CH411309A - Als verlorene Schalung zur Schaffung eines Hohlraumes in Betonwänden, Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement - Google Patents

Als verlorene Schalung zur Schaffung eines Hohlraumes in Betonwänden, Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement

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CH411309A
CH411309A CH557363A CH557363A CH411309A CH 411309 A CH411309 A CH 411309A CH 557363 A CH557363 A CH 557363A CH 557363 A CH557363 A CH 557363A CH 411309 A CH411309 A CH 411309A
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CH
Switzerland
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longitudinal wall
concrete
create
soil
cavity
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Application number
CH557363A
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English (en)
Inventor
Axel Jonsson Karl
Horwitz Ludvig
Original Assignee
Orrje & Co Ab Ing Firman
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G15/00Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels
    • E04G15/06Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels for cavities or channels in walls of floors, e.g. for making chimneys
    • E04G15/061Non-reusable forms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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Description


      Als    verlorene Schalung zur     Schaffung        eines    Hohlraumes     in    Betonwänden,  Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement    Die Erfindung betrifft ein als verlorene     Schalung     zur Schaffung eines Hohlraumes in Betonwänden,  Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement     in     Form eines vorgefertigten, mindestens eine Längs  wand aufweisenden Hohlkörpers, der aus einem  synthetischen, gegen Beton oder Erde widerstands  fähigen Material besteht.  



  Es sollen oft Hohlräume oder     öffnungen    für die  Aufnahme von Konstruktionselementen vorgesehen  werden, die nur nach der Verfestigung des Betons  eingebaut werden sollten. Als Beispiel seien solche  Aussparungen in Betonwänden oder dergleichen er  wähnt, in denen Rohrleitungen, elektrische Kabel  usw. verlegt werden sollen. Ein anderer typischer     Fall     betrifft die Verankerung eines Gegenstandes in der  Betonkonstruktion, der wegen seines Eigengewichts  oder auf Grund äusserer Einflüsse das Auftreten  von Kräften zur Folge hat, die an diesem in Richtung  einer Trennung von dem     verfestigten    Beton Zug  kräfte erzeugen.

   Als Beispiel für diesen Fall sei  die Befestigung von Trägern oder     Bewehrungseisen     erwähnt, insbesondere wenn diese auf der Unter  seite der Betonkonstruktion angeordnet werden sol  len.  



  Bisher wurden die erforderlichen Schalungen für  die oben erwähnten Verwendungszwecke im allge  meinen aus Holz hergestellt, am Verwendungsort  zusammengebaut und dort den vorliegenden Anfor  derungen angepasst. Es ist oft wünschenswert, auch  denjenigen Teil des von der Form umgebenen  Raumes mit Beton auszufüllen, der nach dem Ein  setzen der Leitung, des     Verankerungsglieds    oder  dergleichen     verbleibt.    Um dann jedoch eine Haf  tung an der äusseren Betonmasse zu erzielen, muss  die Holzform zuerst entfernt werden. Dadurch er  geben sich mehrere Nachteile. Erstens ist ein zu-         sätzlicher,        verhältnismässig    ,zeitraubender     Arbeitsvor-          gang    erforderlich.

   Zweitens bestehen bei der Ent  fernung einer derartigen Form häufig Schwierigkei  ten, was oft die Verwendung von Werkzeugen und  speziellen Arbeitsverfahren erforderlich macht, die  zur Beschädigung angrenzender Teile des Betons       führen    können. Insbesondere im Falle von Beton  trägern machen diese Beschädigungen     umfangreiche     und kostspielige Ausbesserungsarbeiten erforderlich.  In manchen     Fällen        ist    es     sogar    nicht mehr möglich,  eine Ausbesserung vorzunehmen.

   Ein dritter bedeut  samer Nachteil besteht darin, dass nach der Entfer  nung einer     Holzschalung    die damit hergestellte Aus  sparung Rückstände davon     enthält,        insbesondere        an     den Wänden der Aussparung anhaftende     Holzfasern.     Dies hat natürlich zur Folge, dass die Verbindung  und damit die Haftfestigkeit zwischen den beiden  Betonschichten nicht     zufriedenstellend        ist.     



  Ferner ist zu bemerken, dass selbst in den     Aus-          nahmefällen,    bei denen die     erwähnten    Nachteile  nicht von entscheidender Bedeutung sind, stets der       Nachteil    vorliegt, dass die     Betonmasse        innerhalb    der  Schalung bei der fertigen Konstruktion im Hinblick  auf die mechanische Festigkeit als mehr oder weni  ger getrennter Körper angesehen werden muss, der       beim    Auftreten grösserer Kräfte aus der umgebenden  Betonmasse herausgezogen werden kann. Ferner hat  die Tatsache, dass die Formen am Verwendungsort  hergestellt werden,     verhältnismässig    grosse Unkosten  zur Folge.

   Dazu müssen auch     Arbeitskräfte    bereit  gestellt werden, was schon im Hinblick auf die  ständig kritischer werdende Anforderung von Be  deutung ist, dass die Bauzeit so kurz wie möglich  gehalten werden soll.  



  Es ist     deshalb    Zweck der Erfindung, ein Bau  element zu     schaffen,    dessen     Herstellung    und Ver-           wendung    nicht kostspielig ist, das eine sehr gute  Festigkeit und chemische Widerstandsfähigkeit auf  weist und in einfacher Weise entsprechend den mei  sten Abmessungen ausgeführt werden kann, die     für     derartige Elemente benötigt werden.  



  Das als verlorene Schalung zur Schaffung eines  Hohlraumes in Betonwänden, Erdreich oder derglei  chen dienende Bauelement in Form eines vorgefer  tigten, mindestens eine Längswand aufweisenden  Hohlkörpers, der aus einem synthetischen, gegen  Beton oder Erde widerstandsfähigen Material be  steht, ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet,  dass die Längswand des Bauelementes quer     zur     Längsrichtung verlaufende profilierte Rillen aufweist.  



  Nach einer vorzugsweisen     Ausführungsform    be  steht die Rillen aufweisende Längswand aus meh  reren miteinander, z. B. mittels Flanschen verbun  denen     Längswandteilen,    wobei vorzugsweise zwei  parallel zueinander verlaufende gerade     Wandteile     und zwei an diese anschliessende, gegenüberliegende,  im wesentlichen halbkreisförmig gebogene Wand  teile vorgesehen sind.  



  Beispielsweise Ausführungsformen des erfin  dungsgemässen Bauelementes werden anhand der  Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1     eine    Seitenansicht eines Bauelements ge  mäss einem     Ausführungsbeispiel    der Erfindung, wo  bei Teile weggebrochen sind,       Fig.    2     einen    Grundriss zu     Fig.1.        Fig.3    die Verwendung von Bauelementen ge  mäss zwei weiteren     Ausführungsbeispielen;          Fig.    4 eine weitere Abänderung;

         Fig.5a    und 5b Bauelemente mit     unterschiedli-          chen    Querschnitten, die aus Abschnitten zusammen  gesetzt sind, und       Fig.6    eine perspektivische Ansicht der Verbin  dungseinrichtungen der in     Fig.5    dargestellten Ab  schnitte     in    vergrössertem Massstab.  



  Das     in        Fig.    1 und 2     dargestellte    Bauelement be  steht aus     einem        einstückigen        rohrförmigen    Körper 3  mit rechteckigem Querschnitt und einer     gewellten     Wandung. Vorzugsweise besteht das Element aus  einem Kunststoff wie Polystyrol oder einem anderen       Polymerisationsprodukt.    Wie     aus    der Zeichnung er  sichtlich ist, ist die Wanddicke im Vergleich     zum     Querschnitt der Einheit klein.

   Dies ergibt unter an  derem den     Vorteil,    dass das Element in zweckmä  ssiger Weise in beträchtlicher Länge hergestellt und  dann am Bauplatz mit Hilfe einfacher Werkzeuge,  z. B. mit einer Säge, entsprechend den gegebenen  Anforderungen leicht unterteilt werden kann. Vor  zugsweise werden die     Wellungen    1 entsprechend  einem Modulsystem hergestellt. Anderseits ist das  Element trotz der verhältnismässig geringen Wand  dicke wegen der     Wellung    nicht nur von sich aus  starr, sondern kann auch zusätzlich ohne eine be  sondere Stützeinrichtung den sehr     beträchtlichen     Kräften     standhalten,    die z. B. bei     dessen    Verwendung  als Form für eine Betonkonstruktion auftreten.

   Of  fensichtlich sind in der Regel diese Kräfte am stärk-         sten,    wenn die erste Füllung gegen die Aussenwände  des Elements erfolgt.  



       Fig.    3 zeigt zwei Bauelemente 3, die in eine Be  tonkonstruktion 2     eingegossen    sind. Das linke Ele  ment besitzt Rillen 1 mit dreieckigem Querschnitt,  während die Rillen des rechten Elements rechteckig  sind. Im übrigen entsprechen die beiden Elemente  grundsätzlich den in     Fig.    1 dargestellten. Ein im  wesentlichen     sinusförmig    gewelltes Profil ist wegen  der Kosten für die Herstellungsmaschinen vorzuzie  hen, weil dadurch die Fertigungskosten für die Ele  mente billiger werden.  



       Gemäss    dem in     Fig.    4 dargestellten Ausführungs  beispiel der Erfindung besitzt das Bauelement 3  einen kreisförmigen Querschnitt und besteht aus  zwei Hälften 3a, 3b, deren Verbindungsstellen in  einer diametralen Ebene liegen. An den anliegenden  Rändern ist jede Elementhälfte mit radial nach  aussen verlaufenden Flanschen 4 versehen, deren  Ausbildung in     Fig.6    im einzelnen dargestellt ist.  Wie dort gezeigt ist, sind in diesen Flanschen     öff-          nungen    6 und in diese     hineinsteckbare    Stifte 5 vor  gesehen.

   Wie ebenfalls aus     Fig.6    am     besten    er  sichtlich ist, ist der eine Flansch 4a jeder Element  hälfte 3a bzw. 3b lediglich mit Stiften versehen, wäh  rend der andere Flansch 4b lediglich Öffnungen auf  weist. Neben diesen Öffnungen 6 besitzen alle Flan  schen paarweise zueinander ausgerichtete Öffnungen  7, die     zur    Vereinfachung der Befestigung der Form  vor dem Giessvorgang vorgesehen sind.

   Diese Be  festigung kann beispielsweise mit Hilfe von     Metall-          drähten    8 erfolgen, die durch die Öffnungen 7 durch  gezogen werden.     Axial    verlaufende Rippen 9 dienen  einerseits .als Versteifung der fertigen Form und  begünstigen anderseits bei der Herstellung der Form  eine gleichmässige Verteilung des Kunststoffes in  der Matrize oder in den betreffenden     Elementen,     in welchen die Formhälften hergestellt werden. Fer  ner sind     Verschlussdeckel    10 und 11 vorgesehen.

   Mit       Hilfe    der     Verschlussdeckel    ist     gewährleistet,    dass der  Innenraum des Elements     gegen    Verunreinigungen bei  allen Arbeitsstufen vollständig geschützt ist, die dem  Einschütten des Betons in den Innenraum der Form  vorausgehen.  



  Auf diese Weise kann das Element beispielsweise  mit Beton auch vollständig umgeben werden.  



  Aus     Fig.    5a ist     ersichtlich,    wie der Querschnitt  des Elements durch das     Einsetzen    gewellter, aber  sonst ebener Wandteile 12 zwischen die beiden     End-          hälften    3a und 3b vergrössert werden kann.

   In dem  in     Fig.    5b dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei  zusätzliche Wandteile 12, 12' und 12" zwischen  die beiden     gekrümmten    Elementhälften 3a und 3b       eingesetzt.    Die     Abschnitte    12, 12' und 12" besitzen       ebenfalls    Flanschen 4 und     Befestigungeinrichtungen     in Form von     Öffnungen    und     Stiften.    Es können auch  andere Verbindungen angewandt werden, beispiels  weise Verkleben.  



  Es sind zahlreiche Abwandlungen     hinsichtlich    der  Gestalt des Elements sowie hinsichtlich der Einrich-           tungen    zum Zusammenbau der     Abschnitte    des Ele  ments und zu deren Befestigung in der gewünschten  Lage möglich. Als Beispiel für eine     Abwandlung     der zuerst     erwähnten    Art sei erwähnt, dass die Stei  gung der Rillen bei einem Element nicht konstant  sein muss.

   Während die vorliegenden Bauelemente  in     verhältnismässig    grosser Länge     hergestellt    werden  können,     kann    es in gewissen Fällen von Vorteil  sein, zwei oder mehr Elemente zum Zwecke einer  Verlängerung in     axialer    Richtung miteinander zu       verbinden.    Zu diesem Zwecke können beispielsweise  innen oder aussen liegende Verbindungshülsen ver  wendet werden. Schliesslich ist zu bemerken, dass  die Bezeichnung  Bauelement  im vorliegenden Falle  im weitesten Sinne zu verstehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Als verlorene Schalung zur Schaffung eines Hohl raumes in Betonwänden, Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement in Form eines vorgefertigten, mindestens eine Längswand aufweisenden Hohlkör pers, der aus einem synthetischen, gegen Beton oder Erde widerstandsfähigen Material besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Längswand des Bauelemen tes quer zur Längsrichtung verlaufende profilierte Rillen aufweist. UNTERANSPRüCHE 1. Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rillen wellenförmiges Profil aufweisen. z.
    Bauelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längswand aus mehreren in Längsrichtung miteinander verbundenen Längs- wandteilen besteht. 3. Bauelement nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längswandteile Flanschen aufweisen, über die sie miteinander verbunden sind. 4.
    Bauelement nach Unteranspruch 2 oder 3, da durch gekennzeichnet, dass die Längswand aus zwei halbkreisförmig gebogenen Längswandteilen gebildet ist, die durch mindestens ein gerades Längswandteil auf jeder Seite miteinander verbunden sind.
CH557363A 1962-05-08 1963-05-03 Als verlorene Schalung zur Schaffung eines Hohlraumes in Betonwänden, Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement CH411309A (de)

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SE583862 1962-05-24

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CH557363A CH411309A (de) 1962-05-08 1963-05-03 Als verlorene Schalung zur Schaffung eines Hohlraumes in Betonwänden, Erdreich oder dergleichen dienendes Bauelement

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