CH410182A - Verschluss für Leuchten - Google Patents

Verschluss für Leuchten

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Publication number
CH410182A
CH410182A CH374463A CH374463A CH410182A CH 410182 A CH410182 A CH 410182A CH 374463 A CH374463 A CH 374463A CH 374463 A CH374463 A CH 374463A CH 410182 A CH410182 A CH 410182A
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CH
Switzerland
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lever
cover
housing
arm
dead center
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Application number
CH374463A
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English (en)
Inventor
Jank Hermann
Original Assignee
Berndeisel & Co Johann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/10Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening
    • F21V17/16Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening by deformation of parts; Snap action mounting
    • F21V17/162Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening by deformation of parts; Snap action mounting the parts being subjected to traction or compression, e.g. coil springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description


  Verschluss     für    Leuchten    Die Erfindung betrifft einen Verschluss für Leuch  ten mit einer auf das     Gehäuse        aufsetzbaren    kappen  artigen     Abdeckung,        vorzugsweise    aus     durchscheinen-          dem    Werkstoff.

       Solche    bekannte     Verschlüsse    besitzen  einen zweiarmigen     Winkelhebel,    der um eine im     Gestell     ortsfest     angeordnete        Achse        unter    der Wirkung     einer     Feder     verschwenkbar    ist -und jeweils mit einem     seiner     beiden     Hebelarme    .in den     Bereich    des     Kappenrandes    der       Abdeckungreicht        undmittelsdiesesKappenrandes    über  eine     Totpunktlage    

  entweder in die     Verriegelungsstel-          lung    oder in die Freigabestellung schwenkbar :ist. Bei       diesen        bekannten        Verschlüssen    liegt die     Feder    am     Rük-          ken    der     Winkelhebel    mit elastischem Druck an und übt  dadurch eine gewisse Bremswirkung aus,

   die gerade  im Bereich des Totpunktes des     Schwenkbereiches    am  grössten ist und     dadurch    das zuverlässige     Einschnap-          pen    des Sperrhebels in die Schliesslage beim     Aufsetzen     der     Abdeckung    auf das Gehäuse .in Frage stellt.

   Da  sich das Gehäuse an der Decke eines Raumes befindet       oder    sogar in diese versenkt ist und das Aufsetzen der  Abdeckung meist von einer     Leiter    aus von unten er  folgt, ist das exakte     Einschnappen    der     Sperrhebel    von  grosser     Wichtigkeit,        zumal    :

  sie     bei    aufgesetzter Ab  deckung     unzugänglich        sind.        Ausserdem    sollen diese  Sperrhebel die Abdeckung möglichst fest an das Ge  häuse pressen, damit dieses keine Lockerungsgeräu  sche verursacht und staubdicht sitzt.<B>Alle</B> bisher be  kannten Verschlüsse     erfüllen    diese     Bedingungen,    wenn  überhaupt nur     mangelhaft    oder nur über einen kurzen  Zeitraum oder zeigen nach     mehrmaligem    Auf- und       Zuschnappen    Ermüdungserscheinungen.  



  Gemäss der     Erfindung        wurde    eine Lösung für eine       Verschlusskonstruktion        gefunden,    die     dadurch    gekenn  zeichnet ist, dass der     Spannhebel    einen mit einer Zug-         feder        verbundenen    und     in    der     Schliesslage    an der Rück  seite     einerDruckleiste        oderAbdeckung    anliegenden     He-          belarmund    .einen im     Winkel    zu     diesen    stehenden Aus  

  lösearm     besitzt    und ausserdem einen     Anschlaglappen     aufweist, der in der     Offenstel'lung    des     Spannhebels     den     Angriffspunkt    der Zugfeder     am        Hebelarm        hinter     einer     Totpunktlage        hält,    aus der     der        Spannhebel    durch  einen     leichten    Druck auf seinen     Auslösearm    selbsttätig  in die     Schliesslage        schwenkt.     



  Die Anordnung einer     Zugfeder    an dem den     Schliess-          druck    ausübenden     Arm    des     Sperrhebels    ist für dessen  sichere Funktion von     entscheidender    Bedeutung und  die Begrenzung der Öffnungsbewegung des     Sperrhebels          mittels    seines     Anschlaglappens    hat den Zweck,

   den  Weg zur     Überwindung    der     Totpunktlage    des     Angriffs-          punktes    der Zugfeder an den     Beginn    der     Aufsetzbewe-          gung    der     Abdeckung    zu verlegen, um das     Einschnappen          aller    am Gehäuse     vorhandenen    Sperrhebel in die       Scldüesslage    den die Abdeckung noch haltenden Hän  den     fühlbar        werden    zu lassen.

   Auf diese Weisse kann  der feste .und staubdichte Sitz der     Abdeckung    am Ge  häuse     erreicht    und     'kontrolliert    werden. Das Abziehen  der     Abdeckung    vom Gehäuse     kann    in der bisher üb  lichen Art erfolgen.  



  An Hand der     Zeichnung        wird    ein Ausführungsbei  spiel der     Erfindung        erläutert.        Fig.    1     zeigt        eine    Leuchte  mit     rechteckigem        Gehäuse        und        einer        durchscheinenden          Abdeckung        schaubildlich,

          wobei        Abdeckung        und    Ge  häuse     aufgebrochen        sind.    Die     Fig.    2 und 3     zeigen        einen          Teil    des Gehäuses und     der    Abdeckung im Querschnitt,  samt einem     Verschluss    in der     Schliessstellung    und in  der Sperrlage.  



  Das aus Blech hergestellte Gehäuse 1     begitzt        eine     hohe Wandung, um den für die     Aufnahme    der Leucht-      röhren und Fassungen sowie deren Drosselspulen er  forderlichen Hohlraum 2 zu     umschliessen.    Dieses Ge  häuse 1 hat einen nach aussen     abstehenden    Flansch 3  und     innen        einen    im Querschnitt     winkelförmigen    gegen  über dem     Gehäuserand        zurückversetzten    Auflager  schenkel 4.

   Die Abdeckung 5 besteht aus     eiinem        dünn-          wandigen    Hohlkörper, aus     einem    das     Licht    zerstreut  durchlassenden Material, dessen     Rand        einen    verstärk  ten Rahmen 6 trägt, der an     dem    in     das    Gehäuse 1 ein  greifenden Schenkel eine     Druckleiste    7 besitzt, die mit  dem Rahmen starr verbunden ist. Anstelle der Druck  leiste 7 können auch kurze     Haltebacken    vorgesehen  werden.  



  Der     Schnappverschluss        wirkt    mit diesen     Haltebak-          ken    bzw. dieser Druckleiste 7 der Abdeckung 5 zusam  men und besteht im wesentlichen aus einem     Spannhebel     8, der auf einer aus zwei     achsgleichen    Zapfen gebilde  ten horizontalen     Achse    9 schwenkbar sitzt und     .unter     der Wirkung einer     Zugfeder    10 steht, welche ihn ent  weder in der     Haltestellung    oder in der     Offenstellung     festhält.

   Die Hebedachse 9 sitzt in einer     Gabel    11,  deren langer Arm 12 an der Unterseite des Auflager  schenkels 4 von der Gehäusewandung abstehend be  festigt ist. Die     Zugfeder    10 ist mit ihrem einen Ende an  einer Stelle 13     des    langen Armes 12     befestigt.    Der am       Spannhebel    8 vorgesehene     Angriffspunkt    14 der Zug  feder 10 ist in einem     Rad'ialabstand    von der     Schwenk-          achse    9 angeordnet.

   Der Schwenkbereich des Spann  hebels 8 wird in seiner     Schliessstellung        (Fng.    2) durch  die     Druckleiste    7 in seiner     Offenstellung        (Fig.    3)     durch     seinen Anschlaglappen 8' begrenzt, der an der äusseren  Kante 17 der     Gabelschenkel    11 anliegt.

   Der ortsfeste  Angriffspunkt 13 der Zugfeder 10 und die aus achs  gleichen Zapfen 9 bestehende Drehachse des Spann  hebels 8     sind    durch eine     strichpunktierte    Linie 15 mit  einander verbunden, welche gleichzeitig die Totpunkt  lage der     Zugfeder    10 bzw. ihres am     Spannhebel    8 ge  legenen     Angriffspunktes    14 darstellt.

   Die     Fig.    2 zeigt,  dass dieser     Angriffspunkt    14 in der     Schliesslage    des  Spannhebels 8 vom Totpunkt 16 weit entfernt ist, wo  durch der     Federzug    zur Aufbringung der     Schliess-          kraft    des     Spannhebels    8     voll    zur Wirkung kommen  kann.

   Wird der     Spannhebel    8 entgegen der Wirkung  seiner Feder 10 .in die     Offenlage        geschwenkt,        dann          überschreitet    der     Angriffspunkt    14 der Zugfeder 10  den Totpunkt 16 nur knapp, da der     Anschlaglappen    8'  des     Spannhebels    8 an den     Gabelschenkeln    11 zur An  lage kommt.     In    der     Offenstellung    des     Spannhebels    8  kann die Abdeckung 5 samt der     Druckleiste    7     frei    nach  unten abgezogen werden.

   Der     Spannhebel    8     besitzt     einen -     Auslösearm    18,     der        'in    der     Offensteldung    des         Spannhebels    8 in den Bereich der Druckleiste 7 der       Abdeckung    5 reicht     (Fig.    3).

   Beim Aufdrücken der  Abdeckung 5 auf das Gehäuse 1 in Richtung der  Pfeile 19, 20     trifft    die Druckleiste 7 auf den Auslöse  arm 18,     wodurch    der     Spannhebel    8     vorerst    mit dem  Angriffspunkt 14 der Feder 10     über    den Totpunkt 16  bewegt     wird    und nach     Überschreitung        desselben    das       Aufdrücken    der Abdeckung 5 auf das Gehäuse 1     nut-          tels    der     Spannkraft    der     Feder    10     unterstützt.    Die  Druckleiste 7 

  kommt dadurch satt auf der     Dichtungs-          auflage    22 zu sitzen, die auf dem     Auflagerschenkel    4       aufgeklebt    ist.     Solche    Schnappvorrichtungen     befinden          sich    an jeder Wand des Gehäuses 1, wodurch die     Ab-          deckung    in der     Schliesslage    mit Sicherheit gehalten  wird.  



  Zum Abnehmen der Abdeckung 5 wird diese     seit-          lich    mit den     Händen    erfasst und entgegen der Rich  tung der Pfeile 19, 20 vom Gehäuse 1 abgezogen. Da  bei     schwenken    die Druckleisten 7 die Spannhebel 8  so weit auf, dass diese unter dem Zug der den     Tot-          punkt    16 überschreitenden Feder 10 selbsttätig in die       Offenlage    rücken. In dieser Lage verbleiben die     Spann-          hebel    8 so lange bis die     Abdeckung        wieder    auf das  Gehäuse 1 aufgedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verschluss für Leuchten mit einer auf das Gehäuse aufsetzbaren kappenartigen Abdeckung, welcher Ver- schluss einen zweiarmigen Winkelhebel besitzt,
    der um eine im Gestell ortsfest angeordnete Achse unter der Wirkung einer Feder verschwenkbar ist und je weils mit einem seiner beiden Hebelarme in den Be reich des Kappenrandes der Abdeckung reicht und mittels dieses Kappenrandes über eine Totpunktdage entweder in die Verriegelungsstellung oder in die Frei- gabestellung schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel einen mit einer Zugfeder (10)
    verbundenen und in der Schliesslage an der Rück saite einer Druckleiste (7) oder Abdeckung (5) an liegenden Hebelarm (8) und einen im Winkel zu die sen stehenden Auslösearm (18) besitzt, und ausserdem einen Anschlaglappen (8') aufweist, der .in der Offen stellung des Spannhebels (8) den Angriffspunkt (14) der Zugfeder (10) am Hebelarm (8) hinter einer Tot- punktlage hält, aus der der Spannhebel durch einen leichten Druck auf seinen Auslösearm (18) selbsttätig in die Schliesslage schwenkt.
CH374463A 1962-03-28 1963-03-25 Verschluss für Leuchten CH410182A (de)

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AT253062A AT231005B (de) 1962-03-28 1962-03-28 Verschluß für Leuchten

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CH410182A true CH410182A (de) 1966-03-31

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009007488B4 (de) 2009-02-05 2022-05-25 Zumtobel Lighting Gmbh Leuchte, insbesondere Feuchtraumleuchte, mit Verschlusselement

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DE1873678U (de) 1963-06-12
AT231005B (de) 1964-01-10

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