CH410628A - Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang - Google Patents

Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang

Info

Publication number
CH410628A
CH410628A CH1412162A CH1412162A CH410628A CH 410628 A CH410628 A CH 410628A CH 1412162 A CH1412162 A CH 1412162A CH 1412162 A CH1412162 A CH 1412162A CH 410628 A CH410628 A CH 410628A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
projector
slow motion
gear
motion according
Prior art date
Application number
CH1412162A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerardus Saraber Petrus
Original Assignee
Contina Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Contina Ag filed Critical Contina Ag
Priority to CH1412162A priority Critical patent/CH410628A/de
Priority to CH1107963A priority patent/CH446052A/de
Priority to GB4720963A priority patent/GB1056598A/en
Priority to US327217A priority patent/US3288550A/en
Publication of CH410628A publication Critical patent/CH410628A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


      Filmprojektor    mit Normal- und Zeitlupengang    Die Erfindung betrifft einen Filmprojektor mit  dem auch mit normaler Laufgeschwindigkeit aufge  nommene Filme im Zeitlupentempo vorgeführt wer  den können.  



  Es sind Projektoren dieser Art für Schmalfilme  bekannt, bei denen die Umschaltung von z. B. 16  Bilder/sec auf etwa 5 Bilder/sec dadurch erreicht  wird, dass die Laufgeschwindigkeit der Umlaufblende  und des Filmes gleichermassen auf etwa ein Drittel  herabgesetzt und gleichzeitig die gebräuchliche Drei  flügelblende in eine     Neunflügelblende    verwandelt  wird. Auch wurde schon vorgeschlagen, von vorn  herein eine     Neunflügelblende    zu verwenden, damit  durch einfaches     herunterregeln    der Motordrehzahl  die     Bildzahl/sec    beliebig variiert werden kann.  



  Erstere Konstruktion hat den     Nachteil    eines  merkbaren Lichtverlustes beim     Zeitlupengang    und  einer störenden Verdunklung während der Umwand  lung der Umlaufblende. Bei der zweiten Konstruktion  mit der     Neunflügelblende    entsteht zwar keine Licht  stärkeveränderung beim Umschalten, sie schliesst aber  eine optimale Lichtausbeute aus. Dem Filmprojektor  nach vorliegender Erfindung haften diese Mängel  nicht an und er hat noch andere Vorteile gegenüber  den bis jetzt bekannten Projektoren dieser Art.  



  Der Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde,  dass, wenn z. B. eine für Schmalfilmprojektoren  übliche     Dreiflügelblende    sich auch bei 5 Bilder/sec  mit einer für 16 Bilder/sec normalen Geschwindig  keit von 960     Upm    drehen würde, auch die normale       Filmfortschaltgeschwindigkeit    ohne Lichtverlust bei  behalten werden könnte. Ferner müsste die Konstruk  tion so gestaltet werden, dass eine     zeitgemässe    Fern  und/oder     Magnettonbandsteuerung    mit gleichzeitiger  Tonwiedergabe möglich ist, was bei den bekannten  Projektoren dieser Art bisher nicht der Fall war.    Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss gelöst.

   Die  entscheidenden Vorteile des Projektors nach vor  liegender Erfindung bestehen darin, dass bei Ände  rung der     Bildzahl/sec    die Geschwindigkeit von Mo  tor, Umlaufblende und     Fümfortschaltung    nicht ge  ändert wird, so dass die Bildhelligkeit im Schnell  und     Zeitlupengang    unverändert optimal sein kann,  ohne dass die     Flimmergrenze    unterschritten wird.

    Auch bedarf es keinerlei besonderen Aufwandes für  die Umwandlung einer     Dreiflügelblende    in eine Neun  flügelblende oder ein besonders schnell     schaltendes     Getriebe, es können vielmehr die bisher üblichen  Umlaufblenden und     Filmfortschaltungssysteme    wie  Greifer oder     Malteserkreuzgetriebe    verwendet wer  den.

   Auch die weiteren Vorteile, dass mit einfachen  Mitteln die Fernbetätigung durch Kabel mit     Hand-          oder    Fusskontakt die automatische Filmsteuerung  ohne zusätzliche Geräte oder die vollautomatische  Steuerung mit handelsüblichen Tonband- und Steuer  geräten mit gleichzeitiger Tonwiedergabe möglich ist,       bilden    einen Teil der Erfindung.  



  Die Erfindung wird durch mehrere Ausführungs  beispiele an Hand der Zeichnungen veranschaulicht.  Es zeigen die       Fig.    1 und 2 das Umschaltgetriebe eines     Projek-          tors    mit einfachem     Greifersystem,          Fig.    3 bis 5 das Umschaltgetriebe eines Projektors  mit     Schwinghebelgreifer    und     Kreisexzenterantrieb,          Fig.6    das Getriebe eines     Filmprojektors    mit  Schrittmotorantrieb,

         Fig.7    ein Schaltschema für Hand- oder Fuss  betätigung wahlweise für die automatische Film  steuerung eines Projektors nach den     Fig.    1 bis 4,       Fig.    8 ein Schaltschema wie in     Fig.    7 dargestellt,  jedoch für einen Projektor nach     Fig.    6,           Fig.9    ein Schaltschema für vollautomatische       Magnettonbandsteuerung    eines     Projektors    nach den       Fig.        1-4,

            Fig.10    ein Schaltschema für vollautomatische       Magnettonbandsteuerung    eines Projektors mit Schritt  motor nach     Fig.    6.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen als Ausführungsbeispiel  das Laufwerk eines Projektors nach der Erfindung  mit einem einfachen Greifer; es können aber ebenso  gut andere     Greifersysteme    verwendet werden. Das  ganze     Greifersystem,    in diesem Ausführungsbeispiel  als gesonderte Baugruppe zusammengefasst, wurde  mit allen zusammengehörigen Teilen auf einer ge  meinsamen Grundplatte 1 montiert und kann an  der Welle 2 mit dem Trieb 3 und Zahnrad 4 zu  sammen mit der     Dreiflügelblende    27 auf bekannte  Weise angetrieben werden. Trieb 3 steht mit dem  Zwischenrad 5 in Eingriff und treibt über Zahnrad  6 die auf derselben Welle 8 befestigte Zahntrommel  7, welche den Film 13 transportiert.

   Die beiden Wel  len 2 und 8 sind zwischen Grundplatte 1 und Platine  9 fest gelagert, während die Achse des     Zahnrades     5 auf einem um die Welle 8 drehbaren Segment 10  montiert ist. Auf dem Segment 10, welches zu  nächst durch eine Feder 13 in seiner dargestellten  Lage gehalten wird, sind noch die     Zahnräder    11 und  12 angebracht. Wird das Segment 10 durch den  Zugmagneten M, wie später noch an Hand der  Schaltschemen beschrieben werden soll, umge  schwenkt, so werden statt der Zahnräder 3, 5 und 6  die Zahnräder 3, 11, 12 und 6 miteinander in  Eingriff gebracht und der Film 13 wird im     Verhältnis     von beispielsweise 3 : 1 langsamer transportiert.

   Das  Antriebsrad 4 ist mit Trieb 3 starr auf der Welle  2 befestigt und steht mit dem auf einer Montageplatte  18 montierten Trieb 14, welcher mit Trieb 15 und  Exzenter 16 starr verbunden ist, dauernd in Ein  griff. Der Greifer 17 wird auf bekannte Weise durch  Exzenter 16 betätigt. Die Montageplatte 18 kann  sich um die Welle 2 drehen, wird aber vorerst durch  eine Klinke 19 und eine Feder 20 in ihrer ursprüng  lichen Lage festgehalten. Die Montageplatte 18 trägt  noch das Zahnrad 21, das mit dem Zahnrad 15 in  Eingriff steht und mit dem Exzenter 22 starr ver  bunden ist. Wird das untere Getriebe, wie oben  beschrieben, durch den Zugmagneten M auf Lang  samlauf geschaltet, so     wird    gleichzeitig das Ge  stänge 23 die Klinke 19 lösen.

   Exzenter 22 wird  durch die Feder 20 an die auf der Grundplatte 1 dreh  bar montierte Rolle 24 gedrückt und so die Montage  platte 18 abwechselnd um einige Millimeter nach  rechts und links verdreht. Der ebenfalls auf der  Montageplatte 18 montierte Greifer 17 folgt dieser  Bewegung, so dass die     Greiferspitzen    26 bei einem  Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 15 und 16  von 1 : 3, statt jedesmal nur einmal von drei Greifer  bewegungen in die Perforation des Filmes 13 ein  greifen können. Hiermit ist auch die     Bildzahl/see     im Verhältnis 3:1 reduziert. Da der Greifer 17  dieselbe Anzahl Bewegungen wie vorher ausführt,    bleibt die     Filmfortschaltgeschwindigkeit    unverändert  bei Verlangsamung der Bildfolge.

   Wird ein Greifer  system mit Leerlauf verwendet, so werden im Zeit  lupengang die     Greiferspitzen    26 den Film 13 jeweils  nur einmal bei sechs oder neun     Greiferbewegungen     um ein Bild weiter transportieren. Der auf der Grund  platte 1 montierte Kontaktsatz S2 sorgt dafür, dass  die Umschaltung auf einen anderen Gang nur in  dem richtigen Moment erfolgen kann, so dass der  Film durch die     Greiferspitzen    26 nicht beschädigt  werden kann.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungs  beispiel, bei dem ein häufig verwendeter Schwing  hebelgreifer mit     Kreisexzenterantrieb    gewählt wurde.  Mit einer Welle 27, die mit einer Riemenscheibe 28  angetrieben werden kann, sind eine Flügelblende  29 mit Exzenter 30, Kreisexzenter 31 und ein  Zahnrad 32 starr verbunden. Eine Schnecke treibt  das Schneckenrad 35 und das auf einer gemeinsamen  Achse 51 befestigte     Filmtransportrad    50 an, ist  aber im Gegensatz zu den bisherigen Projektoren  dieser Art nicht mit der Welle 27 starr verbunden,  sondern drehbar darauf befestigt. Die Schnecke 34  wird ihrerseits über die damit fest verbundenen Zahn  räder 36 oder 37 angetrieben. Auf einer zweiten  Welle 38 sind Zahnrad 39 und Kreisexzenter 33 fest  angebracht.

   Die Kupplung 40 wird von der Welle  38 mitgenommen, kann aber mittels des Kupplungs  armes 44 seitlich verschoben werden und wechsel  weise eines der beiden, je mit einem Konus 43  versehenen Zahnräder 41 oder 42 mitnehmen. In  der in     Fig.    3 dargestellten Ausgangsstellung wird der  Kupplungsarm 44 durch einen Hebel 45 und eine  Feder 52 gehalten.  



  Die Welle 27 hat eine konstante Drehzahl von  z. B. 960     Upm,    wodurch bei einem     Untersetzungs-          verhältnis    der Zahnräder 32 und 39 von 1 :3 die  Drehzahl an der Welle 38 mit 320     Upm    ebenfalls  konstant ist. Zahnrad 41 wird durch die Kupplung  40 mitgenommen und treibt im Verhältnis 1:3  über Zahnrad 37 die Schnecke 34 mit 960     Upm    an,  womit der Filmtransport über Zahntrommel 50 für  16 Bilder/sec läuft. Auch der Greifer 48 wird, von  der Welle 27 gesteuert, den Film mit 16 Bilder/sec       fortschalten.     



  Wird den Zugmagneten M der Kupplungsarm 44  hochgehoben, so wird Zahnrad 41 aus- und Zahnrad  42 eingekuppelt und die Schnecke 34 wird sich bei  gleich     grossen    Zahnrädern 36 und 37 jetzt mit  320     Upm    drehen, womit der Filmtransport auf ein  Drittel reduziert ist. Zur gleichen Zeit wird durch den  hochgehobenen Kupplungsarm 44 auch der Hebel  45 frei.

   Die Welle 27 kann sich nun in den Lagern  46     axial    verschieben und wird durch die Feder 47  so weit nach rechts und     links    verschoben, wie es  der Hebel 45 in Verbindung mit Kreisexzenter 33  zulässt, wodurch die     Greiferspitzen    48, wie im ersten  Ausführungsbeispiel, bei drei Umläufen der Blende  29 den Film nur einmal     fortschalten    werden, was  einer     Bildzahl/see    von 51s entspricht.      Der Kontaktsatz S2 dient wiederum dazu, eine  eventuelle Beschädigung des Filmes während des  Umschalters zu verhindern.

   Dass die Gangumschal  tung auch mit einer magnetischen Kupplung, oder,  wie die Teilansicht gemäss     Fig.    5 deutlich zeigt, von  Hand bewerkstelligt werden kann, braucht nicht  weiter erläutert zu werden.     Fig.    6 zeigt noch ein letz  tes Ausführungsbeispiel, bei dem der Filmtransport  vollkommen vom übrigen Getriebe mechanisch ge  trennt ist und durch ein     Malteserkreuz    erfolgt. Bei  dieser Anordnung kann das     Malteserkreuz    61 auch  durch ein beliebiges     Greifersystem    ersetzt werden.  Mit der Welle 63 sind ein Antriebsrad 53, eine       Nockenscheibe    54, ein Zahnrad 55 und eine Drei  flügelblende 56 starr verbunden.

   Die Welle 63     kann.     durch das Antriebsrad 53 so angetrieben werden,  dass die Drehzahl z. B. konstant 960     Upm    beträgt.  Durch die Zahnräder 55 und 57 mit einem Ver  hältnis 1 : 3 ist die Drehzahl an der Welle 58 konstant  320     Upm.    Auf der Welle 58 ist ebenfalls eine       Nockenscheibe    54 und eine Kurvenscheibe 59 be  festigt. An beiden     Nockenscheiben    liegen doppel  polige Umschaltkontakte     USl    und     US2,    an der  Kurvenscheibe 59 noch ein Kontaktsatz S2, diese  besorgen die Steuerung des Filmtransportes mittels  des Schrittmotors SM.

   Da der Kraftbedarf     an    der  Welle 63 nur für die Umdrehung der Flügelblende  56 und die Betätigung der Kontakte     USl,        US2    und  S2 und nicht für den Filmtransport dient, kann der  Antriebsmotor sehr klein sein.  



  Der Filmtransport geschieht durch den     Schritt-          motor    SM, welcher genau so arbeitet wie die     in,    der  Fernmeldetechnik gebräuchlichen Schrittmotoren für  Motorwähler. Mit dem Schrittmotor SM kann der       Mitnehmer    60 des     Malteserkreuzes    61 direkt oder  mit einem     Greifersystem    über Zahnräder gekuppelt  werden.

   Da der Schrittmotor<I>MS</I> bei jeder Betätigung  der Kontakte     US1    oder     US2    zwei Schritte macht,  was einer halben Umdrehung des Rotors     entspricht,     kann der     Mitnehmer    60 bei Verwendung eines vier  teiligen     Malteserkreuzes    vorteilhaft mit     zwei    Mit  nehmerstiften 62 und bei einem sechs- oder     acht-          teiligen        Malteserkreuz    mit drei oder vier     Mitnehmer-          stiften    62 versehen werden.

   Wenn dem Schrittmotor  <I>SM</I> die Impulse über den Umschalter     USl        zugeführt     werden, wie dies an Hand der     Fig.    8 und 10 noch  veranschaulicht werden soll, so macht bei jeder Um  drehung der Welle 63 der Schrittmotor SM jeweils  eine halbe Umdrehung und die     Filmfortschaltung     findet 960mal pro Minute statt, was 16     Bilder/sec     entspricht. Kommen die Impulse dagegen über den  Umschalter     US2,    so bekommt der Schrittmotor<I>SM</I>  nur bei jeder dritten Umdrehung der Welle 63 einen  Impuls und schaltet den Film mit nur     51/s    Bilder/sec.  



  Da     Malteserkreuzgetriebe    als eine der ältesten       Filmantriebsarten    allgemein bekannt sind, erübrigt  es sich hier nähere Angaben zu machen. Die elek  trische Steuerung eines erfindungsgemässen Projektors  kann verschieden ausgeführt werden, und     zwar            a)        für    Handbetätigung mit einem Druckknopf -am  Projektor,  b) mit     Fernbedienungskabel    mit Hand- oder  Fusskontakt,  c) automatisch vom Film selbst gesteuert,  d) vollautomatisch vom Magnettonband gesteuert  und mit dem Film synchronisiert.  



  Die     Fig.    7 zeigt ein     Ausführungsbeispiel    für die  elektrische Steuerung eines     Filmprojektors        gemäss     der beiden ersten Ausführungsbeispiele, wobei alle  Schaltgeräte als     Teil    des     Projektors    im Projektor  gehäuse untergebracht sein können. Das Schalt  schema ist in der Anfangsstellung dargestellt, die  geöffneten Kontakte S2 können aber am Anfang  ebensogut geschlossen sein, wie in den     Fig.    1, 3 und  4 angegeben. Die Speisegleichspannung für das       Schrittschaltrelais    SR und den Zugmagneten M lie  fert der Gleichrichter G1.  



  Wenn der Projektor eingeschaltet wird, leuchtet  das grüne Kontrollämpchen     gr    auf und zeigt damit  an, dass der Zugmagnet keine Spannung bekommt  und der Projektor auf Normalgang, z. B. 16 Bilder/  sec geschaltet ist. Die Umschaltung auf Zeitlupen  tempo kann wahlweise durch Betätigung der Druck  taste Dl direkt oder über ein     Fernbedienungskabel     mit Handkontakt HK oder Fusskontakt     FK,    das  an den Klemmen<I>ST</I> angeschlossen werden kann,  erfolgen. Eine automatische. Steuerung kann dadurch  erreicht werden, dass der Film 13 stellenweise neben  dem Bildstreifen metallisiert wird und an dem mit  Dl parallel     geschalteten-    Gleitkontakt<I>SK</I> vorbeige  führt wird.

   Sobald der Stromkreis für das Schritt  schaltrelais SR durch D1,<I>St</I> bzw. SK geschlossen  wird, zieht der Zugmagnet M an und schaltet das  Getriebe     (Fig.    1 und 3) um. Bei der Umschaltung  wird über S4- das grüne. Kontrollämpchen     gr    aus  gelöscht und das rote Kontrollämpchen     rt    leuchtet  auf. Durch nochmalige Betätigung von Dl schaltet  das     Schrittschaltrelais    SR und damit das Getriebe  wieder auf die Ausgangsstellung zurück und das       grüne    Lämpchen .     gr    leuchtet neuerdings wieder auf.  Dieser Vorgang kann beliebig bis zum Ende des  Filmes wiederholt werden.  



  In     Fig.    9     wird    das Schaltschema einer vollauto  matischen     Filmprojektorsteuerung    mit einem Ton  bandgerät T gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel  wurden für die elektrische Steuerung     ausschliesslich     Relais verwendet, obwohl auch eine elektronische  Steuerung möglich ist. An den Klemmen St kann für  die vollautomatische     Magnetophonbandsteuerung    an  Stelle eines     Fernbedienungskabels    ein für die Steue  rung von Stehbildwerfern handelsübliches     Dia-Steuer-          gerät   <I>S</I> und das Tonbandgerät<I>T</I> kann mit der am  Projektor befindlichen Steckdose<I>TB</I> angeschlossen  werden.

   Sobald der Projektor mit dem Kabel     KI     an das Lichtnetz angeschlossen und mit dem Schalter       S1    eingeschaltet ist sowie das     Magnetophonband     und der     Film    eingelegt sind, ist der Projektor vor  fährbereit. Der vom Film gesteuerte     Schalter    S12 ist  im Stand mit eingelegtem     Film    dargestellt, er ist,      wenn sich kein     Film    mehr in der Filmbühne befindet,  umgeschaltet, so dass der Projektor nur mit einge  legtem Film zum Laufen gebracht werden kann.

   Die  Arbeitsbereitschaft kann durch Aufleuchten der mit  der Projektionslampe L in Reihe geschalteten Pause  lampe LP und durch die Kontrollämpchen     grl    und       gr2    angezeigt werden. Leuchtet statt dem Lämpchen       grl    das     Lämpchen        rt    auf, so genügt ein Tastendruck  auf D3 um das grüne     Lämpchen        grl    aufleuchten und  das rote Lämpchen     rt    erlöschen zu lassen. Brennt  das Lämpchen     gr2    nicht, so bekommt das Tonband  gerät keinen Strom und kann durch einen Tasten  druck auf D4     eingeschaltet    werden.

   Wird das Ton  bandgerät nun auf übliche Weise     eingeschaltet,    so  geht     alles    weitere     vollautomatisch    vor sich, voraus  gesetzt, dass vorher     Magnetophonband    und Film  miteinander synchronisiert und auf dem Tonband mit  dem     Dia-Steuergerät    S die notwendigen Impulse  gegeben wurden. Das Tonband läuft jetzt und     wird     z. B. mit einem Prolog beginnen, bis der erste Ton  bandimpuls über das Steuergerät S den Stromkreis  minus, Relais R2,<I>S12, S7, St</I> und plus     kurzzeitig     schliesst.  



  Das Relais R2 zieht an und die Projektions  lampe<I>L</I> und der     Projektormotor   <I>M</I> bekommen Span  nung, wodurch der     Projektor    anläuft und die Pause  lampe durch Kurzschliessen der Kontakte S8 er  lischt. Da das Relais R2 durch die Haltekontakte  S7 gehalten     wird,    läuft der Projektor so lange weiter,  bis am Ende des     Filmes    der Schalter S12 umge  schaltet     wird.    Spätestens bei der ersten Umdrehung  des     Exzenters    22     (Fig.    2) oder des     Kreisexzenters    33       (Fig.    3), wird sich der Kontaktsatz S2 schliessen, wo  durch das Relais R1 ebenfalls angezogen wird.

   über  S4 bekommt dann auch das     Schrittschaltrelais        SRl     Spannung, dessen Kontakte S5 geschlossen werden,  wodurch der Zugmagnet das Getriebe auf Langsam  lauf     umschaltet,    wie dies in den     Fig.    1 und 3 be  schrieben     wurde.    Um bei der kurzen Kontaktdauer  von S2, etwa 20 ms, zu verhindern, dass     das    Schritt  schaltrelais SR mehrmals hintereinander Spannung  bekommt, wird das Relais R1 über die Halte  kontakte S3 so lange gehalten,

   wie der     Magneto-          phonbandimpuls        anhält.    über S6 vom     Schrittschalt-          relais    SR wird gleichzeitig das     grüne        Kontrollämp-          chen        grl    erlöschen und das rote Lämpchen     rt    auf  leuchten.

   Nach Beendigung des ersten     Impulses    fallen  die     Relais    R1 und R2 wieder ab, Kontakt S5 bleibt  aber geschlossen, bis beim zweiten Impuls R2 und  SRI wieder angezogen werden, wodurch der Magnet  M durch das     Öffnen    der Kontakte S5     abfällt    und  der Projektor auf Schnellauf umschaltet, was durch  erneutes Aufleuchten von der Kontrollampe     gr    an  gezeigt     wird.    Durch den dritten Impuls wird der  Kontakt S5 auf dieselbe Weise geschlossen und beim  vierten Impuls wieder geöffnet und so weiter, bis  der Schalter am Ende des Filmes durch Abfallen  von Relais R2 der Projektor ab- und die     Pauselampe     <I>LP</I> einschaltet.

   Das Tonband läuft aber noch so lange  weiter, bis der nächste Impuls über den jetzt umge-    schalteten Schalter S12 das     Schrittschaltrelais        SR2     anzieht und das Tonbandgerät über S10 und 11 ab  schaltet, wobei auch     gr2    erlischt. Hiermit ist die  Vorführung zu Ende.  



  Die elektrische Steuerung von Projektoren mit  Schrittmotorantrieb nach     Fig.6    weicht nur gering  fügig von den hiervor beschriebenen Steuerungen  ab.     Einige    Beispiele sind in den     Fig.8    und 10  veranschaulicht.  



  Wie aus der     Fig.    6 ersichtlich ist, werden die Um  schaltkontakte     USl    und     US2    durch     Nockenscheiben     mit verschiedenen Drehzahlen im     Verhältnis    3:

  1  betätigt.     Dass        Schrittschaltrelais    SR in     Fig.8    oder       SR1    in     Fig.    10 führt die Spannung an Stelle der  Magneten M wie in den     Fig.    7 und 9, abwechselnd  an die beiden Umschalter     USl    und     US2.    Die hier  durch in     längeren    oder kürzeren Zeitintervallen an  kommenden Impulse beeinflussen den Lauf des  Schrittmotors<I>SM,</I> was die erstrebte Änderung der       Bildzahl/sec    zur Folge hat.  



  Das in den gegebenen Beispielen angenommene  Verhältnis zwischen Normal- und Zeitlupengang von  <B>3:</B> 1 hat sich für einen Normalgang von 16 Bilder/  sec als günstig erwiesen, kann aber auch     anders    ge  wählt werden. Bei einem Normalgang von 24 Bilder/  sec kann das Verhältnis bis auf 5 : 1 erhöht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung auf einen anderen Gang bei unveränderter Filmfort schaltungszeit sowie Motor- und Umlaufblendege- . schwindigkeit nur durch Änderung von Filmtrans- port und Bildfolgezeit erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Film fortschaltung durch einen Greifer stattfindet, welcher bei einer geringeren Bildzahl/sec in bestimmten Inter vallen aussetzt.
    2. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Gangwechsel ein Zahnrad, Zahnriemen oder ein elektromagnetisches Umschaltgetriebe vorgesehen ist. 3. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Film transport und die Filmfortschaltung durch einen Schrittmotor erfolgt, welcher direkt oder indirekt von der Umlaufblendewelle gesteuert wird. 4. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gangschaltung mit tels Drucktasten-, Magnettonband- oder andere Schaltimpulse über Elektromagneten und Relais ge steuert wird.
    5. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Filmkanals Kontakte vorhanden sind, welche, vom Film betätigt, die für eine Gangumschaltung notwendigen Schaltimpulse einleiten. . 6. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schaltimpuls den Projektor zum Laufen bringt und jeder darauffolgende Schaltimpuls eine Gangumschal tung bewerkstelligt. 7. Filmprojektor mit Zeitlupengang nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Filmkanals ein Endschalter angebracht ist, der am Ende des Filmes den Projektor abschaltet.
CH1412162A 1962-11-30 1962-11-30 Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang CH410628A (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1412162A CH410628A (de) 1962-11-30 1962-11-30 Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang
CH1107963A CH446052A (de) 1962-11-30 1963-09-06 Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang
GB4720963A GB1056598A (en) 1962-11-30 1963-11-29 Improvements in or relating to motion picture film projectors
US327217A US3288550A (en) 1962-11-30 1963-12-02 Motion picture film projectors

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1412162A CH410628A (de) 1962-11-30 1962-11-30 Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH410628A true CH410628A (de) 1966-03-31

Family

ID=4398166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1412162A CH410628A (de) 1962-11-30 1962-11-30 Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3288550A (de)
CH (1) CH410628A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3489493A (en) * 1966-07-12 1970-01-13 Elmo Co Ltd Device for changing film-frame transport speed in small-sized motion-picture projector
US3642356A (en) * 1969-01-29 1972-02-15 Silma Spa Cinematographic projectors
US3532295A (en) * 1969-03-06 1970-10-06 John E Watson High speed camera speed control
US3724935A (en) * 1970-07-17 1973-04-03 Polaroid Corp Method and apparatus for editing motion picture film

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2173230A (en) * 1936-12-10 1939-09-19 Rca Corp Intermittent mechanism
US2390389A (en) * 1941-10-24 1945-12-04 Redler Arnold Cinematograph apparatus
US3168743A (en) * 1963-04-19 1965-02-02 Keystone Camera Company Inc Motion picture apparatus with variable film claw speed

Also Published As

Publication number Publication date
US3288550A (en) 1966-11-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2337619C2 (de) Elektronische Redigiereinrichtung für ein Videobandgerät
CH410628A (de) Filmprojektor mit Normal- und Zeitlupengang
DE2516558B2 (de) Steuereinrichtung für eine fotografische Kamera
AT245934B (de) Filmprojektor für Normal- und Zeitlupengang
DE3219396A1 (de) Antriebssystem in einer kamera
DE1797066A1 (de) Kinematographischer Projektor
DE2152263C3 (de) Audiovisuelle Vorrichtung zur Projektion von Diapositiven und zur gleichzeitigen Aufnahme oder Wiedergabe zugehöriger Toninformation auf einem magnetischen Tonträger
DE1263497B (de) Filmprojektor fuer Normal- und Zeitlupengang
DE1112401B (de) Vorrichtung zur Umspulung von Filmen in einem Filmvorfuehrapparat
DE872727C (de) Projektor mit wechselstrombetriebener Projektionslampe
DE276640C (de)
DE2435292B2 (de) Diaprojektor fuer ueberblendprojektion
DE416991C (de) Elektromagnetische Filmschalteinrichtung
DE676044C (de) Verfahren und Vorrichtung zum regiemaessigen Bearbeiten kinematographischer Filme
DE1150572B (de) Vorrichtung zum intermittierenden Fortschalten streifenfoermiger Traeger von Laufbildern
DE888520C (de) Einrichtung zur Befehlsuebermittlung
DE2612341C3 (de) Vorrichtung zur Synchronisierung der Bildwiedergabe von einem Laufbildprojektor mit der Tonwiedergabe von einem Tonbandgerät
DE142629C (de)
AT270383B (de) Verfahren zur Steuerung der Einrichtung für den schrittweisen Transport eines Filmes und Projektor zur Durchführung des Verfahrens
DE410887C (de) Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufs zwischen einer Sprechmaschine und einem kinematographischen Projektionsapparat
DE181864C (de)
CH371681A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von Aufnahme- und/oder Wiedergabevorrichtungen von Laufbildstreifen
DE637321C (de) Stromstosssender zur selbsttaetigen Herstellung bestimmter Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE2048334A1 (de) Filmtransportvorrichtung
DE2407718A1 (de) Tonprojektor