CH410171A - Einrichtung zur Stabilisierung der Übertragung von Wechselstromenergie auf grosse Entfernungen - Google Patents
Einrichtung zur Stabilisierung der Übertragung von Wechselstromenergie auf grosse EntfernungenInfo
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- CH410171A CH410171A CH413763A CH413763A CH410171A CH 410171 A CH410171 A CH 410171A CH 413763 A CH413763 A CH 413763A CH 413763 A CH413763 A CH 413763A CH 410171 A CH410171 A CH 410171A
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- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/001—Arrangements for handling faults or abnormalities, e.g. emergencies or contingencies
- H02J3/0014—Arrangements for handling faults or abnormalities, e.g. emergencies or contingencies for preventing or reducing power oscillations in networks
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Description
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Einrichtung zur Stabilisierung der Übertragung von Wechselstrom- energie auf grosse Entfernungen Eine stabile Leistungsübertragung mit Drehstrom ist ohne besondere Massnahmen nur auf eine gewisse Entfernung möglich. Grössere Entfernungen können überbrückt werden, indem man im Zuge der Leitun- gen sogenannte Zwischenstationen vorsieht, die mit statischen oder dynamischen Kompensationsmitteln ausgerüstet sind. Derartige Zwischenstationen verteuern die Leistungsübertragung mit Drehstrom und bedürfen meist einer dauernden Wartung, was z. B. in unbewohnten Gegenden nicht erwünscht ist.
Man ist daher dazu übergegangen, Stabilisierungs- massnahmen an den Synchrongeneratoren selbst zu treffen. Im allgemeinen ist eine stabile Übertragung von Wirkleistung durch Synchronmaschinen nur dann möglich, wenn die bei wachsendem Gesamtpolradwin- kel abgegebene Wirkleistung ebenfalls steigt. Unter Gesamtpolradwinkel ist der Winkel, gemessen vom starren Netz bis zum Polrad zu verstehen. Dieser Winkel beträgt bei Vollpolmaschinen 90 und ist bei Schenkelpolmaschinen kleiner. Damit ist die maximale Entfernung für eine stabile Übertragung elektrischer Energie begrenzt, sofern man keine künstlichen Hifs- mittel vorsieht.
Die klassische Erregungsregelung in der Synchronmaschine in Abhängigkeit vom Polradwinkel ist zwar in der Lage, eine künstliche Stabilisierung durch Balancierung auch über 90 hinaus zu ermöglichen. In der Nähe eines Polradwinkels von 180 ist diese Balancierung jedoch nicht mehr wirkungsvoll, es sei denn man kombiniert mit Phasenschieberstützpunkten, die man aber gerade vermeiden will. Mit Hilfe von Reihenkondensatoren allein ist es zwar nicht möglich, den stabilen Bereich auf Gesamt- polradwinkel über 90 auszudehnen, wohl aber den Gesamtpolradwinkel zu verkleinern.
Die Erfindung bringt eine vorteilhafte Verbesserung an einer Einrichtung zur Stabilisierung der übertragung von Wechselstromenergie auf grosse Entfernungen. Gemäss der Erfindung sind in dem Bereich des Kraftwerkes, in dem sich ein Synchrongenerator befindet, an die Leitungspole des Wechselstromnetzes, insbesondere an die Klemmen des Generators, Blindleistungserzeuger angeschlossen, die in Steuerabhängigkeit vom inneren Polradwinkel der Synchronmaschine stehen.
Auf diese Weise ist eine Stabilisierung der Übertragung von Wechselstromenergie auch bei einem Gesamtpolradwinkel grösser als l80 möglich. Zwischenstationen sind hierbei nicht erforderlich.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Stabilisierungseinrichtung mit ruhenden Elementen in einphasiger Darstellung und Fig. 2 eine Stabilisierungseinrichtung mit Maschinen in einphasiger Darstellung.
In den beiden Figuren ist mit 1 ein Synchrongenerator bezeichnet, der die Synchronreaktanz Xd besitzt. Der Synchrongenerator ist über eine lange Leitung mit einem nicht dargestellten starren Netz verbunden. Gemäss der Erfindung sind im Bereich des Kraftwerkes, in dem sich der Synchrongenerator 1 befindet, an die Leitungspole 2, Blindleistungserzeuger 4 bzw. 5 angeschlossen, die in Steuerabhängigkeit von der inneren Polradwinkel Ü des Synchrongenerators stehen.
Der innere Polradwinkel & kann in an sich bekannter Weise durch eine Reaktanznachbildung aus der Klemmenspannung und dem Klemmenstrom messtechnisch
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erfasst werden. Hierbei werden Klemmenspannung und Klemmenstrom über Wandler 12 bzw. 3 einer Polradwinkelmesseinrichtung 6 zugeführt.
Der Ausgang der Polradwinkelmesseinrichtung 6 ist vorzugs- s weise mit einer Regeleinrichtung 7 verbunden, die ein Regelsignal erzeugt, das der Abweichung des inneren Polradwinkels ia von einem einstellbaren Sollwert und der Abweichung des Klemmenspannungsbetrags U von einem einstellbaren Sollwert proportional ist, wobei die h Regeleinrichtung 7 mit einem Stellorgan 8 für die Blindleistungserzeuger 4 bzw. 5 über die Klemmen a, b verbunden ist. Die Blindleistungserzeugung wird erhöht, wenn die Spannung zurückgeht oder der innere Polradwinkel wächst.
Wie in Figur 1 dargestellt ist, können die Blindleistungserzeuger ruhende Kondensatoren 9 sein, an deren Klemmen gleichstromvormagnetisierte Drosseln 10 angeschlossen sind. Hierbei sind die Vormagneti- sierungswicklungen 11 der Drosseln 10 mit der Regeleinrichtung 7 verbunden.
Vorteilhaft ist es, in der Regeleinrichtung 7 Mittel zur Bildung der ersten Ableitung a' des Polradwinkel- signals und dessen zweiten Ableitung $" vorzusehen. Ferner ist es zweckmässig, derjenigen Einheit der Rei geleinrichtung, der das dem Klemmenspannungsbetrag proportionale Signal U zugeführt wird, proportionalintegrales Verhalten mit Differentialeinfluss (J A Udt,
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zu geben. Auf diese Weise wird die Regelgüte verbessert.
Der in Figur 2 dargestellten Stabilisierungseinrichtung liegt im wesentlichen derselbe Aufbau zugrunde wie er in Figur 1 dargestellt ist, wobei für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet sind. Als Blindleistungserzeuger ist hier jedoch ein rotierender Phasenschieber 5 verwendet, dessen Erregung 13 über die Klemmen a und b mit der Regeleinrichtung 7 verbunden ist. Xd bezeichnet die Synchronreaktanz des Phasenschiebers. Es ist zweckmässig, diese Reaktanz ganz oder teilweise durch nicht dargestellte Reihenkondensatoren zu kompensieren, um den Phasenschieber enger an das Netz zu koppeln und damit seine Wirkung zu erhöhen.
Für die Energieübertragung mit Drehstrom sind Messwertbildung und Anschaltung der Regeleinrichtung in entsprechender Weise vorzunehmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Stabilisierung der Übertragung von Wechselstromenergie auf grosse Entfernungen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich des Kraftwerkes, in dem sich ein Synchrongenerator (1) befindet, an die Leitungspole (2) des Wechselstromnetzes Blindleistungserzeuger (4 bzw. 5) angeschlossen sind, die in Steuerabhängigkeit von dem inneren Polradwinkel des Generators stehen. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Polradwinkelmesseinrichtung (6) vorgesehen ist, deren Ausgang mit einer Regeleinrichtung (7) verbunden ist, die ein Regelsignal erzeugt, das der Abweichung des inneren Polradwinkels (a) von einem einstellbaren Sollwert und der Abweichung des Klemmenspannungsbetrages (Ü) von einem einstellbaren Sollwert proportional ist, und dass die Regeleinrichtung (7) mit einem Stellorgan (8) für die Blindleistungserzeuger (4) verbunden ist. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blindleistungserzeuger ruhende Kondensatoren (9) sind, an deren Klemmen gleichstromvormagnetisierte Drosseln (10) angeschlossen sind, und dass die Vormagnetisierungswicklungen (11) der Drosseln (10) mit der Regeleinrichtung (7) verbunden sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Bildung der ersten (ü') und zweiten Ableitung ($") des Polradwinkelsignals vorgesehen sind. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Einheit der Regeleinrichtung, der das dem Klemmenspannungsbetrag proportionale Signal (U) zugeführt wird, proportional-integra- les Verhalten mit Differentialeinfluss hat. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blindleistungserzeuger rotierende Phasenschieber (5) sind, deren Erregungen mit der Regeleinrichtung (7) verbunden sind. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktanz (X,) des Phasenschiebers (13) ganz oder teilweise durch Reihenkondensatoren kompensiert ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79721A DE1230126B (de) | 1962-06-01 | 1962-06-01 | Einrichtung zur Stabilisierung der UEbertragung von Wechselstromenergie auf grosse Entfernungen |
| DE237120T | 1962-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH410171A true CH410171A (de) | 1966-03-31 |
Family
ID=67482872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH413763A CH410171A (de) | 1962-06-01 | 1963-04-02 | Einrichtung zur Stabilisierung der Übertragung von Wechselstromenergie auf grosse Entfernungen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT237120B (de) |
| CH (1) | CH410171A (de) |
| DE (1) | DE1230126B (de) |
| FR (1) | FR1357463A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU637789B2 (en) * | 1990-03-21 | 1993-06-10 | Siemens Aktiengesellschaft | Process and device for detecting the load angle of a generator connected to an electric supply network |
-
1962
- 1962-06-01 DE DES79721A patent/DE1230126B/de active Pending
-
1963
- 1963-04-01 AT AT259563A patent/AT237120B/de active
- 1963-04-02 CH CH413763A patent/CH410171A/de unknown
- 1963-05-24 FR FR935947A patent/FR1357463A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1230126B (de) | 1966-12-08 |
| FR1357463A (fr) | 1964-04-03 |
| AT237120B (de) | 1964-11-25 |
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