CH410494A - Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge - Google Patents
Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für BriefumschlägeInfo
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Description
Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge Gegenstand der Erfindung ist eine Durchleuch tungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge. Die Durchleuchtungseinrichtung weist erfindungsge mäss einen Parabol-Reflektor mit im Brennpunkt desselben angeordneter, in ihrer Intensität regulier baren Lichtquelle auf.
Die Durchleuchtungseinrichtung kann eine auto matische Stapelabzugs- und Transportvorrichtung aufweisen, vor allem zum Prüfen von Briefumschlä gen auf ihre gänzliche Leerheit im Fliessbandverfah ren, wobei die Transportgeschwindigkeit der Fliess- bandeinrichtung regulierbar ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Durchleuchtungs einrichtung mit automatischer Transporteinrichtung für die zu durchleuchtenden Gegenstände, Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung in der Richtung des Pfeiles II gesehen, Fig. 3 einen Längsschnitt gemäss Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Einzelheit zu Fig. 3 in grösserem Masstab und Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 3. Die dargestellte Durchleuchtungseinrichtung weist ein mit Füssen versehenes Gehäuse 1 auf, des sen Bodenplatte 1a und beide Seitenwandplatten 1b (Fig. 3) aus perforiertem Material bestehen, um eine Luftkühlung der im Gehäuse untergebrachten elektri schen Geräte, wie Regulierwiderstände 2, Transfor mator 3 und Parabol-Reflektor 4 (Fig. 3 und 4) zu ermöglichen.
Die Deckplatte 1c des Gehäuses ist zur Horizontalen in einem Winkel von 30 geneigt und weist eine Durchbrechung 5 für den Parabol-Reflek- tor 4 auf. Das Lichtstreuungsfeld des Parabol-Re- flektors ist durch dessen rechteckige Austrittsöffnung begrenzt.
Auf dem Öffnungsrand des Parabol-Re- flektors ist eine vollständig homogen ausgeleuchtete Opal-Plexiglasplatte 6 eingespannt, deren vorderer Rand in einer Fassungsrinne 7 des vorderen Reflek- torrandes und deren hinterer Rand durch eine Arre- tierschraube 8 auf dem Absatz 9 gehalten ist. Als Lichtquelle dienen drei, in gleichmässigen Abständen nebeneinander in der Brennpunktachse der,
paraboli sches Profil aufweisenden Reflektorfläche angeord nete, weisse Auto-Scheinwerfer-Glühlampen 10 für 12 Volt Niederspannung, welche in am Reflektor be festigten Fassungen 11 in bekannter Weise auswech selbar eingesetzt sind.<I>12a, 12b</I> und 12c sind drei nebeneinander angeordnete Schalter, von welchen durch Betätigung der Schalter 12a, 12b der Strom kreis zu den Glühlampen 9 ein- oder ausgeschaltet wird, und zwar sind durch den anderen Schalter 12b die beiden äusseren Lampen bedienbar. Die Lampen werden über den Transformator 3 gespiesen.
Die zu durchleuchtenden Gegenstände werden auf die Opal-Plexiglasplatte 6 aufgelegt, bzw. langsam über diese hinwegbefördert. Als Zuführungsorgan für die über die Platte 6 langsam hinweg zu befördernden Durchleuchtungsgegenstände, wie Briefumschläge B dient ein über zwei Walzen 13, 14 laufendes, endlo ses Transportband 15 aus Weichgummi o. dgl. adhä- rierendem Material, welches die Auflagefläche für die ,auf die Platte 6 zu schiebenden Durchleuchtungsge genstände bildet.
Die durch das Transportband 15 gebildete Auflagefläche liegt auf gleicher Höhe, wie die Platte 6, welche an erstere anschliesst. Der An trieb des Transportbandes erfolgt durch die Walze 13 deren Achse über ein Schneckengetriebe 16 durch einen Elektromotor 17 angetrieben wird. Zum Ein- und Ausschalten des Motors 17 dient der Schalter 12c. Die durch das Transportband 15 gebildete Auf lagefläche ist durch, an die Längsränder des Trans portbandes angrenzende Tischteile 18, 19 (Fig. 1 und 2) ergänzt.
Letztere sind an, auf der Gehäusedecke 1c montierten Lagerschildern 20, 21 befestigt, welche oben und unten die Anschlagflächen für den, auf das Transportband zu legenden Stapel von Briefumschlä gen dienen. An den Lagerschildern 20, 21 ist ferner eine quer zur Transportrichtung verlaufende An schlagwand 22 und eine zu ihr parallele, der Stapel breite anzupassende, verstellbare Anschlagwand 23 befestigt. Letztere ist an einem Schlitten 24 schwenk bar befestigt, der mittels Schubstangen 25 in zur Transportrichtung parallelen Führungshülsen 26 ge führt ist.
Der zu durchleuchtende Stapel von Brief umschlägen kann nach vorheriger Schrägstellung der Wand 23 auch in entsprechend schräg geschichteter Lage eingelegt werden. An der Anschlagwand 22 ist ein Halter 27 befestigt, welcher einen Abstreifer 28 aus elastischem Material trägt, der durch einen federnden Drücker 29 dem Transportband ange- drückt wird.
Der Abstreifer hat den Zweck, den jeweils dem Transportband anliegenden, untersten Briefumschlag B dem Transportband anzudrücken und dessen Adhäsion auf dem Transportband sicher zustellen, so dass er von letzterem mitgenommen wird, während der darüber liegende Briefumschlag durch den Abstreifer so lange zurückgehalten wird, bis auch dieser vollständig auf dem Transportband aufliegt.
Damit ist der Transport der Briefumschläge der Reihe nach, mit in kleinen Zwischenräumen von einander sich folgender Weise sichergestellt. Zur Er zielung eines reibungslosen Einlaufes der Briefum- schläge B zwischen Abstreifer 28 und Transportband 15, liegt dem Abstreifer 28 auf der Stapelseite eine glatte, wenig adhärierende Zunge 28a an, welche bis an das Transportband 15 reicht.
Zur Sicherung des Transportbandes in seiner Mittellage auf den Walzen 13, 14 ist die Achse 14a der einen Walze 14 um ein Drehlager 30 ver- schwenkbar bzw. in ihrer Schwenkstellung durch eine Stellschraube 31 regulierbar, welche zu diesem Zweck auf einen Hebel 32 des Drehlagers 30 ein wirkt. Die Einstellung erfolgt durch die Stellschraube 31 in der Weise, dass die untere Längskante des Transportbandes 15 mit leichtem Druck einer Füh rungsrolle 33 (Fig. 2 und 4) anliegt.
Das Transportband 15 befördert die Briefum schläge nur so weit, bis sie das erstere verlassen haben. Die Weiterbeförderung über die Platte 6 hin weg besorgt ein endloser Keilriemen 34 aus Gummi, der über eine von der Walze 13 mitgenommene Rolle 35 und eine auf einer Achse 36a gelagerte Rolle 36 läuft. 35a ist eine zwischen den beiden Rollen 35 und 36 angeordnete Hilfsrolle zur Verhinderung eines Durchhängens des Mittelteiles des Keilriemens 34.
Der Keilriemen 34 bildet eine an der Vorderkante der Platte 6 anschliessende, auf gleicher Ebene wie diese liegende, schmale Transportbahn, welcher in Bohrungen einer Schiene 37 gelagert-- Metallkugeln 38 als Niederhalter anliegen. Die durch das Trans portband 15 auf die Platte 6 beförderten Briefum schläge B sind gleich nach Beginn ihrer Beförderung durch den Keilriemen 34 und die Kugeln 38 über nommen worden und werden über die gleichmässig beleuchtete Platte 6 befördert.
Zum Schutze der Augen gegen das helle Licht ist über der Platte 6 eine Polarid-Kontrastfilterplatte 39 angeordnet, welche mit ihrer unteren Kante auf der Schiene 37 und mit ihrer oberen Kante auf dem Kopf der Arretier schraube 8 (Fig. 4) aufliegt. Zur Sicherung der Platte 39 in ihrer Lage greifen Bolzen 40 der Schiene 37 (Fig. 1 und 4) in entsprechende Löcher 41 der Platte 39.
Die zu durchleuchtenden Briefumschläge B wer den in Form eines Stapels auf das Transportband 15 gelegt, so dass deren untere Kanten dem Schild 21 und deren vertikale Kanten den Führungswänden 22, 23 anliegen. Die Anschlagwand 23 wird jeweils vor her entsprechend dem Format der Briefumschläge und bei verschieden grossen Formaten, dem jeweils grössten Format angepasst. Nach Inbetriebsetzung der Vorrichtung kann je nach dem Grad der Trans parenz der Briefumschläge die Helligkeit der Licht quelle nach Belieben reguliert werden, indem eine, zwei oder drei Lampen eingeschaltet werden. Die Briefumschläge fallen nach dem Verlassen des Transportorganes 34, 38 in einen breit gestellten Sammelbehälter o. dgl.
In vereinfachter Ausführung d. h. ohne die Transportvorrichtung kann der Apparat auch zum Durchleuchten von anderen geeigneten Gegenstän den, wie Zeichnungen, Negativen etc. verwendet wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge, mit transparenter Auflagefläche und einer unter letzterer angeordneten Lichtquelle, da durch gekennzeichnet, dass sie einen Parabol-Reflek- tor (4) mit im Brennpunkt desselben angeordneter, in der Intensität regulierbaren Lichtquelle aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lichtquelle wenigstens eine weisse Auto-Scheinwerfer-Glüh- lampe (10) von 12 Volt Niederspannung dient. 2.Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als transpa rente Auflagefläche für die Durchleuchtungsgegen stände eine vollständig homogen ausgeleuchtete Opal-Plexiglasplatte (6) dient, welche auf dem Reflektorrand befestigt ist. 3. Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand über der transparenten Auflagefläche (6) für die Durchleuchtungsgegenstände eine dem Schutz der Augen und -der Kontrasterhöhung dienende Polaroid- Kontrastfilterplatte (39) leicht abnehmbar angeord net ist. 4.Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die transpa rente Auflagefläche (6) in einem Winkel von 30 zur Horizontalfläche nach vorn geneigt ist. 5.Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der transpa renten Auflagefläche (6) eine der tiefer liegenden Vorderkante derselben entlang laufende Transport vorrichtung (34) für die Beförderung der Durch leuchtungsgegenstände über die transparente Fläche (6) zugeordnet ist, und dass ferner der transparenten Auflagefläche (6) eine die Aufnahme eines Stapels zu durchleuchtender Gegenstände (B) gestattende Trans portvorrichtung mit endlosem Auflageband (15) als Abzugsvorrichtung vorgelagert ist, wobei an der seit lichen Anschlagwand (22)auf der dem Stapel abge kehrten Seite ein. Abstreifer (28) mit federndem Nie derhalter (29) angeordnet ist, welcher den Abzug der einzelnen Gegenstände (B) des Stapels nacheinander bewirkt. 6. Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, dass für den Antrieb des endlosen Auflagebandes (15) und der Transportvorrichtung (34) für die fliess bandartige Beförderung der zu durchleuchtenden Ge genstände (b) ein Elektromotor (17) vorgesehen ist, dessen Tourenzahl durch einen Regulierwiderstand veränderbar ist. 7.Durchleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Abzug-Transportvorrichtung ein über zwei Walzen (13, 14) laufendes endloses Gummiband (15) und die fliessbandartige Transportvorrichtung einen über zwei Rollen (34, 36) laufenden, dicht an der Vorderkante der Auflage (6) entlang führenden Gummiriemen (34) aufweisen, deren eine Rolle (34) auf der Achse (13a) der Antriebswalze (13) des Gum mibandes (15) befestigt ist, und dass auf dem Gum miriemen (34) Metallkugeln (38) laufen, welche in Löchern einer, an der vorderen Anschlagwand (21) befestigten Schiene (37)gelagert sind und die zu durchleuchtenden Gegenstände (b) dem Gummirie men (34) andrücken und deren Mitnahme sicherstel len.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1030862A CH410494A (de) | 1962-08-29 | 1962-08-29 | Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1030862A CH410494A (de) | 1962-08-29 | 1962-08-29 | Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH410494A true CH410494A (de) | 1966-03-31 |
Family
ID=4361791
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| CH1030862A CH410494A (de) | 1962-08-29 | 1962-08-29 | Durchleuchtungseinrichtung, insbesondere für Briefumschläge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH410494A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0025294A1 (de) * | 1979-09-06 | 1981-03-18 | Mail-Ex Corporation | Mit Mitteln zum visuellen Prüfen der Briefumschläge versehene Maschine zur Bearbeitung von Post |
-
1962
- 1962-08-29 CH CH1030862A patent/CH410494A/de unknown
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