CH411058A - Gemeinschaftsantennenanlage - Google Patents

Gemeinschaftsantennenanlage

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CH411058A
CH411058A CH1543263A CH1543263A CH411058A CH 411058 A CH411058 A CH 411058A CH 1543263 A CH1543263 A CH 1543263A CH 1543263 A CH1543263 A CH 1543263A CH 411058 A CH411058 A CH 411058A
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CH
Switzerland
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network
antenna system
community antenna
channels
frequency
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Application number
CH1543263A
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English (en)
Inventor
Buchta Karl
Roesch Hans-Joerg
Licht Heinz
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H11/00Networks using active elements
    • H03H11/02Multiple-port networks
    • H03H11/36Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency band, to a common load or source
    • H03H11/362Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency band, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/53Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers
    • H04H20/61Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast
    • H04H20/63Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for local area broadcast, e.g. instore broadcast to plural spots in a confined site, e.g. MATV [Master Antenna Television]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Systems (AREA)

Description


      Gemeinschaftsantennenanlage       Die Erfindung bezieht sich auf eine Gemein  schaftsantennenanlage mit einer kabelgebundenen       übertragung    hochfrequenter Fernsehsignale über grö  ssere Strecken unter Verwendung von in entspre  chenden Abständen voneinander eingeschalteten Lei  tungsverstärkern sowie Abzweigen zur Verteilung.  Es ist bekannt, eine bestimmte Anzahl von Teil  nehmern, z. B. innerhalb eines     Wahnblocks,    in der  Weise mit hochfrequenten Rundfunk- und Fernseh  signalen zu versorgen, dass die über gemeinsame An  tennen empfangenen Signale nach einer entsprechen  den Verstärkung den Verteilerleitungen zugeführt  werden, in die die     Teilnehmeranschlussstellen    in Form  von Antennensteckdosen eingeschaltet sind.

   Mit der  artigen, als Gemeinschaftsantennen bezeichneten An  lagen lassen sich die Schwierigkeiten umgehen, welche  sich bei einer getrennten Versorgung jedes Teilneh  mergerätes über eine einzelne Antenne und eine be  sondere     Niederführungsleitung    ergeben, wobei zu  sätzlich das äussere Bild derartiger mit einer Gemein  schaftsantennenanlage versehener Gebäude wesent  lich vorteilhafter gestaltet werden kann.  



  Bei Gebieten, in denen auf relativ kleinem Raum  eine grosse Zahl von Teilnehmern zu versorgen ist,  ergeben sich auch für die Technik herkömmlicher       Gemeinschaftsantennenanlagen    gewisse Schwierigkei  ten und Nachteile. In diesen Fällen ist eine Ver  sorgung z. B. verschiedener Wohnblöcke mit kabel  gebundenen     übertragungsleitungen    günstiger als Ein  zelantennen für jedes Gebäude.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt vor allem die  Aufgabe zu Grunde, das Verteilernetz einer derarti  gen     Gemeinschaftsantennenanlage    für eine sehr grosse  Teilnehmerzahl, z. B. einen Stadtteil oder eine Sied  lung, in der Weise auszugestalten, dass sich mit mög  lichst geringem Aufwand eine hohe Übertragungsgüte  und eine ausreichende Betriebssicherheit auch bei    weit verzweigten Netzen erzielen lässt.

   Gemäss der  Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass ein pri  märes Netz mit grosser Kabellänge vorgesehen ist,  bei dem die Kabeldämpfung zwischen zwei Leitungs  verstärkern die durch die Abzweige für ein sekundä  res Netz verursachte     Bedämpfung    weit überwiegt,  dass das sekundäre Netz im Vergleich zum primären  zwischen den Leitungsverstärkern     geringere    Kabel  längen und mehr Abzweigstellen aufweist und dass  in einem nachgeschalteten tertiären Netz in geringem  Abstand voneinander die eigentlichen     Teilnehmeran-          schlussstellen    in Form von Antennensteckdosen in  den Leitungsverlauf eingeschaltet sind.  



  Das primäre Netz kann wegen seiner grösseren  Leitungslänge mit Kabeln geringer Dämpfung auf  gebaut werden, wobei die nur in sehr geringer An  zahl vorhandenen Abzweige die übertragungseigen  schaften kaum beeinträchtigen. Im sekundären Netz  können wegen der geringeren Leitungslängen Kabel  mit grösserer Dämpfung eingesetzt werden, bei denen  die durch die Abzweigstellen gegebenen Stossstellen  sich durch die grössere Kabeldämpfung weniger be  merkbar machen.

   Die in das sekundäre Netz einge  schalteten Abzweige führen zu den im tertiären  Netz liegenden     Teilnehmeranschlussstellen,    wobei der  Aufbau dieses Netzes im     wesentlichen    einer her  kömmlichen     Gemeinschaftsantennenanlage    entspre  chen kann, bei der die durch die     Anschlussstellen    ge  gebene     Bedämpfung    fast etwa der Grösse der Lei  tungsdämpfung gleichkommt. Es tritt demnach von  einem Netz zum anderen jeweils eine Zunahme so  wohl der Abzweigdämpfung als auch der Leitungs  dämpfung ein.

   Für das tertiäre Netz sind dabei vor  zugsweise die bereits vorhandenen Bauteile für     Ge-          meinschaftsantennenanlagen    und die dort übliche In  stallation     anwendbar.    Der einzige Unterschied be  steht z. B. darin, dass die     Einspeisestelle    nicht mehr      am Dach, sondern. an der Kabeleinführung im Keller  liegen würde. Durch den Aufbau des tertiären Netzes  in der beschriebenen Weise können zudem bereits  bestehende     Gemeinschaftsantennenanlagen    in eine       Grossgemeinschaftsanlage    eingegliedert werden, wobei  lediglich anstelle der Antenne der     Leitungsanschluss     an das sekundäre Netz tritt.  



  Im     sekundären    oder     tertiären    Netz werden vor  teilhaft Antennen für diejenigen Frequenzen vorge  sehen, die nicht über das primäre Netz übertragen  werden sollen.  



  In manchen Fällen kann es insbesondere zur  Vereinfachung des Aufbaus der Leitungsverstärker  des primären Netzes von Vorteil sein, die Einspei  sung der Signale des Rundfunkbereiches, d. h. der  Lang-, Mittel- und Kurzwelle     (LMK)    und gegebe  nenfalls auch des UKW-Bereiches in das sekundäre  oder tertiäre Netz zu verlegen und so im     primären     Netz lediglich die Übertragung der verschiedenen  Kanäle des Fernsehbereiches gegebenenfalls zusam  men mit dem     UKW-Rundfunkband    vorzunehmen.  



  Im primären Netz wird vorteilhaft eine Entzer  rung der durch die     Frequenzabhängigkeit    der Dämp  fung auftretenden Pegelunterschiede vorgenommen,  wozu neben einem     frequenzabhängigen    Verstärkungs  verlauf besonders auch passive     Entzerrerschaltungen     verwendet werden können.  



  Es ist zweckmässig, für die Kanäle der oberen  Fernsehbänder, insbesondere der Bänder IV und V,  in der Nähe der zugehörigen Empfangsantenne eine       Frequenzumsetzung    auf eine niedrigere Frequenz vor  zunehmen, deren Lage im     Frequenzspektrum    so ge  wählt wird, dass sie in einem freien Bereich zwischen  den Fernsehbändern liegt und im Bereich der Teil  nehmeranschlussstellen eine erneute     Frequenzumset-          zung    auf einen     freien    Kanal der oberen Fernsehbän  der vorzusehen. Auf diese Weise können mit Sicher  heit ausreichend viele Fernsehkanäle übertragen wer  den, ohne dass die Belegung unmittelbar benachbar  ter Kanäle erforderlich wird.

   Ausserdem ergibt sich  der Vorteil, dass infolge der niedrigeren     übertragungs-          frequenz    nach der ersten Umsetzung eine geringere  Dämpfung für die Übertragungsleitung auftritt. Da  durch können z. B. die Verstärker in entsprechend  grösseren Abständen eingesetzt werden.

   Da in den  meisten Fällen Kanäle der unteren Fernsehbänder  ohne Umsetzung     übertragen    werden, ist der     Fre-          quenzabstand    zwischen diesen und den umgesetzten  Kanälen wesentlich geringer, so dass vielfach mit       Breitbandverstärkern    ein grosser Teil oder alle der  vorhandenen Fernsehkanäle verstärkt werden kön  nen und nicht mehrere parallel geschaltete     Verstär-          kerstreifen    mit entsprechenden Umgehungsweichen  oder dergleichen erforderlich werden.  



  Die Übertragung der umgesetzten, niedrigeren       Frequenz    erfolgt vorzugsweise im Bereich des pri  mären Netzes mit seinem starken Anteil der Kabel  dämpfung, während die zweite     Frequenzumsetzung     im sekundären oder tertiären     Netz    vorgenommen  werden kann.    Weitere     Einzelheiten    sind an Hand von Ausfüh  rungsbeispielen der Erfindung     näher    erläutert.  



  In     Fig.    1 ist an einer besonders geeigneten Stelle  mit günstigen Empfangsmöglichkeiten eine grössere  Zahl von Antennen 1 bis 6 angeordnet, denen     schmal-          bandige        Verstärker    7 bis 12 nachgeschaltet sind,  von denen aus die einzelnen Leitungen über eine  entsprechende Weichenanordnung 13 auf ein gemein  sames Kabel 14 zusammengeführt werden. In be  stimmten Abständen sind in die Leitung 14 Lei  tungsverstärker 15 eingefügt, durch die die     frequenz-          abhängige        Leitungsdümpfung        kompensiert    wird.

    Hierzu sind einzelne oder alle Leitungsverstärker des  primären Netzes mit einer Regelvorrichtung 16 und/  oder     frequenzabhängigen        Dämpfungsgliedern    verse  hen, wie dies bei dem Leitungsverstärker 15a ange  deutet ist. An bestimmten Stellen der Leitung 14  sind Abzweige 17 vorgesehen, an die, gegebenenfalls  über zusätzliche     Verteilerschaltungen    18, der Lei  tungszug eines sekundären Netzes angeschlossen ist.

    Die Leitungslänge und damit die     Dämpfungsverhält-          nisse    der Leitungsabschnitte zwischen den     Verstär-          kern    15 des primären Netzes sind so     gewählt,    dass  die Leitungsdämpfung von einem Verstärker 15 zum  anderen die     durch    die Abzweige 17 und die nach  geschalteten Leitungen des sekundären Netzes be  dingten Dämpfungen weit überwiegt, so dass hier  praktisch nur die Leitungsdämpfung zu berücksich  tigen ist.

   Die von den Abzweigen 16 ausgehenden  Leitungen 19, die zum sekundären Netz führen, sind  ebenfalls mit     Verstärkern    20 versehen, so dass die  Belastung der Leitung 14 möglichst gering     gehalten     werden kann. Es ist zweckmässig, die Einspeisung  des     LMK-Bereiches    erst im sekundären oder im ter  tiären Netz vorzunehmen, um die Verstärker des  primären Netzes möglichst einfach auslegen zu kön  nen und zusätzliche Umgehungsschaltungen dort zu  vermeiden.

   Für den     LMK-Empfang    ist eine eigene  Antenne 21 mit nachgeschaltetem Antennenverstär  ker 22 vorgesehen, die im vorliegenden Ausführungs  beispiel mit dem ersten Verstärker 20 des sekundä  ren Netzes zusammengeschaltet ist. Über einen Ver  teiler 23 werden zwei     parallele    Leitungsstücke 24 und  25 mit den Rundfunk- und Fernsehsignalen versorgt.  Zwischen den Verstärkern des sekundären Netzes  ist eine grössere Anzahl von Abzweigen 26, 27 und  28 vorgesehen.

   An die Abzweige 26 bis 28 des  sekundären Netzes sind über     Breitbandverstärker    30  die tertiären Netze angeschlossen, bei denen längs  der Verteilerleitung in relativ geringem gegenseitigen  Abstand eine grössere Anzahl von     Anschlussstellen     31 bis 34 für die     Teilnehmeranschlussgeräte    vorge  sehen sind. Die der Entkopplung dieser Geräte von  der Leitung und untereinander dienende Dämpfung  liegt in der Grössenordnung der Leitungsdämpfung  und der Aufbau des tertiären Netzes entspricht dem  einer herkömmlichen     Gemeinschaftsantennenanlage.     



  In     Fig.    2 sind über den Frequenzen von 50 bis  900 MHz die von den einzelnen     Fernsehbändern    I  bis V belegten Fernsehbereiche eingezeichnet. Der      Bereich     II    entspricht dabei dem     UKW-Rundfunk-          band.    Zwischen den Fernsehbändern     III    und IV  sowie zwischen den Bändern     1I    und     III    sind schraf  fierte Frequenzbereiche     f2,        f3    und     f4    eingezeichnet,  in die die aus den Bändern IV und V stammenden  Kanäle umgesetzt werden können.  



  In     Fig.    3 sind an einer zentralen Stelle ange  brachte Antennen 41 und 42 angedeutet, die stell  vertretend für eine grössere Anzahl von Antennen  stehen. Die Antenne 41 ist über einen Verstärker  43 und eine Koppeleinrichtung 44 auf ein primäres  Netz 45 geschaltet, das aus mehreren hintereinander  geschalteten Abzweigstellen 46 und Verstärkern 47  besteht und welches am Ende über einen Widerstand  48 reflexionsfrei abgeschlossen ist. Die durch die  Antenne 42 angedeuteten Antennen arbeiten in einem  der Fernsehbänder I oder     III,    während die Antenne  41 stellvertretend für die Antennen der Bänder IV  und V steht.

   Der oder den Antennen der oberen  Fernsehbänder sind     Frequenzumsetzer    49 nachge  schaltet, durch welche die empfangenen Frequen  zen     f    1 auf Kanäle innerhalb der in     Fig.    2 schraffiert  angedeuteten Bereiche     f2,        f3    oder     f4    umgesetzt wer  den.

   Da die Frequenzen     f2    bis     f4    in der Nähe der  Bänder I bzw.     III    liegen, können die Verstärker 47  des primären Netzes so ausgelegt werden, dass sie  sowohl die Fernsehbänder I bzw.     III    verstärken als  auch die     benachbarten    Frequenzbereiche     f2,        f3    oder     f4.     An den     Auskoppelstellen    46 werden über eine Weiche  50 die Frequenzbereiche so getrennt, dass die Fern  sehbänder I bzw.

       III    einem Verstärker 11 zugeführt  werden, während die Frequenzen     f2,        f3    oder     f4    über  Umsetzer 52 wieder in einen freien Kanal der Fern  sehbänder IV bzw. V zurückversetzt werden. Die  Umsetzung wird für die Kanäle eines dieser Zwi  schenbereiche     vorzugsweise        breitbandig,    d. h.     mit          einem    gemeinsamen     Oszillator,        vorgenommen.    Diese  Kanäle sollten deshalb bei der ersten Umsetzung  auf den im Bereich     IV/V    üblichen     Frequenzabstand     von 8 MHz gebracht werden.

   Es können also meh  rere oder alle Kanäle der Fernsehbänder     IV/V    ge  meinsam in einem Schritt umgesetzt werden, wo  durch der Aufwand an Umsetzern wesentlich gerin  ger wird. Bei der ersten Umsetzung nach den An  tennen ist dies besonders dann zweckmässig, wenn  die empfangenen Kanäle nahe     beieinander    liegen.  Die umgesetzten Frequenzen lassen sich dagegen frei  wählen, so dass sie mit einem Abstand von jeweils  einem Kanal nebeneinander liegen und dadurch ohne  allzu grossen     Bandbreitenbedarf    alle     zusammen    oder  in Gruppen umgesetzt werden können.

   Dem Umset  zer 52 ist ein Verstärker 53     nachgeschaltet,    der zu  sammen mit dem Ausgang des Verstärkers 51 über  eine Weicheneinrichtung auf das eigentliche sekun  däre Netz 55     zusammengeschaltet    ist, das aus einer  grossen Anzahl von Abzweigstellen 56 sowie einem  Verstärker 57 und einem     Abschlusswiderstand    58  besteht. Die Leitungsdämpfung und die Abzweig  dämpfung liegen in diesem sekundären     Netz    etwa  in der gleichen Grössenordnung.

   Nach den Abzweig-    stellen 56 sind nach Zwischenschaltung der Ver  stärker 59 und der Verteiler 60 die eigentlichen Teil  nehmeranschlussstellen 61 in Form von Antennen  steckdosen vorgesehen, wobei die Enden der Stamm  leitungen 63 über einen     ohmschen    Widerstand 62  reflexionsfrei abgeschlossen sind. Das nach der Aus  koppelstelle 56 folgende tertiäre Netz entspricht so  mit einer     herkömmlichen        Gemeinschaftsantennenan-          lage,    z. B.     für    einen Wohnblock ohne deren Anten  neneinrichtung.

   In     manchen    Fällen kann es, beson  ders bei     weitverzweigten    sekundären Netzen, zweck  mässig sein, die Umsetzung erst nach den Abzweig  stellen 56 im tertiären     Netz    vorzunehmen. Dadurch  kann eine erhöhte Kabeldämpfung für die Frequen  zen der Bänder IV und V nach der zweiten Um  setzung vermieden werden. Es ist ferner vorteilhaft,  wenn nach     zweimaliger    Umsetzung die Kanäle nicht  mehr ihre ursprüngliche Frequenz, mit der sie von  den Antennen 61 empfangen wurden, erhalten, weil       andernfalls        Interferenzerscheinungen    zwischen durch  Direkteinstrahlung und über Kabel zugeführten       Hochfrequenzschwingungen    eintreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gemeinschaftsantennenanlage mit einer kabelge bundenen übertragung hochfrequenter Fernsehsignale über grössere Strecken unter Verwendung von in ent sprechenden Abständen voneinander eingeschalteten Leitungsverstärkern sowie Abzweigen zur Verteilung, dadurch gekennzeichnet, dass ein primäres Netz mit grosser Kabellänge vorgesehen ist, bei dem die Kabel dämpfung zwischen zwei Leitungsverstärkern die durch die Abzweige für ein sekundäres Netz verur sachte Bedämpfung weit überwiegt,
    dass das sekun däre Netz im Vergleich zum primären zwischen den Leitungsverstärkern geringere Kabellängen und mehr Abzweigstellen aufweist und dass in einem nachge schalteten tertiären Netz in geringem Abstand von einander die eigentlichen Teilnehmeranschlussstellen in Form von Antennensteckdosen in den Leitungs verlauf eingeschaltet sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Gemeinschaftsantennenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im primären Netz nur Signale des Fernsehbereiches, gegebenen falls einschliesslich des UKW-Rundfunkbandes, über tragen werden, während die Einspeisung des Lang-, Mittel- und Kurzwellenbereiches im sekundären oder tertiären Netz erfolgt.
    2. Gemeinschaftsantennenanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den tertiären bzw. sekundären Netzen besondere Antennen für den Empfang derjenigen Frequenzen zugeordnet sind, die nicht über das primäre Netz übertragen werden. 3. Gemeinschaftsantennenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des primären Netzes zum Ausgleich der frequenzabhän- gigen Kabeldämpfung eine Entzerrung vorgesehen ist.
    4. Gemeinschaftsantennenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kanäle der oberen Fernsehbänder, insbesondere der Bänder IV und V, in der Nähe der zugehörigen Empfangs antennen eine Umsetzung auf niedrigere Frequenzen vorgenommen ist, deren Lage im Frequenzspektrum so gewählt ist, dass sie in freien Bereichen zwischen den Fernsehbändern liegen und dass im Bereich der Teilnehmeranschlussstellen eine weitere Frequenzum- setzung auf freie Kanäle der oberen Fernsehbänder vorgesehen ist.
    5. Gemeinschaftsantennenanlage nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kanäle der unteren Fernsehbänder eine Übertragung in ihrem ursprünglichen Frequenzbereich vorgesehen ist. 6. Gemeinschaftsantennenanlage nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Frequenzumsetzung, bei der die umgesetzten Kanäle in einen freien Kanal der oberen Fernsehbänder zu rückversetzt werden, im Bereich der Übergänge vom primären in das sekundäre bzw. vom sekundären in das tertiäre Netz nach den jeweiligen Abzweig stellen liegen.
    7. Gemeinschaftsantennenanlage nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Frequenzumsetzung breitbandig in Gruppen von Kanälen gemeinsam mit einem Umset zer vorgenommen ist.
CH1543263A 1962-12-18 1963-12-17 Gemeinschaftsantennenanlage CH411058A (de)

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DES82926A DE1169503B (de) 1962-12-18 1962-12-18 Gemeinschaftsantenne mit weit verzweigtem Kabelnetz

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