CH410650A - Schaltvorrichtung zur Inbetriebnahme von zwei oder mehr Fahrzeugheizungen - Google Patents

Schaltvorrichtung zur Inbetriebnahme von zwei oder mehr Fahrzeugheizungen

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CH410650A
CH410650A CH1231162A CH1231162A CH410650A CH 410650 A CH410650 A CH 410650A CH 1231162 A CH1231162 A CH 1231162A CH 1231162 A CH1231162 A CH 1231162A CH 410650 A CH410650 A CH 410650A
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CH
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switch
switching
glow wire
vehicle
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CH1231162A
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Rau Kurt
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Webasto Werk Baier Kg W
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    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/22Heating, cooling or ventilating devices the heat source being other than the propulsion plant
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Description


  Schaltvorrichtung zur     Inbetriebnahme    von zwei oder mehr Fahrzeugheizungen    Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung zur  Inbetriebnahme von zwei oder mehr mit strömendem  Brennstoff arbeitenden und mit<B>je</B> einer elektrischen  Antriebsvorrichtung und<B>je,</B> einer elektrischen     Glüh-          drahtzündvorrichtung    ausgerüsteten Fahrzeugheizun  gen, deren elektrische Antriebsenergie von einem im  Fahrzeug vorgesehenen, gemeinsamen Sammler ge  liefert wird, wobei für jede der Fahrzeugheizungen  ein Startschalter zum Einschalten der     Glühdraht-          zündvorrichtung    und ein Betriebsschalter zum Ein  schalten der Antriebsvorrichtung vorgesehen ist.  



  Schaltvorrichtungen der vorgeschriebenen Art,  deren     Glühdrahtzündvorrichtungen    einen verhältnis  mässig hohen Stromverbrauch besitzen, wurden bisher  gewöhnlich so ausgebildet,     dass    automatisch bei     Ein#-          schalten    eines der Heizgeräte die zusätzliche Be  lastung des Sammlers durch eine weitere     Glühdraht-          zündvorrichtung    unmöglich war.

   Derartige Schutz  schaltungen hatten nicht nur den Nachteil,     dass    die  gesamte Schaltvorrichtung wesentlich verteuert und  störungsanfälliger wurde, sondern man     musste    mit ihr  auch in Kauf nehmen,     dass    sich die einzelnen     Heizge-          räte    nur nacheinander starten liessen.  



  Mit der Erfindung soll nunmehr eine Schaltvor  richtung geschaffen werden, die diese Nachteile ver  meidet,<B>d.</B> h. ohne wesentliche zusätzliche Belastung  des Sammlers ein gleichzeitiges Einschalten mehrerer  Heizgeräte ermöglicht und somit eine Schutzschaltung  und die hierfür nötigen Relais nicht benötigt.  



  Diese Aufgabe wird dadurch gelöst,     dass    man  gemäss dem Vorschlag der Erfindung einen Strom  kreis vorsieht, in dem der gemeinsame Sammler, die       Glühdrahtzündvorrichtungen    und ein aus den zuein  ander parallel geschalteten Startschaltern gebildetes  Startglied in Reihe liegen, während die Antriebsvor  richtungen mit ihrem jeweilig dazu in Reihe geschal-         teten    Betriebsschalter zueinander parallel an den  gemeinsamen Sammler angeschlossen sind.  



  Die gewöhnlich für die     Glühdrahtzündvorrich-          tungen    üblichen     Vorwiderstände,    die bei Schwankun  gen der Spannung des Sammlers verhindern,     dass    die  Zündvorrichtung die gesamte Spannungsänderung  aufnehmen     muss,    können somit entfallen, da sich  durch die Serienschaltung ein Spannungsabfall auf  mehrere Zündvorrichtungen verteilt, so     dass    keine  kritische Abnahme der Zündenergie auftritt.  



  Das     Mitglühen    der Zündvorrichtungen nicht ge  starteter Heizvorrichtungen, wenn z. B. nur ein Heiz,  gerät in Betrieb genommen wird, erhöht ebenfalls  nicht den Stromverbrauch, da die     mitglühende        bzw.          mitglühenden    Zündvorrichtungen hier wie die aus  oben angeführten und anderen Gründen normalerwei  se sonst vorzusehenden     Vorwiderstände    wirken.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden  der Startschalter und der Betriebsschalter in an sich  bekannter Weise mit einem Uhrwerk verbunden, das  bei Einschaltung der Schalter diese selbsttätig nach  einer bestimmten Ablaufzeit unterbricht. Hierdurch       lässt    sich die erfindungsgemässe Schaltvorrichtung  nicht nur in besonders leicht einzubauender Weise  verwirklichen, sondern man erhält auch eine Ausfüh  rungsform, die     isich    besonders einfach in Betrieb  nehmen     lässt.     



  In der Zeichnungserläuterung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung be  schrieben.  



  In der Zeichnung ist mit<B>1</B> die elektrische Strom  quelle, beispielsweise der Sammler des Fahrzeugmo  tors, bezeichnet. 2 und 2' zeigen die     Uhrwerkschalter     zweier miteinander verbundener Heizvorrichtungen,  die von der Ausstellung<B> A </B> in die Startstellung<B> S </B>  geschaltet werden und bei Loslassen des Schaltknop  fes automatisch in die Betriebsstellung  B  ablaufen.      Von den beiden Fahrzeugheizungen sind nur die  Antriebsmotoren<B>3, Y,</B> die     Glühdrahtzündvorrich-          tungen    4, 4' und die     Elektromagnetventile   <B><I>5, 5'</I></B> ge  zeigt.

   Ausserdem sind noch die als     überhitzungs-          schutz    dienenden Temperaturwächter<B>6, 6'</B> und die  zur Überwachung des Brennzustandes dienenden       Brennwächter   <B>7, 7'</B> eingezeichnet.  



  Ist der Schalter 2 in die eingezeichnete Startstel  lung<B> S </B> gebracht worden, so sind die Kontaktpaare  <B>8, 9</B> und<B>10, 11</B> geschlossen, während die Kontakt  paare 12,<B>13</B> noch offen bleiben. Wie man bei Ver  folgung der einzelnen Leitungen leicht feststellen  kann, ist dadurch zunächst nur der Stromkreis der       Glühdrahtzündvorrichtung    4 geschlossen. Es glühen,  auch wenn der     Uhrwerkschalter    2' nicht betätigt wird,  beide     Glühdrahtzündvorrichtungen    4,     4,*,    was durch  Aufleuchten der Kontrollampen 14, 14' angezeigt  wird.

   Erreicht nun der Schalter 2 im Zuge seines  automatischen     Ablaufens    eine Stellung, in der die  Kontaktpaare 12,<B>13</B> geschlossen sind, so erhält der  Antriebsmotor<B>3</B> Strom und läuft an. Gleichzeitig  erhält das     Elektromagnetventil   <B>5</B> Strom und gibt den  Brennstoffzufluss frei. Dadurch gelangt Brennstoff in  die Brennkammer der Fahrzeugheizung und wird von  der     Glühdrahtzündvorrichtung    4 gezündet. Dabei  wird der Brennwächter<B>7</B> erwärmt und geht bei  Erreichen einer bestimmten Temperatur von der in  der Zeichnung gezeigten offenen Stellung in die  Schliessstellung über,<B>d.</B> h.. er verbindet die an ihn  angeschlossenen Zuleitungen.

   Dadurch erhält nun  die Relaiswicklung<B>15,</B> des Relais<B>16</B> über den  Temperaturwächter<B>6,</B> den Brennwächter<B>7</B> und das  Kontaktpaar 12,<B>13</B> Strom und der Relaisschalter  <B>17, 18</B> wird geschlossen. Dies hat zur Folge,     dass    der  Motor<B>3</B> nun über den Relaisschalter<B>17</B> und die  Betriebslampe<B>19</B> über den Relaisschalter<B>18</B> Strom  erhält. Läuft nun der Schalter 2 mit seinen Kontakten  <B>9, 11, 13</B> in die Betriebsstellung  B , so werden die  Kontaktpaare<B>8, 9</B> und 12,<B>13</B> getrennt. Damit wird  der Stromkreis der     Glühdrahtzündvorrichtung    4 un  terbrochen.

   Der Antriebsmotor<B>5</B> dagegen erhält  trotz der offenen Kontaktpaare 12,<B>13</B> Strom, wenn  der     Brennwächter   <B>7</B> in der vorerwähnten Weise ange  sprochen hat, weil nunmehr der Relaisschalter<B>17</B> der  Relaiswicklung<B>15</B> geschlossen ist, und damit der  Strom über diesen zum Motor<B>3</B> gelangt. Hat dagegen  der Brennwächter<B>7</B> in der Zündperiode infolge einer  Störung nicht angesprochen und damit das Relais<B>16</B>  nicht betätigt, so wird durch die Trennung der  Kontaktpaare 12,<B>13</B> der Antriebsmotor<B>3</B> und damit  das Heizgerät abgeschaltet.

   Ist die Fahrzeugheizung  in der     vorbesehriebenen    Weise ohne Störung ange  laufen, so werden, wenn man dieselbe abstellen will,  die Kontakte<B>9, 11, 13</B> von Hand in die eingezeich  nete Ausgangsstellung<B> A </B> geschaltet. Hierbei wird  das Kontaktpaar<B>10, 11</B> und somit der Stromkreis des       Elektromagnetventiles   <B>5</B> geöffnet, so     dass    sich dieses  schliesst und die Brennstoffzufuhr unterbricht. Der  Antriebsmotor läuft aber noch so lange nach, bis der    Brennwächter<B>7</B> kalt wird und der Stromkreis der  Relaiswicklung<B>15</B> des Relais<B>16</B> unterbrochen wird.  Dabei werden dann die Relaisschalter<B>17, 18</B> geöff  net, so     dass    der Antriebsmotor<B>3</B> und die Betriebslam  pe<B>19</B> keinen Strom mehr erhalten.

    



  Durch diesen Nachlauf des Antriebsmotors<B>3</B> wird  noch eine Zeitlang Verbrennungsluft in die     Brenn-          kammer    der Heizvorrichtung gefördert, während die  Brennstoffzufuhr bereits unterbrochen ist. Der noch  in die Brennkammer auslaufende und dort befindliche  Brennstoffrest wird dadurch noch einwandfrei ver  brannt und die Brennkammer<B>kühl</B> geblasen, so     dass     man die ohne den     vorbeschriebenen    Nachlauf auftre  tende     Qualmbildung    verhindern kann.  



  In gleicher Weise     lässt    sich die andere     Heizvor-          richtung    betreiben, deren elektrische Teile mit glei  chen, jedoch mit einem zusätzlichen Strich     versehe-          nen    Ziffern bezeichnet wurden. Wie aus der Schaltung  ersichtlich, können die     Uhrwerkschalter    2 und 2' be  liebig einzeln oder gemeinsam betätigt werden, ohne       dass    zusätzliche     Schutzschaltglieder    erforderlich sind.

    In jedem Fall der einzelnen oder gemeinsamen Be  tätigung stehen beide     Glühdrahtzündvorrichtungen    4,  4' unter Strom, die gegenseitig als     Vorwiderstand    wir  ken, so     dass    ein Spannungsabfall des Sammlers von  jeder der     Glühdrahtzündvorrichtungen    nur zu<B>50 %</B> ge  tragen werden     muss,    und somit eine kritische Beein  flussung der Zündenergie nicht erfolgt. Anderseits  erhält man bei gemeinsamem Start eine minimale  Strombelastung des Sammlers für die Zündperiode.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schaltvorrichtung zur Inbetriebnahme von zwei oder mehr mit strömendem Brennstoff arbeitenden und mit<B>je</B> einer elektrischen Antriebsvorrichtung und<B>je</B> einer elektrischen Glühdrahtzündvorrichtung ausgerüsteten Fahrzeugheizungen, deren elektrische Antriebsenergie von einem im Fahrzeug vorgesehe nen gemeinsamen Sammler geliefert wird, wobei für jede der Fahrzeugheizungen ein Startschalter zum Einschalten der Glühdrahtzündvorrichtung und ein Betriebssehalter zum Einschalten der Antriebsvor richtung vorgesehen ist, gekennzeichnet durch einen Stromkreis, in dem der gemeinsame Sammler,
    die Glühdrahtzündvorrichtungen und ein aus den zuein ander parallel geschalteten Startschaltern gebildetes Startglied in Reihe liegen, während die Antriebsvor richtungen. mit ihrem jeweilig dazu in Reihe geschal teten Betriebsschalter zueinander parallel an den gemeinsamen Sammler angeschlossen sind. <B>UNTERANSPRUCH</B> Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Startschalter und der Be triebsschalter mit einem Uhrwerk verbunden sind, das bei Einschaltung der Schalter diese selbsttätig nach einer bestimmten Ablaufzeit unterbricht.
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