CH410801A - Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser

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CH410801A
CH410801A CH304264A CH304264A CH410801A CH 410801 A CH410801 A CH 410801A CH 304264 A CH304264 A CH 304264A CH 304264 A CH304264 A CH 304264A CH 410801 A CH410801 A CH 410801A
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wastewater
waste water
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CH304264A
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Hildebrand Karl-Heinz
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Hildebrand Karl Heinz
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Description


  Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser    Es ist bekannt, das Abwasser zwecks     Klärung     mit Chemikalien zu versetzen und dann die dadurch  im Abwasser entstehenden     Ausflockungen    vom Was  ser abzutrennen.  



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die für  diesen Zweck besonders geeignet ist.  



  Diese Vorrichtung besitzt einen Behälter für das  Ausflocken aus dem mit Chemikalien versetzten Ab  wasser, dessen unterer Teil verengt ist und einen  Abzug für Feststoffe besitzt, wobei der     untere    Teil  des Behälters von einem Mantel umgeben ist und  in dem Raum zwischen dem unteren Behälterteil  und dem Mantel für die zuzusetzenden Chemikalien  und eine     Vorbehandlung    des Abwassers erforder  liche Behälter untergebracht sind.  



  Vorzugsweise ist der Raum zwischen dem unteren  Behälterteil und dem Mantel heizbar. Der     Abfluss     des gereinigten Wassers erfolgt     zweckmässig    durch  eine den oberen Rand des Behälters umgebende  Rinne, während der Zulauf z. B. über einen zen  tralen Abwasserzulauf erfolgt, der mit einer zum  Behälter im wesentlichen konzentrischen Tauchwand  versehen ist.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass sie als  ein ganz selbständiges Aggregat     aufgestellt    werden  kann, und zwar auch im Freien aufgestellt werden  kann. Es braucht dann lediglich an einen     Zufluss     für das Abwasser und an die     Abflüsse    für das  gereinigte Wasser und den Schlamm angeschlossen  zu werden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung in einem Längsschnitt.  



  Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter 1,  der aus einem oberen zylindrischen Teil la,     einem     sich daran unten anschliessenden     kegelstumpfförmi-          gen    Teil<B>l b,</B> einem sich daran anschliessenden kur  7en zylindrischen Teil     1e    und einem sich daran    anschliessenden     kegelstumpfförmigen    Teil     1d    besteht,  der am unteren Ende einen Abzug 2 für Feststoffe  besitzt. Der Behälter 1 wird getragen von einem  Mantel, der aus einem oberen     kegelstumpfförmigen     Mantelteil 3a und einem unteren auf dem Erdboden  stehenden zylindrischen Mantelteil 3b besteht.

   Der  obere Rand des oben offenen Gehäuseteiles la ist  von einer zylindrischen Rinne 4 umgeben, die mittels  eines Deckels 5 geschlossen ist, der eine Lüftungs  öffnung 6 besitzt.  



  In den unteren Teil     1c,        1d    des Behälters 1  ist eine Leitung 7 eingeführt, die sich zum Grund  des Behälterteils     1d    hin erweitert und zum Abzug  des im Behälter 1 sedimentierten Schlamms dient.  Die Leitung 7 ist mit einem Sperrschieber 8 ver  sehen. In der Mitte des oberen     Teiles    la des Be  hälters 1 ist     ein    zum     Behälterteil    1a konzentrischer,       zylindrischer    oder     leicht        kegelstumpfförmiger    Teil 9  angeordnet, durch den das Abwasser in den Be  hälter 1     ,eingelassen    wird.  



  Der Zwischenraum zwischen dem Mantel 3b  und den unteren Teilen des     Behälters    1 ist heizbar.  In diesem Raum sind folgende Vorrichtungen un  tergebracht: ein Sumpf 10, in den durch eine Lei  tung 11 das Abwasser zunächst     eingelassen    wird  und von dem aus das Abwasser dann     mittels    einer  Pumpe 12 über     eine    Leitung 13 einem geschlosse  nen Behälter 14 zugeführt wird. In     idem    Sumpf 10  befindet sich ferner ein Schwimmer 32, der dazu       dient,    die Leistung     ider    Pumpe 12 und/oder den       Zufluss    durch die Leitung 11 zu regeln.

   Der Be  hälter 14 ist mit einem Rührwerk versehen, das  durch einen ausserhalb des     Behälters    14 sitzenden  Motor 15 angetrieben wird.  



  In ,die     Leitung    13 mündet eine Leitung 16,     die     über eine     Dosierpumpe    17 zu einem geschlossenen  Behälter 18 führt, der mit einem Rührwerk 19      versehen ist, das von einem Motor 20 angetrieben  wird. Der Behälter 18 ist für die Aufnahme von  Kalkmilch bestimmt, die dann aus diesem     Rehälter     über die     Dosierpumpe    17 und     die    Leitung 16 dem  Abwasser in der Leitung 13 in genau abgemessener  Weise zugeführt werden kann. Die     Dosierpumpe    17  ist stufenlos regelbar und wird entsprechend dem  Bedarf des Abwassers an Kalkmilch     reguliert.     



  Der Behälter 14 mündet oben in     einen        zylindri-,     scheu Stutzen 26, der seinerseits in einen konischen  Zyklon 28 mündet, dessen Ausgang mit einer Lei  tung 29 verbunden ist, die in einen oberhalb der  Tauchwand 9 vorgesehenen Zyklon 30 mündet.  



  In dem Raum zwischen dem Mantelteil 3b und  den unteren Teilen des     Behälters    1 sind     ferner    zwei  geschlossene     Behälter    21, 22 je mit ;einem Rühr  werk 21a, 22a untergebracht, von denen der Be  hälter 21 Säure enthält, während der Behälter 22  ein     Flockungsmittel    enthält.

   Auf den Deckeln der  beiden Behälter 21, 22 ist eine Brücke 23 an  geordnet. die eine     Doppeldosierpumpe    24 trägt,  durch die die Säure des     Behälters    21 durch     eine     Leitung 25 in den Stutzen 26 gefördert werden kann,  der als Ablaufstutzen auf dem Behälter 14 ange  ordnet ist, oder wahlweise     Flockungsmittel    aus dem  Behälter 22 über eine Leitung 31 in die Leitung 29  pumpt.  



  In der Leitung 13     sind    Schieber 13a. und 13b  vorgesehen sowie zwischen diesen beiden Schiebern  ein in den Sumpf     hineinführendes    Rohr 13c, das  mit     einem    weiteren Schieber 13d versehen ist.  



  Die Anordnung ,arbeitet folgendermassen:  Das durch -die Leitung 11 in den Sumpf 10  einlaufende Abwasser wird durch den Schwimmer  32     derart    gesteuert, dass :stets ein     bestimmter    Was  serspiegel im Sumpf     aufrechterhalten    wird.     .Mittels     der Pumpe 12 wird das Wasser über die Leitung 13  bei geöffneten Schiebern 13a     und    13b in den Be  hälter 14 gedrückt. Dabei wird dem Wasser durch  die Leitung 16 Kalkmilch zugesetzt.

   Das mit Kalk  milch versetzte Wasser wird in dem     Behälter    14  durch die erwähnte     Mischvorrichtung    gründlich ge  mischt und     fliesst    in     idem        Behälter    mit solcher Ge  schwindigkeit, dass es im wesentlichen etwa 8-10 Mi  nuten benötigt, um von dem Behälter 14 in den  Behälter 1 zu gelangen. Auf dem Wege von dem  Behälter 14 zu dem Behälter 1 wird dem Wasser  in dem Stutzen 26 eine geeignete Säure, z. B. Alu  miniumbeizsäure, in solcher Menge zugeführt, dass  das Wasser neutralisiert     wird.    In dem Zyklon 28    wird diese Säure mit dem Abwasser gründlich ge  mischt und dann das Gemisch durch die Leitung 29  zum Zyklon 30 gedrückt.

   Auf diesem Wege wird  dem Wasser durch die Leitung 31 ein     Flockungs-          mittel,    z. B. ein geeignetes     Zellulosederivat,    zuge  setzt. Der Zyklon 30 dient zum erneuten Durch  mischen. Das Wasser     fliesst    dann durch den Innen  raum der Tauchwand 9 in den     Behälter    1. Im  Wasser enthaltene Feststoffe fallen schnell in den  unteren Teil     1d    des Behälters 1 und können durch  den     Abzug    2 periodisch abgezogen werden. Die  Flocken senken sich langsam in den unteren Teil     1d     des Behälters 1 und können kontinuierlich oder,  was in der Regel zweckmässiger ist, periodisch durch  die Leitung 7 abgezogen werden.  



  Das Wasser fliesst über den oberen Rand des       offenen    Behälterteils la in die Rinne 4 und kann  von dort durch ,einen     Auslass    33 kontinuierlich ab  gezogen werden.  



  In der Zeichnung sind     idie        Behälter    14, 18, 21,  22     nebeneinanderstehend    gezeigt, damit sie besser  dargestellt werden können. In der Regel ist es  zweckmässig, sie um den Umfang des unteren Teiles  des     Behälters    1 zu verteilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser, die einen Behälter für das Ausflocken aus dem mit Chemikalien versetzten Abwasser umfasst, dessen unterer Teil verengt isst und einen Abzug für Fest stoffe besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der un tere Teil des Behälters von einem Mantel (3) um geben ist und in :dem Raum zwischen dem unteren Behälterteil und dem Mantel für die zuzusetzenden Chemikalien und eine Vorbehandlung des Abwassers erforderliche Behälter (21, 22) untergebracht sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Raum zwischen dem un teren Behälterteil und dem Mantel heizbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Behälters von :einer das über den Rand überlaufende Wasser aufnehmenden Rinne (4) umgeben ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen zentralen Abwasserzulauf besitzt, der mit einer zum Behälter im wesentlichen konzentrischen Tauchwand verse hen ist.
CH304264A 1963-04-05 1964-03-10 Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser CH410801A (de)

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DE1224211B (de) * 1963-09-09 1966-09-01 Hans Gockel Vorrichtung zur Entgiftung von Abgasen und Daempfen, die bei der Abwasserreinigung auftreten

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DE1878392U (de) 1963-08-22
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