CH411298A - Aus Quer- und Längsstäben gebildete Bewehrungsmatte - Google Patents

Aus Quer- und Längsstäben gebildete Bewehrungsmatte

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CH411298A
CH411298A CH359163A CH359163A CH411298A CH 411298 A CH411298 A CH 411298A CH 359163 A CH359163 A CH 359163A CH 359163 A CH359163 A CH 359163A CH 411298 A CH411298 A CH 411298A
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CH
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bars
mat
transverse
reinforcement
longitudinal bars
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CH359163A
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Meissner Friedrich
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Meissner Friedrich
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
    • E04C5/04Mats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


  Aus Quer- und Längsstäben     gebildete        Bewehrungsmatte       Die Erfindung bezieht sich auf eine aus Quer- und  Längsstäben gebildete     Bewehrungsmatte    zur Beweh  rung von Beton.     Bewehrungsmatten    zur Bewehrung  von Beton sind seit langen Jahren bekannt. Es handelt  sich hierbei um räumliche Gitterwerke, die aus an  ihren Kreuzungsstellen zusammengeschweissten     Längs-          und    Querstäben gebildet sind.  



  Neuerdings verwendet man solchen     Bewehrungs-          matten    statt der früheren     Rundstahlbewehrung    z. B.  für     flächenartige        Stahlbetonbauteile.    Die     Bewehrungs-          matten    haben gegenüber der     Rundstahlbewehrung    den  Vorteil, dass man mit ihnen erheblich an     Arbeitszeit     einspart.

   Nachteilig ist bei den     Bewehrungsmatten    die  Starrheit ihrer Länge und Breite und die Starrheit  ihres     Stahlquerschnittes.    Die     Bewehrungsmatten    wer  den nämlich fabrikmässig vorgefertigt und haben  daher für die Baustelle den Charakter eines Fertig  produkts. Rundstahl dagegen hat den Charakter eines  Halbfabrikates für die Baustelle.  



       Bewehrungsmatten    werden vorwiegend als     soge-          nannte    Lagermatten in den Abmessungen     5,00x2,15        rri     vertrieben. Dies bedeutet einerseits, dass man sie in  grossen Stückzahlen wirtschaftlich fertigen und im  Eisenhandel ohne grosses Risiko am Lager führen  kann, andererseits aber, dass diese Lagermatten an  der Baustelle erst auf ihr eigentliches     Verwendungs-          mass    zugeschnitten werden müssen; es entsteht also  ein erheblicher Arbeitsaufwand und je nach den Bau  abmessungen mehr oder weniger Verschnitt bzw. Ab  fall.  



  Andererseits werden     Bewehrungsmatten    auch als       sogenannte        Fixmassmatten,    in Stahlquerschnitt, in  Länge und Breite dem jeweiligen Bauwerk angepasst,  geliefert. Diese     Fixmassmatten    sind naturgemäss in  der Herstellung teuerer und wenn     man    mit ihnen auch  an der Baustelle Arbeitsaufwand und Verschnitt in  engstem Rahmen halten kann, so treten doch grosse    Schwierigkeiten bei der     kleinsten        Baumassänderung     ein.  



  Um     verschiedene    Vorteile des Rundstahles wie  derzugewinnen und verschiedene Nachteile der     Be-          wehrungsmatten    auszuschalten, hat man schon ver  sucht, den     Bewehrungsmatten    ihre Starrheit zu neh  men. Es wurde schon vorgeschlagen, vergleichsweise  schmale     Mattenstreifen    in grosser Länge oder als  Rollen herzustellen.

   Wenn auch damit     da:s    Problem  des starren Stahlquerschnittes bis zu einem gewissen  Grade gelöst ist, so bleibt doch noch der Arbeitsauf  wand des     Abschneidens    von langen     Matten    oder Rol  len, bzw. der     Manipulation    dieser langen Matten, also  ihr Fertigen,     Aufladen,        Transportieren,        Abladen    und  Lagern.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde,     Beweh-          rungsmatten    anzugeben, welche     mit    an sich festem  Herstellungsmass an die Baustelle geliefert, dort jedoch  je nach Bedarf vergrössert werden können.  



       Erfindungsgemäss    bestehen die     Bewehrungsmatten     aus mindestens zwei untrennbar miteinander vereinig  ten, jedoch gegeneinander     versclüebbaren    Gittern.  



  Solche Gitter lassen sich auf die     vielfältigste    Weise  erstellen und in     vielfältigster    Weise verwenden.  Bevorzugt sind bei einer     Abzählung    der     Quer-          und    Längsstäbe von je einer Seite der Matte aus die       ungradzahligen    Querstäbe nur mit den     ungradzahligen     Längsstäben und die     geradzahligen    Querstäbe nur mit  den     geradzahligen    Längsstäben verbunden oder die       ungeradzahligen    Querstäbe nur mit den     geradzahligen     Längsstäben und die     geradzahligen    Querstäbe 

  nur mit  den     ungeradzahligen    Längsstäben. Jedenfalls entstehen  dabei gewissermassen ineinander geschachtelte Gitter,  die     gegeneinander    verschiebbar sind, ohne dass man  dabei die Verbindungsstellen, also beispielsweise die       Schweisspunkte    lösen muss.  



  Der nutzbringende Effekt bei entsprechender Aus-           bildung    der Matte .ist noch der, dass man einerseits  beide Gitter     bewehrungstechnisch    als eines behandeln  kann, anderseits aber ihre Längsabmessungen     praktisch     um einen     Querstababstand    verlängern bzw. verkürzen  und/oder ihre Querabmessungen praktisch um einen       Längsstababstand    vergrössern bzw. verkleinern kann.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nach  folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen  unter Hinweis auf die Figuren.  



  Die Figuren 1 bis 5 zeigen eine erfindungsgemässe       Bewehrungsmatte    aus zwei Gittern in verschiedenen  Stellungen.  



  Die Figuren 6 und 7 zeigen eine andere     erfindungs-          gemässe        Bewehrungsmatte    in verschiedenen Stellun-    gen.  Die Figuren 8 und 9 zeigen eine dritte     erfindungs-          gemässe        Bewehrungsmatte    in verschiedenen Stellun  gen.  



  Die     Bewehrungsmatte    nach Figur 1 ist aus Längs  stäben a und c und Querstäben b und d zusammen  gesetzt. Zählt man die Querstäbe von oben nach unten  und die Längsstäbe von links nach rechts, so sind nur  die     ungradzahligen    Längsstäbe a mit den     ungradzahli-          gen    Querstäben b verschweisst und die     gradzahligen     Längsstäbe c mit den     gradzahligen        Qurestäben    d. Das  eine Gitter     besteht    dann aus den Längsstäben a und  den Querstäben b u. das andere Gitter aus den Längs  stäben c und den Querstäben d.

   Die Gitter sind in  Längsrichtung     und    Querrichtung der Matte gegenein  ander verschiebbar.  



  Figur 2 zeigt die Matte nach Figur 1 in Längs  richtung     auseinandergezogen.     



  Figur 3 zeigt die Matte nach Figur 1 in Längs  richtung zusammengeschoben.  



  Figur 4 zeigt die     Matte    nach Figur 1 in Querrich  tung zusammengeschoben.  



  Figur 5 zeigt die Matte nach Figur 1 in Querrich  tung     auseinandergezogen.     



  Bei der Ausführungsform nach Figur 1 stehen bei  Zentrierung der Gitter a, b bzw. c, d gegeneinander  die Enden der Stäbe über die aussen die Matte be  grenzenden Stäbe etwa gleich weit vor.     Bei    der Aus  führungsform nach Figur 6 stehen bei einem vorge  gebenen     Dezentierungsmass,    das etwa als     Verhältnis     der Längen x und y vorgegeben werden kann, die  Enden der Stäbe über die aussen die Matte begren  zenden Stäbe etwa gleich weit vor. Die     Dezentrierung     ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 6 in  Längsrichtung der Matte.  



  Eine solche Matte in     auseinandergezogenem    Zu  stand zeigt     Fig.    7.  



  Eine solche Matte ist den praktischen Erforder  nissen der     Stahlbetonkonstruktion        besonders        ange-          passt.    In     auseinandergezogenem        Zustand        können    die  Querdrähte auf Auflager gelegt werden und man er  hält im Mittelbereich     eine    grössere Dichte der Quer  drähte, also in dem Bereich, in dem Zugspannungen  in der Regel besonders gross sind.  



  Bei der     Ausführungsform    nach Figur 8 sind die  Gitter nur im Bereich eines Teils ihrer Maschen mit-    einander vereinigt. Das Gitter 8 ist in Figur 8 unten  um eine Maschenlänge gegenüber dem Gitter 9     ver-          grössert.    Bei Anwendung einer solchen Matte kann  man beträchtlich Material einsparen, wenn eine un  symmetrische Feldbewehrung gewünscht ist.  



  Figur 9 zeigt die Matte nach Figur 8 in     auseinan-          dergezogenem    Zustand. Die kräftigste Bewehrung in  Querrichtung liegt im oberen Mittelteil der Matte.  



  Im Folgenden sei ein Bemessungsbeispiel gegeben:  Betragen die     Querstababstände    bei den Matten  nach Figur 6 oder 85 cm     -I-    45 cm, so kann eine     Be-          wehrungsmatte,    deren Herstellungsmass 4,50 m beträgt,  im     Bedarfsfalle    bis 5 m     vergrössert    werden.  



  Entstehen bei der Verwendung der erfindungsge  mässen     Bewehrungsmatten    in einer     Mattenlage    pro  Zugzone schon beträchtliche Vorteile, so lassen sich  diese noch vervielfältigen, wenn man zwei oder mehr       Mattenlagen    pro Zugzone verwendet. Man kann dann  leicht durch entsprechende Verteilung der     Querstäbe     praktisch jedes gewünschte     Zugspannungsprofil    her  stellen.  



  Stellt man ein Verkaufsprogramm von verschiede  nen     Gebrauchs-Stahlquerschnitten        zusammen    und  kombiniert man diese mit einem gebrauchsfähigen  Längensystem aus verschiedenen Gebrauchslängen, so  ergeben sich bemerkenswerte Vorteile hinsichtlich wirt  schaftlicher Herstellung in grossen Stückzahlen, klei  nerer Lade- und Lagerraumbedarf     usw.     



  Wird darüber hinaus noch ein solches Längen  system mit einem Querschnittsystem verbunden, wie  etwa in der deutschen Patentschrift Nr. 50 900 V/37 b  beschrieben, so kann man mit einer vergleichsweise  kleinen Anzahl von     Fixlängen    viele, praktisch alle,  häufig vorkommenden flächenartigen Stahlbetonbau  teile wirtschaftlich bewehren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Quer- und Längsstäben gebildete Beweh- rungsmatte zur Bewehrung von Beton, dadurch ge kennzeichnet, dass sie aus mindestens zwei untrenn bar miteinander vereinigten, jedoch gegeneinander verschiebbaren Gittern besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bewegungsmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Abzählung der Quer uni Längsstäbe von je einer Seite der Matte aus die ungradzahligen Querstäbe nur mit den ungradzahli- gen Längsstäben und die gradzahligen Querstäbe nur mit den gradzahligen Längsstäben verbunden sind oder die ungradzahligen Querstäbe nur mit den grad- zahligen Längsstäben und die gradzahligen Querstäbe nur mit den ungradzahligen Längsstäben verbunden
    sind. z. Bewehrungsmatte nach Patentanspruch, oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zentrierung der Gitter gegeneinander die Enden der Stäbe über die aussen die Matte begrenzenden Stäbe etwa gleich weit vorstehen. 3. Bewegungsmatte nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem vorgegebenen Dezentrierungsmass der Gitter - vor zugsweise -in Richtung der Längsstäbe --- die Enden der Stäbe über die aussen die Matte begrenzenden Stäbe etwa gleich weit vorstehen.
    4. Bewehrungsmatte nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter nur im Bereich eines Teils ihrer Maschen miteinander vereinigt sind.
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