CH411296A - Baukörper, insbesondere für Decken - Google Patents

Baukörper, insbesondere für Decken

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CH411296A
CH411296A CH855162A CH855162A CH411296A CH 411296 A CH411296 A CH 411296A CH 855162 A CH855162 A CH 855162A CH 855162 A CH855162 A CH 855162A CH 411296 A CH411296 A CH 411296A
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    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
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  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  Baukörper, insbesondere für Decken    Die Erfindung bezieht sich auf einen Baukörper,  der sich zur Herstellung von     Decken,    aber auch für  Wände     od.    dgl. eignet, also ein tragendes und-oder  raumabschliessendes Element darstellt. Es sind bereits  plattenartige Baukörper bekannt, die aus zwei       Deckschichten    und einem dazwischen eingeklebten  Rost aus hochkant gestellten Streifen besteht. Die  insgesamt vorhandene Verbindungsfläche zwischen  dem Rost und den Deckschichten entspricht dem sich  aus der gesamten Streifenlänge und der Streifendicke  ergebenden Flächenmass. Es müssen daher viele und  starke Streifen sowie hochwertige und teure Kleber  verwendet werden, um eine ausreichende Festigkeit  eines solchen Bauelementes zu erreichen.

   Dadurch  werden aber wieder die     Herstellungs-    bzw. An  schaffungskosten und das Gewicht wesentlich erhöht.  Es ist auch schon ein Baukörper bekannt geworden,  der aus zwei Deckplatten und einem     zick-zack-förmig     gebogenen Kern zusammengesetzt ist, wobei jeweils die       Kernbiegescheiteln    an den Deckschichten angeleimt  sind. Der Kern besteht aus     Sperrholz,    das zur Bildung  von     Falt-    bzw. Biegelinien genutet ist.

   Es ist klar,  dass beim Abbiegen einer genuteten     Sperrholzplatte     der Faserverband innerhalb der Platte weitgehend  verloren geht und dass die Einzelfasern dann über die  eigentliche Biegelinie vorragen, so dass ein sattes  Anliegen der Scheitel an den Deckschichten nicht  mehr gewährleistet ist. Die Verbindungsfläche ist  ebenfalls gering und die Festigkeit des verwendeten  Materials reicht nicht aus, um einen Baukörper     grösse-          rer        Tragfähigkeit    zu schaffen.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser  Mängel und die Schaffung eines Baukörpers, der sich  bei geringem Gewicht durch besondere Festigkeit und       Steifigkeit    auszeichnet und maximal grosse Flächen  zur etwaigen Klebeverbindung aufweist.  



  Die Erfindung besteht darin, dass eine dünne, im  Querschnitt profilierte Materialbahn zur Bildung von    sich über die ganze Bahnbreite erstreckenden Faltlinien  abstandsweise durch Senkungen im Bereich der Pro  filrücken und/oder Erhebungen im Bereich der Pro  filtäler zusätzlich verformt und diesen     Faltlinien    ent  sprechend zickzack- oder     mäanderförmig    abgebogen  ist. Die Materialbahn kann an den Biegescheiteln mit  einer Deckschicht verbunden sein. Als Material kann  Blech, vorzugsweise     Leichtmetallblech    verwendet wer  den. Da die Bahn im Querschnitt profiliert, also mit  in Längsrichtung oder schräg dazu verlaufenden  Erhebungen und Vertiefungen versehen ist, ergibt sich  bereits eine wesentliche Versteifung.

   Dennoch lässt sich  diese Bahn zufolge der     besonderen    zusätzlichen Verfor  mung entsprechend der     gebildeten    Faltlinien abbiegen,  wobei die an die Faltlinien anschliessenden Stirn  flächen der Profilrücken     und/oder        -täler    nach dem  Abbiegen verhältnismässig grosse'     Verbindungs-    bzw.  Klebeflächen abgeben und zusätzlich eine günstige  Krafteinleitung in die allenfalls vorhandenen Deck  schichten ermöglichen. Es entsteht so ein statisch  hochwertiges Gebilde, das bei geringstem Materialauf  wand höchste     Steifigkeit        nach        allen        Richtungen    ge  währleistet.

   Als Deckschichten können ebene Blech  bahnen     od.    dgl. vorgesehen werden. Die Deckschicht       kann        jedoch    auch aus einer gleichgeformten, aber eben  verlaufenden Materialbahn bestehen, in deren     Faft-          linienbereich    die Biegescheitel der abgebogenen Ma  terialbahn     eingreifen.    Dabei können dann die Deck  schichten und die Zwischenlage aus dem gleichen bzw.  gleichgeformten Material hergestellt werden.  



  Die     Profilrücken    bzw.     -täler    je zweier benach  barter, durch die     Faltlinien    bestimmter Felder können  auch gegeneinander     versetzt    und/oder mit verschiede  ner Schräge angeordnet sein. Ferner kann die Höhe  der Profilrücken bzw. die Tiefe der Profiltäler von  einer Faltlinie zur nächsten     allmählich    ansteigen.  Ebenso ist es möglich, dass die Breite der     Profilrücken     und     -täler    von einer Faltlinie zur nächsten abnimmt.           Schliesslich    können zwischen den Profilrücken bzw.       -tälern    ebene Stege vorgesehen sein.  



  Um mehrere Materialbahnen miteinander verbin  den zu können, kann die Materialbahn an einer  Faltlinie mit den     Stirnflächen    der Profilrücken bzw.       -täler    entsprechenden Randlappen enden. Solche  Randlappen können selbstverständlich auch an den  Längsrändern der Materialbahn vorgesehen werden,  um eine Verbindung mit der benachbarten Bahn durch       Überlappung    herstellen zu können.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1, 2 und 3 eine profilierte Materialbahn vor  dem Abbiegen in Draufsicht, im Querschnitt nach der  Linie     II-II    der     Fig.    1 und im Längsschnitt nach der  Linie     III-III    der     Fig.    1,       Fig.    4 einen aus einer solchen Materialbahn gebil  deten Baukörper im Längsschnitt,       Fig.    5 einen Teil eines solchen Baukörpers im  Schaubild,

         Fig.    6 und 7 eine anders geformte Materialbahn im  Längsschnitt und im Querschnitt nach der Linie     VII-          VII    der     Fig.    6,       Fig.    8 einen aus dieser Materialbahn mit ebenen  Deckschichten gebildeten Baukörper     ebenfalls    im  Längsschnitt,       Fig.    9 den gleichen Baukörper im Schaubild,       Fig.    10 einen anderen Baukörper im     Längsschnitt,          Fig.    11, 12 und 13 eine Materialbahn mit einer  weiteren möglichen Profilform in Draufsicht,

   im Quer  schnitt nach der Linie     XII-XII    der     Fig.    11 im Längs  schnitt nach der Linie     XIII-XIII    der     Fig.    11,       Fig.    14 die gleiche Materialbahn nach ihrer     Ab-          winkelung    im Längsschnitt und       Fig.    15 das Ende einer schräg profilierten Mate  rialbahn in Draufsicht.  



  Eine dünne, beispielsweise aus Aluminiumblech  bestehende Materialbahn 1 ist im Querschnitt     (Fig.    2)  wellenförmig profiliert,     d.h.    die Profilrücken 2 bzw.  Profiltäler 3 verlaufen in Bahnlängsrichtung. Abstands  weise ist die Bahn 1 durch Senkungen 4 im Bereich  der Profilrücken 2 und Erhebungen 5 im Bereich der  Profiltäler 3     zusätzlich    verformt, so     dass        Faltlinien    6  entstehen, die sich     über    die ganze Bahnbreite     erstrecken.     Diese Materialbahn 1 wird nun den Faltlinien 6 ent  sprechend     zick-zack-förmig    abgebogen und beiderseits  mit einer Deckschicht 7 verklebt,

   wie dies die     Fig.    4  und 5 zeigen. Dabei bestehen die Deckschichten 7 aus  einer     gleichgeformten,    aber nicht abgewinkelten Ma  terialbahn, und die Biegescheitel der Bahn I greifen  jeweils in den Bereich der     Faltlinien    der Bahnen 7 ein.    Es ist ersichtlich, dass die an die     Faltlinien    6     an-          schliessenden    Stirnflächen der Profilrücken 2 bzw.       Profiltäler    3 verhältnismässig grosse     Verbindungsflä-          s        chen    für die Deckschichten abgeben, wobei der  Keilwinkel der Senkungen 4 bzw.

   Erhebungen 5 so  gewählt ist, dass     diese    Stirnflächen bei der abgebogenen  Bahn 1 satt an den     entsprechenden    Stirnflächen der       eben        durchlaufenden    Deckbahnen 7 anliegen. Es ergibt    sich also eine vorzügliche Verbindung der Deckbahnen  mit der     zick-zack-förmig    gebogenen Zwischenbahn.  



  Bei der Ausbildung nach den     Fig.    6-8 liegen die  Faltlinien 6 nicht auf halber Höhe der Profilrücken  bzw.     -täler,    sondern werden von einem vor dem  Abbiegen der Materialbahn 1 die Profilrücken 2 über  ragenden bzw. die Profiltäler 3 unterschreitenden  Wulst gebildet. Nach dem Abbiegen     (Fig.    8 und 9)  liegen dann diese Wülste innerhalb der Biegescheiteln,  so dass die satte Auflage der Deckschicht nicht be  hindert ist. Der Keilwinkel der Senkungen 4 bzw.  Erhebungen 5 und dementsprechend der Scheitelwinkel  für die Abbiegung der Materialbahn 1 ist so gewählt,  dass die Stirnflächen der Profilrücken und     -täler    jeweils  in einer Ebene liegen, so dass ebene Deckbahnen 8  verwendbar sind.  



       Fig.    10 zeigt eine weitere Ausführungsvariante, bei  der der Keilwinkel im Bereich der Faltlinie so gross  gewählt ist, dass sich die Materialbahn 1     mäanderför-          mig    abbiegen lässt, so dass ein ohne Deckschichten  verwendbares Gebilde entsteht. Werden Deckschichten  angeordnet, so liegen diese dann an den Profilrücken  mit grosser Berührungsfläche an, zumal die Profile  nicht wellenförmig sein brauchen, sondern beispiels  weise auch rechtwinkelig sein können.  



  Nach den     Fig.    11-13 ist eine kegelförmige Profilie  rung der Bahn 1 vorgesehen. Die Höhe der Profil  rücken 2 bzw. die Tiefe der Profiltäler 3 steigt jeweils  von einer     Faltlinie    6 zur anderen allmählich an, wobei  selbstverständlich auch die Profilbreite entsprechend  zunimmt. Eine solche Bahn lässt sich derart falten,  dass die Profilrücken bzw. Profiltäler nach dem Ab  biegen     aneinanderliegen        (Fig.    14),     wobei    die an die  Faltlinien 6 anschliessenden Stirnflächen der Profile  ebenfalls     aneinanderstossen,    so dass sich     eine    beson  ders grosse Verbindungsfläche mit allfälligen Deck  schichten ergibt.

   Zwischen den Profilrücken bzw.       -tälern    2, 3 können ebene Stege 9 vorgesehen sein.  Diese Stege 9 bilden nach dem Abbiegen als     Diago-          nalstreben    einen vorteilhaften Dreiecksverband.  



  Wie     Fig.    15 zeigt, könne die Profilrücken 2 auch  schräg zur Längsrichtung der Materialbahn 1 ver  laufen. Die Bahn 1 endet an einer Faltlinie 6 und ist  dort mit Randlappen 10 versehen, die den     Stirnflächen     der Profilrücken bzw.     -täler    entsprechen. Mit Hilfe  dieser Randlappen können nun zwei     zusammenstos-          sende    Materialbahnen überlappend verbunden werden.  Es ist auch möglich, an den Längsseiten Randlappen 11  zur Verbindung mit einem benachbarten Baukörper  vorzusehen.  



  Die Formung der Materialbahn ist nicht auf die  dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So ist  es beispielsweise möglich, die Profilrücken bzw.     -täler     je zweier benachbarter Felder gegeneinander zu ver  setzen und/oder sie mit einer     verschiedenen    Schräge  zur Bahnlängsrichtung anzuordnen. Die Profilierung  kann von der Wellenform abweichen und rechtwin  kelig,     zick-zack-förmig    oder auch     trapezförmig    ge  wählt werden. Die     Abwinkelung    der Materialbahn kann  unter     verschiedenen        Winkel        erfolgen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Baukörper, insbesondere für Decken, dadurch ge kennzeichnet, dass eine dünne, im Querschnitt pro filierte Materialbahn (1) zur Bildung von sich über die ganze Bahnbreite erstreckenden Faltlinien (2) ab standsweise durch Senkungen (4) im Bereich der Profilrücken (2) und/oder durch Erhebungen (5) im Bereich der Profiltäler (3) zusätzlich verformt und diesen Faltlinien entsprechend zickzack- oder mäan- derförmig abgebogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Baukörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialbahn (1) an den Biegescheiteln mit einer Deckschicht (7; 8) verbunden ist. z.
    Baukörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilrücken bzw. -täler (2, 3) schräg zur Bahnlängsrichtung verlaufen. 3. Baukörper nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profil rücken bzw. -täler je zweier benachbarter, durch die Faltlinien bestimmter Felder gegeneinander versetzt und/oder mit verschiedener Schräge angeordnet sind. 4. Baukörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Profilrücken (2) bzw. die Tiefe der Profiltäler (3) von einer Faltlinie zur nächsten allmählich ansteigt. 5.
    Baukörper nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Profilrücken und -täler (2, 3) von einer Faltlinie zur nächsten abnimmt. 6. Baukörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Profilrücken bzw. -tälern (2, 3) ebene Stege (9) vorgesehen sind. 7.
    Baukörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialbahn (1) an einer Faltlinie (6) mit den Stirnflächen der Profilrücken bzw. -täler (2, 3) entsprechenden Randlappen (10) endet. B. Baukörper nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck schicht (7) aus einer gleichgeformten, aber eben ver laufenden Materialbahn besteht, in deren Faltlinien- bereiche die Biegescheitel der abgebogenen Material bahn (1) eingreifen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4524112A (en) * 1982-08-05 1985-06-18 Otto Willert Composite profiled member

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US4524112A (en) * 1982-08-05 1985-06-18 Otto Willert Composite profiled member

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