CH410227A - Elektrodenkopf an einer elektroerosiven Werkzeugmaschine - Google Patents

Elektrodenkopf an einer elektroerosiven Werkzeugmaschine

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CH410227A
CH410227A CH1216363A CH1216363A CH410227A CH 410227 A CH410227 A CH 410227A CH 1216363 A CH1216363 A CH 1216363A CH 1216363 A CH1216363 A CH 1216363A CH 410227 A CH410227 A CH 410227A
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electrode
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CH1216363A
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Farinelli Roberto
Original Assignee
Agie Ag Ind Elektronik
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/26Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description


  Elektrodenkopf an einer elektroerosiven Werkzeugmaschine    Die Erfindung betrifft einen Elektrodenkopf an  einer elektroerosiven Werkzeugmaschine, bestehend  aus einem mit der Vorschubeinrichtung der Maschine  gekuppelten Werkzeugträger und einer Werkzeuge  lektrode, wobei das werkzeugelektrodenseitige Ende  des Werkzeugträgers als mit einem Gewinde verse  hene Spindel mit einer konzentrisch in seinem Inne  ren angeordneten Konusausnehmung ausgebildet ist  und das trägerseitige Ende der Werkzeugelektrode  einen gleichartigen Konusansatz aufweist, wobei der  Konusansatz der Werkzeugelektrode in die     Konus-          ausnehmung    des Werkzeugträgers eingesetzt und  durch eine Schraubbefestigung verspannt ist.  



  Bei bekannten Elektrodeneinspannvorrichtungen  wird z. B. ein Dreibackenfutter verwendet. Dieses hat  den Nachteil, dass es für die Belange der     elektroero-          siven    Metallbearbeitung nicht genau genug die Elek  trode zentriert, so dass nach dem Einspannen die  Elektrode genau zum Werkstück justiert werden  muss. Ein weiterer Nachteil liegt in dem grossen  Übergangswiderstand zwischen dem Dreibackenfutter  und der Elektrode.

   Da besonders bei der     elektroero-          siven    Metallbearbeitung in vielen Fällen die dieelek  trische oder elektrolytische Flüssigkeit, welche be  kanntlich zwischen der Elektrode und dem Werk  stück vorhanden sein muss, durch das Innere der  Elektrode in den Bearbeitungsspalt mit Druck geför  dert werden muss, ergibt sich der Nachteil, dass die  Einspannung mit dem Dreibackenfutter nicht dicht ist  gegen den inneren Flüssigkeitsdruck. Ein weiterer  Nachteil ist die schlechte Montage in dem Fall,     wenn     die Elektrode an ihrem aktiven Teil einen     grösseren     Umfang aufweist als die Einspannvorrichtung hat.  



  Ebenso ist von Nachteil, dass bei     Auswechseln     von Elektroden -sei es dass entsprechend des ge  wünschten Bearbeitungsvorganges mehrere verschie-    denartige Elektroden benutzt werden müssen oder  dass schadhafte Elektroden gegen neue ausgewechselt  werden müssen - die zu entfernenden Elektroden  schwierig aus den bisher bekannten Einspannvor  richtungen herauszunehmen sind.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  Elektrodenkopf zu schaffen, der die obigen Nachteile  vermeidet. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Schraubbefestigung aus einer auf dem Gewinde am  Spindelende des Werkzeugträgers aufgebrachten  Mutter und einer auf einem weiteren Gewinde dersel  ben aufgebrachten Gegenmutter besteht, wobei in die       Gegenmutter    ein geteilter, einen am Umfang der  Werkzeugelektrode angeordneten Wulst umfassender  Ring eingesetzt ist, der zwischen Schultern der Mut  ter und der Gegenmutter eingespannt ist, wobei der  Innendurchmesser von Mutter und     Gegenmutter     grösser ist als der Aussendurchmesser des Wulstes  der Werkzeugelektrode.  



  Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläu  tert. Es zeigen:  Fig. 1 einen Teil einer Vorschubeinrichtung mit  der Einspannvorrichtung und der Elektrode,  Fig. 2 das Spindelende mit der     Einspannvorrich-          tung    und der eingespannten Elektrode,       Fig.    3 die teilweise isolierte     Elektrode.     



  In der     Fig.    1 ist am Teil 1 der     Vorschubeinrich-          tung    der Zylinder 2 angebracht, in welchem ein Kol  ben 3     verschiebbar    angeordnet ist. Der Kolben 3 weist  einen ringförmigen Wulst 4 auf, welcher in Verbin  dung mit einer     Ausnehmung    5 des     Zylinders    2 die  Kolbenverschiebung     in    seiner     axialen    Richtung in  zwei     Grenzlagen    beschränkt. Auf den Kolben 3 wirkt  eine regulierbare Druckfeder 6, welche im Deckel 7      um     einen    Stössel 8     angeordnet    ist.

   Im Deckel 7 ist  weiter ein elektrischer Schalter 9 angebracht, der be  tätigt wird, wenn der Kolben 3 gegen die Federspan  nung der Druckfeder 6 angehoben wird. Das untere  Ende des Kolbens läuft zu einer Spindel 10 aus. In  dieser     Spindel    befindet sich der Konus 11, in welchen  der Einspannkonus 12 der Elektrode 13 geschoben  ist. Das Spindelende ist mit einem Gewinde 14 verse  hen, auf welches eine Mutter 15 mit entsprechendem  Gewinde aufgeschraubt ist. Die Schraube 15 trägt an  ihrem unteren Ende ein Gewinde 16, auf welches die  Gegenmutter 17 aufgeschraubt ist. Der     innere    Durch  messer der Gegenmutter 17 ist     grösser    als der äussere  Durchmesser des     ringförmigen    Wulstes 18 der Elek  trode 13.

   Um den Wulst 18 ist ein     Ring    19 gelegt.  Dieser Ring besteht aus zwei Hälften. Die Kombina  tion der Mutter 15 mit der Gegenmutter 17 und dem  Ring 19 stellt sowohl die Befestigungseinrichtung der  Elektrode 13 am Spindelende 10 dar, als auch die  Auswerfereinrichtung der Elektrode aus dem Konus  11. Die Elektrode weist in ihrem     Innern    eine durch  gehende Bohrung 20 auf, die dafür gedacht ist, dass  bei der elektroerosiven Metallbearbeitung die not  wendige Flüssigkeit an den nicht dargestellten Bear  beitungsspalt herangeführt werden kann. Die in der  Fig. 1 dargestellte Elektrode 13 dient zur Herstellung  von Ausnehmungen in der Art von Bohrlöchern, da  der     aktive    Teil 23 ungefähr den gleichen Durchmes  ser aufweist wie der Elektrodenschaft 22.  



  In der Fig. 2 ist der Einspannkonus 12 der Elek  trode 13 im Spindelkonus 11 eingesetzt. Die Mutter  15, sowie die     Gegenmutter    17 und der Ring 19 sind  in gleicher Weise angeordnet wie es bereits in der  Fig. 1 beschrieben ist. Der aktive Teil 21 der Elek  trode ist um ein beträchtliches grösser als der Elek  trodenschaft 22. Bei der in der Fig.2 dargestellten  Elektrode ist die innere     Bohrung    20 nicht bis zum  aktiven Teil 21 durchgeführt, da bei dieser Elektro  denform die Zuführung der Flüssigkeitsmenge zum  Arbeitsspalt nicht durch das Innere der Elektrode  vorgenommen wird. In der Fig. 2 sind die Mutter 15,  der Ring 19 und die Gegenmutter 17 zum besseren  Verständnis     einzeln    dargestellt.  



  In der Fig. 3 ist eine Elektrode 13 gezeigt ähnlich  der Elektrode in der Fig. 1. Allerdings ist hierbei die  innere Borhung 20 nicht bis zum aktiven Teil 23  durchgeführt. Auf der Oberfläche des Elektroden  schaftes 22 befindet sich eine Schicht 24 aus Alumi  niumoxyd oder Titanoxyd. Diese Schicht ist isolie  rend. Sie wird z. B. mit einer Spritzpistole auf die  handenen elektrolytischen oder dielektrischen Me  diums zu gewährleisten, wird auf diese Schicht 24  porös. Um nun einen guten laminaren Fluss des zwi  schen Elektrodenschaft 22 und der Wandung der  Ausnehmung im nicht dargestellten Werkstück vor  handenen elektrolytischen oder dielektrischen  Mediums zu gewährleisten, wird auf diese Schicht 24  eine weitere Schicht 25, z. B. aus Silikonlack, mit  einer Spritzpistole aufgetragen.

   Es     können    mehrere  Schichten des Silikonlacks aufgetragen werden. Diese    Schichten müssen während 24 Stunden polymerisiert  werden.  



  Im nachfolgenden wird die Wirkungsweise des  Elektrodenkopfes näher erläutert. Zum besseren  Verständnis wird eine Vorschubeinrichtung, an wel  cher der Elektrodenkopf befestigt ist, ebenfalls er  klärt.    Bevor die Elektrode 13 mit ihrem Einspannkonus  12 in den Spindelkonus 11 eingesetzt wird, wird über  den Einspannkonus 12 und den ringförmigen Wulst  18 die Gegenmutter 17 geschoben. Dabei erweist es  sich als vorteilhaft, dass der innere Durchmesser der  Gegenmutter 17 grösser ist als der äussere Durch  messer des Wulstes 18. Dies ist von besonderer Be  deutung bei Elektroden, wie sie in der Fig. 2 darge  stellt sind, denn dort hat die Elektrode 13 einen  wesentlich grösseren aktiven Teil 21 als der Schaft  22 und als der äussere Durchmesser des Wulstes 18.  Um den Wulst 18 wird nun der aus zwei Hälften be  stehende Ring 19 gelegt.

   Nachdem die Mutter 15 mit  ihrem Gewinde 14 auf das Spindelende geschraubt  ist, wird die Elektrode 13 mit ihrem Einspannkonus  12 in den Spindelkonus 11 geschoben. Der innere  Durchmesser der Mutter 15 ist ebenfalls grösser als  der Wulst 18. Die Gegenmutter 17 wird mit ihrem  Gewinde 16 auf das entsprechende Gewinde der  Mutter 15 aufgeschraubt. Infolge des guten Pressitzes  zwischen der Spindel und dem Einspannkonus 12 der  Elektrode 13 ist ein geringer Übergangswiderstand  sowie eine einwandfreie mechanische Befestigung  und Zentrierung gewährleistet.

   Weiterhin ist in dem  Fall, wo durch das Innere der Elektrode die     dielektri-          sche    oder elektrolytische Flüssigkeit an den nicht  dargestellten Arbeitsspalt     herangeführt    werden muss,  eine gute Dichtung gegen diesen inneren Flüssigkeits  druck gegeben.    Beim Bearbeitungsvorgang wird die Elektrode  mittels der     Vorschubeinrichtung    1 in Richtung Werk  stück bewegt und zwar in der Weise, dass immer der  gleiche Abstand zwischen Elektrode und Werkstück  gegeben ist.    Da die Feder 6 den Kolben 3 drückt, befindet  sich der Kolben im Zylinder 2 in der Stellung wie sie  in der     Fig.    1 dargestellt- ist. Der Wulst 4 liegt also am  unteren Anschlag der     Ausnehmung    5.

   Wenn nun im  Bearbeitungsspalt eine Störung auftritt, sei es dass  der aktive Teil 21 bzw. 23 der Elektrode 13 auf nicht  leitende Einschlüsse trifft und diese     bekanntlich    der  Elektroerosion Widerstand leisten, sei es dass der  Flüssigkeitsdruck im Bearbeitungsspalt grösser wird,  so wird der Kolben 3 gegen die Kraft der Druckfeder  6 angehoben und     zwar    bis der Wulst 4 den anderen  Anschlag der     Ausnehmung    5 erreicht hat. Durch  diese Verschiebung des Kolbens 3 wird der elektri  sche Kontakt 9 betätigt, welcher die gesamte Anlage  ausschaltet. Hierdurch wird eine Beschädigung der  Elektrode vermieden. Nach Entfernen der Störung  kann die     elektroerosive    Bearbeitung weiter vorge  nommen werden.

        Wenn nun die Elektrode infolge natürlichen     Ver-          schleisses    am aktiven Teil 21 bzw. 23 ausgewechselt  werden muss oder wenn eine Elektrode mit anderer  Form eingesetzt werden soll, wird die Mutter 15 von  der Spindel 10 gelöst. Hierdurch wird die Elektrode  13 aus dem Einspannkonus 11 herausgeworfen, ohne  dass dieser Konus     beschädigt    wird. Das Auswerfen  geschieht dadurch, dass die Mutter 15 mit einer  Schulter am Ring 19     anliegt    und somit auf den Wulst  18 der Elektrode 13 einen Druck ausübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrodenkopf an einer elektroerosiven Werk zeugmaschine, bestehend aus einem mit der Vorschub einrichtung der Maschine gekuppelten Werkzeug träger und einer Werkzeugelektrode, wobei das werk- zeugelektrodenseitige Ende des Werkzeugträgers als mit einem Gewinde versehene Spindel mit einer kon zentrisch in seinem Inneren angeordneten Konusaus- nehmung ausgebildet ist und das trägerseitige Ende der Werkzeugelektrode einen gleichartigen Konusan satz aufweist, wobei der Konusansatz der Werkzeug elektrode in die Konusausnehmung des Werkzeug trägers eingesetzt und durch eine Schraubbefestigung verspannt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Schraubbefestigung aus einer auf dem Gewinde am Spindelende des Werkzeugträgers aufgebrachten Mutter und einer auf einem weiteren Gewinde dersel ben aufgebrachten Gegenmutter besteht, wobei in die Gegenmutter ein geteilter, einen am Umfang der Werkzeugelektrode angeordneten Wulst umfassender Ring eingesetzt ist, der zwischen Schultern der Mut ter und der Gegenmutter eingespannt ist, wobei der Innendurchmesser von Mutter und Gegenmutter grösser ist als der Aussendurchmesser des Wulstes der Werkzeugelektrode. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrodenkopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft der Elektrode eine elektrisch isolierende Bedeckung aufweist. 2.
    Elektrodenkopf nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die isolierende Bedeckung des Elektrodenschafts Schichten aus Aluminiumoxyd und Silikonlack aufweist. 3. Elektrodenkopf nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die isolierende Bedek- kung des Elektrodenschafts Schichten aus Titanoxyd und Silikonlack aufweist.
CH1216363A 1963-10-03 1963-10-03 Elektrodenkopf an einer elektroerosiven Werkzeugmaschine CH410227A (de)

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