CH411609A - Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung - Google Patents

Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung

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Publication number
CH411609A
CH411609A CH852564A CH852564A CH411609A CH 411609 A CH411609 A CH 411609A CH 852564 A CH852564 A CH 852564A CH 852564 A CH852564 A CH 852564A CH 411609 A CH411609 A CH 411609A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clamping
rocker
clamping device
pressure medium
dependent
Prior art date
Application number
CH852564A
Other languages
English (en)
Inventor
Anderhub Gianluigi
Original Assignee
Otto Scherrer & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/061Arrangements for positively actuating jaws with fluid drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


  Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung    Die Erfindung bezieht sich auf eine druckmittel  betätigte Klemmvorrichtung zum Festklemmen von  Werkstücken, insbesondere Werkzeugen auf Schleif  maschinen.  



  Bei solchen Klemm- oder Spannvorrichtungen   namentlich wenn sie zum Festklemmen von     Dreh-          oder    Hobelstählen auf Schleifmaschinen dienen   besteht ein Problem darin, dass ein gleichzeitiges zu  verlässiges Spannen von zwei Werkstücken auch  dann erfolgen soll, wenn diese Werkstücke geringe  Massunterschiede haben. Bisher waren zur Erfüllung  dieser Forderung für jeden Spannhebel je ein Zylin  der und ein Kolben notwendig, was aufwendig ist.  



  Demgegenüber ist die Erfindung dadurch gekenn  zeichnet, dass zwischen zwei unabhängig voneinander  beweglichen Spannhebeln und einem druckmittelbe  tätigten Kolben eine Wippe angeordnet ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrich  tung, Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Vorrich  tung.  



  Die Vorrichtung weist ein Gussgehäuse 1 auf, in  welchem sich nicht sichtbare Bohrungen zum Auf  spannen auf einem Maschinentisch, beispielsweise  einer Schleifmaschine befinden, wobei die Vorrich  tung zum     Festhalten    von Werkzeugen dient, insbe  sondere von Dreh- und Hobelstählen während des  Schleifens einer Profilform. Diese Schneidwerkzeuge  liegen auf einer Werkzeugauflagefläche 2 auf und  werden über je einen Spann- oder Klemmhebel 21  mit Hilfe je eines an deren Ende sitzenden Klemm  kopfes 22 in ihrer Lage festgehalten. Die     Festklem-          mung    erfolgt auf pneumatischer Basis; es wäre jedoch  auch eine Festklemmung auf hydraulischer Basis  denkbar.

      Im Innern des Gehäuses befindet sich ein in Ver  tikalrichtung auf und abbeweglicher Kolben 5, dessen  Weg oben durch einen     Gewindering    3 begrenzt ist. In  der zentralen Bohrung dieses Gewinderinges 3 ist  eine Nut 4 für einen Dichtungsring oder Abstreifer  vorhanden, ebenfalls im Kolben 5 für einen Kolben  ring 6. Auf der Oberseite des Kolbenbodens befindet  sich eine Wippe 7, die von einem. Zentrierbolzen 8  lose gehalten wird.  



  Zur Steuerung der Druckluft-Zufuhr ist eine  Steuereinrichtung vorhanden, die einen Steuerschie  ber 16, eine Hülse 15 und     eine    Distanzbüchse 14  aufweist. Auf die Unterseite des Steuerschiebers 16  wirkt eine Feder 13, die sich unten auf eine     Ab-          schlussplatte    12 abstützt. Der Steuerschieber 16       durchdringt    oben eine     Abschlussbüchse    17, die ihrer  seits zwischen einem Dichtungsbelag 18 und einer  Gewindemutter 19 angeordnet ist. Auf das obere Ge  windeende des Steuerschiebers 16 ist ein Kugelgriff  20 aufgeschraubt.  



  Es sind zwei voneinander distanzierte, nach der  gleichen     Richtung    ragende     Klemmhebel    21 vorhan  den, die     paralalel        zueinander    verlaufen und deren       Schwenkbolzen    24 koaxial zueinander angeordnet  sind. Diese Klemmhebel 21 sind an ihrem, der Wippe  benachbarten Ende je mit     einem    Auflageschuh 23  versehen und weisen     am    entgegengesetzten Ende  einen     Klemmkopf    22 auf. Die     Klemmhebel    21 sind  vom     Zentrierbolzen    8 gleich weit entfernt.

   Die Zen  tralbohrung des Gehäuses ist oben mit einem     Ab-          schlussdeckel    27 abgeschlossen. Über den aus dem  Gehäuse herausragenden Teil der     Klemmhebel    21 ist  je ein Faltenbelag 25 gesteckt, welcher mit einem  Halteblech 26 festgeklemmt ist und dadurch eine  Dichtung gegen das Eindringen von     Kühlflüssigkeit     und Staub bildet. Der Kolben 5 hat einen Durchmes-      ser, welcher etwa dem mittleren Abstand der beiden  Klemmhebel 21 voneinander entspricht und die  Wippe erstreckt sich über die ganze Breite des Kol  benbodens. Die Wippe ist unten - von der Mitte  ausgehend - angeschrägt, wobei die Flächen zuein  ander einen Winkel a zwischen 160  und 178  bilden,  vorzugsweise     ist    der Winkel etwa 175 .

    



  Die Funktionsweise der Einrichtung ist folgende:  Die beiden festzuklemmenden Werkzeuge werden  auf die Auflagefläche 2 gelegt, so dass sie von den  Klemmhebeln oben erfasst werden können. Die in  der Zeichnung dargestellte Lage entspricht der Nicht  Spannlage, bei welcher die Klemmhebel 21 durch je  eine Druckfeder 28 angehoben sind. Zum Spannen  wird der Steuerschieber 16 mit Hilfe des Kugelgriffes  20 vorerst nach unten,     also    entgegen der Kraft der  Feder 13 gedrückt. Dadurch strömt Luft durch den  Zufuhrkanal 30 in den Ringram 31 des Schiebers  und durch den Kanal 32 in die Ringkammer 33 und  presst dadurch den Kolben 5 entgegen der Kraft der  Feder 11 nach unten.

   Bei diesem Vorgang kann die  Luft aus der Kammer 34 entweichen und strömt über  den Kanal 35 in die Aussparung 36 des Schiebers  und hernach durch die Austrittsöffnung 37 ins Freie.  Hernach wird der Steuerschieber 16 losgelassen,  wodurch die Feder 13 diesen aufwärts gegen den An  schlag 38 drückt. Dadurch gelangt die Steuerkante 39  oberhalb des Luftzufuhrkanales zu liegen und die  Luft strömt von diesem in die Schieberaussparung  36, hernach durch den Kanal 35 in die Kammer 34  und drückt als Folge davon den Kolben 5 nach auf  wärts. Bei diesem Vorgang werden die Klemmhebel  21 über die Wippe 7 und die gewölbten Gleitschuhe  23 verschwenkt, so dass die Klemmköpfe 22     schliess-          lich    die Werkzeuge auf die Unterlage 2 pressen und  in ihrer Lage festhalten.

   Bei unterschiedlichen Höhen  der Werkzeuge bewirkt die Wippe 7 einen Ausgleich  und stellt dadurch ein einwandfreies Anpressen bei  der Werkzeuge sicher. Selbstverständlich ist ein Aus  gleich nur innerhalb gewisser Grenzen möglich.  Wenn statt zwei Werkzeugen nur ein einziges festge  klemmt werden soll, ist dies     ebenfalls        möglich,     wobei dieses dann mit der vollen Spannkraft auf  die Unterlage gedrückt wird, da dann die Wippe 7  auf der einen Seite am Kolbenboden aufliegt und da  durch die volle Kraft überträgt. Aus diesem Grunde  ist der Winkel a etwas kleiner als 180  und die Wipp  höhe der Wippe - von der Mittellage gemäss Fig. 2    aus gemessen - kleiner als 5 mm.

   Damit kein Über  kanten der Wippe erfolgen kann, soll der Durchmes  ser des Kolbenbodens so gross sein, dass je eine Senk  rechte durch die Berührungsstellen zwischen     Gleit-          schuhen    23 und Wippe noch innerhalb des Kolben  bodens liegt.  



  Anstelle von ebenen, dem Kolbenboden zuge  wandten Flächen könnten die Enden der Wippe 7  auch gerundet sein, wobei dann der Winkel durch die  Tangente bestimmt würde, welche an jene Stellen  angelegt wird, welche senkrecht unterhalb den Be  rührungsstellen der Auflageschuhe 23 liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung zum Festklemmen von Werkstücken, insbesondere Werk zeugen auf Schleifmaschinen, dadurch gekennzeich net, dass zwischen zwei unabhängig voneinander be weglichen Spannhebeln und einem druckmittelbetä tigten Kolben eine Wippe angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannhebel-Drehbol zen zueinander koaxial verlaufen. 2. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wippenlänge minde stens angenähert dem Durchmesser des Kolbenbo dens entspricht oder länger ist. 3. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippenhöhe (a) der Wippe - von der Mittellage aus gemessen - weniger als 5 mm beträgt. 4.
    Klemmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippenenden als Ebenen ausgebildet sind, die mit einander einen Winkel zwischen 178 und 160 ein- schliessen. 5. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippenenden gewölbt sind und die an die Wölbun gen angelegten Tangenten senkrecht unterhalb der Spannhebelauflagefläche miteinander einen Winkel zwischen l78 und 160 einschliessen.
CH852564A 1964-06-29 1964-06-29 Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung CH411609A (de)

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AT606764A AT254006B (de) 1964-06-29 1964-07-15 Fadenrestfühler

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CH411609A true CH411609A (de) 1966-04-15

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CH852564A CH411609A (de) 1964-06-29 1964-06-29 Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2561966A1 (fr) * 1984-03-30 1985-10-04 France Outillage Tech Dispositif de maintien en position de serrage des brides sur des pieces destinees a etre immobilisees

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2561966A1 (fr) * 1984-03-30 1985-10-04 France Outillage Tech Dispositif de maintien en position de serrage des brides sur des pieces destinees a etre immobilisees

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AT254006B (de) 1967-05-10

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