CH411609A - Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung - Google Patents
Druckmittelbetätigte KlemmvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B5/00—Clamps
- B25B5/06—Arrangements for positively actuating jaws
- B25B5/061—Arrangements for positively actuating jaws with fluid drive
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Description
Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine druckmittel betätigte Klemmvorrichtung zum Festklemmen von Werkstücken, insbesondere Werkzeugen auf Schleif maschinen.
Bei solchen Klemm- oder Spannvorrichtungen namentlich wenn sie zum Festklemmen von Dreh- oder Hobelstählen auf Schleifmaschinen dienen besteht ein Problem darin, dass ein gleichzeitiges zu verlässiges Spannen von zwei Werkstücken auch dann erfolgen soll, wenn diese Werkstücke geringe Massunterschiede haben. Bisher waren zur Erfüllung dieser Forderung für jeden Spannhebel je ein Zylin der und ein Kolben notwendig, was aufwendig ist.
Demgegenüber ist die Erfindung dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen zwei unabhängig voneinander beweglichen Spannhebeln und einem druckmittelbe tätigten Kolben eine Wippe angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrich tung, Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Vorrich tung.
Die Vorrichtung weist ein Gussgehäuse 1 auf, in welchem sich nicht sichtbare Bohrungen zum Auf spannen auf einem Maschinentisch, beispielsweise einer Schleifmaschine befinden, wobei die Vorrich tung zum Festhalten von Werkzeugen dient, insbe sondere von Dreh- und Hobelstählen während des Schleifens einer Profilform. Diese Schneidwerkzeuge liegen auf einer Werkzeugauflagefläche 2 auf und werden über je einen Spann- oder Klemmhebel 21 mit Hilfe je eines an deren Ende sitzenden Klemm kopfes 22 in ihrer Lage festgehalten. Die Festklem- mung erfolgt auf pneumatischer Basis; es wäre jedoch auch eine Festklemmung auf hydraulischer Basis denkbar.
Im Innern des Gehäuses befindet sich ein in Ver tikalrichtung auf und abbeweglicher Kolben 5, dessen Weg oben durch einen Gewindering 3 begrenzt ist. In der zentralen Bohrung dieses Gewinderinges 3 ist eine Nut 4 für einen Dichtungsring oder Abstreifer vorhanden, ebenfalls im Kolben 5 für einen Kolben ring 6. Auf der Oberseite des Kolbenbodens befindet sich eine Wippe 7, die von einem. Zentrierbolzen 8 lose gehalten wird.
Zur Steuerung der Druckluft-Zufuhr ist eine Steuereinrichtung vorhanden, die einen Steuerschie ber 16, eine Hülse 15 und eine Distanzbüchse 14 aufweist. Auf die Unterseite des Steuerschiebers 16 wirkt eine Feder 13, die sich unten auf eine Ab- schlussplatte 12 abstützt. Der Steuerschieber 16 durchdringt oben eine Abschlussbüchse 17, die ihrer seits zwischen einem Dichtungsbelag 18 und einer Gewindemutter 19 angeordnet ist. Auf das obere Ge windeende des Steuerschiebers 16 ist ein Kugelgriff 20 aufgeschraubt.
Es sind zwei voneinander distanzierte, nach der gleichen Richtung ragende Klemmhebel 21 vorhan den, die paralalel zueinander verlaufen und deren Schwenkbolzen 24 koaxial zueinander angeordnet sind. Diese Klemmhebel 21 sind an ihrem, der Wippe benachbarten Ende je mit einem Auflageschuh 23 versehen und weisen am entgegengesetzten Ende einen Klemmkopf 22 auf. Die Klemmhebel 21 sind vom Zentrierbolzen 8 gleich weit entfernt.
Die Zen tralbohrung des Gehäuses ist oben mit einem Ab- schlussdeckel 27 abgeschlossen. Über den aus dem Gehäuse herausragenden Teil der Klemmhebel 21 ist je ein Faltenbelag 25 gesteckt, welcher mit einem Halteblech 26 festgeklemmt ist und dadurch eine Dichtung gegen das Eindringen von Kühlflüssigkeit und Staub bildet. Der Kolben 5 hat einen Durchmes- ser, welcher etwa dem mittleren Abstand der beiden Klemmhebel 21 voneinander entspricht und die Wippe erstreckt sich über die ganze Breite des Kol benbodens. Die Wippe ist unten - von der Mitte ausgehend - angeschrägt, wobei die Flächen zuein ander einen Winkel a zwischen 160 und 178 bilden, vorzugsweise ist der Winkel etwa 175 .
Die Funktionsweise der Einrichtung ist folgende: Die beiden festzuklemmenden Werkzeuge werden auf die Auflagefläche 2 gelegt, so dass sie von den Klemmhebeln oben erfasst werden können. Die in der Zeichnung dargestellte Lage entspricht der Nicht Spannlage, bei welcher die Klemmhebel 21 durch je eine Druckfeder 28 angehoben sind. Zum Spannen wird der Steuerschieber 16 mit Hilfe des Kugelgriffes 20 vorerst nach unten, also entgegen der Kraft der Feder 13 gedrückt. Dadurch strömt Luft durch den Zufuhrkanal 30 in den Ringram 31 des Schiebers und durch den Kanal 32 in die Ringkammer 33 und presst dadurch den Kolben 5 entgegen der Kraft der Feder 11 nach unten.
Bei diesem Vorgang kann die Luft aus der Kammer 34 entweichen und strömt über den Kanal 35 in die Aussparung 36 des Schiebers und hernach durch die Austrittsöffnung 37 ins Freie. Hernach wird der Steuerschieber 16 losgelassen, wodurch die Feder 13 diesen aufwärts gegen den An schlag 38 drückt. Dadurch gelangt die Steuerkante 39 oberhalb des Luftzufuhrkanales zu liegen und die Luft strömt von diesem in die Schieberaussparung 36, hernach durch den Kanal 35 in die Kammer 34 und drückt als Folge davon den Kolben 5 nach auf wärts. Bei diesem Vorgang werden die Klemmhebel 21 über die Wippe 7 und die gewölbten Gleitschuhe 23 verschwenkt, so dass die Klemmköpfe 22 schliess- lich die Werkzeuge auf die Unterlage 2 pressen und in ihrer Lage festhalten.
Bei unterschiedlichen Höhen der Werkzeuge bewirkt die Wippe 7 einen Ausgleich und stellt dadurch ein einwandfreies Anpressen bei der Werkzeuge sicher. Selbstverständlich ist ein Aus gleich nur innerhalb gewisser Grenzen möglich. Wenn statt zwei Werkzeugen nur ein einziges festge klemmt werden soll, ist dies ebenfalls möglich, wobei dieses dann mit der vollen Spannkraft auf die Unterlage gedrückt wird, da dann die Wippe 7 auf der einen Seite am Kolbenboden aufliegt und da durch die volle Kraft überträgt. Aus diesem Grunde ist der Winkel a etwas kleiner als 180 und die Wipp höhe der Wippe - von der Mittellage gemäss Fig. 2 aus gemessen - kleiner als 5 mm.
Damit kein Über kanten der Wippe erfolgen kann, soll der Durchmes ser des Kolbenbodens so gross sein, dass je eine Senk rechte durch die Berührungsstellen zwischen Gleit- schuhen 23 und Wippe noch innerhalb des Kolben bodens liegt.
Anstelle von ebenen, dem Kolbenboden zuge wandten Flächen könnten die Enden der Wippe 7 auch gerundet sein, wobei dann der Winkel durch die Tangente bestimmt würde, welche an jene Stellen angelegt wird, welche senkrecht unterhalb den Be rührungsstellen der Auflageschuhe 23 liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung zum Festklemmen von Werkstücken, insbesondere Werk zeugen auf Schleifmaschinen, dadurch gekennzeich net, dass zwischen zwei unabhängig voneinander be weglichen Spannhebeln und einem druckmittelbetä tigten Kolben eine Wippe angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannhebel-Drehbol zen zueinander koaxial verlaufen. 2. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wippenlänge minde stens angenähert dem Durchmesser des Kolbenbo dens entspricht oder länger ist. 3. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippenhöhe (a) der Wippe - von der Mittellage aus gemessen - weniger als 5 mm beträgt. 4.Klemmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippenenden als Ebenen ausgebildet sind, die mit einander einen Winkel zwischen 178 und 160 ein- schliessen. 5. Klemmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippenenden gewölbt sind und die an die Wölbun gen angelegten Tangenten senkrecht unterhalb der Spannhebelauflagefläche miteinander einen Winkel zwischen l78 und 160 einschliessen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH852564A CH411609A (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung |
| AT606764A AT254006B (de) | 1964-06-29 | 1964-07-15 | Fadenrestfühler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH852564A CH411609A (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH411609A true CH411609A (de) | 1966-04-15 |
Family
ID=4341547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH852564A CH411609A (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT254006B (de) |
| CH (1) | CH411609A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2561966A1 (fr) * | 1984-03-30 | 1985-10-04 | France Outillage Tech | Dispositif de maintien en position de serrage des brides sur des pieces destinees a etre immobilisees |
-
1964
- 1964-06-29 CH CH852564A patent/CH411609A/de unknown
- 1964-07-15 AT AT606764A patent/AT254006B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2561966A1 (fr) * | 1984-03-30 | 1985-10-04 | France Outillage Tech | Dispositif de maintien en position de serrage des brides sur des pieces destinees a etre immobilisees |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT254006B (de) | 1967-05-10 |
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