CH411979A - Einrichtung zur punktweisen Signalübertragung zwischen einem Fahrzeug und der Strecke, längs welcher sich dieses bewegt, insbesondere bei Eisenbahnen - Google Patents

Einrichtung zur punktweisen Signalübertragung zwischen einem Fahrzeug und der Strecke, längs welcher sich dieses bewegt, insbesondere bei Eisenbahnen

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CH411979A
CH411979A CH950763A CH950763A CH411979A CH 411979 A CH411979 A CH 411979A CH 950763 A CH950763 A CH 950763A CH 950763 A CH950763 A CH 950763A CH 411979 A CH411979 A CH 411979A
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CH
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frequency
circuits
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alternating current
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CH950763A
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Siegfried Dipl Ing Baumgart
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Siemens Ag
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    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
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Description


      Einrichtung    zur punktweisen     Signalübertragung    zwischen einem Fahrzeug und der Strecke,  längs welcher sich dieses bewegt,     insbesondere    bei     Eisenbahnen       Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur punkt  weisen Signalübertragung zwischen einem Fahrzeug  und der Strecke, längs welcher sich dieses bewegt,  insbesondere bei Eisenbahnen. Es gibt zu diesem  Zweck Einrichtungen, die mit     Wechselstrom        gespeiste     Stromkreise enthalten.

   An diese     Stromkreise    werden  bei der Signalübertragung meist auf induktivem Wege  Schwingungskreise angekoppelt, die keine eigene  Stromquelle haben und deren Resonanzfrequenz für  den     zu    übertragenden     Signalbegriff    massgebend ist.  In dem mit Strom     gespeisten    Teil der     Einrichtung     ist für jede dieser Resonanzfrequenzen ein Generator  vorhanden, dessen Frequenz mit der Resonanzfre  quenz des betreffenden Schwingungskreises     in    engen  Grenzen     übereinstimmen    muss.

   Daraus     folgt,    dass  die Resonanzfrequenzen aller den gleichen Signal  begriff übertragenden Schwingungskreise nur wenig  voneinander abweichen dürfen. Diese nicht mit einer  Stromquelle versehenen     Schwingungskreise    sind viel  fach an Kabel angeschlossen, teils, um die Schwin  gungskreise unwirksam schalten zu können, wenn  keine Signalübertragung zustandekommen soll, teils,  um ihre Resonanzfrequenz verändern zu können,  wenn aus betrieblichen Gründen ein anderer Signal  begriff     übertragen    werden soll.

   Die     Kabel        beeinflussen     die Resonanzfrequenz der     Schwingungskreise,    und  es     können    daher für sie nur verhältnismässig     geringe     Längen zugelassen werden. Dies gilt um so mehr, je  höher die Resonanzfrequenz des Schwingungskreises  ist. Soll eine grössere Zahl unterschiedlicher Signal  begriffe übertragen werden, so muss in dem strom  gespeisten Teil der Einrichtung auch eine grössere       Zahl    von Generatoren zur Verfügung stehen. Da  durch werden die Einrichtungen unter     Umständen     unerwünscht teuer.

   Trotzdem sind die beschriebenen  Einrichtungen wegen der Einfachheit ihrer Wirkungs-    weise und wegen der Sicherheit, mit der die Signal  übertragung zustandekommt, in grosser Zahl in die  Praxis eingeführt worden.  



  Es ist das Ziel der Erfindung, diese Einrichtungen  zu verbessern, ohne dass komplizierte     elektrische     Anordnungen ihre Einfachheit und Betriebssicher  heit     in.    Frage stellen. Dabei soll vor     allem    erreicht  werden, dass für die     Resonanzfrequenz    der nicht  mit     einer        Stromquelle    in Verbindung stehenden  Schwingungskreise weitere Toleranzgrenzen als bisher  zugelassen werden können. Ein weiteres Ziel der  Erfindung     ist    es, bei Einrichtungen mit einem oder  nur wenigen Generatoren im stromgespeisten Teil  die Übertragung einer grösseren Zahl unterschiedli  cher Signalbegriffe zu ermöglichen.  



  Erfindungsgemäss wird dies     dadurch    erreicht, dass  die     Frequenz    des Wechselstromes im stromgespeisten  Teil der Einrichtung zeitlich periodisch verändert  wird. Die Geschwindigkeit der     Frequenzänderung     wird dabei     zweckmässigerweise    so gewählt, dass wäh  rend der Zeitspanne, in der bei höchster Fahrge  schwindigkeit     eine    wirksame Kopplung zwischen dem       stromgespeisten    Teil der Einrichtung und dem keine       Stromquelle    enthaltenen     Schwingungskreis    besteht,  der gesamte Frequenzbereich mindestens einmal  durchlaufen wird.

   Dadurch erreicht man, dass wäh  rend dieser Zeitspanne die Frequenz im stromge  speisten Teil der Einrichtung mindestens einmal kurz  zeitig mit der-     Resonanzfrequenz    des beeinflussenden  Schwingungskreises übereinstimmt. Man kann daher  für die Resonanzfrequenz dieses     Schwingungskreises     weitere Grenzen zulassen, und man kann unter Um  ständen ,auch die Resonanzfrequenzen von Schwin  gungskreisen durchlaufen, die zur     übertragung    unter  schiedlicher Signalbegriffe auf verschiedene Frequen  zen abgestimmt sind.

   Die Erfindung     eignet    sich be-      sonders für Einrichtungen, die hohe Frequenzen zur  Signalübertragung benutzen und in denen schnell  ansprechende, insbesondere elektronische Empfänger  für die     Signalbegriffe    im stromgespeisten Teil der  Einrichtung vorhanden sind.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind  in der Zeichnung dargestellt und nachstehend er  läutert:  Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung zur An  wendung der Erfindung auf eine Einrichtung zur  induktiven Zugbeeinflussung, die im stromgespeisten       Teil    mit     Schwingungskreisen    arbeitet.  



  Fig. 2 ist ein zu Fig. 1 zugehöriges Schaubild,  das in Abhängigkeit von der Betriebsfrequenz eines  Generators im oberen Teil den Strom in dem vom  Generator gespeisten Schwingungskreis, im unteren  Teil die Ansprechbereiche der Zugeinrichtung auf  am Gleis angeordnete Schwingungskreise verschiede  ner Abstimmung zeigt.  



  Fig. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung zur An  wendung der Erfindung auf eine Einrichtung zur  induktiven Zugbeeinflussung, bei welcher die strom  gespeisten Kreise der Übertragungseinrichtung nicht  abgestimmt sind.  



  Im oberen Teil von Fig. 1 ist eine Fahrzeugein  richtung zur induktiven Zugbeeinflussung mit ihren  stromgespeisten Schwingungskreisen dargestellt. Der  untere Teil zeigt einen ortsfest am Gleis angeordne  ten Schwingungskreis, der keine Stromquelle enthält  und im folgenden  Gleismagnet  genannt wird. In  der Fahrzeugeinrichtung speisen die Generatoren 1,  2 und 3 je einen Schwingungskreis, der aus dem  Kondensator 4, 5 bzw. 6, der Spule 7, 8 bzw. 9  und dem Impulsrelais 10, 11 bzw. 12 oder einer  äquivalenten elektronischen Einrichtung besteht. Je  der der drei Schwingungskreise ist auf eine andere  Frequenz abgestimmt. Die vom zugehörigen Genera  tor gelieferte Frequenz stimmt mit der Resonanzfre  quenz des gespeisten Schwingungskreises überein.

   Die  Wicklungen 7, 8 und 9 sind in einem nach unten  offenen Abschirmgehäuse, das nicht dargestellt ist,  angeordnet und befinden sich auf einem Kern 13  aus ferromagnetischem Material. Sie sind durch eine  ebenfalls nicht dargestellte Anordnung voneinander  induktiv entkoppelt. Wird bei der Vorbeifahrt an  einem Beeinflussungspunkt der Gleismagnet 60 an  die drei Wicklungen induktiv angekoppelt, so tritt  eine Stromsenkung in demjenigen Schwingungskreis  ein, dessen Generator die Frequenz liefert, auf die  der Gleismagnet 60 abgestimmt ist. Das Impulsrelais  spricht auf diese kurzzeitige Stromsenkung an und  meldet den übertragenen Signalbegriff.  



  In Fig. 2 ist horizontal die Frequenz fb eines  der drei Generatoren aufgetragen. Mit f l ist die  Resonanzfrequenz des an den Generator angeschlos  senen Schwingungskreises bezeichnet. Stimmt die Re  sonanzfrequenz eines Gleismagneten mit der Fre  quenz f 1 überein, so wird man finden, dass das Im  pulsrelais des betreffenden Schwingungskreises in  nerhalb eines Bereiches der Frequenz f b anspricht,    der näherungsweise symmetrisch zur Frequenz f1  liegt und der in Fig. 2 durch den schraffierten Be  reich 24 angedeutet ist. Hat ein Gleismagnet bei  spielsweise infolge ungenauer Abstimmung eine etwas  höhere Resonanzfrequenz, so verschiebt sich der An  sprechbereich zu höheren Frequenzen f b hin, wie  es der Bereich 25 in Fig. 2 zeigt.

   Näherungsweise  kann man annehmen, dass die Verschiebung des  Ansprechbereiches ebenso gross ist wie die Abwei  chung der Resonanzfrequenz des Gleismagneten von  der Frequenz f 1. In entsprechender Weise bringt  eine Abstimmung des Gleismagneten auf eine tiefere  Resonanzfrequenz eine Verschiebung zu tieferen Fre  quenzen hin, z. B. in den Bereich 26 in Fig. 2. Eine  Verschiebung zu tieferen Frequenzen hin wird im  Betrieb vor allem durch das angeschlossene Steuer  kabel 61 hervorgerufen, über das der Gleismagnet  mit Hilfe des Steuerkontaktes 62 kurzgeschlossen  wird, wenn er keine Wirkung auf die Fahrzeugein  richtung ausüben soll, weil beispielsweise das zuge  ordnete Signal  Fahrt frei  zeigt.

   Die Verschiebung  zu tieferen Frequenzen hin wird durch die Kapazität  des Steuerkabels bewirkt, und die Länge des Steuer  kabels wird somit durch den für die Gleismagnetab  stimmung zulässigen Toleranzbereich begrenzt. Die  Frequenz des Generators in der Fahrzeugeinrichtung  kann infolge von zeitlicher oder temperaturbedingter  Änderung seiner Bauelemente, oder infolge unge  nauer Abstimmung von dem Sollwert f 1 um kleine  Beträge .abweichen. Sind<I>f b 1</I> und<B>f b2</B> die äussersten  Grenzen für die Betriebsfrequenz des Generators,  so können gerade noch solche Gleismagnete zuge  lassen werden, die in den     Ansprechbereichen    25  und 26 wirksam     sind.    Dadurch ist die Toleranz für  die Resonanzfrequenz der Gleismagnete festgelegt.  



  Es wird nun die Frequenz der Generatoren 1, 2  und 3 zeitlich periodisch verändert, und zwar inner  halb eines Bereiches, der durch die Grenzen     f63     und<B>f b4</B> in     Fig.    2 angedeutet ist. Durch entspre  chende Wahl der Periodendauer dieser Frequenz  änderung wird dafür gesorgt, dass innerhalb einer  Zeitspanne, während derer eine wirksame Kopplung  zwischen dem Gleismagneten und den Schwingungs  kreisen .auf dem Fahrzeug besteht, der Frequenz  bereich     fb3    bis     fb4    mindestens einmal durchlaufen  wird.

   Da die Einrichtung bei der Frequenz     fb3    noch  auf einen sehr tief abgestimmten Gleismagneten mit  dem     Ansprechbereich    28, bei der Frequenz<B>f b4</B>  noch auf einen sehr hoch abgestimmten Gleismagne  ten mit dem     Ansprechbereich    27 unter Einbeziehung  eines gewissen Sicherheitsabstandes anspricht, kön  nen demnach zur Zusammenarbeit mit der erwähnten  Einrichtung noch Gleismagnete mit diesen wesent  lich erweiterten Resonanzfrequenzen zugelassen wer  den. Die Erweiterung dieser Grenzen ist in     Fig.    2  etwa gleich der Verschiebung des Bereiches 27 gegen  den Bereich 25 und der Verschiebung des Bereiches  28 gegen den Bereich 26.  



  Die Kurve 29 in     Fig.    2 zeigt den Strom in einem  der Schwingungskreise der Fahrzeugeinrichtung in      Abhängigkeit von der Frequenz fb. Die horizontale  Linie, welche die Kurve 29 schneidet, gibt den An  sprechwert des zugehörigen Impulsrelais an. Die  Frequenzänderung, die durch die Frequenzmodula  tion der Generatoren 1, 2 und 3 hervorgerufen wird,  muss daher innerhalb der Frequenzgrenzen fb5 und  <B>f b6</B> liegen, die sich durch den Schnitt der genannten  horizontalen Geraden mit der Kurve 29 ergeben,  sonst hätte die Frequenzmodulation ein ungewolltes  Ansprechen der Impulsrelais zur Folge.  



  Die Frequenzmodulation kann beispielsweise da  durch bewirkt werden, dass die Drosseln der fre  quenzbestimmenden Schwingungskreise 14, 15 und  16 der Generatoren 1, 2 und 3 mit einem Wechsel  strom niedriger Frequenz beschickt werden. Dieser  Wechselstrom, der durch den Generator 20 erzeugt  wird,     durchfliesst    die Wicklungen 17, 18 und 19  der frequenzbestimmenden Drosseln. Diese Wicklun  gen werden so angeordnet, dass sie mit den     in    den  Schwingungskreisen liegenden Wicklungen dieser  Drosseln induktiv nicht gekoppelt sind, dass aber  der Strom, der die Wicklungen 17, 18 und 19 durch  fliesst, die Permeabilität in den Spulenkernen dieser  Drosseln ändert. Derartige Wicklungsanordnungen  sind bekannt und brauchen daher nicht     beschrieben     zu werden.

   Um sicherzustellen, dass der Frequenz  bereich fb3 bis fb4 während der wirksamen Kopplung  mit dem Gleismagneten auch bei höchster Fahrge  schwindigkeit einmal bestrichen wird, muss man die  Frequenz des die Frequenzmodulation bewirkenden  Wechselstromes so hoch wählen, dass eine halbe Pe  riodendauer dieses Wechselstromes kürzer ist als  die Zeitspanne der wirksamen Kopplung.  



  Sollte, z. B. durch Unterbrechung des vom Gene  rator 20 gespeisten Stromkreises, die Frequenzmo  dulation der Generatoren 1, 2 und 3 unterbleiben,  so würde hierdurch das Ansprechen der Einrichtung  auf die an der Strecke verlegten Gleismagnete in  Frage gestellt werden. Es ist daher zweckmässig, das  Fliessen dieses Stromes zu überwachen. Zur Über  wachung kann irgendeine bekannte Anordnung be  nutzt werden, z. B. ein Relais 23, das über den  Gleichrichter 22 und den Stromwandler 21 vom  Stromkreis des Generators 20 gespeist wird. Der  Wandler 21 dient zur galvanischen Trennung des  Relaiskreises von dem Stromkreis des Generators  20. Durch die galvanische Trennung wird bewirkt,  dass das Relais 23 abfällt, wenn der Generator 20,  z. B. infolge einer Störung, einen Gleichstrom ab  geben sollte.

   Will man eine erhöhte Sicherheit, so  kann man das Relais 23 auf die Frequenz des     Ge-          nerators    20 abstimmen, was bei einem wechselstrom  gespeisten Relais auf mechanischem Wege, bei der  in Fig. 1 gezeigten Schaltung auch durch elektrische  Abstimmung des speisenden Kreises möglich ist.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung     kann     die Einrichtung nach Fig. 1 auch so abgeändert  werden, dass die Resonanzfrequenz des stromgespei  sten Schwingungskreises auf dem Fahrzeug durch  zeitlich periodische Veränderung des Schwingkreis-    kondensators oder der Schwingkreisinduktivität stets  gleich der     Betriebsfrequenz    des speisenden     Genera-          tors    gemacht wird. Es genügt dann, statt der drei  in Fig. 1 gezeichneten Übertragungskreise nur einen  dieser Kreise anzuordnen.

   Damit dann beim An  sprechen des Impulsrelais oder einer gleichwertigen  elektronischen Schaltung die Resonanzfrequenz des       beeinflussenden    Gleismagneten erkannt werden     kann,     ist noch eine besondere Einrichtung notwendig, die  aus dem Ansprechzeitpunkt die in diesem Augen  blick vorhandene Frequenz des speisenden     Genera-          tors    ermittelt.  



  Besonders zweckmässig ist, die Erfindung auf  Einrichtungen zur induktiven     Zugbeeinflussung    anzu  wenden, bei welchen die Übertragungskreise auf dem  Fahrzeug nicht abgestimmt sind. Ein Beispiel für  eine derartige Anordnung zeigt Fig. 3. Der Grund  gedanke der in Fig. 3 benutzten     übertragungsschal-          tung,    auf welche die Erfindung angewendet werden  soll, ist     in    der deutschen Patentschrift Nr. 703 573  für ein Gleismagnetprüfgerät beschrieben worden.  Während dieses Prüfgerät erkennen lässt, ob ein  Gleismagnet auf die richtige Resonanzfrequenz ab  gestimmt ist, wird die in Fig. 3 dargestellte Schal  tung verwendet, um die Beeinflussung zum Zwecke  der Signalübertragung durch einen derartigen Gleis  magneten anzuzeigen.

   Zur     Übertragung    dienen in       Fig.    3 zwei Stromkreise. Der eine wird vom Gene  rator 30 gespeist und enthält die Wicklungen 31  und 32. Der andere Stromkreis enthält die Wicklun  gen 33 und 34. Die Wicklungen 31 und 33 sind  auf den Kern 35 aus Eisen oder     Ferrit    gewickelt,  der sich in einem nach unten offenen     Abschirmge-          häuse    36 befindet. Dieses Gehäuse ist so am Fahr  zeug angeordnet, dass bei der Vorbeifahrt an einem  Beeinflussungspunkt die Wicklung eines Gleismagne  ten 63 oder 64 mit den Wicklungen 31 und 33  gekoppelt wird.

   Die Wicklungen 32 und 34 sowie  die Wicklung 37 gehören zu einem     übertrager    38,  der ebenfalls einen Eisen- oder     Ferritkern    hat. An  den Stromkreis mit den Wicklungen 33 und 34 sind  über den Verstärker 39 und die Bandfilter 40 bis  43 die     Signalempfänger    44 bis 47 angeschlossen.  



  Zur     Erklärung    der     grundsätzlichen    Wirkungs  weise sei zunächst angenommen, dass die Wicklung  37 des     übertragers    38 nicht vorhanden ist. Die  Wicklungen 31 bis 34 sind so angeschlossen und  ihre     Windungszahlen    sind so gewählt, dass die beiden  beschriebenen Stromkreise induktiv entkoppelt sind.  Speist der Generator 30 den an ihn angeschlossenen  Kreis, so erscheint am     Eingang    des Verstärkers 39  keine Spannung. Wird nun die Wicklung eines Gleis  magneten mit den Wicklungen 31 und 33 gekoppelt,  so induziert die Wicklung 31 in der Gleismagnet  wicklung eine Spannung.

   Der im Gleismagneten flie  ssende Strom hat zur Folge, dass auch in der Wick  lung 33 eine Spannung induziert wird, und es ent  steht daher auch eine Spannung am Eingang des  Verstärkers 39. Diese Spannung wird dann ein     Ma-          ximum    erreichen, wenn die Frequenz des Generators      30 mit der Resonanzfrequenz des Gleismagneten  übereinstimmt.  



  Es wird nun die Frequenz des Generators 30  zeitlich periodisch verändert, und zwar in einem       Frequenzbereich,    der die Resonanzfrequenzen aller  Gleismagnete umfasst, die zur Beeinflussung der be  schriebenen Einrichtung vorgesehen sind. Die Fre  quenzmodulation kann auch hier beispielsweise durch  einen Generator 48 niedriger Frequenz bewirkt wer  den, der die Wicklung 49 speist. Diese Wicklung ist  auf der Drossel des frequenzbestimmenden Kreises  50 des Generators 30 so angeordnet, dass eine Span  nung in die Schwingkreiswicklung dieser Drossel  nicht übertragen werden kann, dass aber die Perme  abilität des Drosselkernes durch den vom Generator  gelieferten Strom beeinflusst wird.

   Stimmt nun die  Frequenz des Generators 30 bei der Beeinflussung  mit der Resonanzfrequenz des angekoppelten Gleis  magneten überein, so entsteht eine Spannung dieser  Frequenz am Ausgang des Verstärkers 39. Sie wird  über eines der Bandfilter 40 bis 43 demjenigen  Empfänger 44 bis 47 zugeleitet, der für den Emp  fang des betreffenden Signals vorgesehen ist.  



  Zur Prüfung, ob die Frequenzmodulation den       erforderlichen    Frequenzbereich     umfasst    und ob die  Übertragungskreise voll     betriebsfähig    sind, dienen in  Fig. 3 zwei Prüfschwingungskreise, von denen der  eine den Kondensator 51 und die Drossel 52, der  andere den Kondensator 53 und die Drossel 54  enthält. Einer der beiden Kreise ist auf die obere  Grenzfrequenz, der andere auf die untere     Grenz-          frequenz    des Modulationsbereiches der Frequenz des  Generators 30 abgestimmt. Die beiden Prüfschwin  gungskreise sind durch die Wicklung 37 des Über  tragers 38 an die beiden     Übertragungskreise    lose an  gekoppelt.

   Damit die Prüfschwingungskreise sich ge  genseitig nicht beeinflussen, können sie durch einen  Entkopplungsübertrager 55 mit den Wicklungen 56  und 57 voneinander induktiv entkoppelt werden.  Die Prüfschwingungskreise wirken auf die beiden       Übertragungskreise    ebenso wie ein     angekoppelter     Gleismagnet. Die Bandfilter 40 und 43 mögen nun  auf die beiden Grenzfrequenzen des Modulations  bereiches abgestimmt sein. Dann sprechen die Emp  fänger 44 und 47 abwechselnd an, wenn die Fre  quenzmodulation ordnungsgemäss arbeitet und hier  bei den ganzen erforderlichen Frequenzbereich über  streicht.

   Das abwechselnde Ansprechen der Emp  fänger 44 und 47 kann durch eine besondere Ein  richtung 58     überwacht    und beispielsweise durch ein       Relais    59 angezeigt werden. Nicht überwacht sind  bei der beschriebenen Einrichtung lediglich die bei  den der     Signalübertragung    dienenden Bandfilter 41  und 42 und die zugehörigen     Empfänger    45 und 46.  Eine Überwachung dieser Teile ist aber dadurch  möglich, dass für jeden     Beeinflussungsvorgang    die  Kombination der Wirkungen von     mindestens    zwei  unterschiedlich abgestimmten Gleismagneten verwen  det wird.

      Die Toleranzgrenzen für die     Resonanzfrequenzen     der Gleismagnete können um so weiter     gesetzt    wer  den, je grösser man den bei der Frequenzmodulation  überstrichenen Frequenzbereich und je weiter man  die Durchlassbereiche der Filter 40 bis 43 macht.

    Die Frequenz, bei der das     Spannungsmaximum    am  Verstärker 39 auftritt, stimmt mit der Resonanzfre  quenz des beeinflussenden Gleismagneten um so bes  ser überein, je kleiner - aber zur Beeinflussung noch  ausreichend - der Kopplungsfaktor zwischen den  Wicklungen 31 und 33 und der Wicklung des be  einflussenden Gleismagneten, je kleiner der Kopp  lungsfaktor zwischen den Prüfschwingungskreisen  und den     Übertragungsstromkreisen    ist und je geringer  die Änderungsgeschwindigkeit der Frequenz des     Ge-          nerators    30 gewählt wird.  



  Die Zahl der unterschiedlichen Übertragungsfre  quenzen kann auch grösser gewählt werden, als in  Fig. 3 dargestellt ist, wenn man die Anzahl der  Bandfilter und der Signalempfänger entsprechend ver  mehrt, was durch die strichpunktierte Linie in der  Stromzuführung zu den Bandfiltern 42 und 43 ange  deutet ist. Begnügt     man    sich mit einer geringeren  Übertragungssicherheit des Systems, so     kann    man  auch mit einem einzigen Prüfschwingungskreis aus  kommen. Ferner kann man den vom Generator 48  abgegebenen Strom auf die in Fig. 1 dargestellte  Art überwachen. Die Prüfschwingungskreise können  auch über den Kern 35 mit den     übertragungskreisen     gekoppelt werden.  



  Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf       Übertragungssysteme    beschränkt, bei welchen der  die     Übertragung    bewirkende, keine Stromquelle ent  haltende Schwingungskreis induktiv an die stromge  speisten Übertragungskreise angekoppelt wird. Ihre  Anwendung ist auch bei Übertragungssystemen denk  bar, bei denen die     Ankopplung    auf einem anderen  Wege, z. B.     kapazitiv,    erfolgt. Die Erfindung kann  ausser für die     anhand    der Beispiele beschriebenen  Einrichtungen zur Zugbeeinflussung auch für Ein  richtungen mit einer     Übertragung    vom Zug auf     die     Strecke, z. B. zur Übertragung einer Zugkennung  oder dergleichen, verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur punktweisen Signalübertragung zwischen einem Fahrzeug und der Strecke, längs welcher sich dieses bewegt, insbesondere bei Eisen bahnen, bei welcher Einrichtung an mit Wechsel strom gespeiste Stromkreise zur Beeinflussung Schwingungskreise angekoppelt sind, deren Reso nanzfrequenz für den zu übertragenden Signalbegriff massgebend ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Speisen der zu beeinflussenden Stromkreise ein Wech selstrom mit zeitlich periodisch sich ändernder Fre quenz vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Wechselstrom die Induktivität von Drosseln beeinflusst, die im frequenzbestimmen den Kreis von Generatoren liegen, welche die zur Beeinflussung dienenden Stromkreise speisen. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine halbe Periodendauer des die Frequenzmodulation bewirkenden Wechselstro mes kürzer ist als die Zeitspanne, innerhalb derer bei höchster Fahrgeschwindigkeit der beeinflusste, mit dem frequenzmodulierten Wechselstrom gespeiste Stromkreis mit dem die Beeinflussung bewirkenden Schwingungskreis wirksam gekoppelt ist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Frequenzmodulation be wirkende Wechselstrom ein Relais speist, das die Frequenzmodulation überwacht. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Frequenzbereich der Frequenz modulation die Resonanzfrequenz des gespeisten Schwingungskreises enthält, wobei die Grenzen dieses Frequenzbereiches so gewählt sind, dass bei Speisung mit den Grenzfrequenzen und unbeeinflusster Ein richtung ein die Beeinflussung anzeigendes Gerät noch nicht anspricht. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die zu beeinflussenden, mit Wechselstrom gespeisten Stromkreise nicht abgestimmt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass der Frequenzbereich der Frequenzmo dulation die Resonanzfrequenzen aller Schwingungs kreise umfasst, die zur Beeinflussung des betreffenden, nicht abgestimmten, mit frequenzmoduliertem Wech selstrom gespeisten Stromkreise angekoppelt werden. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch einen Generator, der ein erstes Wick- lungssystem speist, an das bei der Beeinflussung der beeinflussende Schwingungskreis angekoppelt wird, und durch ein zweites Wicklungssystem am Ort des ersten Wicklungssystems, das von dem ersten Wick lungssystem entkoppelt ist, bei der Beeinflussung aber ebenfalls mit dem beeinflussenden Schwingungskreis gekoppelt wird und zur Anzeige der Resonanzfre quenz des beeinflussenden Schwingungskreises dient. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an das erste und das zweite Wicklungssystem zwei Prüfschwingungskreise ange koppelt sind, deren Resonanzfrequenzen an den Grenzen des durch die Frequenzmodulation bestri chenen Frequenzbereiches liegen. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an das zweite Wicklungssystem den zu übertragenden Signalen zugeordnete Empfän ger über Bandfilter angeschlossen sind, in deren Durchlassbereich die Resonanzfrequenzen aller der jenigen beeinflussenden Schwingungskreise fallen, auf deren Beeinflussung der betreffende Empfänger an sprechen soll. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Prüfempfänger vorgesehen sind, von denen jeder auf die Frequenz eines der beiden Prüfschwingkreise anspricht. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Prüfeinrichtung vorgesehen ist, die das abwechselnde Ansprechen der beiden Prüfempfänger überwacht.
CH950763A 1962-08-01 1963-07-31 Einrichtung zur punktweisen Signalübertragung zwischen einem Fahrzeug und der Strecke, längs welcher sich dieses bewegt, insbesondere bei Eisenbahnen CH411979A (de)

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CH950763A CH411979A (de) 1962-08-01 1963-07-31 Einrichtung zur punktweisen Signalübertragung zwischen einem Fahrzeug und der Strecke, längs welcher sich dieses bewegt, insbesondere bei Eisenbahnen

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DE2524296C3 (de) * 1975-06-02 1981-10-01 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung zum selbstsicheren Fernsteuern von elektrischen Verbrauchern von einer Steuerstelle aus, insbesondere für Gleismagnete der induktiven Zugsicherung

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US2693525A (en) * 1951-01-17 1954-11-02 Gen Railway Signal Co Inductive control system

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