CH410768A - Behälter aus Kunststoff, insbesondere Öldose - Google Patents

Behälter aus Kunststoff, insbesondere Öldose

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CH410768A
CH410768A CH1397362A CH1397362A CH410768A CH 410768 A CH410768 A CH 410768A CH 1397362 A CH1397362 A CH 1397362A CH 1397362 A CH1397362 A CH 1397362A CH 410768 A CH410768 A CH 410768A
Authority
CH
Switzerland
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lid
container
closure
constriction
bead
Prior art date
Application number
CH1397362A
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English (en)
Inventor
Fischbach Alfred
Original Assignee
Mauser Kg
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/04—Cup-shaped plugs or like hollow flanged members
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00—General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/14—Refining in the solid state

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Behälter aus Kunststoff, insbesondere   Öldose   
Behälter aus Kunststoff, die insbesondere als Öldosen zur Anwendung kommen, werden in Füllstationen automatisch gefüllt und nach dem Füllvorgang automatisch verschlossen. Um einen möglichst grossen Öldosen-Durchlauf zu erreichen, müssen die Verschlussmittel derart ausgebildet sein, dass der Verschlussvorgang sehr schnell und sicher durchgeführt werden kann. Vor allem dürfen die Verschlusszeiten die eigentlichen Füllzeiten der Dosen nicht überschreiten. Nur dann ist ein zufriedenstellendes Arbeiten der Füllstation bei gleichmässigem Arbeitstakt gewährleistet.



   Um diesem Erfordernis nachzukommen, hat man Öldosen mit einem sich an die Einfüllöffnung anschliessenden Öffnungskragen oder -trichter vorgeschlagen, dessen Trichterflächen nach dem Fülltakt miteinander verschweisst oder verklebt werden. Auch kommen Öldosen zur Anwendung, die nach beendeter Füllung mit einem Verschlussdeckel versehen werden, wobei oberer Dosenrand und der Deckelrand dichtend miteinander verfalzt werden. Allerdings erfordern derartige Verschlussmöglichkeiten teure Verschlusswerkzeuge.



   Um diesem Nachteil zu entgehen, wurde gemäss einem älteren Vorschlag eine Verschlussmöglichkeit gefunden, die ausserordentlich schnell und ohne besonderen Werkzeugaufwand anzubringen ist. Derartige Schnellverschlüsse bestehen im wesentlichen aus einem Dichtnapf, der in die Einfüllöffnung eingesetzt und durch einen den Dichtnapf übergreifenden Spannring in der Verschlusslage gehalten wird.



  Um einen besonderen Spannring einzusparen, ist man nach einem weiteren älteren Vorschlag dazu übergegangen, den Dichtnapf mit einem radial nach aussen gerichteten Ringrand zu versehen, der in eine in dem Öffnungsrand vorgesehene Ringnut dichtend eingreift.



  Hierbei besteht allerdings die Gefahr, dass der Verschluss bei schlagartig ansteigendem Innendruck der Dose aus seiner Verschlusslage herausgesprengt oder gelockert wird. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn die Dose geworfen oder beim Stauen gequetscht wird.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verschluss zu schaffen, der es ermöglicht, bei jeder Beanspruchung dicht zu verbleiben und der einmal in die Einfüllöffnung eingesetzt, nicht mehr von aussen geöffnet werden kann. Dabei wird von einem Behälter aus Kunststoff, insbesondere einer Öldose, ausgegangen, mit einer nach dem Füllvorgang durch einen napfförmig ausgebildeten Dauerverschluss abzuschliessen bestimmten Einfüllöffnung.



   Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die aus dem ausgewölbten Boden des Verschlussdeckels ansteigende zylindrische Deckelwandfläche im eingesprengten Zustand des Verschlussdeckels gegen die Innenfläche einer im unteren Bereich eines den Einfüllöffnungsrand bildenden Kragens vorgesehenen wulstförmigen Einschnürung unter elastischer Eigenverformung dichtend anliegt und mit ihrem im oberen Endbereich konisch erweiterten Aussenrand in eine sich oberhalb der Einschnürung anschliessende Ringnut des Kragens ebenfalls dichtend einlegt, wobei der den Deckelrand übergreifende obere Nutring den Deckel in seiner Verschlusslage sichert.



   Die Erfindung sei an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.



   Fig. 1 zeigt einen Verschlussdeckel im Längsschnitt.



   Fig. 2 zeigt einen in die Einfüllöffnung eingesetzten Deckel im vergrösserten Aussohnitt.



   Fig. 3 zeigt eine Öldose in der Seitenansicht.



   Der Verschlussdeckel 1 ist napfförmig ausgebildet und hat einen ausgewölbten Deckelboden 2. Die   Seitenwand 3 geht in ihrem oberen Bereich in den konisch erweiterten Aussenrand 4 über. In der   Über-    gangsstelle zwischen Seitenwand 3 und Boden 2 ist eine Stufensicke 11 vorgesehen, deren sich an die Deckelwand 3 anschliessende erste Stufenringfläche 12 schräg nach unten gegen die Deckelmitte geneigt ist.



   Der Öffnungskragen der Einfüllöffnung weist in seinem unteren Bereich, d. h. in seinem Übergang in die Behälterwand 6, eine wulstförmige Einschnürung 9 auf, an die sich eine aus der senkrechten Ringwand 7 und dem waagrechten Ringflansch 8 gebildete Ringnut 10 anschliesst. Um eine möglichst grosse Wulstfläche bei gleichzeitiger Einhaltung einer geringen, über den Behälter 5 herausragenden Kragenhöhe zu schaffen, ist die Einschnürung 9 als eine gegen die Behälterachse gerichtete, sich in den Behälterinnenraum nach unten erweiterte Sicke ausgebildet. Eine geringe Kragenhöhe ist insbesondere für den Stapelvorgang von Bedeutung.



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, liegt der in die Einfüllöffnung eingesprengte Deckel 1 mit seiner Seitenwand 3 unter elastischer Eigenverformung, also unter Federspannung gegen die Wulstfläche der Einschnürung 9 dichtend an. Dabei legt sich auch der konisch erweiterte Rand 4 in die Ringnut 10 dichtend ein. Die Sicke 11 verleiht dem Deckel 1 im unteren Bereich eine Versteifung, so dass der durch die Einschnürung 9 zusammengestauchte Wandring 3 nach unten um die Wulstfläche gezogen wird, wodurch der konische Rand 4 wegen der schräg ansteigenden Ringfläche nach oben federt und sich fest gegen den oberen Ringflansch 8 anlegt. Dieser Ringflansch oder obere Nutring 8 sichert zugleich den Deckel 1 in seiner Verschlusslage.

   Bei ansteigendem Behälterinnendruck wirkt die schräg angestellte Stufenfläche 12 in der Druckkomponente der sich aus der senkrechten Druckkraft und der seitlichen Ausweichkraft des Deckelbodens ergebenden Komponenten, so dass hier eine Stützfläche hoher Steifigkeit entsteht.



   Der in dieser Weise eingesprengte Dauerverschluss kann von aussen nicht oder nur unter Zerstörung oder sichtbarer Verformung des Öffnungskragens und des Deckels entfernt werden. Zwecks Entleerung des Behälterinhaltes sind deswegen im Behältermantel sechs warzenförmige Erweiterungen 13 vorgesehen, die im Bedarfsfall auf- oder abgeschnitten werden, wie dies in Fig. 3 durch die strichpunktierte Schnittlinie angedeutet ist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Behälter aus Kunststoff, insbesondere Öldose, mit einer nach dem Füllvorgang durch einen napfförmig ausgebildeten Dauerverschluss abzuschliessen bestimmten Einfüllöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem ausgewölbten Boden (2) des Verschlussdeckels (1) ansteigende zylindrische Deckelwandfläche im eingesprengten Zustand des Verschluss deckels gegen die Innenfläche einer im unteren Bereich eines den Einfüllöffnungsrand bildenden Kragens vorgesehenen wulstförmigen Einschnürung (9) unter elastischer Eigenverformung dichtend anliegt und mit ihrem im oberen Endbereich konisch erweiterten Aussenrand (4) in eine sich oberhalb der Einschnürung (9) anschliessende Ringnut (10) des Kragens ebenfalls dichtend einlegt, wobei der den Deckelrand übergreifende obere Nutring (8) den Deckel in seiner Verschlusslage sichert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelseitenwand (3) über eine in die Deckelmitte gerichtete Stufensicke (11) in den Deckelboden (2) übergeht, deren sich an die Deckelwand (3) anschliessende erste Stufenringfläche (12) schräg nach unten gegen die Mittelachse des Deckels geneigt ist.
    2. Behälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnürung (9) des Kragens aus einer gegen die Behälterachse gerichtete, sich in den Behälterinnenraum nach unten erweiternde Sicke gebildet ist.
    3. Behälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch warzenförmige Erweiterungen (13) des Behältermantels (6), die zwecks Entleerung des Behälterinhaltes auf- oder abgeschnitten werden.
CH1397362A 1962-09-22 1962-11-29 Behälter aus Kunststoff, insbesondere Öldose CH410768A (de)

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CH1397362A CH410768A (de) 1962-09-22 1962-11-29 Behälter aus Kunststoff, insbesondere Öldose

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DE (1) DE1173015B (de)
GB (1) GB1030117A (de)
LU (1) LU42755A1 (de)

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Publication number Publication date
LU42755A1 (de) 1963-01-26
GB1030117A (en) 1966-05-18
DE1173015B (de) 1964-06-25

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