CH410553A - Gerät zur Anzeige von Mineralölspuren im Boden - Google Patents

Gerät zur Anzeige von Mineralölspuren im Boden

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CH410553A
CH410553A CH315064A CH315064A CH410553A CH 410553 A CH410553 A CH 410553A CH 315064 A CH315064 A CH 315064A CH 315064 A CH315064 A CH 315064A CH 410553 A CH410553 A CH 410553A
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CH
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oil
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dependent
protective tube
soluble
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CH315064A
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Gerhard Helmut
Original Assignee
Westerwaelder Eisen Gerhard
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D1/00Investigation of foundation soil in situ

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description


  Gerät zur Anzeige von     Mineralölspuren    im Boden    Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Anzeige von       Mineralölspuren    im Boden. Das Gerät eignet sich ins  besondere zur sofortigen Anzeige von ins     Erdresch    ein  sickernden Ölmengen in der Nähe einwandiger unter  irdischer Lagerbehälter für     flüssige    Brennstoffe, die  keine sonstige     Leckanzeige        aufweisen.    Auch beim  Einbau des     erfindungsgemässen    Gerätes in Neuanlagen  wird sich oft der hohe Aufwand für einen doppelwan  digen Lagerbehälter einsparen lassen.  



  Die bekannten Geräte zur Überwachung des Bodens  auf     eingedrungenes    Mineralöl beschränken sich in     der     Anzeige entweder auf einen Punkt oder sind abhängig  vom zumindest gelegentlichen Auftreten von Grund  wasser im Kontrollschacht. Diese Geräte sind     deshalb     zur sicheren Überwachung einwandiger Lagerbehälter  nicht geeignet.  



  Die einzige bisher bekannte Möglichkeit zur nach  träglichen     Anbringung        einer    Überwachungsvorrichtung  an einem fertig eingebauten unterirdischen     Legerbehäl-          ter        besteht    im Einbau einer Unterdruckeinrichtung mit  oder ohne     Kunststoffblase.        Der        Anschaffungspreis        einer     solchen Einrichtung ist     aber    sehr .hoch.  



       Demgegenüber    ist das     erfindungsgemässe    Gerät  mit Vorteil billig     in    der     Herstellung    und Anschaffung,  leicht einzubauen und sehr betriebssicher.  



  Das     erfindungsgemässe    Gerät zur Anzeige von     Mi-          nera#lölspuren    im Boden ist gekennzeichnet     durch    einen  als Rohr oder     Schlauch    ausgebildeten, in einem durch  brochenen Schutzrohr befindlichen Sondenkörper, des  sen Wand wenigstens zum Teil durch Öl eine     Entfesti-          gung    oder Zerstörung erfährt     und    dessen     Innenraum       unter     Über-    oder Unterdruck gegenüber dem Aussen  raum steht und mit einer Anzeige- bzw. Alarmvor  richtung verbunden ist.  



  Der Sondenkörper besteht     beispielsweise    aus     einem          Gummischlauch    oder auch aus einem     ölbeständigen,     mit Löchern oder     Schlitzen        versehenen    Kunststoff vor,  wobei in letzterem Falle die Löcher     oder    Schlitze mit       einem    in Ölseine     Festigkeit    verlierenden     Material,        ver-          schlossen    sind.

   Der     Sondenkörper    kann     hierbei    aus     ein-          zelnen    Rohrlängen     zusammengesetzt        sein.     



  Das     Schutztrohr    ist vorzugsweise nach Art     eines     Brunnenrohres ausgebildet und mit     Löchern        versehen.     Es besteht dabei ebenfalls aus     einzelnen    Rohrstücken,  die drehfest miteinander verbunden     sein    können.

       Das     untere Ende des     untersten    Rohrstückes ist vorzugsweise  als verlorene     Bohrerspitze        ausgebildet    und     nach    unten       verschlossen.    Diese verlorene     Bohrerspitze    ermöglicht  ein Absenken des Schutzrohres auf     diie    je     nach    den       Einbaubedingungen    erforderliche Tiefe ohne vorheri  ges Ausschachten.  



  Nach dem Niederbringen des Schutzrohres durch  Dreh- bzw. Schlagbewegungen und     ggf.    der Entfer  nung von in das     Schutzrohr        eingedrungenen        Erd-    und  Schlammteilchen, wird der Sondenkörper     in    das Schutz  rohreingeführt. Er ist     zweckmässig    unten     verschlossen     und weist vorzugsweise am oberen Ende einen Drei  wegehahn auf, mit dessen Hilfe der Sondenkörper so  wie die     Verbindungsleitungen    zum Anzeige- bzw.       Alarmgerätt    mit einer Flüssigkeit oder einem Gas ge  füllt und entlüftet werden können.

   Zur     Vermeidung         von Zugbelastungen soll das untere Sondenende auf  dem unteren Ende des Schutzrohres     aufstehen.     



  Im einfachsten Falle ist der Sondenkörper z. B.  mit Wasser gefüllt. Das Anzeigegerät kann hierbei aus  einem optisch-akustisch wirksamen Kontrollgerät oder  auch aus einem einfachen Schauglas bestehen. Sinkt  der Wasserspiegel in diesem Schauglas ab, so bedeutet  dies, dass eine Verletzung der Wandung des Sonden  körpers eingetreten ist. Dies lässt auf     eingedrugenes    Öl       schliessen.    Das Kontrollgerät befindet sich normaler  weise im Innern des benachbarten Gebäudes.  



  Die Anzeigevorrichtung kann auch so ausgebildet  sein, dass bei Verletzung der Wandung ein elektrischer  Stromkreis infolge der eintretenden Druckänderung  geöffnet oder geschlossen wird. Hierzu kann der Son  denkörper bzw. die Verbindungsleitung vom Anzeige  gerät mit einer Flüssigkeit gefüllt sein, die beim Aus  laufen die Verbindung zweier elektrischer Kontakte  unterbricht oder herstellt. Es kann aber auch eine nicht  leitende     Flüssigkeit    verwendet werden, die einen  Schwimmer trägt, der die Kontakte unterbricht bzw.  verbindet. Bei einer weiteren Ausführungsform ist der  Sondenkörper mit einem unter innerem Über- oder  Unterdruck stehenden Gas gefüllt und das Anzeige  gerät besteht aus einem Druckschalter.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand der  Zeichnung beispielsweise erläutert. Hierin sind:       Fig.    1 Eine Schnittansicht eines Lagerbehälters für  flüssige Brennstoffe mit zwei Überwachungsgeräten,       Fig.    2 eine Stirnansicht einer solchen Anlage,       Fig.    3 die Darstellung eines     Schutzrohrstückes    und  seiner Verbindung mit dem nachfolgenden Rohrstück  gemäss einer Ausführungsform der     Erfindung,          Fig.    4 eine Darstellung des unteren     Schutzrohrendes,          Fig.    5 und 6 ein Vertikalschnitt und ein Horizontal  schnitt einer Ausführungsform des Sondenkörpers,

         Fig.    7 und 8 ein Vertikalschnitt und ein Horizontal  schnitt einer anderen Ausführungsform des Sonden  körpers,       Fig.    9 und 10 ein Vertikalschnitt und ein Horizon  talschnitt einer dritten Ausführungsform des Sonden  körpers mit einem Kupplungsstück und       Fig.    11 und 12 ein     Vertikalschnitt    und ein Hori  zontalschnitt des Schachtkopfes bei einer bevorzugten  Ausführungsform der Erfindung.  



       Fig.    1 und 2 zeigen schematisch die     Anbringung          eines    Überwachungsgerätes bei einem unterirdischen  Lagerbehälter. An einer oder mehreren Stellen des un  terirdischen Lagerbehälters 1, z. B. in der Nähe der  beiden Scheitel desselben, sind Schachtrohre 2 in die  Tankgrube 3 eingelassen. Diese Schachtrohre sollen  tiefer als die Unterkante 4 des     Lagerbehälters    in den  Erdboden 6 reichen und möglichst auch unterhalb des       mittleren    Grundwasserspiegels 5 im gewachsenen Bo  den enden.

   Am     unteren    Ende sind die     Schachtrohre     mit einer Bohrspitze 7, am oberen Ende vorzugsweise  mit einem Schachtkopf 27     versehen.    Von dort kann  eine Verbindungsleitung 8 zu einem im Inneren eines  Gebäudes 9     (z.B.    im Keller) angebrachten Überwa  chungsgerät 10 führen. Selbstverständlich können meh-         rere    Schachtrohre mit den darin befindlichen Sonden  körpern an ein gemeinsames Überwachungsgerät an  geschlossen sein. Dieses kann wie erwähnt als einfaches  Schauglas ausgebildet oder mit einer optisch-akustisch  wirksamen Kontrollvorrichtung bzw. Alarmvorrichtung  verbunden sein.  



  Das Schutzrohr oder Schachtrohr 2 besteht aus  einzelnen Rohrstücken 11 in genormten Längen, von  denen eines in     Fig.    3 in grösserem Massstab teilweise  dargestellt .ist. Diese Rohrstücke sind mit Löchern 12  versehen, die beliebigen Querschnitt haben können und  auf dem Umfang überlappt angeordnet sind, so dass  das auf dem Grundwasser schwimmende     Öl    in jedem  Falle vom Grundwasserspiegel in das Rohrinnere ein  treten kann. Die einzelnen Rohrstücke werden beim  Einbau mittels Verschraubung,     Bajonettverschluss    oder  dergleichen drehfest verbunden und gegen unbeabsich  tigtes Lösen durch Stifte, Keile usw. gesichert.  



  Eine besonders vorteilhafte Verbindungsart ist in       Fig.    3 dargestellt. Die     aufeinanderstossenden    zylindri  schen Rohrenden 13 und 14 sind schräg abgeschnitten,  wodurch eine Verdrehung gegeneinander beim Ein  bohren bzw. Herausdrehen des Schachtrohres zuver  lässig verhindert wird. Unterhalb bzw. oberhalb der in  ihrer Schnittebene beanspruchten Rohrlänge ist das  Schachtrohr 11 mit Aussengewinden 15 bzw. 16 in der  erforderlichen Länge versehen. Die Verbindung wird  dadurch hergestellt, dass eine lange Verbindungsmuffe  17 auf dem einen Rohrende nach dem Zusammenfügen  der schrägen Schnittebenen auf dem anderen Rohrende  in Richtung auf eine kurze Kontermuffe 18 um einige  Gänge angezogen wird.

   Die der Verbindungsebene  abgewandten     Muffenenden    sind vorzugsweise abge  schrägt.  



  Das unterste Ende des Schachtrohres ist gemäss Fi  gur 4 als Bohrspitze ausgebildet. Die Verbindung zum  anschliessenden Rohrstück erfolgt in der     soeben    ge  schilderten Weise. Die Bohrspitze ist konisch und trägt  auf ihrem Mantel eine Schraubenfläche 19, die sich in  das Erdreich einbohrt. So ist ein Absenken des Schutz  rohres auf die je nach Einbaubedingungen erforder  liche Tiefe ohne besonderes vorheriges Ausschachten  möglich, da wegen des geringen Querschnitts des       Schutzrohres    eine beispielsweise mittels einer Hand  bohrmaschine dem oberen Ende des jeweils obersten  Rohrstückes vermittelte Drehbewegung das Erdreich  aus dem Bereich des Schutzrohres verdrängt.  



  Der eigentliche Sondenkörper 20, von dem in     Fig.     5 bis 10 drei verschiedene Ausführungsformen dar  gestellt sind, wird nach Einbringen des Schutzrohres  in das Erdreich in das Schutzrohr     eingeschoben.    Er ist  so ausgebildet, dass seine Wand durch Öl eine     Ent-          festigung    oder Zerstörung     erfahren    kann.     Gemäss        Fig.     5 bis 7 wird hierzu ein schlauchförmiger oder rohr  förmiger Körper 41 entsprechender Länge aus     öllös-          lichem    Material     (z.B.    Naturkautschuk,     öllösliche    Kunst  stoffe) verwendet.

   Zum Schutz gegen Überdrehung und  mechanische Beschädigung beim Einbringen     in    das  Schachtrohr 2 kann der Schlauch oder das Rohr 41  mit einer     flüssigkeitsdurchlässigen    Umhüllung 43 aus      Metalldraht oder Kunststoffgeflecht     umgeben    sein.  Das untere Ende des Schlauches 41 ist     verschlossen.     Das obere Ende 44 ist hier offen und steht unter atmo  sphärischem Druck.  



  Um den Druckunterschied von     Innenraum        gegen     Aussenraum zu erzeugen und die     Leckanzeige    zu er  möglichen, ist bei dieser Ausführungsform beispiels  weise das Innere des Schlauches oder Rohres 41 mit  einer elektrisch     leitenden    Flüssigkeit 42 (z. B. Koch  salzlösung) gefüllt. In die Flüssigkeit tauchen korro  sionsfeste Elektroden 45, die mit dem in diesem Falle  elektrischen Anzeigegerät 10 leitend verbunden sind.  Kommt die     öllösliche    Wand 41 mit dem durch die  Löcher des Schachtrohres 2 eindringenden Mineralöl  in Berührung, so durchdringt dieses     gegebenenfalls    die  geflochtene oder poröse Umhüllung 43 und zerstört  Teil; der Wandung 41.

   Die Leiterflüssigkeit tritt an  den so entstandenen     Leckstellen    aus und     unterbricht     die Verbindung zwischen den Elektroden 45. Dadurch  wird der     Kontrollstrom    unierbrochen und das An  zeigegerät löst optische oder     akustische    Warnzeichen  aus.  



  Erstreckt sich die Schachtsonde 2 über grössere  Tiefen, so tritt im Sondenkörper 20 infolge des nach  unten wachsenden statischen Flüssigkeitsdruckes eine  ungleiche     Innendruckbelastung    der Wandung auf. Um  dies zu vermeiden, kann gemäss     Fig.    7 und 8 ein luft  dicht mit einem Stopfen 49     verschlossener        öllöslicher     Kontrollschlauch oder ein Kontrollrohr, die wieder  aus einer     öllöslichen    Wand 41 und     gegebenenfalls     einer flüssigkeitsdurchlässigen Umhüllung 43     bestehen     können, verwendet werden. Innerhalb des Schlauches  herrscht ein grösserer oder auch geringerer Luftdruck  als ausserhalb desselben.

   Mit dem Innenraum 46 ist  über eine Leitung 8 das Kontrollgerät 10 verbunden,  das in diesem Falle einen Druckschalter 48 enthält.  Dieser bleibt bei Verwendung von Überdruck bis zu  einer bestimmten Druckuntergrenze geschlossen. Bei  Zerstörung der     öllöslichen    Wandung gleicht sich der  Luftdruck aus und der Druckschalter 48     unterbricht     den äusseren Kontrollstromkreis.  



  Steht der Innenraum 46 unter vermindertem Druck,  so bleibt der     Druckschalter    -so lange geschlossen, bis  ein bestimmter Mindestdruck durch Zerstörung der  Wandung 41 erreicht ist. Besteht die Wandung 41 in  diesem Falle aus einem Schlauch, so ist es empfehlens  wert, dessen Zusammenziehen durch einen starkwan  digen inneren zweiten Schlauch 50 zu verhindern. Auf  diese Weise werden Bruchstellen der     öllöslichen     Schlauchwandung 41 vermieden. Neben der     Stützungs-          funktion    bewirkt der starkwandige     Innenschlauch        auch     eine Verkleinerung des Gefässvolumens.

   Er ist somit  auch vorteilhaft bei der     Ausführungsform    mit Flüssig  keit zur Verminderung des     Flüssigkeitsvolumenis.    Fer  ner kann er     gegebenenfalls    als Saugleitung zur Ent  nahme von     Flüssigkeitsproben    aus dem     Sondenschacht     dienen:.  



  Eine weitere     Ausführungsform    des Sondenkörpers  20 ist in     Fig.    9 und 10     dargestellt.    Der Sondenkörper  ist hier aus     einzelnen    Rohrstücken     zusammengesetzt,       die vorzugsweise aus Kunststoff     (z.B.        Polyäthylen)    be  stehen.

   Die ölbeständige Wandung dieses Rohres ist  mit     Bohrungen,    Löchern oder     Schlitzen    21 versehen,  die mit :einem Material     verschlossen    sind, das unter  der     Wirkung    von öl     seine    Festigkeit verliert.     Hierzu     können     einzelne    Stopfen,     z.B.    aus     Bitumen,    verwen  det werden, die     gegebenenfalls        mittels    in Längsrich  tung aufgeklebter oder schraubenförmig aufgewickel  ter Gewebestreifen fest     gehalten    werden.

   Es kann auch  so     vorgegangen    werden, dass ein zur     Wicklung    be  stimmter     Gewebestreifen    22 in     Kautschuklösung    oder       Cyclokautschuklösung    getränkt und um das Sonden  rohr gewickelt wird. Anschliessend wird die Sonde noch  einige Male in die Lösung getaucht.     Die    Lösung be  wirkt gleichzeitig eine     Klebehaftung    des Gewebes am       Kunststoffrohr.     



  Sind die Löcher als sehr     kleine    Bohrungen ausge  führt     (Fig.    10), so     können    sie schon durch einfaches  Eintauchen in die Lösung eines     Dichtungsmittels        (z.B.          Cyclokautschuk    mit oder ohne     Weichmacherzusatz)     verschlossen werden. Zur Verstärkung gegen den in  neren Überdruck und zum Ansaugen von Öl kann  eine     Umwicklung    22a aus porösen, nicht mit einem       Dichtungsmittel        ;getränkten        Gewebestreifen    hinzugefügt  werden.

   Diese Umwicklung kann aber auch ein- oder  mehrmals ,in die Lösung des Dichtungsmittels getaucht  werden.  



  Die einzelnen Sondenrohre haben vorzugsweise  die gleiche Länge wie die entsprechenden Rohrstücke  des Schutzrohres     (z.B.    Einheiten von 1 und 1,5 m) und  sind mit Hilfe von Kupplungsstücken 22 bzw. 23 zu  sammengefügt. Diese Kupplungsstücke besitzen in der  Mitte vorzugsweise einen     gleichzeitig    als     Anschlag    an  das Schutzrohr und Reibschutz für die Wicklung die  nenden Wulst 24. Die Verbindung zwischen den Kupp  lungsstücken und den     anschliessenden    Sondenrohren  mit     Wicklung    geschieht durch Kleben mit leicht koni  schem oder gerilltem Sitz.

   Da die Klebeverbindungen  ohne Schwierigkeiten an der     Montagestelle    dicht an  gebracht werden können, lassen sich die vorgefertigten       Sondenlängen    bereits in der Fabrik auf     Dichtheit    und       ölempfindlichkeit    prüfen. Die untere     öffnung    des  untersten Rohrabschnittes erhält statt dem Kupp  lungsstück einen in gleicher Weise     eingeklebten        S:top-          fenverschluss    (nicht     dargestellt).    Zur Vermeidung von  Druckbelastungen an den Klebeverbindungen soll das  untere Sondenende im unteren     Schutzrohrende    auf  stehen.  



  Am oberen Ende der Sonde sitzt bei dieser Aus  führungsform     beispielsweise    ein in     gleicher    Weise wie  eben beschrieben eingeklebter     Dreiwegehahn    25     (Fig.     11 und 12), von dem die Verbindungsleitung 8 zum  Anzeigegerät 10 ausgeht. Der dritte     Anschluss    26 des       Dreiwegehahnes    weist nach oben und dient zur Fül  lung der Sonde sowie der     Verbindungsleitung    und des       Lockanzeigegerätes    mit der     Kontrollflüssigkeit        und     auch zur Entlüftung.

   Handelt es sich um eine ein  fache     Flüssigkeitsstanda-nzeige,    so kann als     Kontroll-          flüssigkeit    Wasser dienen.  



  Der     Dreiwegehahn        befindet    sich     in        einem    Schacht-      kopf 27, der den oberen Abschluss des     Schutzrohres     bildet und zu diesem Zweck auf das oberste Rohr  stück 11 aufgeschraubt ist. Er     besteht    z. B. aus zwei       Topfböden    28 und 29 aus     Stahl,    die mittels eines  Scharniers     miteinander    verbunden sind.

   Die obere       Gehäusehälfte    28 kann nach oben aufgeklappt wer  den und ,ist ebenso wie die untere     Gehäusehälfte    29  mit     Verschlussösen    30 versehen, durch     die        ein        Vor-          hängeschloss    gesteckt werden kann. Die Verbindungs  leitung 8 ist nach unten herausgeführt. Hierzu ist die  untere Gehäusehälfte 29     dreiseitig    ausgestanzt und der       gebildete    Lappen 31 ,ist als Haken seitlich ausgebogen.

    Auf diese     Weise    kann eine     zusätzliche        Abdeckhaube     für die Leitung 8     aufgelegt    werden, sofern diese nicht  unmittelbar     .ins    Mauerwerk übergeht.  



  Selbstverständlich können     alle        Ausführungsformen     des Sondenkörpers je nach Wunsch mit einer     beliebigen          Überwachungsart        (Flüssigkeitsstandanzeige    mit Schau  glas,     Schwimmer    oder elektrisch, durch     Gasfüllung     betätigter Druckschalter) betrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zur Anzeige von Mineralölspuren .im Boden, gekennzeichnet durch einen als Rohr oder Schlauch ausgebildeten, in einem durchbrochenen Schutzrohr (2) befindlichen Sondenkörper (20), dessen Wand wenig stens zum Teil durch Öl eine Entfestigung oder Zer- störung erfährt und dessen Innenraum unter Über- oder Unterdruck gegenüber dem Aussenraum steht und mit einer Anzeige- bzw. Alarmvorrichtung (10) verbun den ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schutzrohr rundum gelocht ist. 2. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Löcher (12) auf dem Umfang des Schutzrohres gegeneinander überlappt sind. 3. Gerät nach Unteranspuch 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das untere Ende des Schutzrohres als Bohrspitze (7) ausgebildet ist. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sondenkörper ganz oder teilweise aus öllöslichem Kautschuk oder Kunststoff besteht. 5.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sich innerhalb des Sondenkörpers ein Rohr oder ein Schlauch befindet. 6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wand des Sondenkörpers teilweise ölbeständig ist derart, dass sie Durchbrechungen (21) aufweist, die mit einem in<B>Öl</B> seine Festigkeit verlieren den Material (22) verschlossen sind. 7. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass sich in den Durchbrechungen Stopfen aus dem öllöslichen Material befinden. B.
    Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass auf die Durchbrechungen des Sonden körpers Gewebe- oder Geflechtstreifen aufgelegt sind, die mit in<B>Öl</B> seine Festigkeit verlierendem Material getränkt oder beschichtet sind. 9. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das in Öl seine Festigkeit verlierende Material unmittelbar auf dem Sondenkörper ange bracht ist. 10.
    Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Durchbrechungen als enge Bohrun gen ausgeführt sind und dass der Sondenkörper mit einer Flüssigkeit benetzt ist, die getrocknet einen fest haftenden öllöslichen Überzug ergibt. 11. Gerät nach einem der Unteransprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das öllösliche Material aus Bitumen, Paraffin, öllöslichem Kautschuk oder Cyclvkautschuk besteht. 12.
    Gerät nach einem der Unteransprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sondenkörper mit einem porösen Gewebestreifen (22a) umwickelt ist. 13. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sondenkörper aus einzelnen Rohr längen besteht, die mit Kupplungsstücken (22, 23) ver bunden sind. 14. Gerät nach Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplungsstücke in der Mitte einen als Anschlag und Reibschutz dienenden Wulst (24) aufweisen. 15.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Innenraum des Sondenkörpers mit einer Flüssigkeit gefüllt ist und dass die Anzeige- bzw. Alarmvorrichtung aus einem Schauglas oder aus einem beim Absinken des Flüssigkeitsspiegels mechanisch oder elektrisch betätigten Anzeige- und Warngerät besteht. 16.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Innenraum des Sondenkörpers mit einem unter Über- oder Unterdruck gegen die Atmo sphärestehenden Gas gefüllt ist und dass die Anzeige- bzw. Alarmvorrichtung einen bei Druckausgleich an sprechenden Druckschalter enthält.
CH315064A 1963-03-06 1964-03-06 Gerät zur Anzeige von Mineralölspuren im Boden CH410553A (de)

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DE1963W0034036 DE1248391B (de) 1963-03-06 1963-03-06 Leckoelsonde zur UEberwachung eines Kontrollraumes auf eingedrungenes Mineraloel
DEW0035450 1963-10-17

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