CH411665A - Kondensatorzündvorrichtung - Google Patents

Kondensatorzündvorrichtung

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CH411665A
CH411665A CH472864A CH472864A CH411665A CH 411665 A CH411665 A CH 411665A CH 472864 A CH472864 A CH 472864A CH 472864 A CH472864 A CH 472864A CH 411665 A CH411665 A CH 411665A
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circuit
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charging
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CH472864A
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Schaffler & Co
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10—Initiators therefor
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42D—BLASTING
    • F42D1/00—Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04—Arrangements for ignition
    • F42D1/045—Arrangements for electric ignition
    • F42D1/05—Electric circuits for blasting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


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    Kondcnsatorzündvorrichtung   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine    Kondensatorzündvorrichtung   mit einer Spannungsquelle, z. B. einem Wechselstromgenerator, und einem mit dieser verbundenen Ladekreis    zum   Aufladen des Schiesskondensators, der über einen Schalter an die Ausgangsklemmen    anschliessbar   ist. Es sind bereits    Kondensatorzündmaschinen   bekannt geworden, bei denen der Schiesskondensator mittels einer Batterie oder einem Gleichstromwandler aufgeladen wird. Weiter ist bekannt, die    Aufladung   durch einen Gleichstromgenerator oder durch einen Wechselstromgenerator mit nachfolgendem Gleichrichter,    eventuell   unter Zwischenschalten eines Transformators vorzunehmen.

   Der Antrieb der Generatoren erfolgt entweder von Hand aus mittels eines Kurbeltriebes oder von einem Federtriebwerk. 



  Der Schiesskondensator einer Zündmaschine ist für eine bestimmte Nennspannung ausgelegt. Beim Aufladen des Kondensators darf diese Spannung nicht überschritten werden. 



  Zur Begrenzung der Spannung des    Schiesskonden-      sators   sind bereits Einrichtungen bekannt geworden, deren Grundprinzip darin besteht, in dem Ladekreis des Kondensators ein Relais anzuordnen, dessen Anker bei Erreichen der Ladespannung    anzieht,   worauf mittels eines weiteren Schaltkreises die Kondensatorspannung an den Schiesskreis gelegt wird. Dadurch wird ein weiteres Ansteigen der    Kondensatorspannung   verhindert. 



  Diese Art der Spannungsbegrenzung hat den Nachteil, dass das Entladen des Kondensators,    also   das Abfeuern der Maschine, von dem    Abfeuervorgang   nicht trennbar ist, sondern diese beiden Betriebsphasen unmittelbar ineinander übergehen. überdies ist sie nur bei kleinen Ladespannungen und Leistungen anwendbar. Bei den heute gebräuchlichen Ladespannungen von z. B. 3000 V bei Leistungen von 10 Ws und mehr, ist es nicht mehr möglich, mit einem einfachen Relais unmittelbar zu schalten. Solche Maschinen waren daher bisher nicht mit einer Ladebegrenzungseinrichtung ausgestattet.

   Dies hat den Nachteil, dass bei zu grosser Spannung am Generator die Nennspannung des teuren Schiesskondensators überschritten und dieser zerstört werden kann, denn die Isolation solcher Kondensatoren muss aus Gründen der Gewichtsersparnis knapp bemessen werden. 



  Weiter ist bei den bekannten grossen Zündmaschinen keine    Zündspannungssicherung   vorgesehen. Damit ist eine Vorrichtung gemeint, die ein Abfeuern nur bei voller Ladespannung des Schiesskondensators gestattet. Bei den erwähnten Maschinen, die eine Antriebswelle für den Ladegenerator und eine zweite Welle für den    Ladezündschal'ter   besitzen, ist die letztere unabhängig von der Spannung am Schiesskondensator    betätigbar.   Es ist daher bei den bekannten Maschinen ein Umschalten des    Ladezündschalters   von der Stellung  Laden  in die Stellung  Zünden  ohne vorherige    Kontrolle   des tatsächlichen Wertes der Spannung am Schiesskondensator möglich.

   Daraus ergibt sich ein weiterer Nachteil, nämlich, dass bei    zu   geringer    Aufladung   des Schiesskondensators dessen Spannung und    damit   Energie nicht ausreicht, um beim Abfeuern ein sicheres Auslösen der angeschlossenen    Sprengzünder   zu gewährleisten. 



  Es kann aber sehr wohl    vorkommen,   dass aus sprengtechnischen Gründen eine Verzögerung des    Abfeuerns   (um z. B. einige Minuten) notwendig ist.    Innerhalb   dieser Zeitspanne kann aber die Ladespannung des Schiesskondensators unter 10% seiner Nennspannung abgesunken sein. 



  In einer    DDR-Patentschrift   ist eine elektrische mit Kondensator und    Gasentladungsröhre   arbeitende Zündmaschine beschrieben. Diese Vorrichtung be- 

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 steht aus einem Ladekreis und einem Steuerkreis mit einem in diesem enthaltenen    Wirkleistungsver-      braucher,   der an einem Teil der Spannung des    Schiess-      kondensators   liegt. Der Steuerkreis steht mit dem Ladekreis über einer    Gasentladungsröhre   in Verbindung,    derart,   dass erst bei überschreiten einer gewissen Spannung am Schiesskondensator die Röhre kurzzeitig zündet und ein Strom in den Steuerkreis und durch den    Wirkleistungsverbraucher   fliesst.

   Diese Zündmaschine besitzt keinerlei Sicherheitseinrichtungen, die ein vorzeitiges Auslösen einer    Abfeuerung   bei    zu   geringer Spannung am Schiesskondensator mit Sicherheit verhindert. Ausserdem ist diese Maschine durch die Verwendung von Gasdioden nur zur Abgabe einer geringen Leistung geeignet. 



  Es ist also notwendig, jede Zündmaschine    mit   einer Vorrichtung auszustatten, die den Zustand sicherer    Zündbereitschaft   anzeigt. 



  Zur Beseitigung der erwähnten Nachteile und Mängel weist die vorgeschlagene    Kondensatorzünd-      vorrichtung      erfindungsgemäss   einen dem Ladekreis zugeordneten Steuerkreis auf, der    einen      Wirkleistungs-      verbraucher   enthält, welcher dauernd an einem Teil der am Schiesskondensator liegenden Spannung zu deren Beschränkung angelegt und zur Steuerung einer Regeleinrichtung für die Entladung des    Schiesskon-      densators   herangezogen ist. 



  Es wird also ein Teil der am Schiesskondensator liegenden Spannung über einen Steuerkreis einem    Wirkleistungsverbraucher   z. B. einem Relais zugeführt, dessen Anker erst zu einem Zeitpunkt anzieht, zu dem der    Sollwert   der Spannung des    Schiesskonden-      sators   mit Sicherheit    erreicht   ist. Das Relais steht seinerseits mit einer Regeleinrichtung z. B. einer mechanischen    Verriegelungsvorrichtung      für   den Zündschalter in Verbindung, die ein Umschalten des    Ladezündschalters   von  Laden  auf  Zünden  gestattet. Die Anzeige der vollen Zündspannung am Schiesskondensator kann z.

   B. durch eine von dem Relais betätigte Glimmlampe, durch ein Voltmeter oder ein    ähnliches   Anzeigegerät erfolgen. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Ladekreis als    Gleichrichterschaltung      mit   wenigstens einem    Gleichrichterzweig   und der Steuerkreis als    einewenigstens   ein    Gleichrichterelement   aufweisende    Gleichrichterschaltung   ausgebildet, deren Eingangsspannung über mindestens ein Gleichrichterelement des Zweiges abgegriffen ist. 



  Die    Gleichrichterschaltung   des Ladekreises kann im einfachsten Fall aus einem    Gleichrichterzweig   bestehen, wobei eine Spannung über mindestens ein    Gleichrichterelement   von diesem Zweig    abgegriffen   und dem Steuerkreis mit dem Verbraucher über ein    Gleichrichterelement   zugeführt wird. 



  Es ist aber auch möglich, den Ladekreis als    Doppelweggleichrichterschaltung,      Spannungsverdopp-      lerschaltung   oder    Grätzgleichrichterschaltung   auszuführen. 



  Ausführungsbeispiele der    erfindungsgemässen      Kondensatorzündmaschine   werden nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.    Fig.   1 zeigt einen schematischen Aufbau der erfindungsgemässen Zündmaschine. In    Fig.   2 ist der zu    Fig.   1 gehörige elektrische Schaltplan dargestellt. Die    Fig.   3, 4 und 5 zeigen die Schaltpläne verschiedener Ausführungsformen der Zündmaschine, wogegen in    Fig.   6 eine Variante eines Netzwerkteiles dargestellt ist, die bei den Schaltungen nach den    Fig.   1 bis 5 angewendet werden kann. 



  Die Ausgangsklemmen eines über ein Getriebe handbetriebenen Hochspannungsgenerators 1 sind über einen Kondensator    Cl   und eine    Gleichrichterkette      V6   mit den Belegungen eines    Schiesskondensators      C4   mittels Leitungen verbunden. In die Leitungen ist ein gemeinsamer    Ladezündschalter   5 und parallel zum Generator 1 und dem Kondensator Cl eine Gleichrichterkette    V1   geschaltet. Alle bisher genannten Schaltelemente mit Ausnahme des Schiesskondensators bilden den Ladekreis für diesen. 



  Der Ladekreis gemäss den    Fig.   1 und 2 stellt eine    Spannungsverdopplerschaltung      (Villard-Schaltung)   dar, deren Wirkungsweise noch erklärt werden wird. 



  Die    Gleichrichterkette      V1   ist von einer weiteren    Gleichrichterkette   bestehend aus der    Kette      V2   und dem Element    V3   überbrückt. Parallel zu der Gleichrichterkette    V2   liegt eine Serienschaltung eines    Kon-      densators      C2   mit einem    Gleichrichterelement      V3.   



  Im    Nebenschluss   zu    V5   liegt eine Serienschaltung eines    Gleichrichterelementes   V4 und eines Relais 3, das mit einem Kondensator    C3   überbrückt ist. Parallel zum Schiesskondensator    C4   ist ein Spannungsteiler, bestehend aus den    Ohmschen   Widerständen    R,   und    R2   angeordnet, wobei    R1   von einer Serienschaltung einer Glimmlampe 2 und eines Arbeitskontaktes 4 des Relais 3 überbrückt ist.

   Die Elemente 2, 4,    R,   und    R2   bilden den    Anzeigekreis.   Der Schiesskondensator    C4   ist über ein weiteres Kontaktpaar des    Lade-      zündschalters   5 an    Ausgangsklemmen   K3 und    K4      anschliessbar.   Parallel zu diesen Klemmen ist ein    Ohmscher   Widerstand    R3   geschaltet. 



  Das Relais 3 besitzt einen Anker 7, der als Anschlag für einen Schaltriegel 8 einer    Verriegelungs-      vorrichtung   6 ausgebildet ist. Dieser ist mit einer Welle 9 drehfest verbunden und weist eine Gabel 13 auf, in die ein    Mitnehmer   10 eingreift. Der    Mitnehmer   10 ist mittels eines Ansatzstückes 12 für eine nicht gezeichnete Handkurbel in zwei Richtungen verdrehbar. Zwischen dem Schaltriegel 8 und dem    Mitnehmer   10 ist eine Federkupplung 11 angeordnet. Die Welle 9 steht mit dem    Ladezündschalter   5 in Verbindung (nicht gezeichnet). Diese elektromagnetische    Verriege-      lungseinrichtung   7 bis 12 ist klemmfrei und vereisungssicher konstruiert. 



  Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist folgende: Im    Ruhezustand   ist der Anker 7 des Relais 3 abgefallen und damit der Schaltriegel 8 der    Ver-      riegelungsvorrichtung   6 blockiert. Die Welle 9 kann nicht verdreht werden und der    Ladezündschalter   5 befindet sich in Stellung  Laden . Der    Arbeitskontakt   4 das Relais ist offen und die Glimmlampe leuchtet 

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 nicht. Der Schiesskondensator C4 ist ungeladen, ein Abfeuern ist daher nicht möglich. Wird nun mittels einer nicht gezeichneten Handkurbel der Anker des Hochspannungsgenerators 1 in Drehung versetzt, so entsteht an den Klemmen    K1   und K2 eine Wechselspannung.

   Bei Annahme eines positiven Momentanwertes der Spannung an der Klemme    K2   entsprechend der positiven Halbwelle der Wechselspannung und eines negativen Wertes an    K1   sind die Gleichrichterelemente    VI,      V2   und    V3   in    Durchlassrichtung   gepolt. Der Kondensator Cl wird also auf eine    Spannung   aufgeladen, die der    Generatorspannung   entgegengerichtet ist, wobei die Grösse der beiden Spannungen gleich ist.

   An den Platten des Schiesskondensators    C4   tritt somit keine Spannung auf.    Während   der nun folgenden negativen Halbwelle der    Wechselspannung   sind die    Gleichrichterelemente      V1,   V2 und 173 in    Sperr-      richtung   gepolt, die Spannung des Kondensators Cl addiert sich daher zu dem    Momentanwert   der Spannung des Generators, und es tritt an den Punkten A, B eine Gleichspannung von der doppelten Grösse der    Generatorspannung   auf, die über das Gleichrichterelement    Vo   und die beiden geschlossenen Kontakte des Zündschalters 5 an die Platten des    Schiesskonden-      sators      C4   gelangt.

   Der Zeitpunkt des    Erreichens   von dessen voller Ladespannung hängt von der Geschwindigkeit der Ankerumdrehung des Generators und der    Dimensionierung   der Schaltelemente ab. Die Spannung am Schiesskondensator weist eine derartige    Polung   auf, dass der    Puntk   A auf positivem und der Punkt B auf negativem Potential liegt. 



  Zur Erklärung der Wirkungsweise des Steuerkreises wird ein Zeitpunkt betrachtet, zu dem der    Momentanwert   der    Wechselspannung   des Generators so gerichtet ist, dass an dem Punkt B ein positives Potential liegt. Die    Gleichrichterelemente      V2,      V3   und    VI   sind somit in    Durchlassrichtung   gepolt. Ein Punkt zwischen den Elementen    V2   und    V3   befindet sich auf Grund der oben beschriebenen Ausbildung der Gleichspannungspotentiale an den Punkten A und B auf einem geringeren als dem momentanen, positiven    Gleichspannungspotential   des Schiesskondensators.

   Am Kondensator    C2   bildet sich daher eine    Spannung   aus, die der an    V2      liegenden      entgegengerichtet,   aber gleich gross wie diese ist. Während der folgenden negativen Halbwelle des Generators sind die Gleichrichterelemente    V2   und    V3   in Sperrichtung    gepolt.   Die Gleichspannung des Kondensators    C2   addiert sich somit zu der Momentanspannung an    V2   und diese Spannung gelangt über das    Gleichrichterelement      V4   an das Relais 3. 



  Es ist also ersichtlich, dass auch im    Steuerkreis   eine    Gleichspannungsverdopplung   ähnlich der des Ladekreises stattfindet. 



  Die Begrenzung der Ladespannung des    Schiess-      kondensators   durch den Steuerkreis lässt sich wie folgt erklären: Auf Grund des nichtlinearen Zusammenhangs von Spannung und Strom eines    Gleichrichterelementes   sinkt dessen Widerstand in Sperrichtung mit zunehmendem Potential an der Kathode. 



  Daraus folgt für die vorliegende Schaltung, dass mit zunehmender Spannung am    Schiesskondensator   das positive Potential an der Kathode von V3 ebenfalls ansteigt und    damit   auch das etwas geringere positive Potential an dessen Anode. Die am Gleichrichterelement    V5   vorhandene Spannung nimmt also mit steigender Spannung am Schiesskondensator zu, das heisst in den Verbraucher (Relais 3) wird umso mehr Strom    fliessen,   je grösser die Spannung am Schiesskondensator ist. 



     Bei   Erreichen der vollen    Ladespannung   des Schiesskondensators spricht das Relais 3 an, dessen Arbeitskontakt 4 schliesst den Stromkreis, in dem sich die Glimmlampe 2 befindet und diese wird dadurch an die vom    Potentiometer      R1,      R2   abgegriffene Spannung gelegt, die über ihrer    Zündspannung   liegt. Dadurch leuchtet die    Glimmlampe   auf. 



  Gleichzeitig wird durch das Ansprechen des Relais 3 dessen Anker 7 angezogen, wodurch der Schaltriegel 8 freigegeben wird. Es wird nun die Handkurbel vom Generator an das Ansatzstück 12 der    Verriegelungseinrichtung   gesteckt. Bei Drehen der Welle 9 im Uhrzeigersinn wird der    Ladezünd-      schalter   von der Stellung  Laden  auf die Stellung  Zünden  geschaltet und es kann bei Anschluss    eines   Zünders mit einer Sprengladung an die Klemmen K3 und    K4   eine    Abfeuerung      vorgenommen   werden. 



  Der Widerstand    R3   dient zum Verbrauch einer etwaig noch vorhandenen Restladung des    Schiesskon-      densators   nach dem Abfeuern oder dessen Entladung bei offenen Klemmen    K3   und    K4.   



  Der Kondensator    C3,   mit dem das Relais überbrückt ist, stabilisiert dessen Ansprechen und    bewirkt,   je nach seiner Dimensionierung, eine Abfallverzögerung von dessen Anker von z. B. bis zu 30 Sekunden. Innerhalb dieser Zeitspanne ist ein sicheres Abfeuern    mit   der vollen Spannung des Zündkondensators möglich.

   Wenn innerhalb dieser Zeitspanne kein Abfeuern erfolgt, erlischt die    Glimmlampe   nach Ablauf derselben, der Anker des Relais fällt ab und    verriegelt   den Schaltriegel der    Verriegelungsvorrichtung.   Dadurch ist eine Betätigung des    Ladezündschalters   von der Stellung  Laden  in die Stellung  Zünden  nicht mehr möglich und es kann somit zu keiner Abfeuerung ohne ausreichender    Spannung   am    Zünd-      kondensator   kommen. Um ein Abfeuern zu ermöglichen, muss nach dem Erlöschen der    Glimmlampe   bis zu deren    Wiederaufleuchten   am Generator gekurbelt werden. 



  In    Fig.   3 ist eine weitere    Ausführungsform   der Erfindung dargestellt. Der Ladekreis, bestehend aus den Schaltelementen Generator 1, Kondensator    Cl,   den    Gleichrichterelementen      V1,      V2,      V3   und    V6,      Lade-      zündschalter   5 und Schiesskondensator    C4,   ist als    Spannungsverdopplerschaltung   wie jene entsprechend den    Fig.   1 und 2 aufgebaut und besitzt dieselbe Wirkungsweise. 

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 Der Steuerkreis weist keine    Spannungsverdoppler-      schaltung   auf.

   Von dem    Potentialabgriff   zwischen den    Gleichrichterelementen      V2   und    V3   des Ladekreises ist die    abgegriffene   Spannung über einen Kondensator C an zwei gegenüberliegende Eckpunkte einer    Grätz-      gleichrichterschaltung,   bestehend aus Gleichrichterelementen    V4,   V5, V; und    V8   gelegt. An den beiden übrigen Eckpunkten der    Gleichrichterschaltung   liegt das von dem Kondensator    C3   überbrückte Relais 3, dessen Schaltkontakt 4 in einem    Anzeigekreis   wie in den    Fig.   1 und 2 genau beschrieben (Glimmlampe 2, Widerstände    R1   und    R2)   geschaltet ist.

   Der Kondensator    Q   ist bei diesem Aufbau des Steuerkreises nicht unbedingt erforderlich. Der    Schiesskondensator      C4   ist ebenfalls mit dem Widerstand    R3   überbrückt. 



  Die Schaltung funktioniert genauso wie die Schaltung gemäss den    Fig.   1 und 2, es entfällt nur die    Spannungsverdopplung   im Steuerkreis. 



     Fig.   4 zeigt einen anderen Schaltungsaufbau entsprechend der    Erfindung.   Bei dieser    Ausführungs-      form   liegt die vom Generator 1 erzeugte Wechselspannung unter Zwischenschaltung des Kondensators    Cl   an zwei gegenüberliegenden Eckpunkten einer    Grätz-      gleichrichterschaltung.   Die beiden übrigen Eckpunkte der Schaltung sind über den    Ladezündschalter   5 mit dem Schiesskondensator C4 verbunden. 



  Die    Gleichrichterschaltung   ist aus Gleichrichterelementen    Vs,      Vio,      V11,   1712 und    Vis   aufgebaut. 



  Der Steuer- bzw.    Anzeigekreis,   bestehend aus dem Kondensator    C2,   den    Gleichrichterelementen      V4   und    V5,   dem Kondensator    C3,   dem Relais 3 mit Schaltkontakt 4 der Glimmlampe und den Widerständen    R,   und    R2   ist genau so aufgebaut, wie bereits in Verbindung mit den    Fig.   1 und 2 beschrieben. 



  Der    Potentialabgriff   für die Spannung des Steuerkreises erfolgt, bei dieser    Schaltung   zwischen den    Gleichrichterelementen      Vio   und    Vii   des Ladekreises. Wie unmittelbar    ersichtlich,   wird die vom Generator gelieferte Wechselspannung in der Gleichrichterschaltung gleichgerichtet, die von dieser    abgegriffene   Teilspannung im Steuerkreis jedoch verdoppelt. Die Funktionsweise des Steuerkreises hinsichtlich der Beschränkung der Spannung am Schiesskondensator ist dieselbe wie bei den Schaltungen nach    Fig.   1 und 2. Der Schiesskondensator ist auch bei dieser Schaltung mit einem Widerstand    R3   überbrückt. 



     Fig.   5 zeigt eine andere Variante einer Schaltung entsprechend der    Erfindung.   



  Der Ladekreis für den Schiesskondensator    C4,   bestehend aus dem    Wechselspannungsgenerator   1, dem Kondensator    Cl,   den    Gleichrichterelementen      Vi,   V2,    V3   und    V6,   dem    Ladezündschalter   5 und dem Schiesskondensator    C4,   wirkt als    Spannungsverdopplerschal-      tung.   Der Kreis weist einen Aufbau und eine Funktionsweise auf, der bzw. die bereits anlässlich der Beschreibung der    Fig.   1 und 2 erörtert wurde. 



  Der Steuerkreis besteht aus dem Kondensator    C2,   den    Gleichrichterelementen      V4   und    V5   und einem Transistorverstärker 14 mit dem Relais 3 und dem Schaltkontakt 4. Parallel zum Schiesskondensator    C4   liegt der Widerstand R3 und eine Serienschaltung eines Voltmeters 15 und der Widerstände    R,   und    R2.   Die Serienschaltung bildet den    Anzeigekreis.   



  Der    Potentialabgriff   zwischen den beiden Widerständen    R,   und    R2   liegt am Eingang des Verstärkers. Der Verstärker ist zweistufig aufgebaut (Transistoren    Tri   und    Tr2).   Transistor    Tri   ist in    Emitterbasisschal-      tung,   Transistor    Tr#,   in    Kollektorbasisschaltung   geschaltet. Im Eingangskreis von    Tri   befindet sich eine Schaltdiode    S,   (Zehnerdiode), im Ausgangskreis von    Tr2   das Relais 3. 



  Der Steuerkreis beinhaltet    eine      Spannungsver-      dopplerschaltung      (V2,      V3,      C:1,      V4,      V,;)   deren Wirkungsweise bereits beschrieben wurde    (Fig.   1 und 2). Die gesamte Schaltung funktioniert wie folgt: Die an den beiden    Gleichrichterelementen   auftretende Gleichspannung ist über den zu diesen parallel geschalteten Kondensator    C3   dem Verstärker als Betriebsspannung zugeführt. Die Grösse dieser Spannung hängt, wie bereits ausführlich beschrieben    (Fig.   1 und 2) von der Spannung am Schiesskondensator ab. 



  Mit steigender Spannung am Schiesskondensator steigt auch die Spannung am    Potentialabgriff   zwischen    R,   und    R2.   Wenn die Spannung am Schiesskondensator ihren vorgesehenen    Wert   erreicht hat, so ist auch die Spannung an der Schaltdiode auf einen Wert angestiegen, bei dem die Diode Strom zu führen beginnt. Gleichzeitig hat aber die vom    Potentialabgriff   des Ladekreises abgegriffene Spannung einen Wert erreicht, der der vollen Betriebsspannung des Verstärkers entspricht. Es    fliesst   daher im    Kollektorkreis   des Transistors    Tr2   ein Strom, der das Relais 3 zum Ansprechen bringt.

   Dadurch wird der Arbeitskontakt 4 geschlossen, der mit dem Schiesskondensator und dem    Ladezündschalter   in Serie liegt. 



  Durch das Ansprechen des Relais wird, wie bereits beschrieben    (Fig.   1 und 2), die Verriegelung des    Ladezündschalters   freigegeben und das Gerät ist    abfeuerbereit.   



  In    Fig.   6 ist eine Ausführungsform des Potentialabgriffes des Ladekreises gezeigt. Diese ist bei den Schaltungen gemäss den    Fig.   1 bis 5 anwendbar. Sie zeigt deren Zweige A -B bzw.    C-D.   Zwischen den    Gleichrichterelementen      V.=   und    V."   ist ein    Ohmscher   Widerstand    R4   mit diesen in Serie geschaltet. Durch einen variablen Abgriff der Spannung des Steuerkreises an    R4   ist es möglich, eine Feineinstellung vorzunehmen und den    Ansprechstrom   des Relais 3 genau festzulegen. 



  Die    Gleichrichterzweige   des Ladekreises, entsprechend den    Fig.   1 bis 5, bestehen in der Praxis aus mehreren    Gleichrichterelementen.   In den Schaltungen sind nur die für das Verständnis von deren Funktionsweise unbedingt erforderlichen Elemente eingezeichnet. 



  Der    Spannungsabgriff   für den Steuerkreis erfolgt bei Ausbildung des Ladekreises als    Villard-Schaltung      (Fig.   1, 2, 3 und 5) in der Weise, dass der mit einem Pol der Spannungsquelle unmittelbar verbundene 

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    Gleichrichterzweig   mit einer wenigstens zwei Gleichrichterelemente enthaltenden    Gleichrichterkette   überbrückt und die an den Verbraucher gelangende Spannung von den Enden wenigstens eines Gleichrichterelementes der Kette, mit Ausnahme des einseitig am höchsten Potential liegenden,    abgegriffen   ist. 



  Bei Ausbildung des Ladekreises als    Grätzgleich-      richterschaltung   gemäss    Fig.   4 erfolgt der    Spannungs-      abgriff   in vorteilhafter Weise von einem der beiden    Gleichrichterzweige,   die mit dem das niedrigste    Gleichspannungspotential   aufweisenden Punkt C der Schaltung in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kondensatorzündvorrichtung mit einer Spannungsquelle und einem mit diesem verbundenen Ladekreis zum Aufladen des Schiesskondensators, der über einen Schalter an die Ausgangsklemmen anschliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ladekreis (1, Ci, V1, Vc bzw. V3 bis V13, 5, C4) ein Steuerkreis zugeordnet ist, der einen Wirkleistungsverbraucher enthält, welcher dauernd an einem Teil der am Schiesskondensator (C4) liegenden Spannung zu deren Beschränkung angelegt und zur Steuerung einer Regeleinrichtung (R1, R2 2, 6 bzw. 15, 4) für die Entladung des Schiesskondensators herangezogen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladekreis als Gleichrichterschaltung mit wenigstens einem Gleichrichterzweig und der Steuerkreis als eine wenigstens ein Gleichrichterele- ment aufweisende Gleichrichterschaltung ausgebildet ist, deren Eingangsspannung über mindestens ein Gleichrichterelement des Zweiges abgegriffen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Gleichrichterzweig des Ladekreises mindestens zwei Gleichrichterelemente enthält. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kreis als Villard- Schaltung ausgebildet ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kreis als Grätz- gleichrichterschaltung ausgebildet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei als Villard-Schaltung ausgebildetem Ladekreis die an den Verbraucher (3) gelangende Spannung von jenem Gleichrichterzweig (V1) dieser Schaltung abgeleitet ist, dessen eines Ende unmittelbar an einem Pol der Spannungsquelle liegt. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Verbraucher gelangende Spannung an dem Gleichrichterzweig (V1), der mit einem Pol der Spannungsquelle unmittelbar in Verbindnung steht, von den Enden mindestens eines Gleichrichterelementes, mit Ausnahme des einseitig am höchsten Potential liegenden, abgegriffen ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Pol der Spannungsquelle unmittelbar verbundene Gleichrichterzweig (V1), mit einer wenigstens zwei Gleichrichterelemente (V2, V3) enthaltenden Gleichrichterkette überbrückt und die an den Verbraucher gelangende Spannung von den Enden wenigstens eines Gleichrichterelementes (V2) der Kette, mit Ausnahme des einseitig am höchsten Potential liegenden, abgegriffen ist.
    B. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Gleichrichterzweig (V2, V3) abgegriffene Teilspannung zusammen mit einer unmittelbar vom Schiesskondensator abgeleiteten Teilspannung (R1, R2) mindestens einem Verstärker (14) zugeführt und dieser zur Steuerung der Regeleinrichtung (15, 6, 4) mit dem Verbraucher (3) herangezogen ist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung des Ladekreises als Grätzgleichrichterschaltung (V9 bis Vis) die an den Verbraucher gelangende Spannung von einem der Gleichrichterzweige (Vio, Vil bzw. V12) dieser Schaltung abgeleitet ist, der mit seinem einen Ende mit dem, das niedrigste Gleichspannungspotential aufweisenden Punkt (C) der Schaltung in Verbindung steht. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbraucher als ein zum Ansprechen bei einem vorgegebenen Mindestwert der Spannung am Schiesskondensator eingerichtetes, vorzugsweise mit einem Speicherelement (C3) überbrücktes Relais (3) ausgebildet und die Regeleinrichtung eine Verriegelungseinrichtung (6) zur Verhinderung einer unzeitigen Betätigung des Zündschal- ters (5) mit einem Sperrorgan (8) enthält, dessen Auslösung und dessen Wiedereinfallen bei Unterschreiten der vorgegebenen Mindestspannung von dem Relais (3) abgeleitet ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch ein innerhalb der Regeleinrichtung angeordnetes Anzeigegerät, z.
    B. eine Glimmlampe (2), das in einen Stromkreis mit einem Schalter (4) verlegt ist und an dem bei Betätigung des Schalters wenigstens ein Teil der Spannung des Schiesskonden- sators wirksam wird, wobei zur Betätigung dieses Schalters das Relais (3) herangezogen ist.
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