CH410772A - Schachtel - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Schachtel Die Erfindung betrifft eine wiederverschliessbare Schachtel, die zur Abpackung von pulverförmigem Material und dergleichen verwendet werden kann. Zum Abpacken von Waschmitteln, Nährmitteln und ähnlichen Stoffen wurden bisher schmale rechtwinkelige Schachteln verwendet, die mit einem ausgestanzten Lappen und geeigneten Schwächungslinien, die eine Ausschüttöffnung bilden, versehen sind. Normalerweise wird der Teil, der durch die Schwächungslinien gebildet wird, von der Schachtel ausgerissen und bleibt an ihr angelenkt. Es bestehen Schwierigkeiten beim Öffnen und Wiederverschliessen dieser Art Packung. Bei den bekannten Schachteln ist es möglich, dass die Fingernägel leicht brechen, wenn versucht wird, den durch die Schwächungslinien gebildeten Teil einzudrücken und auszureissen. Darüber hinaus ist der Teil, der von der Packung weggerissen wird, nicht geeignet, als Verschluss zu wirken, um die Öffnung nach Benutzung wieder zu verschliessen. Die Folge ist, dass der Inhalt leicht verschüttet werden kann, wenn die Packung gekippt wird. Ausserdem zeigen sehr fein granulierte Stoffe die Neigung, aus den Perforationen des auszustanzenden Lappens auszurinnen. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft eine leicht verschliessbare Schachtel zur Abpackung verschiedener granulierter Stoffe und dergleichen. Sie betrifft eine Sohachtel, bei welcher eine der oberen Flächen mit einer angeschnittenen Lasche versehen ist, die über einen Lappen geklebt ist, der durch eine perforierte Linie aus einer Vorderfläche gebildet ist, wobei die Lasche zur Entfernung des Lappens aus der vorderen Fläche abgezogen werden kann und beim weiteren Ziehen alle Teile abgerissen werden, die den oberen Teil bilden, entlang von Schwächungslinien zwischen den entsprechenden Seitenflächen und den oberen Flächen bis zu einer Biegungslinie, die quer über alle den oberen Teil bildende Flächen verläuft. Die Erfindung besteht darin, dass eine Schwächungslinie innerhalb einer oberen Fläche parallel zur oberen Kante einer Seitenfläche vorgesehen ist, die einen Teil bildet, der nicht an dem äusseren oberen Teil anklebt, und der den weggerissenen Teilen als Auflage dient, wenn die Schachtel wieder verschlossen wird. Bei dieser Anordnung kann die Lasche ergriffen werden, um den Lappen aus der vorderen Fläche herauszuziehen, wobei der weggerissene Teil und der angelenkte Verschluss eine Öffnung bilden, durch die der Inhalt der Schachtel ausgeschüttet werden kann. Bei einer Ausführungsform der : Erfindung wird ein Teil einer der oberen Flächen, die sich von der Kante einer Seitenfläche erstrecken, benutzt, um den angelenkten Verschluss zu unterstützen, wenn dieser wieder geschlossen wird. Zweckmässigerweise wird ein Schlitz in der Lasche gebildet, der die Kante des unterstützenden Teiles des oberen Laschens aufnimmt, um den angelenkten Verschluss zu halten und ein versehentliches Öffnen der Schachtel zu vermeiden. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist ein Grundriss eines Teiles eines Zuschnittes aus halbflexiblem, bogenförmigem Material zur Bildung einer Schachtel. Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Schachtel in geschlossenem Zustand. Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht ähnlich Fig. 2, wobei das erste Stadium der Öffnung der Schachtel dargestellt ist. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer ge öffneten Schachtel. Fig. 5 ist ein Längsschnitt entlang der Sichtlinien 5-5 der Fig. 2 bei Betrachtung in Richtung der Pfeile. Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht der teilweise weggebrochenen Schachtel nach Wiederverschluss. Unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellte typische Ausführungsform der Erfindung besteht ein Zuschnitt 10 eines halbflexiblen, bogenförmigen Materials, z. B. Pappe, wie sie zur Herstellung von Waschmittelschachteln verwendet wird, aus zwei breiten Seitenflächen 11 und 12, zwischen denen eine schmale Fläche 13 liegt. Eine weitere schmale Fläche 14 befindet sich am anderen Ende der Fläche 12, während sich eine Klebstofflasche 15 an das freie Ende der Fläche 11 anschliesst. An die Seitenflächen 11, 12 schliessen sich die oberen Flächen 16 bzw. 17 und an die Flächen 13, 14 die oberen Flächen 18 und 19 an. Die Flächen sind in dem Zuschnitt 10 durch Stanz- oder Falzlinien in der üblichen Weise vorbereitet, um die Faltung der Schachtel zu erleichtern. Weitere in der Zeichnung nicht gezeigte Flächen sind am unteren Ende des Zuschnittes 10 zur Bildung des Schachtelbodens vorgesehen. Eine Falzlinie 16a, die sich quer über die Fläche 16 erstreckt, bildet ein Gelenk für einen Teil 1 6b nach Abtrennung entlang einer Schwächungslinie 20 von der oberen Kante der Fläche 11. Um die Fläche 17 von den Teilen 1 7a und 1 7b abzutrennen, die mit dem Teil 16b zur Bildung eines angelenkten Verschlusses zusammenwirken, dient eine sich quer über die Fläche 17 erstreckende Schwächungslinie 21, die durch Perforation oder dergleichen gebildet ist. Zur Abtrennung des Teiles 1 7a von dem Teil 1 7b ist eine weitere Schwächungslinie 22 von der Schwächungslinie 21 in Längsrichtung der Fläche 17 abgezweigt. Von der Fläche 17 geht eine konisch zulaufende Lasche 23 aus und ist an dieser durch eine Falzlinie 24 angelenkt, vgl. Fig. 1. Ein Schlitz 25 erstreckt sich entlang der Lasche 23 von der Falzlinie 24 in Höhe der Schwächungslinie 22. Ferner ist eine Falzlinie 23a parallel zur Falzlinie 24 an dem schmaler werdenden Ende der Lasche 23 vorgesehen, welche ein leicht ergreifbares Ende bildet und das Anheben der Lasche erleichtert. Eine halbkreisförmige, perforierte Linie bildet einen Lappen 27, der in die Fläche 13 hineinreicht. Bei Entfernung des Lappens 27 ergibt sich ein Fingerloch 27a (Fig. 3 und 4) in der Schachtel. Weitere Schwächungslinien 28 und 29 erstrecken sich von den Seiten des Lappens 27 zu der Kante eines Teiles 18 und zu einer Schwächungslinie 30, die einen weiteren Teil 1 8a begrenzt, der unter einem Teil des Teiles 17b zu liegen kommt. Der obere Teil 31 der Fläche 13 ist mit Klebstoff überzogen. Einige Stellen 32, die sich in der Fläche 31 befinden, sind ebenso wie der Lappen 27 von Klebstoff frei. Zur Bildung der wiederverschliessbaren Schachtel werden die Flächen 11-14 in rechtwinklige Form gefaltet und mittels der Klebstofflasche 15 an der Fläche 14 befestigt. Die oberen vorderen und hinteren Flächen 18 und 19 werden nach innen gebogen und die Fläche 17 an diesen mit Klebstoff befestigt (vgl. Fig. 5). Die Fläche 16 wird durch Klebstoff mit der Fläche 17 vereinigt, mit Ausnahme des Teiles 17b. Das Klebemittel (nicht gezeigt) kann von irgendeiner geeigneten Art sein und auf die entsprechenden Flächen aufgebracht sein. Zur Vervollständigung des Verschlusses des oberen Teiles der Schachtel und zur Vermeidung eines Auslaufens des Inhalts durch die perforierte Linie 26, wird die darüberliegende Lasche 23, die an ihrer Unterseite ein geeignetes Klebemittel trägt, entlang der Falzlinie 24 gefaltet und gegen den oberen Teil der Fläche 13 gedrückt. Die Lasche 23 wird fest an dem nicht mit Klebstoff überzogenen Lappen 27 befestigt. Sie hält jedoch nur leicht an der Fläche 13 infolge der kleinen, nichtklebenden Stellen 32. Die Schachtel wird dann gefüllt und ihr Boden verschlossen. Zum Öffnen der in Fig. 2 gezeigten Schachtel wird der untere Teil 23a der Lasche 23 ergriffen und leicht von den Stellen 32 abgezogen und nach oben geschwenkt, um den Lappen 27 von dem Fingerloch 27a zu reissen, vgl. Fig. 3. Wenn die Klebstoffbindung zwischen der Lasche 23 und dem Lappen 27 bricht, kann der Lappen 27 mit dem Finger herausgedrückt werden. Der Daumen oder Finger des Benutzers wird dann in das Fingerloch 17a eingeführt und die Teile 1 6b und 1 7a werden, wie in Fig. 4 gezeigt, zusammen mit dem Teil 18 von der Schachtel seitlich abgerissen, wodurch sich ein aufklappbarer Verschluss 33 ergibt. Die Schwächungslinie 22 wird hierbei ebenfalls getrennt. Auf diese Weise wird eine bequeme Öffnung zum Ausgiessen des verpackten Materials gebildet. Zum Wiederverschliessen der Schachtel wird die Lasche 23 hinter die Fläche 13 eingeschoben und der angelenkte Verschluss 33 nach unten gedrückt. Die innere Kante des die Lasche unterstützenden Teiles 17b und des Teiles 1 8a bilden einen Schlitz 25 für die Lasche 23 (Fig. 6), welche dadurch den angelenkten Verschluss in seiner Stellung festhält und ein Verschütten des Schachtelinhaltes verhindert. Die beschriebene Schachtel kann leicht geöffnet und wieder fest verschlossen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wiederverschliessbare Schachtel, bei welcher eine der oberen Flächen mit einer angeschnittenen Lasche versehen ist, die über einen Lappen geklebt ist, der durch eine perforierte Linie aus einer Vorderfläche gebildet ist, wobei die Lasche zur Entfernung des Lappens aus der vorderen Fläche abgezogen werden kann und beim weiteren Ziehen alle Teile abgerissen werden, die den oberen Teil bilden, entlang von Schwächungslinien zwischen den entsprechenden Seitenflächen und den oberen Flächen bis zu einer Biegungslinie, die quer über alle den oberen Teil bildende Flächen verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwächungslinie (22) innerhalb der oberen Fläche (17) parallel zur oberen Kante der Seitenfläche (12) vorgesehen ist, die einen Teil (17b) bildet, der nicht an dem äusseren oberen Teil (16b) anklebt und der den weggerissenen Teilen (17a, 23,18, 16b) als Auflage dient, wenn die Schachtel wieder verschlossen wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Teil (18) ein weiterer Teil (18a) abgegrenzt ist, der sich an die Schwächungslinie zwischen der vorderen Fläche (13) und der vorderen oberen Fläche (18) anschliesst und der nicht an der inneren oberen Fläche (17) bei der Bildung der Schachtel angeklebt wird.2. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlitz (25) entlang der Falzlinie zwischen der Lasche (23) und der oberen Fläche (17) gebildet ist, in welchen der Teil (18a) eingreift, wenn die Schachtel wieder verschlossen wird.3. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (23) auf dem Lappen (27) festgeklebt ist und infolge von klebstofffreien Stellen (32) der Fläche (31) leicht wieder gelöst werden kann.
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