CH411009A - Kühltruhe - Google Patents

Kühltruhe

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CH411009A
CH411009A CH1584763A CH1584763A CH411009A CH 411009 A CH411009 A CH 411009A CH 1584763 A CH1584763 A CH 1584763A CH 1584763 A CH1584763 A CH 1584763A CH 411009 A CH411009 A CH 411009A
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CH1584763A
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Dual Jet Refrigeration Company
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/04Show cases or show cabinets air-conditioned, refrigerated
    • A47F3/0439Cases or cabinets of the open type
    • A47F3/0443Cases or cabinets of the open type with forced air circulation
    • A47F3/0447Cases or cabinets of the open type with forced air circulation with air curtains

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description


      Kühltruhe       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kühltruhe  derjenigen Art, bei welcher     ,eine    ihrer Wände mit  einer in den Innenraum führenden Öffnung versehen  ist, welche durch Luftvorhänge abgedeckt wird.  



  Bei einer bekannten     Konstruktion    dieser Art sind  an einander :entgegengesetzten Kanten der Öffnung  einerseits Luftdüsen und anderseits Lufteinlässe vor  gesehen, wobei die Luftdüsen vorzugsweise entlang  ,der oberen Kante der Öffnung verlaufen, um     tdie     Schwerkraftwirkung der eine höhere     Dichte    aufwei  senden kühleren Luft auszunützen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die  Schaffung einer Kühltruhe, bei welcher der     Energie-          verbrauch,    welcher insbesondere durch die Umwäl  zung der Luft entsteht, herabgesetzt ist. Die erfin  dungsgemässe Kühltruhe, die     eine        m    einer Wand vor  gesehene und in den gekühlten     Innenraum    führende  Öffnung aufweist, wobei in der     Nachbarschaft    der  Öffnung mehrere Düsen und mehrere Lufteinlässe  vorgesehen sind,

   die sich<B>je</B> parallel zueinander ent  lang     entgegengesetzten    Kanten der Öffnung     erstrek-          ken    und wobei     entsprechende    Düsen und     Einlässe     durch Kanäle untereinander verbunden sind, von de  nen mindestens der innerste eine Kühlvorrichtung  enthält, um mindestens     Iden        innersten    der die     Öffr          nung    abdeckenden Luftvorhänge zu kühlen, zeichnet  sich dadurch aus, dass die Kanäle, mit Ausnahme  desjenigen für den äussersten Luftvorhang,

       Förder-          mittel    für     die        umzuwälzende    Luft enthalten und wo  bei die Luft des äussersten Vorhanges von derjenigen  des benachbarten Vorhanges mitgenommen wird.  



  In der     Zeichnung    sind mehrere beispielsweise  Ausführungsformen der erfindungsgemässen Kühl  truhe dargestellt. Es     zeigen:          Fig.    1 eine Kühltruhe ,schematisch im     Vertikal-          schnitt    und         Fig.    2 und 3 alternative     Ausführungsformen    der  Kanäle und Düsen.  



  Die Erfindung beruht im wesentlichen auf der  Erkenntnis, dass durch     Beeinflussung    der     Zirkula-          tionsgeschwin,digkeit    der Luftströme in     ider    Weise,  dass die inneren Ströme eine höhere Geschwindigkeit  aufweisen als die äusseren, die Energieverluste durch  Verlust an Kühlwirkung herabgesetzt werden können.  



  In der Zeichnung ist mit 10 eine Kühltruhe be  zeichnet, welche eine Oberseite 12, eine Bodenfläche  14, eine Rückwand 16 und eine Vorderwand 18  aufweist. Die durch diese Wände gebildete Kühltruhe  steht auf einem Sockel 20. Die Vorderwand 18 be  grenzt :eine     Öffnung    22, die Zutritt zu einem gekühl  ten Innenraum 24 gestattet. Die Innenwand 26 be  grenzt den Innenraum.  



  Zwischen den Aussenwänden und der Innenwand  26 sind Trennwände 28 und 30 angeordnet, die  zwischen sich und den benachbarten Wänden Kanäle  32, 34 und 36     begrenzen.    Diese Kanäle     dienen        zur     Aufnahme und Zirkulation von Luftströmungen.  Diese Luftströmungen bilden die Öffnung 22     bestrei-          chende        laminare        Luftvorhänge    38, 40 und 42. An den       Eintrittsöffnungen    46 der Luftvorhänge in die     .Kanäle     können Gitter oder Siebe 48 vorgesehen sein, um  den Eintritt von Fremdkörpern, z. B.     Insekten,    in die  Kanäle zu verhindern.

    



  Am Austritt aus den Kanälen 32, 34 und 36  sind Düsen 44 vorgesehen, welche die Luftvorhänge  gegen die Einlässe 46 richten. Diese Düsen können  aus einer Mehrzahl von parallelen und     voneinander     distanzierten, in Achsrichtung der Kanäle verlaufen  den     Leitbleche        gebildet    sein, die eine Unterteilung der  Düsen in mehrere Austritte verursachen. Die     Düsen     bilden eine Fortsetzung der Kanäle.  



       In    einer     bevorzugthn        Ausführungsform    werden  die Düsen durch     Wabensysteme    gebildet, die     aus         Aluminiumblech hergestellt werden können.     Waben-          Systeme,    welche eine Tiefe von mehr als 12,5 mm  und vorzugsweise sogar mehr als 25 bis 50 mm be  sitzen, ergeben die besten Resultate, indem damit  Luftströme mit     laminarem    Verlauf erzeugt werden,  die sich über die Öffnung erstrecken.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der in  nerste Kanal 36 mit einem     Umwälzventilator    50 und  mit einer Kühlvorrichtung 52 versehen. Somit wird  die in diesem Kanal     zirkulierende    Luft zwangsweise  gefördert und dabei gekühlt. Sie tritt aus oder innersten  Düse 44 aus und bildet den Luftvorhang 42. Dieser  innerste     Vorhang    enthält somit die kälteste Luft,       währenddem    die Luftvorhänge 40 und 38 zuneh  mend wärmere Luft enthalten. Da die Öffnung in  den Innenraum lediglich durch     Luftvorhänge    ab  gedeckt ist, ist dieser Innenraum leicht     zugänglich,     wobei trotzdem die Kühlwirkung in demselben auf  rechterhalten wird.  



  Im mittleren Kanal 34 ist     (ebenfalls    ein     Umwälz-          ventilator    vorgesehen, der mit 54     bezeichnet    ist und  vorzugsweise eine niedrigere     Luftgeschwindigkeit    er  zeugt als der Ventilator 50.  



  Der äusserste Kanal 32 enthält keine Fördermittel,  jedoch wird ausserhalb des Luftvorhanges 40 ein äu  sserster Vorhang 38 gebildet, (der     mit    dem Vorhang  40 in     Berührung    steht. Hierdurch wird die Luft im  Vorhang 38 durch diejenige des benachbarten Vor  hanges 40 mitgerissen, so     ,dass    auch im äussersten  Kanal 32 :eine Luftzirkulation entsteht, die allerdings  eine geringere Geschwindigkeit aufweist.  



  Wie schon     erwähnt,        ,sind    verschiedene Möglich  keiten bezüglich der Anordnung der Luftvorhänge  und der Ausbildung der Kühltruhe vorhanden. So  könnte beispielsweise der äussere Kanal 32 eliminiert  werden, vorausgesetzt, dass die übrigen beiden     Kanäle     mindestens mit einer Fördervorrichtung, d. h. einem  Ventilator, versehen sind.

   Werden mehrere Ventila  toren verwendet, von denen jeder einem     Kanal    zu  geordnet ist, so kann für die aussen     liegenden        Kanäle     ein Ventilator     mit    geringerem     Durchsatz    oder     Förder-          volumen    als für die     inneren        Kanäle    Verwendung fin  den.  



  Im Zusammenhang mit einem äussersten Kanal,  der keinen Ventilator     enthält,    können die inneren       Kanäle,    z. B. zwei oder mehr, auch Ventilatoren von  gleicher Kapazität enthalten. Dabei     tritt    trotzdem     eine     unterschiedliche Geschwindigkeit zwischen den ein  zelnen Luftvorhängen auf, indem der äusserste Luft  vorhang eine geringere     Geschwindigkeit    als die bei  den inneren Luftvorhänge aufweist. Anderseits liessen  sich auch mehrere mit gleicher     Geschwindigkeit    flie  ssende Luftvorhänge im Zusammenhang mit einem  innersten Luftvorhang     mit    grösserer Geschwindigkeit  verwendet.

   Diese Alternativen lassen sich hauptsäch  lich dort anwenden, wo keine     Möglichkeit    besteht,  eine gleichmässige Abstufung der Strömungsgeschwin  digkeit zu erreichen; selbstverständlich sind sie nicht  in     allen    Fällen mit der     gleich        vorteilhaften    Wirkung       anwendbar.       Es wird angenommen,     @dass    die vorteilhafte Wir  kung der unterschiedlichen Geschwindigkeit aufwei  senden Luftvorhänge auf einer gegenseitigen Einwir  kung derselben beim Durchqueren der Öffnung be  ruht.

   Die Oberflächen der bewegten Luftschichten,  d. h. der Luftvorhänge,     isind    offenbar einer gewissen       Durchmischung    ausgesetzt, und zwar vorerst mit der  benachbarten Aussenluft, welche als stationär     betrach-          tet    werden kann. Der Wärmeverlust wäre in diesem  Falle dem Ausmass der Vermischung etwa entspre  chend. Es hat sich auch gezeigt,     dass    die Vermischung  eine Funktion der Luftgeschwindigkeit in den ein  zelnen Vorhängen ist und dass demzufolge die  Wärmeverluste von den Geschwindigkeiten abhängen.  



  Es wird angenommen,     dass    die Vermischung oder  Turbulenz in einem Wärmeverlust resultiert, weil die  Luftströmungen sich gegenseitig mitreissen. Somit er  gibt sich eine     Turbulenzzone    an der     Grenz-    oder       Zwischenschicht    zwischen benachbarten Luftvorhän  gen,     wobei    eine Tendenz zur     Auslenkung    der Strö  mungen gegenüber einer direkten oder geradlinigen  Bahn über die Öffnung besteht.

   Diese     Auslenkung,     welche mit grösster     Bereitschaft    am Ende des Weges  über die Öffnung auftritt, hat die Form     einer    Vor  wärts- und Rückwärtsbewegung, so dass     wesentliche     Mengender Kaltluft in den Luftvorhängen nach au  ssen verschoben werden können und somit für die  Kühlwirkung der     Luftvorhänge    verlorengehen. Es ist  verständlich,     dass    das Auftreten der Turbulenz not  wendigerweise in ,einer Vermischung von kälterer  Luft mit benachbarter Aussenluft resultiert, womit       kältere    Luft aus den inneren Luftvorhängen ,austritt.  



  Es hat sich     gezeigt,    dass der Betrieb des mittleren  Luftvorhanges 40 mit geringerer     Geschwindigkeit    als  derjenige des Luftvorhanges 42 ohne wesentliche Ver  mischung an der Trennschicht 58 und ohne stärkere  Turbulenz zwischen den Luftvorhängen 42 und 40  durchgeführt werden kann. Wenn die Relativge  schwindigkeiten richtig abgestimmt sind, gleiten diese  Luftströmungen aneinander entlang, so dass ein     lami-          narer    Charakter der Strömung auch in der     Grenz-          schicht    im wesentlichen aufrechterhalten werden  kann.

   Die Aufrechterhaltung dieser     laminaren    Strö  mung gewährleistet im wesentlichen die Temperatur  differenz zwischen den verschiedenen Strömungen,  d. h. zwischen dem inneren gekühlten Luftstrom und  dem benachbarten Schutzstrom.  



  Es ist allgemein bekannt, dass .eine     laminare    Strö  mung von Medien     aufrechterhalten    werden kann,  trotzdem Differenzen in den Geschwindigkeiten be  nachbarter Strömungsteile vorhanden sind. Falls die       Differenz        :einen    bestimmten Wert überschreitet, ent  steht Turbulenz und die Aufrechterhaltung einer La  minarströmung ist     nicht    mehr möglich. Somit müssen  also die Relativgeschwindigkeiten der Luftvorhänge       innerhalb    solcher Grenzen gehalten werden, die eine  im wesentlichen     laminare    Strömung ergeben.  



  Eine Abschirmung gegen den Zustrom von war  mer Luft ergibt sich an der Aussenfläche 60 der  Strömung 40. Daraus kann geschlossen werden, dass      eine     laminare    Strömung auch in dieser Trennschicht  aufrechterhalten wird, da die Strömungen 40 und  38 aneinander     entlanggleiten.     



  Der äusserste Strom 38     erzeugt,ein    Minimum von  Turbulenz mit der Aussenluft in der     Grenzschicht     62. Dies ist darauf zurückzuführen, dass (die mittlere  Geschwindigkeit     dieser    Strömung     niedrig    ist und die  äusseren     Teile    dieser     Strömung    eine Geschwindigkeit  aufweisen, welche unter     ider    mittleren Geschwindig  keit liegt. Demzufolge     ;erzeugt    die geringe     Turbulenz     keinen starken Zustrom von warmer Aussenluft.  



  Es wurde festgestellt, dass in dem unteren Teil  von Kühltruhen dann höhere Temperaturen auftre  ten, wenn ein Paar von Luftströmungen, bestehend  aus einem gekühlten .Strom     .und    einem     Schutzstrom     mit gleicher Geschwindigkeit über die Öffnung ge  führt werden. Die     Verwendung    eines dritten     Stromes,     gleichgültig, ob     dieser    durch Fördermittel umgewälzt  wurde oder nicht, brachte keine vollständige Vermei  dung dieses Zustandes.

   Wenn jedoch die Geschwin  digkeit des innersten Stromes vergrössert wurde, er  gab sich eine vollständige Vermeidung     dieses    Zu  standes .und es wurden     praktisch    einheitliche     Tem-          peraturbedingungen    gemessen. Dieses verbesserte Ver  halten wurde einer     Verminderung,der        Peitschwirkung     zugeschrieben, verursacht     durch    die höhere Geschwin  digkeit des innersten Stromes.

   Durch die Vermeidung  oder Verringerung der     Peitschwirkung    konnte die       Laminarströmung    über einen längeren Weg     aufrecht-          erhalten    und eine Verminderung der     Wärmeverluste     erreicht werden.

   Als Beispiel sei erwähnt, dass     ein     innerer Luftvorhang, der am Austritt aus der Düse  eine Temperatur von -3l,6  C besitzt, mit zuneh  mendem Weg gegen den Einlass hin eine immer  höhere Temperatur aufweisen wird, sofern keine we  sentliche Vermischung mit der benachbarten Strö  mung     auftritt.    Falls an dieser Stelle eine Temperatur  von etwa -26  C aufrechterhalten werden kann, ent  steht keine starke Belastung für die     Kühleinrichtung.     Überdies kann eine Maximaltemperatur von -26  C  innerhalb des Innenraumes .aufrechterhalten werden.  



  Beim typischen Beispiel ist die Strömungs  geschwindigkeit des inneren Luftstromes etwa  2 m/sec, währenddem die     Geschwindigkeit        des    be  nachbarten Schutzstromes etwa 1,4     m/sec    beträgt. So  fern ein äusserster Luftvorhang     verwendet    wird, be  trägt die Geschwindigkeit, mit welcher dieser über  die     CSffnung    geschleppt wird, etwa 0,25-0,38 m/sec.  Wie schon .erwähnt, werden die     Geschwindigkeiten     derart abgestimmt, dass möglichst eine     laminare    Strö  mung aufrechterhalten und     Turbulenzerscheinungen     ausgeschaltet werden können.

   Selbstverständlich er  geben sich bezüglich der     Abstufung    der Geschwindig  keit viele     Kombinationsmöglichkeiten.     



  Die Geschwindigkeit     ider    einzelnen Ströme kann  auch der in der     Kühltruhe        ,aufrechtzuerhaltenden     Temperatur, der Aussentemperatur und ähnlichen Be  dingungen angepasst werden. Es hat sich gezeigt, dass  mit     Strömungsgeschwindigkeiten    für den innersten  Luftvorhang, welche über 1,5 m/sec liegen,     die    ge-    wünschten Resultate erreichbar sind, wobei der be  nachbarte Schutzstrom Geschwindigkeiten     zwischen     1 und 1,5 m/sec aufweisen soll.

   Der begrenzende  Faktor für diese Werte     liegt    jedoch in     ihrem    Verhält  nis     zueinander    sowie in der Tendenz zur     Turbulenz-          bildung.    Demzufolge muss beispielsweise     die        Ge-          schwindigkeit    des dem innersten Luftvorhang benach  barten Schutzstromes genügend hoch sein, um an der  Grenzschicht eine     laminare    Strömung im wesentlichen  aufrechtzuerhalten.

       Bei    der Verwendung eines äusser  sten Luftvorhanges liegt dessen Geschwindigkeit vor  zugsweise unter etwa 0,5 m/sec oder bei einem Wert,  bei welchem die     Turbulenzbildung    zwischen der sta  tionären Umgebungsluft     rund    der sich langsam bewe  genden Luft des Vorhanges gering ist.  



  Bei einer     vorteilhaften    Ausführungsform des     Er-          findungsgegenstandes    können     Mittel    zur Erzeugung  variabler Geschwindigkeiten in den einzelnen Luft  vorhängen vorgesehen sein. Dabei handelt es     sich    um  Mittel, die geeignet sind, die Geschwindigkeit von       Teilen    eines Luftvorhanges zu     beeinflussen,    wie z. B.  ,des Luftvorhanges 40,     wodurch    der innerste Teil des  Luftvorhanges sich     schneller    bewegt als benachbarte  äussere Teile, so dass eine     progressive    Abnahme der  Geschwindigkeit nach aussen auftritt.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen zwei Beispiele mit Mitteln  zur Erreichung dieses Resultates. Das in     Fig.    2 dar  gestellte     Ausführungsbeispiel        besitzt    einen Kanal 70,  der sich gegen eine     Auslassöffnung    72 erstreckt. In  den     Auslassteil    ist ein     Wabensystem    74 eingesetzt, und  zwar in. der schon früher beschriebenen Weise.

   In  Strömungsrichtung oberhalb des Auslasses 72 sind  mehrere Leitbleche 76 im Kanal 70 angeordnet, wel  che etwa     gleichmässig        voneinander        distanziert        sind.     Der Abstand zwischen     Iden    einzelnen     Leitblechen    ver  ändert sich gegen deren Hinterkante, und zwar so,  dass der Abstand     in    Strömungsrichtung für die aussen  liegenden Schaufeln     progressiv    grösser     wird.     



  Wenn durch     Iden    Kanal 70 ein Luftstrom geför  dert wird, unterteilen die     Leitbleche    76 diesen Luft  strom in     gleiche    Teilströme. Da gleiche Luftmengen  durch Öffnungen von     unterschiedlichem    Querschnitt  fliessen müssen,     verändern    sich     die    Geschwindigkeiten  in entsprechender Weise.

   Dadurch, dass die Strö  mungsquerschnitte bei den aussen liegenden     Leitble-          chen        verhältnismässig        grösser    werden, erhält oder in  nerste     Teilstrom    eine     verhältnismässig    grössere Ge  schwindigkeit als der benachbarte äussere Teilstrom  usw.

   Beim Durchtritt dieser Luftströme .durch das       Wabensystem    und beim Überqueren der Öffnung der  Kühltruhe besitzen diese Teilströme somit ebenfalls  unterschiedliche     Geschwindigkeiten.    Die     Geschwin.          digkeitenmüssen    allerdings durch     die    Ausbildung oder  Schaufeln so abgestimmt werden, dass benachbarte  Teilströme nicht zu einer     Turbulenzbildung    führen.       In    dieser Weise lassen sich     laminare    Teilströme in  .den einzelnen Luftvorhängen erreichen.  



  Das in     Fig.    3 dargestellte alternative Ausführungs  beispiel enthält am Austritt     eines    Kanals 80     ein    Wa-           bensystem    82. Die durch das     Wabensystem        gebilide-          ten        einzelnen    Düsenabschnitte sind nach einwärts kür  zer als gegen die Aussenseite hin. Durch diese An  ordnung bewegt sich die Luft, welche     die    inneren Ab  schnitte .durchströmt, schneller, da in     diesen    Abschnit  ten ein     geringerer    Widerstand auftritt.

   Hingegen sinkt  mit länger werdenden Abschnitten     die    Strömungsge  schwindigkeit .der Teilströme in diesen, so dass wie  derum ein     Luftvorhang    entsteht, der aus mehreren,       mit        unterschiedlicher    Geschwindigkeit sich bewegen  den Schichten gebildet wird,     wobei    die Geschwindig  keit der innen     liegenden    Schichten     grösser    ist als die  jenige der aussen liegenden Schichten.  



  Die eben beschriebene Massnahme wird vorzugs  weise in demjenigen     Kanalangewendet,    der     dem    in  nersten Kanal unmittelbar     benachbart    ist. Die     gra-          duelle        Verringerung    der Geschwindigkeit ;der Strö  mung ist     ausserordenflich    wirksam     für    die Aufrecht  erhaltung einer tiefen Temperatur ,des     innersten    Luft  vorhanges, welcher seinerseits für die Aufrechterhal  tung einer tiefen Innentemperatur in der     Kühltruhe     selbst     mitverantwortlich    ist.

   Durch diese Massnahme  ist .es auch möglich, die Strömungsgeschwindigkeit  graduell so herabzusetzen, dass sowohl in bezug auf  stationäre Aussenluft als     auch    unter     Verwendung    eines  äussersten Luftvorhanges     Turbulenzbildung    im we  sentlichen vermieden werden kann.

       Aus,der    Verwen  dung     dieses    Systems ergeben     @sich    im Hinblick auf  die Leistungsfähigkeit viele     Vorteile.    Die Schaffung  von unterschiedlichen     Geschwindigkeiten        in    ,

  den sich  bewegenden Strömen gestattet die     Aufrechterhaltung     der Kühlwirkung sowie eine     Gleichmässigkeit    der  Temperatur     innerhalb    der     Kühltruhe.    Die     Weglassung     eines Ventilators für die     Zirkulation    des äussersten  Luftstromes     verringert    die     Gestehungskosten    der  Kühltruhe und     lässt    eine     grössere        Wirtschaftlichkeit    im  Betrieb erreichen.

   Die Verwendung eines dritten Luft  vorhanges     hilft    mit, eine     Abschirmung    gegen den       Zutritt    von Wärme zu bilden. Darüber     hinaus    wird  hierdurch auch die     Kaltluft    am Austritt     aus    der Kühl  truhe     verhindert,    wobei die Vermeidung dieses Luft  verlustes eine Herabsetzung der Kühlleistung     mit    sich  bringt und auch unangenehme     Begleiterscheinungen     für die vor der     Kühltruhe        stehenden        Personen    weit  gehend vermeidet.

   Es hat sich nämlich gezeigt, dass  der Austritt von Kühlluft aus dem zweiten Luftvor  hang     als    sehr unangenehm empfunden wird.     Durch     die     Verwendung        eines    dritten Vorhanges     wird    austre  tende Luft     des    zweiten Vorhanges mit wärmerer Luft       des        dritten    Vorhanges vermischt, so dass     die    tatsäch  lich aus der     Kühltruhe    austretende Luft eine     höhere     Temperatur aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühltruhe, die eine in einer Wand vorgesehene und in den gekühlten Innenraum führende Öffnung aufweist, wobei in der Nachbarschaft der Öffnung mehrere Düsen und mehrere Lufteinlässe vorgesehen sind, die sich je parallel zueinander entlang entgegen gesetzten Kanten der Öffnung erstrecken und wobei entsprechende Düsen und Einlässe durch Kanäle un tereinander verbunden sind, von denen mindestens der innerste eine Kühlvorrichtung enthält,
    um min destens den innersten der die Öffnung abdeckenden Luftvorhänge zu kühlen, ,dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle mit Ausnahme desjenigen für den äussersten Luftvorhang Fördermittel für ,die umzuwäl- zende Luft enthalten und wobei die Luft des äusser sten Vorhanges von derjenigen des benachbarten Vor hanges mitgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kühltruhe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass drei je einen Luftstrom führende Kanäle vorgesehen sind, wobei lediglich der innerste Kanal eine Kühlvorrichtung -enthält und wobei der durch den äussersten Kanal gebildete Luftvorhang eine Barriere gegen den Zutritt von Wärme in ,die Kühltruhe und gegen den Austritt von Kaltluft aus derselben bildet. 2.
    Kühltruhe nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens zwei mit Fördermitteln versehene Kanäle vorgesehen sind, wobei die Förder- mittel in Strömungsrichtung auf gleicher Höhe sind, das Fördermittel im innersten Kanal in Strömungs richtung vor der Kühlvorrichtung liegt und die För- dermittel aus Ventilatoren bestehen, wobei Mittel vor gesehen sind,
    um den Ventilator des innersten Kanals mit höherer Geschwindigkeit zu betreiben als den jenigen des benachbarten Kanals. 3. Kühltruhe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Düsen an der oberen Kante der Öffnung und die Einlässe an der unteren Kante !der Öffnung angeordnet sind. 4.
    Kühltruhe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ,einer ,der Kanäle in der Nachbarschaft der Düse Mittel enthält, um die Luftströmung zu unterteilen und den Teilluftströmen unterschiedliche Geschwindigkeiten zu erteilen, wobei die Geschwindigkeit des innersten Teilstromes grösser ist als diejenige der äusseren Teilströme. 5.
    Kühltruhe nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Unterteilung der Strömung in dem dem innersten Kanal benachbarten Kanal angeordnet sind.
CH1584763A 1962-12-26 1963-12-23 Kühltruhe CH411009A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US247245A US3233423A (en) 1962-12-26 1962-12-26 Refrigerated cabinet with circulating air panels

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