CH411724A - Verfahren zum Verdichten von Böden aus Lockergestein, insbesondere feinkörniger Böden - Google Patents

Verfahren zum Verdichten von Böden aus Lockergestein, insbesondere feinkörniger Böden

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CH411724A
CH411724A CH2463A CH2463A CH411724A CH 411724 A CH411724 A CH 411724A CH 2463 A CH2463 A CH 2463A CH 2463 A CH2463 A CH 2463A CH 411724 A CH411724 A CH 411724A
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CH
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soil
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CH2463A
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Baum Guenter Dipl-Bau-Ing
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Baum Guenter Dipl Bau Ing
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00—Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/12—Consolidating by placing solidifying or pore-filling substances in the soil
    • E02D3/123—Consolidating by placing solidifying or pore-filling substances in the soil and compacting the soil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description


      Verfahren        zum        Verdichten    von Böden aus     Lockergestein,     insbesondere     feinkörniger    Böden    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ver  fahren zum Verdichten von Böden aus     Lockergestei-          nen,    insbesondere feinkörniger Böden.  



  Das Bedürfnis, bei natürlich oder künstlich sedi  mentierten Böden eine dichtere     resp.    kompaktere  Lagerung zu erzielen, ist mannigfacher Art, sei es, um  bei einer Belastung der Böden als Baugrund gerin  gere Setzungen zu erlangen, sei es, um die Böden ge  gen     Wasserdurchfluss    undurchlässiger zu machen.  



  Die Wirkung des vorliegenden Verfahrens kann  ganz generell als Verminderung des vorhandenen       Hohlraumvolumens    in Böden angesehen werden.  



  Es sind schon verschiedene Verfahren vorge  schlagen worden, um das vorgenannte Ergebnis zu  erreichen:  Einige versuchen das vorhandene     Hohlraumvolu-          men    durch Auffüllen der Hohlräume mit     erhärtbaren     Flüssigkeiten zu beseitigen, andere durch mechani  sche Verdichtung mittels     Rüttlern    oder     Stampfern.     



  Das Auffüllen der Hohlräume durch Injektion ist  nur soweit möglich, als die Füllflüssigkeit den Boden  zu durchdringen vermag; dies ist an eine ganz be  stimmte Granulation des Bodens gebunden. Bei san  digen oder gar feinsandigen Böden ist es meistens  nicht möglich, den Boden mittels Injektion zu durch  dringen, weil die gebräuchlichen Füllflüssigkeiten  entweder eine zu hohe Viskosität besitzen oder aber  als wässrige Suspensionen von Zementen selbst einer       Sedimentation    unterliegen, was den     Durchfluss        blok-          kiert.     



  Das mechanische Verdichten, soweit es heute be  kannt ist, hat den Nachteil grosser     Aufwendigkeit:     Bei künstlichen Aufschüttungen kann einiger Er  folg mittels Oberflächenverdichtung bei eventuell  gleichzeitiger     Durchtränkung    des Bodens mit erhärt-    baren Flüssigkeiten während des     Auffüllprozesses     erzielt werden. Diese Art der Verdichtung ist auch  noch rationell.  



  Die mechanische Verdichtung von natürlich sedi  mentierten Böden ist wesentlich schwieriger. Die bis  her vorgeschlagenen Methoden     sind        im        Wesentlichen     folgende: Entweder wird versucht, durch statische  oder dynamische Belastung der Oberfläche die tiefe  ren Schichten zu verdichten oder man führt feste  Rüttler in den Boden ein und versucht durch exzen  trisch laufende     Vibratoren    die Verdichtung zu errei  chen. - Beide Methoden haben bisher nicht zu be  friedigen vermocht. Die Beeinflussung der tieferen  Bodenteile von der Oberfläche her bleibt wegen der  grossen     Kraftverteilung    problematisch.

   Soll dennoch  ein Erfolg sichergestellt werden, so müssen sehr  grosse Flächenlasten auf längere Zeiträume ange  wendet werden. - Die Verdichtung mit einem in den  Boden eingeführten mechanischen Rüttler leidet an  der geringen Wirkungsweite, weil bei nicht mit Was  ser gesättigten Böden die Energie des Rüttlers nur  auf sehr kurze Distanzen weitergeleitet wird, indem  um den Rüttler herum ein rohrförmiges Loch ent  steht, an dessen Innenflächen der Rüttler frei abrollt,  also     keine    oder nur sehr wenig Energie abgibt.  



  Die vorliegende Erfindung soll ermöglichen, eine  tunlichst hohe Energiemenge auf den Boden zu über  tragen, mit Hilfe derer er verdichtet wird.  



  Bei der Durchführung des erfindungsgemässen  Verfahrens     können    ein oder mehrere gelochte Rohre  in den Boden getrieben werden, die mit einem Flüs  sigkeitsbehälter in Verbindung stehen, in welchem  eine Flüssigkeit (z. B. Wasser) einem     hochfrequenten     Druckwechsel unterworfen wird. Wegen der     Inkom-          pressibilität    der Flüssigkeit wird sich diese Druck-           schwankung    überall dahin fortpflanzen,     wohin    die  Flüssigkeit     dringt,    also bis in die Hohlräume des  Bodens.

   Dadurch wird der Boden eine durchdrin  gende Vibration     erfahren    und sich so auf Grund der  Schwere der Bodenteile     resp.    der Flüssigkeit einer  seits und der durch die Vibration stark reduzierten  inneren Reibung (Kohäsion) andererseits durch       Kornumlagerung    verdichten.  



  Der Effekt der Verdichtung wird umso grösser       sein,    je mehr natürliches Grundwasser vorhanden ist,  weil dann der gesamte Boden mit dem     Energieüber-          mittler,    dem Wasser, intensiv durchgesetzt ist. Wäh  rend der durch die     Druckschwankungen    ausgelösten       Sedimentation    wird das Wasser vermöge der ver  schiedenen spezifischen Gewichte vom Bodenmate  rial langsam verdrängt und unterirdisch oder zur  Oberfläche hin abströmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Verdichten von Böden aus Lockergestein, insbesondere feinkörniger Böden, da durch gekennzeichnet, dass mittels einer mit dem Boden in direktem Kontakt stehenden Flüssigkeit als Energieträger eine hochfrequente Vibration auf den selben übertragen wird, um infolge Kornumlagerung eine Verminderung der Hohlräume und damit eine Verdichtung des Bodens zu erlangen.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Energieübertragung verwendete Flüssigkeit erhärtbar ist, um eine zusätzliche Stabili sierung des verdichteten Bodens zu bewirken.
CH2463A 1963-01-05 1963-01-05 Verfahren zum Verdichten von Böden aus Lockergestein, insbesondere feinkörniger Böden CH411724A (de)

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CH411724A true CH411724A (de) 1966-04-15

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