CH410731A - Bauelement - Google Patents

Bauelement

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CH410731A
CH410731A CH1029762A CH1029762A CH410731A CH 410731 A CH410731 A CH 410731A CH 1029762 A CH1029762 A CH 1029762A CH 1029762 A CH1029762 A CH 1029762A CH 410731 A CH410731 A CH 410731A
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CH
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component according
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tetrahedron
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CH1029762A
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Neumann Herwig
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Neumann Herwig
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts

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  • Toys (AREA)

Description


  Bauelement    Bauelemente aus Kunststoff für Spielzwecke oder  solche aus Beton, z. B.     Wabensteine    und Glasbau  steine, weisen nur eine Grundform auf und sind bei  spielsweise als Würfel, Zylinder oder Säulen mit  quadratischer oder     rechteckförmiger    Grundfläche  ausgebildet. Sie besitzen höchstens sechs Flächen und  bieten daher beim Zusammensetzen nur wenige  Variationsmöglichkeiten. Solche werden meist durch  Verbindungen erreicht, die aus Vorsprüngen, Vertie  fungen oder Zapfen und Löchern bestehen und in  gleichen Abständen     voneinander    auf zwei oder mehr  Flächen angeordnet sind. Das Zusammensetzen der  bekannten Elemente beim Spielzeug erfolgt meist nur       rechtwinklig    zueinander.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Bau  element aus     Holz,    Kunststoff, Beton oder Glas für  Spielzwecke oder zur Herstellung von Bauteilen, das  sich von den bekannten Ausführungsformen dadurch  unterscheidet, dass es als Körper mit mehr als sechs  Flächen ausgebildet ist.  



  In der Zeichnung sind einige beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt:       Fig.    1 ein Prisma im     Schaubild    mit quadratischer  Grundfläche als Ausgangsmaterial zur Herstellung  des Bauelementes,       Fig.    2 ein aus einem     Tetraeder    hergestelltes Bau  element im Schaubild,       Fig.    3 das Entstehen und die Variationsmöglich  keiten der Seitenflächen der Grundform, wenn man  diese als Sektoren oder Segmente eines Rades oder  einer     Walze    betrachtet,       Fig.    4 ein sogenanntes Abschlusselement, welches  der halbierten Grundform entspricht,

   jedoch keinerlei       Durchbrechungen    enthält,         Fig.    5 bei<I>A</I> und<I>B</I> aus dem Grundelement durch  Halbierung gewonnene Teilelemente,       Fig.    6 den Aufbau einer Säule, die durch über  einandersetzen mehrerer Grundelemente entsteht,  und       Fig.    7 das Entstehen einer Wand aus mehreren in  bestimmter Weise aneinander gefügten Säulen     ge-          mäss        Fig.    6.  



  Aus einem     Vierkantprisma    gemäss     Fig.l    mit  quadratischen Grundflächen lässt sich ein     Tetraeder     gemäss     Fig.    2 herstellen, indem man die Endpunkte  der senkrecht zueinander verlaufenden     Halbierungs-          linien    der beiden     Grundflächen    miteinander verbin  det.

   Diese beiden Linien bilden die obere und die un  tere Grundlinie des     Tetraeders    gemäss     Fig.2.    Auf  diesen     Grundlinien    erheben sich die gleichschenkli  gen Dreiecke mit den     Schenkeln   <I>b.</I> Sind<I>a</I> und     b     einander gleich, dann handelt es sich um ein Tetra  eder mit vier gleichseitigen     Dreieckflächen.    Im dar  gestellten Beispiel beträgt der Winkel zwischen zwei  Schenkeln 36 . Für die Auffindung der     Grundform     eines Bauelementes ist es in jedem Falle ausreichend,  von     gleichschenkligen    Dreiecken auszugehen, die ein       Tetraeder    bilden.  



  Um diese Grundform zu erhalten, legt man, wie  in     Fig.    2 dargestellt ist, je eine zu beiden     Grundlinien     parallel laufende Ebene so, dass diese aus dem       Tetraeder    zwei rechteckige     Grundflächen    mit den  Kanten a/5 und 4a/5 herausschneiden. Aus diesen  Rechtecken erstrecken sich nun in das Innere des  Körpers     Durchbrechungen,    deren     Seitenflächen    s  parallel zu den Aussenflächen sind und Trapeze mit  zwei Schenkeln von der Länge     b15    bilden.  



  Es hat jede der verbleibenden     Grundflächen    g  den Inhalt (a/5)2, während die innere Grundfläche  der     Durchbrechung    doppelt so gross ist. Die Seiten-           flächen    s sind Trapeze, deren äussere Grundlinie a/5  und deren     innere    Grundlinie 2a/5 ist.  



  Man kann das in     Fig.    2 veranschaulichte Bauele  ment auch als Kombination einer A- und einer       V-Formhälfte    ansehen, die formgleich sind und von  denen je zwei abwechselnd mit ihren Längskanten       zusammengesetzt    werden, wodurch das entstehende  Element oben und unten je zwei Füsse erhält. Die       Durchbrechungen    liegen in     1/3    der Höhe des Elemen  tes oben und unten mit     rechtwinklig    zueinander ver  laufenden     Grundflächen.     



  Wenn man nun die Grundform gemäss     Fig.    1 hal  biert, so entstehen zwei neue Körper gemäss     Fig.    5A  und B. Ihre     quadratische    Grundfläche f hat den In  halt     1/4.a2.     



  Während bei den aus Beton hergestellten Körpern  die     Zusammensetzung    der Steine meist durch Zusam  menkleben     herbeigeführt    wird,     erfolgt    die Verbin  dung bei     Spielzeugelementen        mittels    Erhebungen und  Vertiefungen, deren Mittelachsen senkrecht zu den  Flächen, auf denen sie angebracht sind, stehen. Diese  Erhebungen und Vertiefungen     (Verbundteile)    sind  auf den Flächen der Elemente derart angeordnet,  dass ganz nach Belieben nur Elemente von der Aus  führungsform nach     Fig.2    oder 5 oder verschiedene  Bauelemente     abwechselnd        aneinandergefügt    werden  können.  



  In den     Fig.    6 und 7 ist an Beispielen das     Anein-          anderfügen    der einzelnen Elemente erläutert. Die in       räumlicher    Anordnung gezeigten Wandteile lassen  vertikal durchgehend verlaufende Linien erkennen.  Bei diesen handelt es sich aber in Wirklichkeit um  einen geknickten Verlauf, wie besonders anhand der       Fig.    2 leicht zu erkennen ist.  



  Das     Grundelement    kann mit gleichen Elementen  oder es     können    Teile davon unter sich oder ebenfalls  mit dem Grundelement     vereinigt    werden. Infolge der  vorhandenen vierzehn Flächen, deren Abmessungen       zueinander    in einem günstigen Verhältnis stehen, er  geben sich vielseitige     Ausführungsmöglichkeiten    zur  Herstellung von Wänden, Decken oder     dergl.,    wie das  mit anderen bekannten Bauelementen bisher nicht  der Fall war.

   Da bei den Elementen sowohl waag  rechte als auch senkrechte Linien nicht sichtbar  sind, sondern ständig umspielt, geschnitten und un  terbrochen werden, ergeben sich beim     Zusammenfü-          gen    dieser Elemente Wände, die im Gegensatz zu den  sonst     im    Baufach üblichen Wänden interessant und  geschmackvoll erscheinen, ohne an     Stabilität        einzu-          büssen.    Die Bauelemente werden vorzugsweise im       Winkel    von 45  zum     Grundriss    der zu erstellenden  Wand     angeordnet    und verbaut, was mit dem weiteren  Vorteil verbunden     ist,

          dass    sich Wände ohne weiteres  im Winkel von 90  weiterführen lassen.  



  Beim beschriebenen Bauelement ergeben sich  sowohl bei Verwendung als     Spielzeug    als auch bei  der Herstellung von Bauteilen     beim    Zusammensetzen  viel mehr     Variationsmöglichkeiten    als dies bei den       bekannten    Elementen der Fall ist. Es lassen sich  stark aufgelockerte und     räumlich        gegliederte    Wände,    Bögen und Säulen neuartiger Struktur aufbauen und  es ergeben sich auch neue Möglichkeiten in der in  nenarchitektonischen Gestaltung, z. B. bei der Her  stellung von Zierwänden, Trennwänden und Fen  stern.

   Diese Möglichkeiten lassen sich dadurch errei  chen,     dass    die Bauelemente aus Teilen, Kombinatio  nen solcher Teile einer Grundform oder aus dieser       Grundform    selbst bestehen, welche sich aus dem.       Tetraeder    ableiten lassen, der regelmässig sein, also       gleiche    Seiten haben kann, der aber auch     unregel-          mässig        sein    kann,     indem    z. B. die vier Flächen aus  gleichschenkligen Dreiecken mit zwei gleichen       Grundlinien    einerseits und vier gleichen Schenkeln       anderseits    bestehen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Bauelement aus Holz, Kunststoff, Beton oder Glas für Spielzwecke oder zur Herstellung von Bau teilen, dadurch gekennzeichnet, dass es als Körper mit mehr als sechs Flächen ausgebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Bauelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es eine geometrische Form auf weist, welche aus einer ein Tetraeder darstellenden Grundform gebildet ist, dessen vier Seitenflächen gleichseitige oder gleichschenklige Dreiecke mit glei cher Grundlinie sind, wobei parallel zu den beiden Grundlinien (a) zwei Ebenen gelegt sind, welche bei derseits je 1/5 der Höhe des Tetraeders abschneiden und die dadurch entstandenen Grundflächen (g) jeweils im Abstand von 1/4 der Länge der Grundflä che von den Schenkeln (b) mit Durchbrechungen ver sehen sind, deren Seitenflächen (s) gleichschenklige Trapeze mit Schenkellängen von 1/,,
    derjenigen der Tetraederschenkel (b) sind. z. Bauelement nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Form, die durch Teilung derjenigen nach Unteranspruch 1 in gleiche Hälften entsteht. 3. Bauelement nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Herstellung von Verbindungen mit anderen Ele menten Erhöhungen und Vertiefungen auf den Grund- und/oder Seitenflächen aufweist. PATENTANSPRUCH II Verwendung des Bauelementes nach Patentan spruch 1 zur Herstellung von Wänden, dadurch ge kennzeichnet, dass es mit anderen Elementen mit einer oder mehreren Flächen gleicher Grösse oder gleicher Neigung aneinander- oder ineinandergesetzt wird.
    UNTERANSPRUCH 4. Verwendung des Bauelementes nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gung mit den Nachbarelementen durch Kleben er folgt.
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