Deckenleuchte mit Kontrollvorrichtung Die Erfindung betrifft eine von oben her zugäng liche Deckenleuchte mit Kontrollvorrichtung.
Bei Deckenleuchten, die z. B. in langen Tunnels angeordnet sind, erfolgt die Überwachung der Leuch ten aus einem Gang über der Decke, in der die Leuchten befestigt sind. Bei den üblichen Decken leuchten ist es nicht möglich, von diesem Raum über der Decke aus zu erkennen, ob die einzelnen Leuch ten leuchten oder nicht, so dass man gezwungen ist, zuerst unten im Tunnel festzustellen, welche Leuchten defekt sind, bevor oben vom Raum über der Decke die defekten Glühbirnen der einzelnen Leuchten aus gewechselt werden können. Die vorliegende Erfin dung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden, und ist dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die im Raume über der Decke einen Defekt der Leuchte anzeigen.
Das Gehäuse der Leuchte kann an einer auf der oberen Seite der Decke sichtbaren Stelle ein Kontroll- glas aufweisen, so dass Licht in den Raum über der Decke dringen kann, um anzuzeigen, ob die Leuchte funktioniert. Für das Kontrollglas kann ein Streu körper verwendet werden, durch den das Licht im ganzen Raum über der Decke verteilt wird.
Ferner kann eine Hilfslampe vorgesehen sein, die bei Defekt der Deckenleuchte im Raum über der Decke auf leuchtet und ein Auswechseln der defekten Leuchte ermöglicht. Ferner kann eine teilweise reflektierende Schale verwendet werden, welche einen Teil des Lich tes in den Raum über der Decke durchtreten lässt.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der beigefügten Zeichnung ausführlich beschrieben, es zeigen: Fig. 1 zwei erfindungsgemässe Deckenleuchten in einem Tunnel, Fig. 2 eine Partie der erfindungsgemässen Decken leuchte mit dem Kontrollglas in vergrössertem Massstab, Fig.3 dieselbe Partie der erfindungsgemässen Deckenleuchte mit einer anderen Ausführungsform des Kontrollglases, Fig.4 ein weiteres Ausführungsbeispiel der er findungsgemässen Deckenleuchte mit einer Hilfs- lampe.
Gemäss Fig. 1 ist in einem Tunnelgewölbe 1 eine Zwischendecke 2 vorgesehen, an der zwei Reihen der erfindungsgemässen Deckenleuchte 3 befestigt sind. Diese Deckenleuchte besitzt ein nach unten offenes Gehäuse oder Schale 4, in der sich eine Glühbirne 5 befindet, die ihr Licht nach unten aus strahlt.
Damit der Raum über der Zwischendecke 2 nicht völlig im Dunkeln ist oder damit von diesem Raum festgestellt werden kann, ob alle Leuchten funktionieren, ist in der Schale 4 ein in Fig. 2 und 3 dargestelltes Kontrollglas 6 bzw. 6a vorgesehen, durch das ein Teil des von der Glühbirne 5 ausge strahlten Lichtes in den Raum über der Zwischen decke 2 gelangen kann. Dieses Kontrollglas 6 kann entweder gewölbt und als Streukörper ausgebildet sein, wie in Fig. 2 dargestellt, wodurch das nach oben durchtretende Licht den ganzen Raum über der Decke erhellt, oder das Kontrollglas 6a kann gemäss Fig. 3 flach sein.
Gemäss Fig.4 kann eine zusätzliche Hilfslampe 7 unter einem Schutzglas 8 aussen an der Schale 4 vorgesehen sein, welche bei Defekt der Glühbirne 5 aufleuchtet und den Raum über der Zwischendecke 2 lediglich an der Stelle erhellt, an der eine Glühbirne 5 ausgewechselt werden muss, während der übrige Teil des Raumes über der Decke völlig im Dunkeln ist. Die in Fig. 4 dargestellte Schale 4 ist mit einem Scharnier 9 schwenkbar an der Zwischendecke 2 an gelenkt und kann zum Auswechseln der Glühbirne 5 hochgeklappt werden, da die Schale 4 bei 10 ledig lich auf der Zwischendecke 2 aufliegt.
Es kann auch eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Quecksilberwippe vorgesehen sein, die beim Hochklappen der Schale 4 eine Zusatzlampe einschaltet, damit der Raum über der Zwischen decke 2 zum Auswechseln der Glühbirne 5 erleuchtet ist. Beim Zurückklappen der Schale 4 wird diese Zusatzlampe durch die Quecksilberwippe automa tisch wieder ausgeschaltet.
Statt des Kontrollglases 6 kann die ganze Schale 4 aus einem durchsichtigen Material bestehen und mit einem reflektierenden Belag versehen sein, der einen Teil des von der Glühbirne ausgestrahlten Lichtes, z. B. 20 % oder weniger, durch die Schale 4 hindurch treten lässt. Dieser durch den reflektierenden Belag der Schale 4 durchtretende Teil des Lichtes erleuchtet den Raum über der Zwischendecke 2 und lässt somit von dort aus auch sofort erkennen, ob die Glühbirne funktioniert.
Die erwähnten Mittel, welche im Raum über der Decke einen Defekt der Leuchte anzeigen, erleichtern das Auswechseln von defekten Glühbirnen an Deckenleuchten, die von oben zugänglich sind, wesentlich, wodurch eine grosse Zeitersparnis erzielt wird.
Ceiling light with control device The invention relates to a ceiling light with control device accessible from above.
For ceiling lights that z. B. are arranged in long tunnels, monitoring of the lights takes place th from a corridor above the ceiling in which the lights are attached. With the usual ceiling lights, it is not possible from this room above the ceiling to see whether the individual lights are lit or not, so that one is forced to first determine which lights are defective down in the tunnel before going up from the room The defective lightbulbs of the individual lights can be replaced above the ceiling. The present invention aims to avoid this disadvantage, and is characterized in that means are provided which indicate a defect in the lamp in the space above the ceiling.
The housing of the luminaire can have a control glass at a point visible on the upper side of the ceiling, so that light can penetrate into the space above the ceiling to indicate whether the luminaire is working. A diffuser can be used for the control glass, through which the light is distributed throughout the room over the ceiling.
Furthermore, an auxiliary lamp can be provided which lights up in the room above the ceiling if the ceiling lamp is defective and enables the defective lamp to be replaced. A partially reflective shell can also be used, which allows part of the light to pass into the space above the ceiling.
Various exemplary embodiments of the invention are described in detail below with reference to the accompanying drawings, in which: FIG. 1 shows two ceiling lights according to the invention in a tunnel, FIG. 2 shows a part of the ceiling light according to the invention with the control glass on an enlarged scale, FIG. 3 shows the same part of the ceiling light according to the invention with another embodiment of the control glass, FIG. 4 a further embodiment of the ceiling light according to the invention with an auxiliary lamp.
According to FIG. 1, an intermediate ceiling 2 is provided in a tunnel vault 1, to which two rows of the ceiling light 3 according to the invention are attached. This ceiling lamp has a downwardly open housing or shell 4, in which there is a light bulb 5, which radiates its light downwards.
So that the room above the false ceiling 2 is not completely in the dark or so that it can be determined from this room whether all lights are working, a control glass 6 or 6a shown in FIGS. 2 and 3 is provided in the shell 4, through which a part of the light emitted from the light bulb 5 can reach the space above the intermediate ceiling 2. This control glass 6 can either be curved and designed as a diffuser, as shown in FIG. 2, whereby the light passing upwards illuminates the entire space above the ceiling, or the control glass 6a can be flat according to FIG. 3.
According to FIG. 4, an additional auxiliary lamp 7 can be provided under a protective glass 8 on the outside of the shell 4, which lights up if the light bulb 5 is defective and only illuminates the space above the intermediate ceiling 2 at the point where a light bulb 5 has to be replaced, while the rest of the room above the ceiling is completely in the dark. The shell 4 shown in Fig. 4 is pivoted with a hinge 9 on the false ceiling 2 and can be folded up to replace the light bulb 5, since the shell 4 rests on the false ceiling 2 at 10 only Lich.
A mercury rocker, not shown in detail, can also be provided, which turns on an additional lamp when the shell 4 is folded up so that the space above the intermediate ceiling 2 is illuminated for replacing the light bulb 5. When you fold back the shell 4, this additional lamp is automatically switched off again by the mercury rocker.
Instead of the control glass 6, the entire shell 4 can consist of a transparent material and be provided with a reflective coating that covers part of the light emitted by the light bulb, e.g. B. 20% or less, can pass through the shell 4 through. This part of the light that passes through the reflective covering of the shell 4 illuminates the space above the false ceiling 2 and thus allows it to be seen immediately from there whether the light bulb is working.
The means mentioned, which indicate a defect in the lamp in the space above the ceiling, make it much easier to replace defective lightbulbs on ceiling lamps that are accessible from above, thereby saving a great deal of time.