CH411017A - Abdeckvorrichtung für Dehnungsfugen von Brücken - Google Patents

Abdeckvorrichtung für Dehnungsfugen von Brücken

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CH411017A
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Esslingen Maschf
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/06Arrangement, construction or bridging of expansion joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


      Abdeckvorrichtung    für Dehnungsfugen von Brücken    Die Erfindung     betrifft    einen Fahrbahnübergang  des Typs Fingerkonstruktion.  



  Hierbei greifen an beiden Seiten     angebrachte,     gegen die Fugenmitte hin auskragende Fahrbahn  platten kammartig ineinander.     Die    Grösse der     Dila-          tation    ist durch die aus Festigkeitsgründen mögliche  Länge der     ineinandergreifenden    Finger beschränkt.  



  Zur Vergrösserung der     zu    überbrückenden     Fugenr     breite bzw. der     Dilatation    ist bereits vorgeschlagen  worden, eine sich mit der Fugenänderung bewegende       Mittelabstützung    vorzusehen, auf welcher die Enden  der Finger aufliegen. Ferner ist     @es    bekannt, ,an  jeder Fugenlängsseite zu den Randträgern des Fahr  bahnüberganges parallel verlaufende Stützträger an  zubringen, die mit den Randträgern durch Konsolen  fest verbunden sind und auf die sich sowohl     die     Finger der betreffenden als auch die Finger der  Gegenplatte abstützen.

   Bei diesen vorgeschlagenen  oder bekannten     übergängen    besteht aber der     Nachteil,     dass die Finger nicht     gleichmässig    aufliegen und be  sonders bei auftretenden Höhendifferenzen zwischen  Brückenende und     Widerlager    entweder durch die  gegenüberliegenden Stützträger nach oben verbogen  oder aber überhaupt nicht mehr     unterstützt    werden.  



  Um diesen Nachteilen zu begegnen, hat man  auch Fingerkonstruktionen     entworfen,    bei denen die  Fingerplatten jeweils nur auf einem Stützträger auf  liegen und über den Stützträger der Gegenplatte,  ohne     diesen    zu berühren,     .hinwegreichen.    Die Finger  platten     sind    zu diesem Zweck an ihrer Unterseite  abgesetzt, wobei allerdings eine Schwächung gerade  an dieser     kritischen    Stelle in Kauf genommen wer  den muss.  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    wird bei einer       Abdeckvorrichtung    für Dehnungsfugen von Brücken  mit beidseitig der Fuge angeordneten, mit dem     Wi-          derlager    oder dem Brückenüberbau mit     Hilfe    von    Randträgern verbundenen und im Bereich der Fuge  auf die Randträger     zusätzlich    abgestützten Finger  platten, bei der     die    zusätzliche Abstützung bei jedem  Fugenabstand jeweils nur für die Fingerplatten der  betreffenden Seite wirkt, vorgeschlagen, dass jede  ,

  der Fingerplatten     mit        ihrer        zusätzlichen    Abstützung  eine Einheit bildet, wobei die Einheit     ausschliesslich     an den Enden der     zusätzlichen    Abstützung einer  seits und in unmittelbarer     Nähe    der Unterkante  ihrer der Fuge abgewendeten Längsseite     anderseits          auf    dem Randträger gelagert ist und die Befestigungs  mittel zwischen diesen beiden Lagerstellen liegen.  



  Eine solche Lagerung erlaubt sowohl eine statisch  einwandfreie Abstützung als auch eine ungehinderte  Bewegungsmöglichkeit der     ineinandergreifenden    Fin  ger der beiden Fingerplatten bei     Änderung    .des Fu  genabstandes bzw. der     Höhenlage        ides    Brückenendes  gegenüber     idem        Widerlager.    Der mit der jeweiligen       Fingerplatte    eine Einheit bildende     zusätzliche    Stütz  träger macht Versetzungsbewegungen mit, ohne     idass     die Gegenplatte dabei in     Mitleidenschaft        gezogen     wird,

   da ihre Finger nicht auf der     Stützkonstruktion     der Gegenseite aufliegen. Jede Seite bildet somit     eine     in sich geschlossene Einheit, welche nur in     idem     Bereich der frei vorkragenden Finger ineinander  greift.    Ein weiterer Vorteil der Konstruktion ist, dass  die einzelnen Einheiten sehr leicht nach Lösen z. B.  einiger     Ankerschrauben        ausgebaut    werden können.       Dies    ist besonders wichtig, wenn     unter    dem Fahr  bahnübergang eine     Rinne    angeordnet ist, die von  Zeit zu     Zeit    gereinigt werden muss.  



  Die Ausbildung der     Stützträger    kann vielgestaltig  sein; sie muss nur den Fingern der     Gegenseite    eine  begrenzte, freie     Bewegungsmöglichkeit    in     vertikaler     Richtung erlauben. Die Grösse der Bewegungsmög-           lichkeit    hängt von der Grösse der zu .erwartenden  Versetzungen ab.  



  Besonders vorteilhaft ist     es        idabei,    die Stützträger  als hochkant stehendes Flacheisen     auszubilden,    das  an seinen beiden unteren Ecken in entsprechend ge  staltete     Ausnehmungen    der     Stützkonsolen        eingreift     und auf diesen     aufliegt,    wobei gleichzeitig die Auf  lag-- der Fingerplatte an ihrer der Fahrbahn zuge  wendeten, geschlossenen Längsseite gelenkig ins  besondere     elastisch    erfolgt.

   Werden dann bei Montage  des     Überganges    die     zwischen    dieser als Gelenk an  zusprechenden     Unterstützung    und dem Stützträger  angeordneten Befestigungsschrauben angezogen, so       wird    immer eine satte Auflage .im Gelenk und auf  den Konsolen erreicht, was mit Rücksicht auf eine  ruhige Lage im Verkehr     wichtig    ist.

   Die vorhandene  elastische     Auflage,        ,z.    B. in Form einer     Gummileiste,     gewährleistet durch mehr oder weniger grosses Nach  geben unter der     Schraubenspannung    den     Ausgleich     unvermeidlicher     Fertigungsungenauigkeiten.     



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung     ist    in  der Zeichnung dargestellt.  



  Es     zeigt:          Fig.    l einen Fahrbahnübergang im Schnitt und       Fig.    2 einen     Teillängsschnitt.     



  Sowohl auf der Seite des     Widerlagers    1     (Fig.    1)  als auch .auf der Seite des Überbaues 2 ist zur  Überbrückung der     Dehnungsfuge    3 je eine Finger  platte 4     vermittels    Schrauben 5 auf der Randträger  konstruktion 6 befestigt.

   Auf beidseitig der Fuge 3  vorspringenden Konsolen 7 der     Randträgerkonstruk-          tion    6 ruht in entsprechenden     Ausnehmung-.n    8 je  weils ein     in    Längsrichtung der Fuge verlaufender  Stützträger 9, der entsprechend     Fig.    2 aus     einzelnen,     aufeinanderfolgenden Teilstücken     besteht    und der an       seiner        oberen     etwa in der     Mitte        ider    Länge  1 der vorkragenden Finger 10     (Fig.    1) an deren  Unterseite angeschweisst ist.

   Die     Anschweissung    er  folgt dabei nur an     Iden    Fingern 10 der zugehörigen  Platte 4. Für die     Finger    10 der     Gegenplatte    4 sind  jeweils     A:usnehmungen    11     im    Stützträger 9 vorhan  den, die eine     vertikale    Bewegung der     Gegenfinger    10  auch nach unten erlauben, ohne dass ein     Verklemmen     oder ein Verbiegen der Finger 10 auftritt.    An ihrer geschlossenen, dem     Widerlager    1 bzw.

    dem Überbau 2 zugewendeten Längsseite einer jeden  Platte 4 liegt diese, beispielsweise mittels einer Ge  lenkleiste, auf einer elastischen Unterlage 12, welche  Fertigungsungenauigkeiten ausgleicht und für eine  allseits satte und     spielfreie    Lagerung der aus Finger  platte und Stützträger bestehenden Einheit auf der       Randträgerkonstruktion    und ihren Konsolen sorgt.  



  Jedes der     Stützträger-Teilstücke    9 ruht     (Fig.    2)  nur .an seinen beiden unteren Enden jeweils in einer       Ausnehmung    8 der Konsolen 7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abdeckvorrichtung für Dehnungsfugen von Brük- ken mit beidseitig der Fuge angeordneten, mit dem Widerlager oder Odem Brückenüberbau über Rand träger verbundenen und im Bereich der Fuge auf die Randträger zusätzlich abgestützten Fingerplatten, bei der die zusätzliche Abstützung bei jedem Fugen abstand jeweils nur für die Fingerplatten der be treffenden Seite wirkt, idadurch gekennzeichnet, dass jede der Fingerplatten (4) mit ihrer zusätzlichen Abstützung (9) eine Einheit bildet, wobei ,
    .die Ein heit -ausschliesslich an den Enden der zusätzlichen Abstützung (9) einerseits und in unmittelbarer Nähe der Unterkante ihrer der Fuge (3) abgewendeten Längsseite anderseits auf dem Randträger (6), ge lagert ist und die Befestigungsmittel (5) zwischen diesen beiden Lagerstellen liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Abdeckvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Abstützung (9) als hochkant stehendes Flacheisen ausgebildet und .an ihrer unteren Seite in taschenförmige Aus- nehmungen (8) der Randträger (6) bzw. deren Kon solen (7) eingesteckt ist.
    2. Abdeckvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Fingerplatte (4) an ihrer geschlossenen Längsseite auf den Randträger (6) durch einelastisches Band (12) als Zwischenlage gelenkartig abgestützt ist.
CH619164A 1963-07-06 1964-05-12 Abdeckvorrichtung für Dehnungsfugen von Brücken CH411017A (de)

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DE1231740B (de) 1967-01-05
AT242734B (de) 1965-10-11

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