CH411585A - Exzenterschneckenpumpe - Google Patents

Exzenterschneckenpumpe

Info

Publication number
CH411585A
CH411585A CH1071164A CH1071164A CH411585A CH 411585 A CH411585 A CH 411585A CH 1071164 A CH1071164 A CH 1071164A CH 1071164 A CH1071164 A CH 1071164A CH 411585 A CH411585 A CH 411585A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
stator
eccentric screw
screw pump
pump according
Prior art date
Application number
CH1071164A
Other languages
English (en)
Inventor
Soeding Eugen
Kempeneer Guenther
Original Assignee
Soeding Eugen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Soeding Eugen filed Critical Soeding Eugen
Priority to CH1071164A priority Critical patent/CH411585A/de
Publication of CH411585A publication Critical patent/CH411585A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C13/00Adaptations of machines or pumps for special use, e.g. for extremely high pressures
    • F04C13/001Pumps for particular liquids
    • F04C13/002Pumps for particular liquids for homogeneous viscous liquids
    • F04C13/004Pumps for particular liquids for homogeneous viscous liquids with means for fluidising or diluting the material being pumped
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/10Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
    • F04C2/107Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with helical teeth
    • F04C2/1071Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with helical teeth the inner and outer member having a different number of threads and one of the two being made of elastic materials, e.g. Moineau type
    • F04C2/1073Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with helical teeth the inner and outer member having a different number of threads and one of the two being made of elastic materials, e.g. Moineau type where one member is stationary while the other member rotates and orbits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description


      Exzenterschneckenpumpe       Die Erfindung bezieht sich auf eine Exzenter  schneckenpumpe mit einem schrauben- oder     schnek-          kenförmigen    Rotor, der in einem     Stator    von solcher  Form seines Innenraumes angeordnet ist, dass zwi  schen Rotor und     Stator    Hohlräume gebildet werden,  die sich bei der Drehung des Rotors vom einen zum  anderen Ende des     Stators    fortbewegen und dabei das  in ihnen enthaltene Fördergut mitnehmen,

   wobei der  Rotor ausser seiner Drehbewegung zugleich eine  Schwingbewegung etwa parallel zu sich selbst aus  führt und über Gelenke     mit    einer     Antriebswelle    ver  bunden ist und wobei an beiden Enden des     Stators    je  eine Vorkammer mit einem Anschlussstutzen ange  ordnet ist, von denen die eine als Saugkammer und  die andere als Druckkammer dient.  



  Es sind z. B.     Exzenterschneckenpumpen    bekannt,  bei denen zwei schraubenförmige Elemente als Rotor  und     Stator        ineinanderliegen    und das äussere Element  einen Schraubengang mehr als das innere Element  hat und die Steigungen der Schraubenwindungen der  beiden Elemente sich wie die Gangzahlen verhalten,  dabei aber konstant zunehmend oder abnehmend  sein können.  



  Zweck der Erfindung ist es hauptsächlich,     Exzen-          terschneckenpumpen    zu verbessern und weiter zu  entwickeln mit dem Ziel, dass sie nicht nur für Flüs  sigkeiten verschiedener Arten, sondern auch für  mehr oder weniger     fliessfähige    Schlämme und für die       Förderung        tixotroper,        nichtfliessfähiger,    hochpastöser  und hochviskoser sowie gegebenenfalls trockener       Fördergüter    verwendbar sind.  



  Hierzu bezweckt die Erfindung, das Eindringen  des     Fördergutes    zwischen die aktiven Teile der  Pumpe, Rotor und     Stator,    zu erleichtern.  



  Zweck der Erfindung ist ferner, insbesondere  verhältnismässig trockene, aneinander und an festen    Wänden leicht haftende     Fördergutteile    von den nicht  aktiven Räumen wie insbesondere den Zwischenräu  men zwischen Gelenkteilen und dem Raum zwischen  der Kardanwelle des Gelenks und der diese umge  benden Hohlwelle, möglichst     fernzuhalten,    so dass sie  sich nicht dort festsetzen und Störungen herbeiführen  können.  



  Zweck der Erfindung ist es weiter, bei der     Förde-          rung    von Medien     mit        abrasivem    Charakter oder  hohem     Feststoffanteil    einen übermässigen     Ver-          schleiss    von aktiven Teilen der Pumpe zu vermeiden.  



  Zweck der Erfindung ist es ausserdem, die Kar  danwelle oder sogenannte Pendelachse, die ein be  sonders aufwändiges Bauelement aus hochwertigem  Material mit hohen Bearbeitungskosten darstellt, so  wie die sie umgebende Hohlwelle entbehrlich zu  machen und stattdessen ein einfacheres und kürzeres  Bauelement zu verwenden, das zugleich keiner War  tung oder Schmierung mehr bedarf und ausserdem  die Voraussetzung dafür schafft, dass     grundsätzlich     die Länge des Maschinengehäuses und insbesondere  die Länge des auf der Antriebsseite liegenden Teils  der Anordnung verkürzt werden kann.  



  Schliesslich bezweckt die Erfindung noch, für  einen Ausgleich des auf den     Stator    wirkenden Axial  schubes im Betriebe zu sorgen, der bei den Anwen  dungsfällen, für die eine solche     Exzenterschnecken-          pumpe    gedacht ist,     unter    Umständen erheblich sein  kann.  



  Im folgenden ist die     Erfindung    anhand der Zeich  nungen     beispielsweise    näher erläutert. Es zeigen:       Fig.l    eine Ausführungsform einer Exzenter  schneckenpumpe gemäss der Erfindung, im Längs  schnitt,       Fig.    2 eine Darstellung derselben Pumpe, im  Querschnitt längs der Linie     II-11    von     Fig.    1,           Fig.    3     einen    Längsschnitt einer weiteren Ausfüh  rungsform einer     Exzenterschneckenpumpe    mit Spül  system,       Fig.4    einen Querschnitt durch den     Stator    längs  der Linie     IV-IV,

            Fig.5    die Einzeldarstellung eines     Pfropfenkör-          pers    in einem     grösseren    Massstab,       Fig.6    eine weitere     Ausführungsform        einer    Ex  zenterschneckenpumpe gemäss der Erfindung mit  wartungsfreiem     Doppelgelenk,          Fig.    7 die gleiche Maschine im Querschnitt längs  der Linie     VII-VII    von     Fig.    6,       Fig.    8 eine geeignete     Ausführung    des Doppelge  lenks in einem grösseren Massstab,

         Fig.9    eine andere     Ausführung    des Doppelge  lenks,       Fig.10    Einzelteile eines Doppelgelenks gemäss       Fig.    9,       Fig.    11 und 12 zwei weitere Ausführungsmöglich  keiten geeigneter Doppelgelenke.  



       In        Fig.    1 ist 1 der     Druckstutzen,    2 der Saugstut  zen, 8 der Rotor, 9 die Kardanwelle, 10 die sie umge  bende Hohlwelle.  



  Eine mit dem Rotor gleichachsige und mit ihm  drehbare ein- oder mehrgängige archimedische  Schnecke 37     (Gleichdruckschnecke)    von einer Stei  gung, die grösser ist als die des Rotors, ist dem Rotor  vorgeschaltet und     befördert    das Fördergut aus einem  Bereich, in dem es sich frei angehäuft befindet, in  Achsrichtung des Rotors zwischen Rotor und     Stator.     Die Schnecke 37     läuft    in einem Schneckenkörper 38,  der entweder im Saugstutzen 2 oder bei Einbau der  Pumpe ohne Saugstutzen direkt an dem mit dem     För-          dergut    gefüllten Behälter in diesem selbst angebracht  sein kann.

   Bei dem Ausführungsbeispiel ist der       Schneckenleitkörper    38 ein Teil des Saugstutzens 2,  der in seinem unteren Bereich entsprechend ausgebil  det ist. Die oszillierende Bewegung der     Vorschnecke     37 kann bei der Bemessung des     Schneckenleitkörpers     leicht berücksichtigt werden.  



  Ist die Saugseite diejenige Seite     des    Rotors, auf  der sich das Kardangelenk befindet, so kann die  archimedische Schnecke, abweichend von dem     Aus-          führungsbeispiel,    etwa konzentrisch auf dem Kardan  gelenk angeordnet werden. Sie erhält dann einen     ver-          hältnismässig    grossen Durchmesser.  



  Um das Eindringen von Fördergut in die Hohl  welle 10 zu verhindern, kann eine in Richtung auf  den Rotor     fördernde    ein- oder mehrgängige Schnecke  39 mit einer Steigung, die grösser ist als die des  Rotors, auf der Kardanwelle 9, auch Pendelachse ge  nannt, angebracht sein. Die Schnecke 39 verhindert  eine     unerwünschte    Füllung der Hohlwelle mit     För-          dergut.     



  Um     eine    geschlossene, das Festsetzen von     För-          dergut    in dem Lager des     Kardanzapfens    vermeidende  Bauform zu schaffen, ist die     Lagerung    des     Kardan-          zapfens    in den Gelenken an den Enden der Kardan  welle durch     Metallgummibuchsen    22 gebildet. Diese  können die     kardanische        Auslenkung    infolge der         Oszillation    des Rotors elastisch aufnehmen.

   Es ent  fällt dann die     Notwendigkeit    der Schmierung und des       Vorsehens    von     Schutzvorrichtungen    gegen das Ein  dringen von Fördergut, sonstigen Fremdkörpern oder  Schmutz. Ausserdem wird durch sie ein stetiger  Kraftschluss zwischen dem Rotor 8 und der Kardan  welle 9 erreicht, wie er bei den bisher bei Ex  zenterschneckenpumpen üblichen     Kardangelenken     mit     Doppelkonusbuchse    nicht vorhanden war. Unter       Metallgummibuchsen    sind Buchsen aus Gummi zu  verstehen,     die    an Metallhülsen     anvulkanisiert    sind.  



  In     Fig.    3, die eine     Exzenterschneckenpumpe    von  besonderer Verschleissfestigkeit für zwei     Förderrich-          tungen    zeigt, sind<B>101</B> und 102 die beiden     Anschluss-          stutzen,    die wahlweise als Saugstutzen und als Druck  stutzen dienen können. 103 ist der     Stator,    der bei  spielsweise aus einem Kunststoff oder aus natürli  chem oder synthetischem Kautschuk bestehen kann  und von dem zylindrischen Teil 104 des vorzugsweise  metallenen Pumpengehäuses umschlossen ist.

   105 ist  der Rotor, der mit der Kardanwelle 106 durch ein  Kardangelenk 107 verbunden ist, wobei die     Lagerung     des     Kardanzapfens    durch eine     Metallgummibuchse     108 gebildet wird. An beiden Enden des Rotors be  findet sich eine archimedische Schnecke 109 bzw.  110, von denen die jeweils auf der Saugseite befindli  che das Fördergut in Achsrichtung zwischen Rotor  und     Stator    leitet.<B>111</B> ist eine auf der Kardanwelle  106 angeordnete Abdichtungsschnecke.  



  In der Erkenntnis, dass übermässiger Verschleiss  bei der     Förderung    von Medien mit     abrasivem     Charakter oder hohem     Feststoffanteil    eine Folge zu  geringer Flüssigkeitsbenetzung der sich berührenden  Flächen des     Stators    und des Rotors ist, sind erfin  dungsgemäss auf der Innenfläche des     Stators    103  schraubenlinienförmig verlaufende und sich kreu  zende Spülrillen 112 vorgesehen.

   Sie stehen über  Bohrungen 13 mit einem Spülsystem in Verbindung,  das im Falle dieses Ausführungsbeispiels durch einen  oder mehrere axiale     Hohlräume    114 zwischen der  Aussenseite des     Stators    103 und der Innenseite des  Gehäuses 104 gebildet     ist.    Zu diesem Spülsystem  können auch Umfangsrillen 115 gehören. Der     Stator     ist an beiden Enden durch Verstärkungsplatten 116  abgeschlossen. Eine Ansicht des     Stators    in Achsrich  tung     mit    der einen davor liegenden Verstärkungs  platte 116 (zum Teil abgebrochen dargestellt) ist in       Fig.    4 zu sehen.

   Die Verstärkungsplatten werden von  je einem Pfropfen<B>117</B> durchsetzt, wie er in einem  grösseren Massstab in     Fig.5    dargestellt ist. Der       Pfropfenkörper    117 enthält einen Durchgang 118  und ein Sieb 119. In dem Gehäuseteil 104 befindet  sich ein Anschluss 120 für die Fremdspülung, der,  falls ausschliesslich Eigenspülung benutzt werden  soll, durch einen besonderen Verschlusspfropfen  (nicht dargestellt) abgeschlossen werden kann.  



  Es kann auch vorteilhaft sein, die Spülnuten oder  -rillen abweichend von dem Ausführungsbeispiel so  anzuordnen, dass sie sich nicht kreuzen. Ferner kann  bei einer zweiseitig wirkenden Pumpe die Vor-           schnecke    auf der einen Druckseite weggelassen wer  den. Die Pumpe kann dann, wenn sie für     tixotrope     Flüssigkeiten verwendet wird, mit derjenigen Seite  angeschlossen werden, wo die     Vorschnecke    sich be  findet. Bei     nicht-tixotropen    Medien wird der andere  Stutzen als Saugstutzen benutzt.  



  Bei der weiter verbesserten Ausführungsform  nach     Fig.    6 und 7 ist 201 der Druckstutzen, 202 der  Saugstutzen. 203 ist das     Statorgehäuse,    204 der darin  feststehend angeordnete     Stator,    mit dessen     Hohlraum     die     Rotorschnecke    205 zusammenwirkt. 206 ist die  Antriebswelle, die bei 207 gelagert ist und durch eine       Stopfbuchsendichtung    208 in den hier als Druckkam  mer dienenden Raum 209 hineinragt. In dem Raum:  209 befindet sich das den Rotor mit der Antriebs  welle verbindende wartungsfreie Doppelgelenk 210,  dessen aufeinander gleitende Teile, wie noch zu be  schreiben sein wird, keine Wartung oder Schmierung  erfordern.  



  Dadurch, dass der     Stator    und die Antriebswelle  mit je einem Ende bis in die zwischen Rotor und An  triebswelle befindliche Vorkammer hineinragen, und  durch die Verwendung eines wartungsfreien Doppel  gelenks, wie nachstehend noch näher beschrieben,  wird es möglich, die Kardanwelle oder Pendelachse  sowie die sie umgebende Hohlwelle, wie sie bei den  früheren Ausführungsformen (vgl.     Fig.    1 und     Fig.    3)  notwendig waren, entbehrlich zu machen, dabei die  Wartung oder Schmierung der Gelenke zu vermeiden  und ausserdem     die    Voraussetzung dafür zu     schaffen,     dass grundsätzlich die Länge des Maschinengehäuses  und insbesondere die Länge des auf der Antriebsseite  liegenden Teils verkürzt werden kann.

    



  Das Doppelgelenk 210 kann, wie angedeutet,  zwei Gelenke 211, 212 besitzen. Das     Doppelgelenk     kann ferner von einem schlauchförmigen Schutzbalg  213 aus Kautschuk oder Kunststoff umhüllt sein, der  an den Enden von Rotor und Antriebswelle befestigt  ist. Die     Fig.    8, 9 und 12 zeigen einige Ausführungs  möglichkeiten wartungsfreier Doppelgelenke, bei  denen stets zwei Endstücke 215, 216; 225, 226; 235,  236, von denen das eine mit der Antriebswelle und  das andere mit dem Rotor verbunden ist, sowie fer  ner zwei Gelenkstücke und ein Mittelstück zwischen  den Gelenkstücken vorhanden sind;

   jeweils eines von  zwei dieser aufeinander gleitenden Teile besteht zu  mindest an seinen Gleitflächen aus wartungsfreiem  Lagermaterial, insbesondere     Polytetrafluoräthylen,     gegebenenfalls in einer Metalldispersion, das keiner  Schmierung an den     Auflagerstellen    bedarf.  



  Das wartungsfreie Doppelgelenk nach     Fig.8     weist zwei     Kreuzzapfengelenkstücke    217, 218 auf,  welche je vier rechtwinklig zueinander angeordnete,  zu einem Stück in Kreuzform verbundene Zapfen  besitzen. Diese Zapfen sind paarweise in je einem der  gabelförmig gestalteten Endstücke 215, 216 und in  einem     H-förmigen    Mittelstück 219     gelagert.    Jeweils  einer von zwei aufeinander gleitenden Teilen, vor  zugsweise die     Kreuzzapfengelenkstücke,    bestehen aus  einem Lagermaterial wie z. B.     Polytetrafluoräthylen       in einer Metalldispersion, während die Endstücke  und das Mittelstück aus Metall bestehen können.  



  Die Ausführungsform des Doppelgelenks nach       Fig.    9 und 10 weist zwei     kugelförmige    Gelenkstücke  227, 228 mit Einschnitten in senkrecht zueinander  liegenden Ebenen auf. Die beiden Endstücke 225,  226 sowie ein Mittelstück 229 sind in ihren den       Kugeln    benachbarten Enden mit flachen Vorsprün  gen 30 versehen, die so gestaltet und bemessen sind,  dass sie     in    die Einschnitte oder Nuten 231 bzw. 232  der     Gelenkkugeln    passen und     in    diese eingreifen  können.

   Auch hier sind die     Materialien    der     einzelnen     aufeinander gleitenden Teile so gewählt,     dass    ohne  Schmiermittel gute Gleiteigenschaften vorhanden  sind.  



       Fig.    11 zeigt eine Ausführungsform des Doppel  gelenks, bei der ein Schlauch 237 aus elastischem  Material wie Kautschuk oder Kunststoff, der noch  mit Verstärkungseinlagen aus     Textilmaterial,    Poly  amiden oder Metalldraht versehen sein kann, zur       Drehmomentübertragung    dient und hierzu mit Schel  len o. dgl. bei 238 an den Enden des Rotors und der  Welle befestigt ist.  



       Fig.    12 zeigt ein anderes wartungsfreies Doppel  gelenk, bei dem mit den beiden Endstücken ein ela  stisches, biegsames Mittelstück 240 fest verbunden  ist, das aus mehreren Lagen     gegensinnig    gewickelten,  federnden Materials, insbesondere     Stahlfedern,    be  steht.  



  Zum Ausgleich des auf den     Stator    204 wirkenden       Axialschubes    kann ein mit dem Druckraum 209 über  eine Leitung 214 verbundener, entgegen der Schub  richtung des geförderten Mediums auf den     Stator     204 wirkender Flüssigkeitskolben vorgesehen sein,  der durch einen zum     Stator    koaxialen Raum 220 ge  bildet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Exzenterschneckenpumpe mit einem schrauben- oder schneckenförmigen Rotor, der in einem Stator von solcher Form seines Innenraumes angeordnet ist, dass zwischen Rotor und Stator Hohlräume gebildet werden, die sich bei der Drehung des Rotors vom einen zum anderen Ende des Stators fortbewegen und dabei das in ihnen enthaltene Fördergut mitnehmen,
    wobei der Rotor ausser seiner Drehbewegung zu gleich eine Schwingbewegung etwa parallel zu sich selbst ausführt und über Gelenke mit einer Antriebs welle verbunden ist und wobei an beiden Enden des Stators je eine Vorkammer mit einem Anschlussstut- zen angeordnet ist, von denen die eine als Saugkam mer und die andere als Druckkammer dient, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Rotor eine von ihm getragene archimedische Schnecke in einer der bei den Vorkammern verbunden ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Exzenterschneckenpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerungen der Kardanzapfen an den Enden einer Kardanwelle durch wartungsfreie Metallgummibuchsen gebildet sind. 2.
    Exzenterschneckenpumpe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Stator an seiner Innenfläche mit schrau- benlinienförmigen, sich kreuzenden Spülrillen verse hen ist, die über Bohrungen mit einem Spülsystem verbunden sind.
    3. Exzenterschneckenpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor und die Antriebswelle mit je einem Ende bis in die zwi schen Rotor und Antriebswelle angeordnete Vor kammer hineinragen und durch ein innerhalb der Vorkammer untergebrachtes wartungsfreies, ein selb ständiges Zwischenstück aufweisendes Doppelgelenk mit kardanischer Wirkung verbunden sind, das einen den Ausgleich der Schwingbewegung des Rotors be wirkenden Ausschlagwinkel zulässt.
    4. Exzenterschneckenpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich des Axialschubes ein mit dem Druckraum kommuni zierend verbundener, entgegen der Schubrichtung auf den Stator wirkender Flüssigkeitskolben vorgesehen ist.
    5. Exzenterschneckenpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen der Statoraussenseite und dem Pumpengehäuse Druckkammern befinden, die an ein hydraulisches System angeschlossen sind, so dass der aus elasti schem Material bestehende Stator zwecks Ausgleichs der Abnutzung des Rotors abdichtend gegen diesen gepresst wird.
CH1071164A 1964-08-17 1964-08-17 Exzenterschneckenpumpe CH411585A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1071164A CH411585A (de) 1964-08-17 1964-08-17 Exzenterschneckenpumpe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1071164A CH411585A (de) 1964-08-17 1964-08-17 Exzenterschneckenpumpe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH411585A true CH411585A (de) 1966-04-15

Family

ID=4366011

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1071164A CH411585A (de) 1964-08-17 1964-08-17 Exzenterschneckenpumpe

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH411585A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117023013A (zh) * 2023-08-16 2023-11-10 无锡恒信北石科技有限公司 一体式输送结构及包含该结构的控制装置及方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117023013A (zh) * 2023-08-16 2023-11-10 无锡恒信北石科技有限公司 一体式输送结构及包含该结构的控制装置及方法
CN117023013B (zh) * 2023-08-16 2025-01-28 无锡恒信北石科技有限公司 一体式输送结构及包含该结构的控制装置及方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2220847C3 (de) Hydrostatische Axialkolbenmaschine
CH411585A (de) Exzenterschneckenpumpe
AT247156B (de) Exzenterschneckenpumpe
DE2139013C2 (de) Exzenterschneckenpumpe
DE19527649B4 (de) Axialkolbenmaschine
DE10216006A1 (de) Pumpvorrichtung mit einer Pumpe mit kontinuierlichen Förderräumen
DE3433289C2 (de)
EP1775467B1 (de) Schaltbarer Exzenterantrieb und Rührwerk mit zuschaltbarer Radialkolbenpumpe
DE2643770A1 (de) Hydraulische maschine mit axial angeordneten kolben
DE1953496B1 (de) Mit Druckmittel beaufschlagbarer Drehantrieb
DE202010015437U1 (de) Drehkolbenpumpe mit Hohlkolben
DE4401688C2 (de) Rotorpumpe
DE716161C (de) Schraubenpumpe mit zwei oder mehreren Spindeln
DE3027043A1 (de) Hydraulische fluegelpumpe
DE2611672A1 (de) Exzenterschnecken - schlauchmembranpumpe
CH206998A (de) Hubkolbengetriebe.
AT167045B (de) Axialkolbengetriebe mit Schiefscheibenantrieb
DE102007045844A1 (de) Radialkolbenpumpe mit mindestens zwei gesondert ansteuerbaren Pumpenelementen
DE3152381T1 (de) Drehgelenk für eine sohlennahe hydraulische Planeten-Spindelmaschine
AT287583B (de) Selbsttätig wirkende Bremsrolle
DE1816421C (de) Innenvibrator mit umlaufender Unwucht
DE2853493A1 (de) Taumelscheibenpumpe oder -motor
DE1167618B (de) Hydraulisches Axialkolbengetriebe
DE478702C (de) Drehkolbenmaschine
DE2246682A1 (de) Maschine der verdraengebauart