Improvements in and relating to loose-leaf ring binder mechanisms
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