CH411422A - Verkaufsautomat für heisse Getränke - Google Patents

Verkaufsautomat für heisse Getränke

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Publication number
CH411422A
CH411422A CH912261A CH912261A CH411422A CH 411422 A CH411422 A CH 411422A CH 912261 A CH912261 A CH 912261A CH 912261 A CH912261 A CH 912261A CH 411422 A CH411422 A CH 411422A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coffee
brewing
vessel
switch
vending machine
Prior art date
Application number
CH912261A
Other languages
English (en)
Inventor
J Mueller Richard
Original Assignee
Automatic Canteen Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Automatic Canteen Co filed Critical Automatic Canteen Co
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Publication of CH411422A publication Critical patent/CH411422A/de

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/06Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof
    • G07F13/065Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof for drink preparation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Verkaufsautomat     für        heisse        Getränke       Die Erfindung     betrifft    einen Verkaufsautomaten  für heisse Getränke, mit einer Einrichtung für das  automatische Bereiten und Ausgeben von heissem  Kaffee.  



  Eines der wichtigsten Probleme beim Verkauf von  Kaffee durch     münzenbetätigte    Automaten besteht  darin, dass es bisher nicht gelungen ist, ständig einen  heissen Kaffee zu bereiten, der den Geschmack und  das Aroma von daheim zubereitetem     Kaffee    hat. Die  Lagerung von grossen Mengen von Kaffee in grossen  Vorratsbehältern von Automaten ist aus Raumgrün  den unbefriedigend, was bei Verkaufsautomaten sehr  wichtig ist. Ausserdem muss der gespeicherte Kaffee  erhitzt werden, damit er heiss bleibt. Infolge der lan  gen     Erhitzungszeit    nimmt der Kaffee einen starken  Beigeschmack an.

   Durch die Verwendung von schnell  zubereitbaren Kaffeematerialien in Form von wasser  löslichen     Kaffeextraktpulvern,    die zum Zeitpunkt des  Verkaufs mit heissem Wasser vermischt werden, wer  den die vorstehend genannten Probleme vermieden,  doch werden derartige schnellzubereiteten Kaffeege  tränke nicht allgemein als dem daheim zubereiteten  Kaffee gleichwertig angesehen.  



  Der erfindungsgemässe Verkaufsautomat für heisse  Getränke ist mit einer Einrichtung für das Bereiten  und Abgeben von heissem     Kaffee    ausgerüstet und  imstande, kleine     Kaffeemengen    automatisch zu berei  ten. Der     bereitete    Kaffee wird in einem     Speicherge-          fäss    gespeichert, aus dem er nach dem Einwerfen der       Prforderlichen    Münze oder Münzen abgegeben wird.  Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht derart,  dass nur ein Speichergefäss für den bereiteten     Kaffee     erforderlich ist.

   Ein anderes wichtiges Merkmal be  steht darin, dass der Automat zum Bereiten und Aus  geben von Kaffee kompakt ausgebildet ist und ohne  weiteres in ein Automatengehäuse     hineinpasst.       Die Erfindung schafft einen Verkaufsautomaten  für heisse Getränke, mit einer Einrichtung für das  automatische Bereiten und Ausgeben von     Kaffee,     wobei der Verkaufsautomat gekennzeichnet ist durch  eine Vorrichtung zum automatischen Brühen von       Kaffee    mit einem drehbar angeordneten     Kaffeebrüh-          gefäss,    einer Vorrichtung zum Drehen dieses Gefässes,

    einer Vorrichtung zum automatischen Füllen des     Ge-          fässes    mit einer dosierten Menge gemahlenen     Kaffees,     einer Vorrichtung zur Förderung von heissem Wasser  durch das Gefäss, wenn dieses mit einer dosierten  Menge     gemahlenen        Kaffees    gefüllt ist, ferner ein ein  ziges Speichergefäss, eine Leitung zur     Ueberführung     von Kaffeegetränk von der     Brühvorrichtung    zu dem  Speichergefäss, und eine Vorrichtung, die einen durch       Münzeneinwurf    gesteuerten Schalter aufweist, zur  Ausgabe des in dem Speichergefäss befindlichen Kaf  feegetränks in vorherbestimmten kleinen Mengen.  



  Der Verkaufsautomat ist in den     Zeichnungen    dar  gestellt. Darin zeigt         Fig.    1 den Verkaufsautomaten schaubildlich bei  geöffneter Tür,       Fig.    2 schematisch die wichtigsten Teile des Ver  kaufsautomaten,       Fig.    3 in einer graphischen Darstellung die zeit  liche Aufeinanderfolge der verschiedenen Schritte des       Brühens    des Kaffees,       Fig.    4 im Querschnitt ein     Kaffeebrühgefäss,

      das in  erfindungsgemässen Automaten verwendet werden  kann und       Fig.    5 im     Querschnitt    nach der     Linie    5-5 in     Fig.    6  eine Vorrichtung zum Dosieren von gemahlenem       Kaffee.     



       Fig.    6 und 7 zeigen     schaubildlich    die Vorrichtung  zum automatischen     Brühen    von     Kaffee,    von beiden  Seiten gesehen.           Fig.    8 zeigt schematisch die verschiedenen Stellun  gen des     Brühgefässes    während des ganzen     Brühvor-          ganges.     



       Fig.    9 zeigt     schaubildlich    den Trichter und die     Do-          siervorrichtung    für den     gemahlenen    Kaffee,       Fig.    10 das elektrische Schaltschema des Auto  maten,       Fig.    11     vergrössert    in Vorderansicht einen Teil  der in     Fig.6    und 7 dargestellten Vorrichtung zum  automatischen Brühen von Kaffee und       Fig.    12     vergrössert    einen Querschnitt nach der Li  nie 12-12 der     Fig.    6.  



  Der Verkaufsautomat für heisse Getränke kann  auch zur Abgabe von heissem     Schokoladegetränk     eingerichtet sein. Eine derartige Kombination ist  nachstehend beschrieben.  



  Der     erfindungsgemässe    Verkaufsautomat hat ein  Gehäuse 10 mit einer Schwenktür 12, deren     Oeff-          nungsbewegung    durch einen Anschlag 14 begrenzt ist.  Auf der Tür 12 ist ein Zähler 16 angeordnet, der die  Anzahl der Verkaufsvorgänge für heisses Schokolade  getränk registriert. Die     Mikro-Wahlschalter    18 und 20  werden durch ein drehbares Betätigungsorgan 22 be  tätigt, das mit einer Welle verbunden ist, welche sich  durch die Tür erstreckt und eine Auswahl zwischen  heissem     Schokoladegetränk    und verschiedenen Kaf  feegetränken gestattet.  



  Auf der anderen Seite der Tür kann eine Einstell  vorrichtung vorgesehen sein, mit deren Hilfe schwar  zer Kaffee,     Kaffee    mit Rahm,     Kaffee    mit Zucker,       Kaffee    mit Rahm und Zucker oder heisses     Schoko-          lndegetränk    ausgewählt werden kann. Leitungen 24  sind mit Druckknöpfen an der Aussenseite der Tür  verbunden, bei deren Drücken zusätzlich Rahm oder  zusätzlich Zucker abgegeben wird. Die Wahlschalter  18 und 20 und die Zusatzrahm- und     Zusatzzucker-          Druckknöpfe    24 sind über Leiter 28 mit einem Schalt  lasten verbunden.

   Zur Prüfung der Maschine bei ih  rer     Wartung    ist ein     Probebetriebsschalter    26     vorge-          s-hen.    Mit 30 ist ein     Münzenfallschacht    bezeichnet.  Ferner ist an der Tür ein Auswerfer 32 gelagert, mit  dem eine verbogene oder anderweitig verformte  Münze     ausgeworfen    wird, die nicht in die Münzen  mechanik eintreten     kann.    Der     Auswerfer    32 wird  über ein     Kniehebelgestänge    36 betätigt, auf das eine  Feder 34 einwirkt und das durch Drehen eines auf  der entgegengesetzten Seite der Tür vorgesehenen       Griffs    betätigt wird.  



  Ferner ist die Tür mit einer Ausgabeeinrichtung  40 versehen. Diese Ausgabeeinrichtung besitzt eine       Becherrutsche    42, an deren Ende eine übliche Vor  richtung montiert ist, deren Durchmesser etwas klei  ner ist als der des Bechers, so dass dieser in der Aus  gabeeinrichtung 40 reibungsschlüssig gehalten wird,  während er mit der Flüssigkeit gefüllt wird. Der Käu  fer kann dann den gefüllten Becher aus einer an der  Vorderseite der Tür 12 vorgesehenen     Oeffnung    ent  nehmen. Bei 46 ist ein     Türschloss    vorgesehen. Die  Tür 12 ist mit Verstärkungsschienen 48, 50 und 52    versehen. Der     Münzenschacht    54 gibt abgewiesene  Münzen oder Wechselgeld an den Käufer zurück.  



  Die vorstehend genannten Teile der Maschine sind  übliche Teile, deren ausführlichere Beschreibung  nicht notwendig ist, weil ihre Einzelheiten keinen Teil  der vorliegenden Erfindung darstellen.  



  Im Innern des Gehäuses 10 ist ein mit einer Tür  62 versehener Behälter 60 für gemahlenen Kaffee  vorgesehen. Auf einem Steuerungskasten 64 ist ein       Zeitsteuerungsmotor    66 montiert, der eine nicht ge  zeigte Nockenwelle treibt, die zur Betätigung von  Steuerschaltern für den Ausgabevorgang dient. Dies  ist nachstehend ausführlicher beschrieben. Eine  Schalttafel für die verschiedenen Steuerelemente ist  bei 68 vorgesehen. Die Verdrahtung der Schalttafel  ist in     Fig.    1 nicht dargestellt.  



  Oben auf dem Gehäuse 10 ist ein Gehäuse 70 für  Steuerrelais montiert, das mit drei Schaltern 72 ver  sehen ist, und zwar mit einem     Wassereinlassventil-          schalter,    einem Ablaufschalter und einem     Brühschal-          ter.    Von dem Gehäuse 70 führt ein Kabel 74 zu den  Elektroden in dem Speichergefäss 76. Das     Speicher-          gefäss    76 ruht auf einem Träger 78, der an den Wän  den des Gehäuses 10 montiert ist, und ist mit einer  zentralen Austrittsleitung 80 versehen, die wahlweise  mit einem     solenoidgesteuerten    Ausgabeventil 82 oder  einem     solenoidgesteuerten    Ablaufventil 84 verbunden  werden kann.

   Ein mit einer     Heisswasserquelle    ver  bundenes Spülventil 86 ist mit einem biegsamen  Schlauch 88 zum Ausspülen des Speichergefässes  während der Wartung der Maschine verbunden.  



  Eine übliche     Münzenmechanik    ist bei 90 vorge  sehen. Ein Teil des Gehäuses 10 ist weggebrochen  gezeigt, damit die     Münzenmechanik    92 sichtbar wird.  Unter der     Münzenmechanik    ist ein     Münzenschacht     94 vorgesehen, der sich mit dem an der Tür angeord  neten     Münzenschacht    54 vereinigt. Auf der Seite des       Behälters    60 ist eine     solenoidgesteuerte    Betätigungs  vorrichtung 96 vorgesehen.  



  In der Nähe der     Münzenmechanik    92 ist eine     Be-          cherausgabevorrichtung   <B>100</B> montiert. Diese Vorrich  tung 100 weist eine untere Platte 102, Eckstäbe 104,  eine mit einer     Ausnehmung   <B>108</B> ausgebildete obere  Platte 106 und ein Gehäuse 110 mit einer     Ausneh-          mung    112 für den     Becherausgabemechanismus    auf.  Durch die obere Platte<B>106</B> erstreckt sich eine An  triebswelle 116 für einen nicht gezeigten Becher  revolver.

   Der Mechanismus zur Betätigung des     Be-          cherrevolvers    und der     Becherausgabevorrichtung    ist  bekannt und nicht im Detail gezeigt. Es kann jede  geeignete     Becherausgabevorrichtung    verwendet wer  den. In der     Becherausgabevorrichtung    ist ein Zähler  114 zur Registrierung der Gesamtzahl der Verkäufe  angeordnet.  



  Von dem     solenoidgesteuerten    Ablaufventil 84  führt eine Ablaufleitung in den     Ablaufsammelbehäl-          ter    160. Von dem     solenoidgesteuerten    Ausgabeventil  82 führt eine Leitung 121 in den Trichter 120, der  über ein     strichliert    angedeutetes Rohr 122 mit der      ebenfalls     strichliert    angedeuteten Mischschale 124 ver  bunden ist.  



  Das Gehäuse des Automaten ist mit einem Ge  bläse<B>126</B> versehen, das von einem     Gebläsemotor    127  angetrieben wird und Dampf durch eine mit dem Sieb  versehene     Oeffnung    129 aus dem Gehäuse 10 ent  fernt. Bei 128 ist ein Schaltkasten vorgesehen.     Ueber     einen     Lufteintrittskanal    130 und ein Sieb 132 kann  Luft in das Gehäuse 10 eintreten.  



  Auf dem verschiebbaren Hauptchassis 140 ist ein  verschiebbares Chassis 134 montiert, das mit     Halte-          muttern    136 fixiert ist. Zur besseren Darstellung des  Automaten zeigt     Fig.    1 das Chassis 140 nach vorn  ausgefahren. Auf dem Chassis 134 sind ein Motor  gehäuse 137 und ein Zuckerbehälter 138 montiert.  Die anderen Behälter, die dem Behälter 138     ähneln,     sind nicht gezeigt, um die Erläuterung des Erfin  dungsgegenstandes zu erleichtern. In dem Motorge  häuse 137 sind drei nicht gezeigte Motoren angeord  net, die an den Boden der Behälter, wie 138, durch  setzenden Förderschnecken befestigt sind.

   Die hintere       Oeffnung    jedes Behälters ist mit einer nicht gezeigten  Klapptür versehen, die bei Ausgabe von     Kaffee    ge  öffnet wird, um Ausgabe von Rahm oder Zucker zu  gestatten. Die Klapptüren werden durch die Einschal  tung des     Solenoids    139 bewegt, das über den Lenker  141 den Winkelhebel 143 verdreht, der seinerseits  die Welle 145 verdreht, die mit Nocken zum     Oeffnen     der Klapptüren versehen ist. Die Einzelheiten der  Vorrichtungen zur Ausgabe von Rahm und Zucker  stellen keinen Teil der vorliegenden Erfindung dar.  



  An der Rückseite des Gehäuses 10 ist ein     Heiss-          wasserbehälter    152 angeordnet, auf dem ein Thermo  stat 144 zur Steuerung der in dem Behälter 152 be  findlichen elektrischen Heizelemente montiert ist.  Von dem Thermostaten führt eine Leitung zu dem  Schaltkasten 128. Der Heisswasserbehälter 152 hat  ein Druck- und     Temperaturentlastungsventil    154, das  an eine Ablaufleitung 156 angeschlossen ist, die sich  durch den Tragarm 158 erstreckt. Bei 147 ist eine       Kaltwassereinlassleitung    vorgesehen, die ein     solenoid-          gesteuertes    Einlassventil 148 und ein     Druckregelventil     <B>150</B> aufweist.  



  Zunächst dem Heisswasserbehälter ist ein     Ablauf-          sammelbehälter    160 montiert, der eine perforierte  Platte<B>162</B> und einen Handgriff 164 hat. Dieser     Ab-          laufsammelbehälter    dient zum     Sammeln    des durch die  Ablaufleitung 156 abgegebenen Wassers und von  Kaffeesatz, der von der     Brühvorrichtung    abgegeben  wurde, sowie von über die     Ablaufleitung    abgegebe  nem Kaffee. Auf die perforierte Platte 162 kann ein  Tuch gelegt werden, welches den Kaffeesatz sammelt  und von der durch das Tuch hindurchtretenden Flüs  sigkeit trennt.  



  Der Kaffee und gegebenenfalls Zucker gelangt  unter Schwerkraftwirkung aus der Mischschale 124  durch den biegsamen Schlauch 188 in eine Düse 189,  die sich bei geschlossener Tür 12 in die obere     Oeff-          nung    der Ausgabeeinrichtung 40 erstreckt. Die Düse  189 besitzt ein     T-Stück    190, über das der Düse wäh-         rend    des Ausgabevorgangs eine dosierte Menge Rahm  zugeführt wird, wenn der Käufer Kaffee mit Rahm  haben will. Ein anderes     T-Stück    192 der Düse<B>189</B>  kann gegebenenfalls an eine Quelle für Schokolade  sirup angeschlossen sein.

   Die Düse 189 hat eine Trag  hülse 194, mit der sie starrer an dem Automatenge  stell montiert werden     kannt,    wenn eine derartige star  rere Montage erwünscht ist.  



  Die     Kaffeebrühvorrichtung    ist über dem     Ablauf-          sammelbehälter    160 angeordnet. Diese Vorrichtung  besitzt ein Gehäuse 170     und    einen elektrischen     Stek-          ker    172, der mit den Kontakten 176     (Fig.    6) verbun  den ist.  



  Die     Brühvorrichtung    ist in     Fig.    1 allgemein mit  174 bezeichnet. Die     Einzelheiten    der     Brühvorrich-          tung    174 sind in     Fig.    6 und 7 gezeigt. Die     Brühvor-          richtung    ist auf einer Tragplatte 228 montiert und  besitzt ein     Brühgefäss    230 mit einem     angelenkten     Deckel 232. Auf der Tragplatte 228 ist eine runde  Drehscheibe 234 montiert, auf der Lagerträger 240  befestigt     sind,    welche Zapfen 238 tragen, um die ein  Hebelgestänge mit Armen 236 schwenkbar ist.

   Die  Arme haben Rasten 242, in die Zapfen 233 eingreifen,  die von den Seitenwänden des Deckels 232 vorstehen.  Die Arme 236 des Hebelgestänges     sind    mit einem       nockengesteuerten    Teil 244 des Hebelgestänges ein  stückig. Zwischen dem     nockengesteuerten    Teil 244  und der Drehscheibe 234 ist eine Zugfeder 246 an  geordnet. Der     nockengesteuerte    Teil 244 erstreckt sich  durch eine U-förmige Konsole 248, die mit einer Ein  stellschraube 250 versehen ist. Ferner erstreckt sich  der     nockengesteuerte    Teil 244 durch einen     Schlitz    des  Führungsorgans 252.

   Am äussersten Ende des     nok-          kengesteuerten    Teils 244 ist ein     Nockenanschlag    254  vorgesehen. An der bogenförmigen Leiste 260 ist mit  tels des Niets 259 ein     Nockenblech    258 befestigt, das  an dem     Nockenanschlag    254 des Hebelgestänges bei  dessen Umlauf angreift, um es in eine Sperrstellung  für die Zapfen des Deckels 232 des     Brühgefässes    zu       verschwenken.     



  Auf der     Platte    228 ist ferner eine bogenförmige  Leiste 260 befestigt, deren Endstrecke 261 sich diago  nal von der Platte weg erstreckt. Die Bogenleiste 260  und das     Nockenblech    258 haben einen solchen Ab  stand von der Platte 228 (siehe     Fig.    12), dass der Zap  fen 263 des Deckels 232 des     Brühgefässes    zwischen  ihnen und der Platte 228     hindurchtreten    kann. Die  Bogenleiste 260 endet an einer in     Fig.6        strichliert     angedeuteten Stelle.  



  Ein beweglicher Zapfen 262 durchsetzt eine Aus  nehmung der Platte 228 und gleitet auf dem abge  rundeten Rand der Drehscheibe 234. Dieser Zapfen  dient zur Betätigung eines Schalters für einen später  zu beschreibenden Zweck. Ein ähnlicher Zapfen 264  erstreckt sich durch eine     Ausnehmung    265 der Platte  228 und ist in ähnlicher Weise an einen Schalter einer  nachstehend beschriebenen elektrischen Schaltung  angeschlossen. Die Zapfen 262 und 264 können in  eine bogenförmige     Steuerausnehmung    266 des abge  rundeten Randes der drehbaren Drehscheibe 234 ein-      greifen.

   Beim     Eingriff    des Zapfens 262 in die     Steuer-          ausnehmung    266     hört    die Drehung in der     Brühstel-          lung    der Vorrichtung auf.  



  Auf der Rückseite der Drehscheibe 234 ist ein  Ringkörper 268 befestigt, der eine     Ausnehmung    269  besitzt und zum     Schliessen    und     Oeffnen    eines Schal  ters dient, der das     solenoidgesteuerte    Ventil der Kalt  wasserleitung betätigt. Der nicht gezeigte Schalter hat  einen unter Federdruck stehenden Kontaktknopf, der  an dem Ringkörper anliegt. Wenn der Kontaktknopf  mit der     Ausnehmung    269 korrespondiert, tritt er in  diese ein und schliesst einen Schalter     in    dem Strom  kreis des     Solenoids    für das Ventil.

   Der Schalter ist so  angeordnet, dass das     Brühgefäss    während     eines    kurzen  Zeitraums gespült wird, während es sich bei seiner  Drehung in die Ruhestellung in     umgekehrter    Lage       befindet.     



  Mit Konsolen 272 ist auf der     Platte    228     eine    Auf  nahmekammer 270 für gemahlenen Kaffee angeord  net. Diese Kammer 270 hat einen Deckel 273 mit       einer        Ausnehmung,    durch welche sich das offene un  tere Ende des     Kaffeebehälters    60 erstreckt. Eine     Do-          sierkammer    274 ist zu der Aufnahmekammer 270 hin  offen und erstreckt sich von ihr abwärts (siehe     Fig.    5).  Das Volumen der     Dosierkammer    274 entspricht dem  Volumen des an das     Brühgefäss    230 abzugebenden  Kaffees.

   Am unteren Ende der     Dosierkammer    274 ist  ein Umfangsflansch vorgesehen, auf welchem der  Schieber 276 verschiebbar angeordnet ist. Der Schie  ber 276 hat eine     Ausnehmung    278, die normalerweise  nicht mit der unteren     Oeffnung    der     Dosierkammer     274     korrespondiert        (Fig.6).    Der Schieber 276 hat  einen     abwärtsgerichteten    Lappen 280, der mit dem  oberen Teil der Arme 236 fluchtet und an ihnen  angreifen kann, wenn sie mit dem     Brühgefäss    gedreht  werden.

   Eine Zugfeder 282 ist am     einen    Ende mit  dem Schieber 276 und am anderen Ende mit einer  auf der Platte 228 montierten Stange 284 verbunden  und trachtet, den Schieber 276 in die Schliesstellung  zu bewegen. Die Bewegung des Schiebers 276 und der  Feder 282 wird durch eine aufwärtsgerichtete Zunge  286 des Schiebers begrenzt, die an einem Puffer 288  zur Anlage kommt, der auf der Konsole 290 befestigt  ist. Diese ist auf der Platte 228 montiert.  



  Auf der Platte 228 ist ferner ein Lagerträger 292  für die Welle des Zahnrades 294     montiert,    das eine  Welle 295 treibt (siehe     Fig.    5), auf der     ein        Mitnehmer     297 angeordnet ist, der bei seinem Umlauf den ge  mahlenen Kaffee aus der Aufnahmekammer 270 in  die     Dosierkammer    274 fördert.  



  Gemäss     Fig.7    wird das Zahnrad 294 von dem  Zahnrad 296 angetrieben, das seinerseits über Kegel  räder 302 und 304 von einer Welle 300 angetrieben  wird, die in Lagern 298     gelagert    ist, welche von der       T-förmigen    Konsole 229 getragen werden. Das Kegel  rad 304 ist mit dem Zahnrad 306 auf einer     gemein-          samen    Welle angeordnet. Das Zahnrad 306     wird    von  einem nicht gezeigten Zahnrad angetrieben, das zwi  schen der Platte 228 und der Drehscheibe 234 auf der  Welle des Motors 308 angeordnet ist.

      An der Rückseite der     Brühvorrichtung    ist eine  Rohrverzweigung 310 vorgesehen, an die ein Krüm  mer 312 angesetzt ist, der am entgegengesetzten Ende  an eine Heisswasserleitung 314 angeschlossen ist, die  über das     solenoidgesteuerte        Heisswasserventil    316  mit der Heisswasserleitung 318 in Verbindung steht.  Das Ventil 316 ist mit einem     Strömungsmengenregler     versehen und gemäss der     USA-Patentschrift    Num  mer 2 454 929 oder 2 500 750 ausgebildet.

   Der Durch  lassquerschnitt des Ventils wird bei zunehmendem  Leitungsdruck kleiner und bei abnehmendem Lei  tungsdruck grösser, so dass die Strömungsmenge in  den Wasserleitungen der Maschine unabhängig von  dem Zuleitungsdruck im wesentlichen konstant gehal  ten wird. Die Leitung 318 ist über eine Verschrau  bung 320 an der Vorderseite der     Brühvorrichtung     mit einer von dem Heisswasserbereiter kommenden  Zuleitung verbunden.  



  Die Rohrverzweigung 310 ist ferner an eine Kalt  wasserzuleitung 322 angeschlossen, die über ein so  lenoidgesteuertes     Kaltwasserventil    324 mit der Lei  tung 326 in Verbindung steht, die über eine Ver  schraubung 328 an der Vorderseite der     Brühvorrich-          tung    mit der     Kaltwasserzuleitung    148 verbunden ist.  



  Der Stift 264 zur Steuerung des     Brühschalters    er  streckt sich durch eine     Oeffnung    265 der Platte 228.  Diese     Oeffnung    265 ist wesentlich grösser als der  Zapfen, damit sich der Zapfen in der Platte     seitwärts     bewegen kann, wenn er in die     Steuerausnehmung    266  eingreift. Der Zapfen 264 ist auf einem bei 334  schwenkbar gelagerten Arm 332 montiert. Zwischen  dem Arm 332 und der Platte 228 ist eine Beilag  scheibe 330 angeordnet. Mit dem entgegengesetzten  Ende des Arms 322 ist eine Zugfeder 336 verbunden,  die an einem von der Platte getragenen Zapfen 338  befestigt ist.

   Beim Eingriff des Zapfens 264 in die       Ausnehmung    266 der Drehscheibe 234 zieht die Zug  feder den Zapfen in die     Ausnehmung    hinein, so dass  der     Brüh-Mirkoschalter    340 geschlossen wird. Der  von dem Zapfen 262 betätigte Vollschalter ist     in          Fig.    7 durch den Motor 308 verdeckt, jedoch ebenso  wie der     Brühschalter    340 ausgebildet.  



  Auf der Tragplatte 228 sind Konsolen 350 ange  ordnet. Auf einer dieser Konsolen 350 ist ein Träger  352 für den nicht gezeigten Spülschalter montiert.  Die Träger 350 sind mit Kerben 354 zur abnehmbaren  Befestigung der     Brühvorrichtung    auf dem an der einen  Wand des Gehäuses 10 angeordneten     U-Profilträger     356 versehen.  



  Eine in dem     erfindungsgemässen    Verkaufsauto  maten verwendbare     Brühvorrichtung    ist in     Fig.    4 dar  gestellt. Danach     besitzt    die     Brühvorrichtung    ein     Brüh-          gefäss    230 mit einem Scharnier 231 für den Deckel  232. Das     Brühgefäss    230 hat eine mit ihm     einstückige          Tragplatte    360, die mit einer Drehscheibe 234 ver  bunden ist. An der der Tragplatte     entgegengesetzten     Seite ist eine lecksichere Gelenkverbindung zwischen  der Rohrverzweigung 310 und der Drehscheibe 234  vorgesehen.

   Die Rohrverzweigung 310 ist an eine       Heisswasserzuleitung    314 und eine Kaltwasserzulei-           tung    322 angeschlossen (siehe     Fig.    7). Am Boden des       Brühgefässes    230 ist in den erhöhten Teil 364 ein mit  einem Flansch versehener Nippel 362 eingeschraubt,  der den Unterteil 366 eines durchlässigen Behälters  in dem     Brühgefäss    festhält. Dieser durchlässige Be  hälter besitzt ein Traggestell 368 für ein Drahtsieb  oder ein anderes durchlässiges Material 370. Der  Rand des Behälters besteht aus einem U-förmigen  Metallring 372, der um den Rand des Drahtsiebes  370 und das Gestell 368 herumgelegt ist und sich  nach aussen erweitert.

   Dieser sich erweiternde Ring  372 ruht auf einem sich     erweiternden    ringförmigen       Innenwandteil    374 des     Brühgefässes    230 auf und be  wirkt eine wirksame Abdichtung zwischen dem durch  lässigen Behälter und der     Innenwand    des     Brühgefäs-          ses    230. Die obere Wand des     Brühgefässes    230 endet  in einer relativ scharfen Kante 376, auf der bei ge  schlossenem Deckel eine Gummidichtung 378 aufliegt,  so dass das     Brühgefäss    lecksicher abgedichtet wird.  



  In dem Nippel 362 sitzt im Pressitz das zentrale  Rohr 380, das knapp oberhalb der Oberfläche des       Flanschteils    des Nippels 362     Oeffnungen    382 besitzt.  Das entgegengesetzte, geschlossene Ende 386 des zen  tralen Rohrs 380 ist von einem Handgriff 384 durch  setzt, der in dem Rohr befestigt ist. An dem entge  gengesetzten Ende des Rohrs sind ebenfalls     Oeffnun-          gen    388 vorgesehen.  



  Flüssigkeit wird der Vorrichtung über den Zu  führungskanal 390 zugeführt, welcher das Rohr 380  mit der     Heisswasserzuleitung    314 verbindet. Nach  dem Durchtritt durch den in dem durchlässigen Be  hälter befindlichen gemahlenen Kaffee     gelangt    die  Flüssigkeit in die Austrittsleitung 392, die mit einer  Gelenkkuppelung versehen ist.  



  Das Rohr 380 ist von einer an beiden Enden of  fenen zylindrischen Hülse 394 umgeben, deren Innen  durchmesser wesentlich grösser ist als der Aussen  durchmesser des Rohrs 380. Diese zylindrische Hülse  394 ist lose gelagert, so dass sie zu einem nachste  hend beschriebenen Zweck auf dem Rohr auf- und  abwärts verschiebbar ist.  



  Zum Zusammenbau der Vorrichtung setzt man  den durchlässigen Korb in das     Brühgefäss    230 ein.  Der sich erweiternde Ring 372 verhindert durch seine  Anlage an dem sich erweiternden Teil 374 der Innen  wand des     Brühgefässes    230, dass gemahlener Kaffee  in den Raum 396 gelangt. Der durchlässige Behälter  ist so ausgebildet, dass zwischen ihm und den Innen  wänden des     Brühgefässes    230 ein Ringraum 396 vor  handen ist. Der Korb wird in dieser Stellung festge  legt, indem durch Drehen des Handgriffs 384 des  Rohrs 380 der geflanschte Nippel 362 in den Boden  des     Brühgefässes    230 geschraubt wird.  



  Nachdem der Deckel geschlossen wurde, wird über  die Leitung 314 und den Kanal 390 heisses Wasser  in das zentrale Rohr 380 eingeleitet. Das heisse Was  ser tritt vorwiegend durch die     Oeffnungen    382 aus  dem Rohr aus und wird von der zylindrischen Hülse  394 nach oben abgelenkt. Eine kleine Menge Wasser  tritt durch die     Oeffnungen    388 aus. Die relativ kleinen    Wassermengen, die während des     Brühvorganges    aus  den     Oeffnungen    388 austreten, fallen auf die Ober  fläche des gemahlenen Kaffees und     sickern    in den  oberen Teil der Masse des gemahlenen Kaffees hinein.

    Das     heisse    Wasser läuft durch die Masse des ge  mahlenen Kaffees hindurch und gelangt dann durch  das Drahtsieb 370     in    den     Ringraum    396. Das durch  die     Beaufschlagung    des gemahlenen Kaffees mit dem  heissen Wasser erzeugte Kaffeegetränk     wird    über die  Austrittsleitung 392 an das Speichergefäss 76 abge  geben.  



  Nach dem     Brühvorgang    wird das heisse Wasser  abgestellt und die Drehscheibe 234 gedreht, so dass  das     Brühgefäss    230 zum Ausbringen des     Kaffeesatzes     umgedreht wird. Wenn sich das     Brühgefäss        in    umge  kehrter Lage befindet und der Deckel 232 offen ist,  fällt die lose     gelagerte    Hülse 394 zum entgegengesetz  ten Ende des zentralen Rohrs 380 und fällt die Haupt  masse des Kaffeesatzes aus dem Behälter heraus.  Unter die Zuleitung 322 und den Zuleitungskanal 390  wird dann kaltes Spülwasser in das zentrale Rohr 380  eingeleitet. Der grösste Teil des Spülwassers tritt  durch die     Oeffnungen    382 aus.

   Wenn das Wasser mit  dem Kaffeesatz an dem Sieb 370     entlangstreicht,    spült  es den grössten Teil des noch an dem Sieb anhaften  den Kaffeesatzes ab. Das aus den     Oeffnungen    388  austretende Wasser enthält den Kaffeesatz, der zwi  schen der zylindrischen Hülse 394 und dem Rohr 380  eingeklemmt war. Wenn dieser Kaffeesatz nicht ent  fernt wird, kann er verhindern, dass die     zylindrische     Hülse 394 in ihre für den nächsten     Brühvorgang    er  forderliche Stellung zurückfällt.  



  Die hier beschriebene     Brühvorrichtung    eignet sich  ausgezeichnet zum automatischen Brühen von Kaf  fee in relativ kleinen Mengen, z. B. in Mengen von 10  oder 20 Bechern.     Im    automatischen Betrieb wird die  leere Vorrichtung, deren Deckel von dem Zapfen 263  und der Leiste 260 offengehalten wird, von der Dreh  scheibe 234 in eine im wesentlichen vertikale Stellung  gedreht.

   Dann wird die gemahlenen Kaffee enthal  tende     Dosierkammer    274     während    der Drehung des       Brühgefässes    geöffnet, indem der Schieber durch den  Angriff des ersten Arms 236 an dem Organ 280 be  tätigt wird, so dass eine dosierte Menge gemahlenen  Kaffees in den durchlässigen Behälter des     Brühge-          fässes    abgegeben wird.     Wenn    der Zapfen 263 über  das Ende der Leiste 260 hinaus gedreht     wird,    gibt er  den Deckel 232 frei, der unter Schwerkraftwirkung  herunterfällt.

   Gegebenenfalls kann auf der Platte 228  knapp hinter dem Ende der Leiste 260 eine     Nocke     oder eine andere geeignete Vorrichtung zur Bewe  gung des Deckels 232 vorgesehen sein, damit dieser  in die Schliesstellung     fällt.    Bei der Weiterdrehung der       Brühvorrichtung        greift    der     Nockenanschlag    254 des       nockengesteuerten    Teils 244 an dem     Nockenblech     258 an und verriegelt den Deckel, indem die Rasten  242 zum Angriff an den     Deckelzapfen    233     ver-          schwenkt    werden.

   Dann wird eine Heisswassermenge       eingelassen    und während eines vorherbestimmten  Zeitraums durch den gemahlenen Kaffee gefördert.      Nach Durchführung des     Brühvorganges    wird die Zu  fuhr des heissen Wassers abgestellt und die Drehung  des     Brühgefässes        fortgesetzt.    Während der Drehung  des Gefässes wird der Deckel noch kurze Zeit ge  schlossen gehalten, so dass ein etwaiger     Ueberdruck          allmählich    abgegeben werden kann.

   Dann wird der  Deckel freigegeben und fällt in die     Offenstellung,     wenn sich das     Brühgefäss    seiner umgekehrten Stellung       nähert.    Während der Drehung des     Brühgefässes    in  die umgekehrte Stellung fällt der feuchte     Kaffeesatz     heraus. Wenn sich das Gefäss in der umgekehrten  Stellung befindet, tritt das Spülwasser aus dem     Ge-          fäss    heraus, wie vorstehend beschrieben wurde. Dann  kommt das     Brühgefäss    in der Ruhestellung zum Ste  hen und ist für ein neues Arbeitsspiel bereit.

      <I>Elektrische Schaltung und</I>     Wirkungsweise     <I>des Automaten</I>  Die elektrische Schaltung des Verkaufsautomaten  ist in     Fig.    10 gezeigt. Die     einzelnen    Stromkreise wer  den nachstehend im Zusammenhang mit der Wir  kungsweise der Maschine beschrieben. Die Strom  kreise des Verkaufsautomaten sind durch die Leiter  400 und 401 mit einer geeigneten Stromquelle ver  bunden.     In    dem Heisswasserbehälter 152 befindet sich  ein elektrisches Heizelement, das an die Stromquelle  über einen Leiter 402 angeschlossen ist, der     einen    von  dem     Thermostaten    144 gesteuerten Schalter 404 auf  weist.

   Das     Heizelement    406 besitzt drei     hochohmige          Heizwiderstände    408, 410 und 412.     In    einer geeigneten  Kombination hat der Widerstand 410 eine Leistung  von 1250 W, der Widerstand 412 eine Leistung von  600 W und der Widerstand 408 eine Leistung von  600 W. Der Widerstand 408 ist über eine Schaltver  bindung 414 wahlweise einschaltbar. Normalerweise  genügen die beiden Widerstände 410 und 412.     In    Ma  schinen mit grossem Volumen kann jedoch die Ver  wendung der Schaltverbindung 414 erforderlich sein,  um eine genügend rasche Erhitzung des Wassers zu  gewährleisten.  



       Ueber    den Leiter 424 ist ein     Uhrwerksmotor    420  eines Zeitschalters 422 an die Stromquelle angeschlos  sen. Dieser Zeitschalter ist ein üblicher Zeitschalter  mit einer Laufzeit von 7 Tagen. Er hat einen von dem       Uhrwerksmotor    betätigten Schalter 426. Der Schalter  426 schaltet den Automaten zu     voreingestellten    Zei  ten ein und schaltet ihn während der Zeiten, in denen  kein Verkauf stattfindet, z. B. während der Nacht und  während des Wochenendes, aus. Bei eingeschalteter  Maschine befindet sich der Schalter 426 in der in der  Zeichnung dargestellten Stellung. In dieser Stellung  wird die Primärwicklung 428 eines Transformators  über die Leiter 430 und 432 gespeist.

   Der Transfor  mator ist ein Aufwärtstransformator und hat eine Se  kundärspannung von etwa 135 V. Die Sekundär  wicklung 434 ist bei 436 geerdet. Das andere Ende der  Sekundärwicklung 434 ist an Leiter 438 und 440 an  geschlossen, in denen Kondensatoren 442 und 443  angeordnet sind.    Der Transformator speist eine neuartige, abge  trennte     Brühsteuerschaltung.    Ein     Brührelaissolenoid     440 ist einerseits über den Leiter 448 an den Leiter  438 angeschlossen und andererseits bei 446 geerdet.  Der     Blindwiderstand    des in dem Leiter 438 angeord  neten Kondensators 442 ist im wesentlichen gleich  ( + 10     %    ) der Impedanz des     Brührelaissolenoids    444.

    Der Leiter 448 führt von dem Leiter 438 über den  Kontakt 450 des     Brührelais.    Der Kontakt 450 ist sei  nerseits über den Leiter 452 an die     Flüssigkeitsstands-          regelelektrode    454 des     Kaffeespeicherbehälters    76 an  geschlossen, der bei 456 geerdet ist.  



  Die Regeleinrichtung des Speicherbehälters 76  weist eine einzige Elektrode 454 auf, die nur dann  geerdet ist, wenn der Flüssigkeitsstand in dem Be  hälter 76 so hoch ist, dass die Flüssigkeit die Elek  trode berührt.    Wenn bei leerem Speicherbehälter 76 der Uhr  werksmotor den     Brühkreis    schliesst, wird das So  lenoid des     Brührelais    444 eingeschaltet. Dieses So  lenoid ist über Erde an die Erdseite der Sekundär  wicklung des Trenntransformators 434 angeschlossen.  Nach Einschalten des     Brührelais    444 wird der Kon  takt 450 geöffnet und werden die Relaiskontakte 458  und 460 an den Gegenkontakten 462 und 464 ge  schlossen.

   Der Kontakt 460 schliesst einen Strom  kreis, der einen Leiter 466 mit einem     solenoidbetätig-          ten    Ruhekontakt 468 aufweist, der in einer nachste  hend beschriebenen Weise durch das     Ablaufsammel-          behälterrelais    470 betätigt wird. Der Leiter 466 ist an  den Leiter 472 und über den Kontakt 460 an den  Leiter 474 angeschlossen.     Ueber    die Leiter 476 und  478 wird der     Zeitschaltermotor    480 gespeist, der den  Schalter 482 zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt  schliesst.

   Der Schalter 482 bleibt während des     gröss-          ten    Teils des     Brühvorganges    geöffnet und wird nur  am Ende des Vorganges kurzzeitig     geschlossen.     



  Durch das Einschalten des     Solenoids    des Brüh  relais 444 wird ferner mittels des Relaiskontakts 460  ein Stromkreis geschlossen, der den Leiter 484, den  Relaiskontakt 458 und den Leiter 486 aufweist, in  dem ein normalerweise handbetätigter Schalter 488  angeordnet ist, der das     Solenoid    zur Betätigung des       Kaltwassereinlassventils    148 steuert, um das während  des     Brühvorganges    aus dem Heisswasserbehälter ab  gezogene Wasser zu ergänzen. Das Wassersystem ar  beitet unter dem Wasserleitungsdruck.  



  Gleichzeitig mit dem Einschalten des Zeitschalter  motors 480 wird der Motor 308 zum Drehen der       Brühvorrichtung    174 über den Leiter 490, den     Voll-          Schalter    340 und den Leiter 492 eingeschaltet. Wenn  die Drehbewegung der Drehscheibe 234 und der dar  auf     befindlichen        Brühvorrichtung    beginnt, wird der  Schalter 340 an dem Kontakt 494 geschlossen. Die  weitere Speisung des Motors 308 erfolgt über die  Leiter 496 und 498, den     Brühschalter    500, der nor  malerweise in der in der Zeichnung gezeigten Stel  lung ist, den Leiter 502 und den jetzt an den Kontakt  494     geschlossenen    Schalter 340.

        Wenn sich die     Brühvorrichtung    gemäss     Fig.    6, ge  sehen im Gegensinn des Uhrzeigers, dreht, greift der  vordere Arm 236 des Hebelgestänges an den Lappen  280 des Schiebers 276 der     Dosierkammer    274 an und  bewegt die     Schieberöffnung    278 unter die Dosier  kammer 274.

   Während des Durchganges des     Brüh-          gefässes    230 unter der     Dosierkammer    274     fällt    eine  dem Volumen der     Dosierkammer    entsprechende, do  sierte Menge gemahlenen Kaffees in das     Brühgefäss.     Während der Weiterdrehung des     Brühgefässes    gelangt  der Stift 263 des Deckels 232 über das oberste Ende  der Bogenleiste 260 hinaus, so dass der Deckel in die  Schliesstellung fällt.

   Bei weiterer Drehung des     Ge-          fässes    230 kommt der     Nockenanschlag    254 des Hebel  gestänges zur Anlage an dem     Nockenblech    158 und  werden die Rasten 242 der Arme 236 zum verriegeln  den Angriff an den Zapfen 233 des Deckels 232 be  wegt, so dass das     Brühgefäss    dicht verschlossen wird.  



  Während der Drehung der     Brühvorrichtung    wird  das Getriebe 292-306 in Bewegung gesetzt und dreht  die mit dem Zahnrad 294 verbundene     Vierkantwelle     295. Dadurch wird der     Mitnehmer    297 in der Kaffee  aufnahmekammer in Umlauf gesetzt, so dass er ge  mahlenen Kaffee von jener Seite der Aufnahmekam  mer 270, auf welcher der Behälter 60 den gemahlenen  Kaffee abgibt, auf die     entgegengesetzte    Seite fördert,  auf der die     Dosierkammer    gefüllt und abgestrichen  wird.

   Das Getriebe hat ein solches     Uebersetzungsver-          hältnis,    dass der     Mitnehrner    297 pro Umdrehung der       Brühvorrichtung    einen vollständigen Umlauf durch  führt.  



  Infolge der Einschaltung des Motors 308 dreht  sich die auf der Drehscheibe 234 befindliche Brüh  vorrichtung, bis die Betätigungsstange 264 in die     Aus-          nehmung    266 eintreten und dadurch den     Brühschalter     zum Schliessen an dem Kontakt 504 bewegen kann.  Dadurch schliesst der     Brühschalter    500 einen Strom  kreis, der den Leiter 506 und das     Solenoid    zur Be  tätigung des     Heisswasserventils    508 aufweist.

   Dieses  Ventil öffnet jetzt die in das     Brühgefäss    230 führende  Heisswasserleitung, so dass das heisse Wasser durch  den in dem     Brühgefäss    befindlichen gemahlenen Kaf  fee strömt und das Kaffeegetränk in den Speicher  behälter 76     fliesst.     



  Der Schalter 482 des     Zeitschaltermotors    480 ist so  eingestellt, dass die     Brühvorrichtung    mit geschlosse  nem Deckel aus ihrer Ruhestellung in die     Brühstel-          lung    gedreht werden kann. Dann bleibt der Zeitschal  ter noch eine Zeitlang offen, während welcher der  Kaffee gebrüht wird.     In    dem in     Fig.    10 dargestellten       Arbeitsspiel    beträgt diese     Brühzeit    1 Minute und 25  Sekunden. Nach der vorgesehenen     Brühzeit    schliesst  der     Zeitschaltermotor    480 den Schalter 482.

   Dadurch  wird die Elektrode 454 über Erde 456 und die in dem  Speicherbehälter befindliche Flüssigkeit, z. B.     Kaffee,     mit der geerdeten Seite 436 der Sekundärwicklung 434  des Trenntransformators verbunden. Zu diesem Zeit  punkt sind das     Brührelais    444 einerseits und die Elek  trode 454 andererseits über den Leiter 510, den Schal  ter 482, den Leiter 452 und die die Elektrode berüh-         rende    Flüssigkeit in dem Speicherbehälter parallel an  die geerdete Seite 436 der Sekundärwicklung 434 des  Trenntransformators angeschlossen.

   Da der Strom  kreis des     Brührelais    infolge der     Induktivität    des Brüh  relais dem     Elektronenfluss    einen höheren Widerstand  entgegensetzt,     fliesst    der Strom durch den Elektroden  kreis, so dass das     Brührelais    stromlos wird und die  Relaiskontakte in die in der Zeichnung dargestellte       Stellung    zurückkehren. Bei Rückkehr des     Kontakts     460 in seine     ursprüngliche    Stellung wird über den  Leiter<B>512</B> und den an dem     Kontatkt    494 geschlosse  nen Schalter 340 der Motor 308 eingeschaltet.

   Die  Drehung der Drehscheibe 234 und der     Brühvorrich-          tung    wird jetzt wieder aufgenommen, wobei der Brüh  schalter 500 in die in der Zeichnung gezeigte Stellung  zurückkehrt. Während der weiteren Drehbewegung  wird der Deckel 232 kurze Zeit geschlossen gehalten,  damit ein in dem Gefäss 230 herrschender Druck ab  nehmen kann. Der Deckel wird freigegeben, wenn sich  der     Nockenanschlag    254 über das Ende des     Nocken-          bleches    258 hinausbewegt. Unter Schwerkraftwirkung  fällt der Deckel in seine     Offenstellung    und gelangt  der Kaffeesatz in den     Ablaufsammelbehälter    160.  



  Wenn bei Wiederaufnahme der Drehung der Dreh  scheibe 234 der     Brühschalter    500 in seine Ausgangs  stellung     zurückkehrt,    wird der Motor 308 über die  Leitung 496, den Schalter 500 und den Leiter 502 ge  speist. Wenn das     Brühgefäss    230 eine im wesentlichen  umgekehrte Stellung erreicht hat, wird das nicht ge  zeigte Betätigungsorgan des Schalters für das Spül  ventil unter Federdruck in die     Ausnehmung    269 ge  drückt, so dass der Spülschalter 514 geschlossen und  das     Solenoid    516 des Spülventils 324 in der     Kaltwas-          serzuleitung    über den Leiter 518, den Schalter 514  und die Leiter 520 und 522 eingeschaltet wird.

   Die  Drehscheibe 234 und die     Brühvorrichtung    drehen sich  weiter, bis die     Ausnehmung    266     eine    Bewegung der  Betätigungsstange 262 gestattet, so dass der Schalter  340 in die in der Zeichnung dargestellte Stellung zu  rückbewegt wird. Dadurch wird der Stromkreis des  Motors 308 unterbrochen und die Drehung der Dreh  scheibe 234 und der     Brühvorrichtung    zum Stehen  gebracht.  



  Wenn die Flüssigkeit in dem Speicherbehälter 76  einen solchen Stand hat, dass sie die Elektrode 454  berührt, fliesst weiter ein Strom über den Kondensa  tor 442 in der Leitung 438 zur geerdeten Seite 436  der Sekundärwicklung 434, weil der Widerstand klei  ner ist als durch das     Brührelais.    Wenn jedoch der  Flüssigkeitsstand niedriger ist als die Elektrode 454,  fliesst der Strom durch das     Brührelais    und der vor  stehend beschriebene     Brühvorgang    wiederholt sich.  



  Der Speicherbehälter 76 ist mit einer Sicherheits  elektrode 530 versehen, die kürzer ist als die Elek  trode 454 und das     Brührelais    stromlos macht und  ein     Ueberlaufen    des Speicherbehälters 76 verhindert,  wenn der Zeitschalter 480 oder ein anderer Bestand  teil der Schaltung nicht richtig funktioniert. Wenn der  Flüssigkeitsspiegel in dem Speicherbehälter das Ni  veau der Sicherheitselektrode 530 erreicht, verbindet      die Flüssigkeit die nicht geerdete Seite des Transfor  mators 434 über den Kondensator 442, den Leiter  532 und den Leiter 534 und über den bei 456 geerde  ten Speicherbehälter mit der geerdeten Seite 436 des  Trenntransformators.

   Da dieser Stromweg einen ge  ringeren Widerstand hat als der über das     Brührelais,     wird dieses stromlos, so dass die     Kontakte    450, 458  und 460 in die in der Zeichnung gezeigte Stellung  zurückkehren.  



  Eine andere erfindungsgemäss vorgesehene Sicher  heitsvorkehrung besteht in der Anordnung von zwei  Elektroden in dem     Ablaufsammelbehälter    160. Dieser  Stromkreis hat den Zweck, weitere     Brühvorgänge    zu  verhindern, wenn der Flüssigkeitsstand in dem     Ab-          laufsammelbehälter    160 ein vorherbestimmtes Niveau  übersteigt. Auf diese Weise wird ein     Ueberlaufen    des       Ablaufsammelbehälters    verhindert. Das     Ablaufsam-          melbehälter-Relais    470 ist normalerweise über die  Leiter 440, 542 und 544 eingeschaltet.

   Der Leiter 544  ist an die geerdete Seite 436 der Sekundärwicklung  434 des Trenntransformators angeschlossen. Wenn die  Flüssigkeit in dem     Ablaufsammelbehälter    160 die  Elektroden 540 erreicht, wird das Relais 470 kurz ge  schlossen und fliesst der Strom von dem Leiter 440  über den Leiter 546, die Elektroden, den Leiter 548  und den Leiter 550 sowie die Erdverbindung 446 zur  geerdeten Seite des Trenntransformators zurück.

   Da  durch wird das     Relais    470 in der vorstehend für das       Brührelais        beschriebenen    Weise stromlos, so dass der  Kontakt 468 des     Ablaufsammelbehälter-Relais    geöff  net wird und das     Brührelais    nicht zur Einleitung eines  weiteren     Brühvorganges    betätigt werden kann. Der  Blindwiderstand des Kondensators 442 in dem Leiter  440 ist im wesentlichen gleich (_+ 10 %) der Impe  danz des     Solenoids    des     Ablaufsammelbehälter-Re-          lais    470.  



  Wenn der Verkaufsautomat nicht durch den 24  Stunden-Zeitschalter abgeschaltet ist, wird die das  Heizelement 554 aufweisende Heizeinrichtung zum  Heisshalten des Kaffees in dem Speicherbehälter über  die Leiter 552 und 556 gespeist.  



  Am Schluss des Arbeitstages     schliesst    der Uhr  werksmotor 420 den Schalter 426 an dem Kontakt  560. Dadurch wird das     Solenoid    des     Ablaufventils    84  über die Leiter 562, 564 und 566 sowie 556 einge  schaltet, so dass etwaige     Flüssigkeitsreste    aus dem  Speicherbehälter ablaufen können.  



  Bei der Wartung der Maschine kann das     Solenoid     des Ausgabeventils 82 dadurch eingeschaltet werden,  dass der normalerweise, wie in der Zeichnung gezeigt,  offene Umschalter 560 an dem Kontakt 562 geschlos  sen wird. Dadurch wird der Stromkreis des     Solenoids     des Ausgabeventils 82 geschlossen. Wenn der Schalter  560 an dem Kontakt 568 geschlossen wird, bewirkt  er das     Schliessen    des Stromkreises des     Solenoids    zur  Betätigung des Ablaufventils 84, so dass das     Speicher-          gefäss    76 von der Wartungsperson entleert werden  kann.

   Wenn die Maschine während der Verkaufszeit  gewartet wird, kann der normalerweise offene Schal  ter 572 geschlossen werden, so dass das     Brührelais       während der Wartung der Maschine nicht ansprechen  kann.  



  Der Wartungsschalter 488 befindet sich normaler  weise in der in der Zeichnung gezeigten Stellung.  Wenn er an dem Kontakt 564 geschlossen wird, er  folgt die Einschaltung des     Solenoids    zur Steuerung  des     Wassereinlassventils    148, so dass die Wasserlei  tung geöffnet wird und die Wartungsperson das     Spei-          chergefäss    spülen kann. An die Leiter 518 und 522  ist ein Heizkörper 580 angeschlossen, der zum Warm  halten der     Brühvorrichtung    dient.  



  Der Ausgabe-Stromkreis weist einen münzenge  steuerten Kreis auf, der durch das Einwerfen einer  Münze in den Automaten     betätigt    wird, ferner eine  Verkaufsschalttafel, eine     Wahlschalteranordnung    zur  Wahl von Schokolade oder Kaffee schwarz oder mit  Rahm und/oder Zucker, eine     Becherausgabevorrich-          tung    und eine Bewegungsvorrichtung für den Kaffee  behälter. Der durch eine Münze betätigte Teil des  Stromkreises ist mit nur einem     münzenbetätigten     Schalter dargestellt. Es ist nicht gezeigt, wie der Kreis  für die Verwendung von mehreren Münzen und die  Rückgabe des entsprechenden Wechselgeldes an den  Käufer ausgebildet werden kann.

   Der     Münzenwech-          selkreis    ist wie üblich ausgebildet und stellt keinen  Teil der vorliegenden Erfindung dar.  



  Der Ausgabe-Stromkreis besitzt einen Leiter 600,  der über den Leiter 496 und den Ruhekontakt 468  des     Auflaufsammelbehälter-Relais    470 an die eine  Seite der Stromquelle angeschlossen ist. Bei Einwurf  einer Münze schaltet der     münzenbetätigte    Schalter  602 ein Hauptrelais 604 über Leiter 606, 608, 610,  612, 614 und 616 an die Stromquelle an. Beim Ein  schalten des     Solenoids    604 des Hauptrelais werden  die Kontakte<B>618</B> und 620 geschlossen. Durch das  Schliessen des Kontakts 618 wird der Zeitschalter  motor 622 über die Leiter 624, 626, den Ruhekontakt  628 eines Prüfrelais und die Leiter 630 und<B>616</B> an  die Stromquelle angeschlossen.  



  Der     Zeitschaltermotor    622 dreht eine Welle, auf  der Nocken angeordnet sind, die während einer voll  ständigen Umdrehung des     Zeitschaltermotors    622 und  der Welle mehrere Schalter jeweils in dem gewünsch  ten Zeitpunkt öffnen und schliessen.

   Diese Schalter  umfassen einen     Zeitschaltermotorumlaufschalter    und       Münzensperrsteuerschalter    640, einen     Becherausgabe-          kontakt    642, einen Steuerschalter 644 für das Haupt  relais, einen     Prüfrelais-Steuerschalter    646, einen     Scho-          koladesteuerschalter    648, einen     Zusatzrahmschalter     650, einen Rahmschalter 652, einen Zuckerschalter  654 und einen     Kaffeeausgabeschalter    656.

   Der Schal  ter 640 ist ein Umschalter, der normalerweise die in  der Zeichnung gezeigte Stellung einnimmt, in der die       Stromzuleitung    600 über die Leiter 660 und 662, den  Schalter 640, den Leiter 664, den Schalter 666, den  Leiter 668, die     Münzensperrspule    670 und die Leiter  672, 674 und 616 mit der anderen Seite der Strom  quelle verbunden ist. Dadurch wird die     Münzensperr-          spule    670 eingeschaltet und gestattet die Aufnahme  einer eingeworfenen Münze durch den Automaten.

        Wenn der Stromkreis durch den Schalter 640 unter  brochen ist, fliesst durch die Spule kein Strom und  tritt in den     Münzenschacht    ein     Abweiser    ein, der die  Wiederausgabe der eingeworfenen Münze bewirkt.  Wenn die Maschine Becher enthält, ist der Schalter  666 in der in der Zeichnung gezeigten Stellung. Wenn  die Becher verbraucht sind, schliesst sich der Schalter  666 automatisch an dem Kontakt 676, so dass der  Stromkreis der     Münzensperrspule    670 geöffnet wird  und eingeworfene Münzen wieder ausgegeben werden.  



  Sofort nachdem der     Zeitschaltermotor    622     und     die Welle ihre Drehbewegung beginnen, wird der den  Kontakt 680 enthaltende Stromkreis unterbrochen,  so dass der     Abweiser    in den     Münzenschacht    eintritt  und eingeworfene Münzen wieder ausgibt. Wenn der  den Kontakt 680 enthaltende Stromkreis unterbrochen  ist, schliesst der Schalter den den Kontakt 682 ent  haltenden Stromkreis, so dass der     Zeitschaltermotor     622 unabhängig von dem Stromkreis gespeist wird,  der den Steuerschalter<B>618</B> des Hauptrelais, die Leiter  660, 662, 684, 626, den     Ruhekontaktschalter    628 zur  Steuerung des Prüfrelais und die Leiter 630 und 616  aufweist.  



  Unmittelbar danach     schliesst    der als Arbeitskon  takt ausgebildete     Becherausgabekontakt    642 den  Stromkreis zur Beförderung eines Bechers in eine  Stellung zur Aufnahme der auszugebenden Flüssig  keit. Die     Becherausgabevorrichtung    ist an die Strom  quelle über die Leiter 660, 662, 685, den     Ruhekon-          taktschalter    644 zur Steuerung des Hauptrelais, den  Leiter 686, den jetzt geschlossenen     Hauptrelaiskon-          takt    620, die Leiter 614, 688, den geschlossenen     Be-          cherausgabekontakt    642, den Leiter 690,

   das Becher  freigabesolenoid 694 der     Becherfreigabevorrichtung     und das     Zählersolenoid    696, die Leiter 698, 626, den  Ruhekontakt 628 des Prüfrelais, und die zur anderen  Seite der Stromquelle führenden Leiter 630 und 616  angeschlossen. Beim Schliessen des     Münzenschalters     602 wird der Revolvermotor 700 über die Leiter 606,  608, den     Münzenschalter    602, die Leiter 610, 702, den  als Ruhekontakt ausgebildeten Revolverschalter 704,  die Leiter 706, 708, 698, 626, den Ruhekontakt 628  des Prüfrelais und die Leiter 630 und 616 gespeist.  



  Kurz nach dem Schliessen des     Becherfreigabe-          schalters    werden die     Schokoladeschalter    648 und der  Kaffeeschalter 656 geschlossen. Je nach der durch  den Käufer getroffenen Wahl gibt die Maschine Kaf  fee oder heisse Schokolade aus.  



  Vor dem Einwerfen der Münze hat der Käufer  eine Wahl getroffen, indem er eine aussen an der Tür  des Verkaufsautomaten vorgesehene Einstellvorrich  tung auf das von ihm gewünschte Getränk eingestellt  hat. Die an der Tür vorgesehene     Wahlschalteranord-          nung    weist einen Umschalter 710 mit einem Kaffee  kontakt 712 und einem     Schokoladekontakt    714 auf.  Weitere Schalter sind der Zuckerschalter 716, der  Rahmschalter 718. Alle diese Schalter können durch  Bewegung des an der Tür vorgesehenen Einstellorgans  geschlossen werden. Ferner sind an der Tür zwei  Druckknöpfe zum Schliessen des     Zusatzrahmschalters       720 und des     Zusatzzuckerschalters    722 vorgesehen.

    Wenn der Stromkreis; welcher den Schokolade  kontakt 714 des Wahlschalters enthält, geschlossen  ist, bewirkt das     Schliessen    des     Schokoladesteuerschal-          ters    648 über den     Hauptrelais-Steierschalter    644,  den     Hauptrelaiskontakt    620, die Leiter 614, 688,  724, den Wahlschalter 710, die Leiter     726.,    728, den       Schokoladesteuerschalter    648 und den Leitet- 730 die  Speisung des     solenoidbetätigten    Ventils in     der-Zulei-          tung    für     Schokoladeheisswasser,    so dass dieses Ventil  solange geöffnet wird,

   wie der Schalter 648 geschlos  sen ist. Gleichzeitig wird das     Solenoid    148 des     Kalt-          wassereinlassventils    über den     Leiter    734, den Brüh  relaiskontakt 458, den Leiter 486 und den Schalter  488 gespeist, so dass auch dieses Ventil geöffnet wird.  Wenn sowohl das     Kaltwassereinlassventil    als auch  das     Schokoladeheisswasserventil    geöffnet sind, wird  heisses Wasser unter dem Wasserleitungsdruck über  die     Schokoladeleitung    abgegeben. Durch eine nicht  gezeigte     venturirohrartige    Zuführungseinrichtung wird  dann in diese     Heisswasserzuleitung    Schokolade ange  saugt.

   Wenn der     Schokoladewahlschalter    710 ge  schlossen ist, wird das     Schokoladezählsolenoid    736  über die Leiter 738, 740 und 616 gespeist. Der Zähler  ist von der in der Technik bekannten Art. Er hat  einen     Sperradmechanismus,    der beim Einschalten des       Zählsolenoids    betätigt wird.  



  Wenn der Umschalter 710 an dem Kaffeewahl  kontakt 712 geschlossen     wird,    ist während der Kaf  feeausgabe ein Stromkreis geschlossen, der über den  Steuerschalter 644 des Hauptrelais und den Haupt  relaiskontakt 620, wie dies vorstehend für die Aus  gabe von Schokolade beschrieben wurde, bis zu dem  Kontakt 712 führt. Von dort erstreckt sich der ge  schlossene Kreis über die Leiter 742, 744, den     Kaf-          feesteuerschalter    656, die Leiter 746, 748, 750, das       Solenoid    82 des     solenoidbetätigten    Ventils der     Kaf-          feeausgabeleitung    und die Leiter 752 und 556.

   Die  Speisung des     Solenoids    des     Kaffeeausgabeventils    be  wirkt das     Oeffnen    der     Kaffeeausgabeleitung    und ge  stattet den Austritt des Kaffees aus dem Kaffee  speicherbehälter 76 unter der     Wirkung    der Schwer  kraft.  



  Bei der weiteren Drehung des     Zeitschaltermotors     622 werden der     Zusatzrahmschalter    650, der Rahm  schalter 652 und der     Zuckersteuerschalter    654 unmit  telbar nach dem     Schliessen    des Kaffeeschalters 656  geschlossen.

   Wenn der     Zuckerwahlschalter    716 ge  schlossen wurde, wird die Zuckerausgabe mittels eines  Stromkreises eingeleitet, der von dem Kaffeewahl  kontakt 712 über die Leiter 742 und 754, den ge  schlossenen     Zuckerwahlschalter    716, den Leiter 756,  den     Zuckersteuerschalter    654, die Leiter 758, 760, den       Zuckerausgabemotor    762, der die Schnecke zur Aus  gabe des Puderzuckers treibt, und den Leiter 764 zur  anderen Seite der Stromquelle führt.

   Wenn der Käu  fer während der Ausgabe den     Zusatzzuckerknopf    722  gedrückt hält, wird ein Stromkreis geschlossen, der  von dem Leiter 758 über den     Zusatzzuckerkontakt     722, den Leiter 766, den     Zusatzzuckermotor    768 und      den Leiter 764 führt. Dieser Stromkreis gestattet es  dem Käufer, etwa das Doppelte der normalerweise  von der Maschine ausgegebenen Zuckermenge zu er  halten.  



  Wenn der Käufer bei der Auswahl den Rahm  wahlschalter 718 geschlossen hat, wird der Rahmaus  gabekreis geschlossen. Dieser führt von dem Kaffee  wahlkontakt 712 über die Leiter 742 und 770 den  geschlossenen     Rahmwahlschalter    718, den Leiter 772,  den     Rahmsteuerschalter    652 und den Leiter 772 zu  dem     Rahmpulverausgabemotor    776. Wenn der Käufer  ausser der normalerweise ausgegebenen eine zusätz  liche Menge Rahm wünscht, kann er während der  Ausgabe den     Zusatzrahmknopf    drücken, so dass der       Zusatzrahmschalter    720 geschlossen gehalten wird.

    Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, der über  den     Rahmausgabemotor,    den     Rahmwahlschalter    718  (wie vorstehend beschrieben) führt, sowie über die  Leiter 772, 770, den     Zusatzrahmsteuerschalter    650,  den Leiter 780, den     Zusatzrahmschalter    720, die Lei  ter 782 und 774, den     Rahmausgabemotor    776 und  den Leiter 764.

   Die     Nocke    für den     Zusatzrahmsteuer-          schalter    650 ist auf der Welle des     Zeitschaltermotors     622 so angeordnet, dass der Schalter 650 etwa in dem  Zeitpunkt geschlossen wird, in dem der Rahmsteuer  schalter 652 geöffnet wird, so dass der Rahmausgabe  motor 776 während eines zusätzlichen Zeitraums ein  geschaltet bleibt.  



  Wenn anstelle von Rahmpulver und granuliertem  Zucker flüssiger Rahm und Zuckersirup ausgegeben  werden, kann man anstelle der in dem Schaltschema  der     Fig.    10 gezeigten Motoren für die Ausgabe von  Zucker bzw. Rahm in den Ausgabeleitungen für den  flüssigen Rahm und den Zuckersirup     solenoidge-          steuerte    Ventile vorsehen.  



  Wenn der     Zeitschaltermotor    622 die Welle weiter  dreht, werden der     Zusatzrahmsteuerschalter    650, der  Zuckerschalter 654 und der Kaffeeschalter 656 ge  öffnet, nachdem der     Rahmsteuerschalter    652 bereits  vorher geöffnet wurde. Dadurch werden die eigent  lichen Ausgabekreise abgeschaltet und wird die Aus  gabe der Flüssigkeit eingestellt. Wenn die Welle des       Zeitschaltermotors    622 etwa     3/4    Umdrehung gemacht  hat, wird der     Hauptrelaisschalter    644 kurzzeitig ge  öffnet. Dadurch wird das     Solenoid    604 des Haupt  relais stromlos, so dass das Relais zurückgestellt wird,  d. h. die Kontakte<B>618</B> und 620 geöffnet werden.

   Der  Umlaufschalter 640 des     Zeitschaltermotors    ist noch  geschlossen und der     Zeitschaltermotor    bleibt über den  Stromkreis, welcher den Umlaufschalter 640 des Zeit  schaltermotors und den Kontakt 682 aufweist, ge  schlossen. Sofort nach dem kurzzeitigen     Oeffnen    des       Hauptrelaisschalters    644 wird der Steuerschalter 646  für das Prüfrelais an dem Kontakt 790 geschlossen.  Der Steuerschalter 646 und das von ihm gesteuerte  Prüfrelais 792 prüfen den Ausgabekreis daraufhin,  ob das Hauptrelais 604 ausgeschaltet und die Kon  takte 618 und 620 geöffnet sind, so dass eine fort  gesetzte Ausgabe durch den Automaten ohne Ein  wurf einer weiteren Münze verhindert wird.

   Wenn    infolge eines Fehlers in der Schaltung das Hauptrelais  604 eingeschaltet bleibt, bleiben die     Hauptrelaiskon-          takte   <B>618</B> und 620 geschlossen, so dass die Speisung  des     Zeitschaltermotors    eingeschaltet bliebe und einen  weiteren Ausgabevorgang einleiten würde.  



  Wenn der Stromkreis des Hauptrelais 604 einge  schaltet bleibt, schliesst der Prüfschalter 646 an dem  Kontakt 790 einen Stromkreis, der von dem Haupt  relaiskontakt 620 über die Leiter 688, 794, 796, das       Solenoid    792 des Prüfrelais und die Leiter 798 und  616 zur anderen Seite der Stromquelle führt. Beim  Einschalten des     Solenoids    792 des Prüfrelais wird der       Prüfrelaiskontakt    628 geöffnet und der     Prüfrelaiskon-          takt    800 geschlossen. Durch das     Oeffnen    des Kon  takts 628 wird der Stromkreis des     Zeitschaltermotors     622 unterbrochen, so dass dieser Motor zum Stehen  kommt.

   Gleichzeitig wird an dem     Zeitrelaiskontakt     800 ein Stromkreis geschlossen, der über den Ausser  betriebanzeiger 802 und die Leiter 606, 804, 808, 806,  740 und 616 führt. Dadurch wird eine weitere Aus  gabe durch den Automaten verhindert, bis der Schal  tungsfehler behoben ist, und werden die Käufer vor  einem     Einwerfen    weiterer Münzen in den Automaten  gewarnt.  



  Wenn die Ausgabeschaltung keinen Fehler aus  weist, hat das Schliessen des     Prüfrelaisschalters    646  an dem Kontakt 790 keine Wirkung. Der Zeitschal  termotor dreht die Schaltnockenwelle weiter, bis ein  Umlauf erfolgt ist. In diesem Zeitpunkt bewegt sich  der Umlaufschalter 640 des     Zeitschaltermotors    in  seine Ausgangsstellung, in der er an dem Kontakt 680  geschlossen ist, so dass der Stromkreis des Zeitschal  termotors an dem Kontakt 682 unterbrochen wird  und der     Zeitschaltermotor    zum Stehen kommt. Jetzt  wird wieder die     Münzensperrspule    670 eingeschaltet,  so dass der Automat eine weitere Münze aufnehmen  und die nächste Ausgabe durchführen kann.  



  Der     Gebläsemotor    127 arbeitet ununterbrochen,  solange der Kontakt 468 des     Ablaufsammelbehälter-          Relais    geschlossen ist. Dieser Motor treibt das in dem       Gebläsegehäuse    126 befindliche Gebläse, um feuchte  Luft aus dem Automatengehäuse zu entfernen, und  ist über die Leiter 660 und 764 an die Leitungen 600  und 401 angeschlossen.  



  Wenn der     Probebetriebsschalter    26 von Hand ge  schlossen wird, leitet er wie der     münzenbetätigte     Schalter 602 ein Ausgabespiel der Maschine ein. Dies  ermöglicht die Prüfung der Maschine bei der War  tung.  



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass in einer bevorzug  ten Ausführungsform der Erfindung das     Speicherge-          fäss    eine     kleine,    getrennte Ausgabekammer aufweist,  welche die Austrittsleitung des Speichergefässes um  gibt. Diese Ausgabekammer ist aus mehreren Grün  den vorgesehen: 1. Zur im wesentlichen konstanten  Aufrechterhaltung einer mittleren Druckhöhe wäh  rend der Ausgabe unabhängig von dem Flüssigkeits  stand in dem Speichergefäss; 2. Zur Gewährleistung  einer genügenden Druckmischung des in dem     Spei-          chergefäss    befindlichen Kaffees, indem die     Kammer         als     Prallfläche    wirkt.

   Die Ausgabekammer ist mit  einem zentralen Abzugsrohr versehen und steht über  eine oder einige kleine     Oeffnungen    mit der Speicher  kammer in Verbindung. Diese     Oeffnungen    sollen so  klein sein, dass während einer Flüssigkeitsströmung  aus dem Speichergefäss in die Ausgabekammer zwi  schen den beiden Seiten der     Oeffnungen    ein beträcht  liches Druckgefälle vorhanden ist. Die Gesamtfläche  der     Oeffnungen    in bezug auf die kleinste wirksame  Fläche, die eine Flüssigkeitsströmung aus der Aus  gabekammer in die Ausgabeleitung drosselt, ist für die  Aufrechterhaltung einer im wesentlichen     einheitlichen,     mittleren Druckhöhe während des Ausgabevorgangs  kritisch.

   Der kleinste Querschnitt der von der Aus  gabekammer wegführenden Ausgabeleitung soll we  sentlich grösser sein als die Gesamtfläche der     Oeff-          nungen,    so dass die Ausgabemenge aus der Ausgabe  kammer wesentlich grösser ist als die aus der Spei  cherkammer in die Ausgabekammer eintretende Flüs  sigkeitsmenge. Das Verhältnis zwischen dem kleinsten  wirksamen Querschnitt, der die Flüssigkeitsströmung  aus der Ausgabekammer drosselt, und der Gesamt  fläche der     Oeffnungen    zwischen der Speicherkammer  und der Ausgabekammer soll mindestens etwa 2,5 :1  betragen. In Verkaufsautomaten zur Ausgabe von  Kaffee ist ein Verhältnis im Bereich von etwa 2,5 :1  bis 3 : 1 zweckmässig.  



  Das Fassungsvermögen der Ausgabekammer ist  vorzugsweise etwas grösser als das in einem Becher  auszugebende     Flüssigkeitsvolumen.    Beispielsweise hat  eine Ausgabekammer zur Ausgabe von etwa<B>180</B>     cm3     Kaffee vorzugsweise ein Fassungsvermögen von etwa  240     cm3.       Beim     Oeffnen    des Ausgabeventils 82 läuft der  Kaffee der Ausgabekammer in die Ausgabeleitung.  Der Luftabzug gestattet diesen Ablauf. Während des  Ausgabevorganges tritt unter Schwerkraftwirkung  durch die     Oeffnungen    eine im Verhältnis zu dem aus  der Ausgabekammer ausgegebenen Volumen kleine  Kaffeemenge in die Austrittskammer ein.

   Die auf  den in der Speicherkammer vorhandenen     Kaffee    zu  rückzuführende Druckhöhe hat nur eine geringe Wir  kung auf die mittlere Druckhöhe des in der Ausgabe  kammer befindlichen     Kaffees,    weil an den kleinen       Oeffnungen,    durch welche die Flüssigkeit in die Aus  gabekammer gelangt, ein relativ starkes Druckgefälle  vorhanden ist. Die mittlere Druckhöhe der von der  Ausgabekammer ausgegebenen Flüssigkeit ist daher  von dem Flüssigkeitsstand in der Speicherkammer im  wesentlichen unabhängig.  



  Es versteht sich, dass das vorstehend an Hand  der Zeichnungen ausführlich beschriebene Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung nur der Erläuterung der  selben dient und der Erfindungsgedanke im Rahmen  der Ansprüche verschiedentlich abgeändert und in  anderen Formen ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verkaufsautomat für heisse Getränke, mit einer Einrichtung für das automatische Bereiten und Aus geben von heissem Kaffee, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum automatischen Brühen von Kaffee, mit einem drehbar angeordneten Kaffeebrühgefäss, einer Vorrichtung zum Drehen dieses Gefässes, einer Vorrichtung zum automatischen Füllen des Gefässes mit einer dosierten Menge gemahlenen Kaffees, einer Vorrichtung zur Förderung von heissem Wasser durch das Gefäss, wenn dieses mit einer dosierten Menge gemahlenen Kaffees gefüllt ist, ferner ein einziges Speichergefäss,
    eine Leitung zur Ueberführung von Kaffeegetränk von der Brühvorrichtung zu dem Spei- chergefäss, und eine Vorrichtung, die einen münzen gesteuerten Schalter aufweist, zur Ausgabe des in dem Speichergefäss befindlichen Kaffeegetränks in vorher bestimmten, kleinen Mengen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verkaufsautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Förderung des heissen Wassers das heisse Wasser während eines vorherbestimmten Zeitraums durch das Gefäss för dert, nachdem dieses mit der dosierten Menge gemah lenem Kaffee gefüllt wurde, und einen Strömungs- mengenregler aufweist, der eine im wesentlichen kon stante Strömungsmenge des heissen Wassers aufrecht erhält. 2.
    Verkaufsautomat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Behälter für gemahlenen Kaffee und eine Vorrichtung zum Abstellen der Drehbewegung des Brühgefässes nach dem Füllen desselben mit gemahlenem Kaffee aufweist, und dass die automatische Füllvorrichtung den Kaffee an das Gefäss während dessen Drehung abgibt, die Vorrichtung zur Förderung des heissen Wassers dieses durch das Gefäss fördert, wenn es stillsteht, und die Vorrichtung zum Drehen des Ge- fässes dieses wieder in Umdrehung versetzt, wenn die Förderung des heissen Wassers durch das Gefäss auf gehört hat. 3.
    Verkaufsautomat nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen Zeitschalter zum Abstellen der Strömung des heissen Wassers. 4. Verkaufsautomat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen in dem Speichergefäss angeordneten Flüssigkeitsstands regler, der mit der automatischen Kaffeebrühvorrich- tung derart in Wirkungsverbindung steht, dass er den Betrieb der Brühvorrichtung einleitet, wenn der Kaf fee in dem Speichergefäss unter ein vorherbestimmtes Niveau sinkt.
    5. Verkaufsautomat nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch einen Zeitschalter zum Abstellen der Brühvorrichtung zu einem vorherbestimmten Zeit punkt und eine Einrichtung zum Unwirksammachen des Flüssigkeitsstandsreglers während des in der Brühvorrichtung durchgeführten Brühvorganges. 6. Verkaufsautomat nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnent, dass der Flüssigkeitsstands regler eine in dem Speichergefäss angeordnete Elek trode aufweist, die durch die genannte Einrichtung unwirksam gemacht wird. 7.
    Verkaufsautomat nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Brühvorrichtung und die Elektrode durch einen elektrischen Stromkreis über die Sekundärwicklung eines Transformators mit einander verbunden sind, wobei die eine Seite der Se kundärwicklung geerdet ist, ferner gekennzeichnet durch ein Solenoidrelais, dessen Solenoid auf der ei nen Seite geerdet ist, während die andere Seite und die Elektrode über einen Kontakt des Relais verbun den sind, und die nicht geerdete Seite der Sekundär wicklung und das Solenoid über einen Kondensator miteinander verbunden sind und das Speichergefäss geerdet ist. B.
    Verkaufsautomat nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Blindwiderstand des Kondensators im wesentlichen gleich ist der Induk- tivität des Solenoids des Relais. 9. Verkaufsautomat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Gehäuse und einen Flüssigkeits- standsregler und in dem Speichergefäss zugeordnete Mittel zur Betätigung der Füllvorrichtung und der Fördervorrichtung, wenn der Kaffee in dem Speicher- gefäss unter ein vorherbestimmtes Niveau sinkt. 10.
    Verkaufsautomat nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsstands regler Elektrodenmittel aufweist. 11. Verkaufsautomat nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass dem drehbaren Kaffee- brühgefäss Mittel zum Ausbringen des Kaffeesatzes und zum Spülen des Gefässes während einer Umdre hung desselben zugeordnet sind, und die den in dem Speichergefäss befindlichen Elektrodenmitteln zuge ordneten Mittel die Drehbewegung des Brühgefässes einleiten, wenn der Kaffee in dem Speichergefäss un ter ein vorherbestimmtes Niveau fällt.
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