CH412290A - Hilfsvorrichtung zum Erstellen von Mauerwerk aus Bausteinen - Google Patents

Hilfsvorrichtung zum Erstellen von Mauerwerk aus Bausteinen

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CH412290A
CH412290A CH507064A CH507064A CH412290A CH 412290 A CH412290 A CH 412290A CH 507064 A CH507064 A CH 507064A CH 507064 A CH507064 A CH 507064A CH 412290 A CH412290 A CH 412290A
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CH
Switzerland
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rod
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Application number
CH507064A
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English (en)
Inventor
Bombis Dieter
Vils Peter
Original Assignee
Bombis Dieter
Vils Peter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/18Adjusting tools; Templates
    • E04G21/1808Holders for bricklayers' lines, bricklayers' bars; Sloping braces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


      Hilfsvorrichtung    zum Erstellen von Mauerwerk aus Bausteinen    Das Erstellen von Mauerwerk aus Bausteinen,  insbesondere aus Mauerziegeln, aber auch aus Hohl  blocksteinen und anderen Formsteinen erfolgt heute  noch grösstenteils nach der Methode der Einzelver  legung, bei welcher der Maurer Stein um Stein die  verschiedenen,     aufeinandergeschichteten    horizontalen  Bausteinreihen verlegt. Die Kontrolle von Lot und       Horizontierung    des entstehenden Mauerwerkes wird  hierbei viel von blossem Auge und in Zeitabständen  mit Wasserwaage und Senkblei vorgenommen, wobei  allfällig seit der letzten Kontrolle aufgetretene Fehler  bei der Weiterarbeit zu korrigieren versucht werden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun  eine Hilfsvorrichtung zum Erstellen von Mauerwerk,  welche dadurch, dass sie dem Maurer Anhaltspunkte  für eine korrekte Positionierung jedes verlegten  Steines vermittelt, nicht nur dessen Arbeit verein  facht und erleichtert, sondern auch Gewähr für ein  genauer errichtetes Mauerwerk bietet.  



  Zu diesem Zwecke ist die     erfindungsgemässe     Hilfsvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass sie aus  mindestens zwei lotrecht     aufstellbaren    Stangen be  steht, die in     regelmässigen,    auf die Höhe der Bau  steinreihen abgestimmten Abständen Mittel zur Auf  nahme und Führung einer Richtschnur aufweisen,  welche nacheinander in niveaugleiche Mittel der  Stangen gelegt     zwischen    diesen als Anhaltspunkt für  die Richtung und Kantenhöhe aufeinanderfolgend  verlegter Bausteinreihen dient.  



  Die einzige Figur der beiliegenden Zeichnung  zeigt, teilweise schematisch, in isometrischer Ansicht  eine beispielsweise Ausführungsform einer erfin  dungsgemässen     Hilfsvorrichtung.     



  Als herzustellendes Bauwerk ist beim dargestell  ten Beispiel ein auf eine     Fundamentplatte    F aufzu  richtendes rechteckiges Mauerwerk angenommen,    von dem eine Seite und die diese begrenzenden beiden  Ecken dargestellt sind.  



  Die     Hilfsvorrichtung    besteht aus vier an den  Ecken der     Fundamentplatte    F, d. h.     längs    der äusseren  Eckkanten des herzustellenden Mauerwerkes ange  ordneten Stangen 1, die je durch ein Winkeleisen  gebildet sind, das in der Weise lotrecht aufgestellt  ist, dass die Innenflächen seiner senkrecht zueinan  der ,stehenden Flanschen als Anschlag für die die  Ecke des Mauerwerkes bildenden Bausteine dienen.  



  Die lotrechte Aufstellung jeder Stange lässt sich  über zwei an ihren Flanschen mittels Bolzen 3       schwenkbar    befestigten Streben 2 leicht bewerkstel  ligen. Die freien Enden der Streben 2 sind mit Vor  teil zugespitzt, um eine sicherere Abstützung der  Stange 1 zu gewährleisten.  



  An ihrem unteren Ende trägt jede Stange eine  ihre Winkelöffnung abdeckende, senkrecht zu ihrer  Längsachse verlaufende Setzplatte 4, die, sobald sie  vom ersten Eckstein belastet ist, die     Fixierung    der  Stange 1 unterstützt. Am oberen Ende jeder Stange 1  ist ferner ein in der Winkelhalbierenden des Winkel  eisens horizontal nach aussen ragender Bolzen 5 be  festigt, an welchem ein Senkblei 6 aufgehängt werden  kann, das die lotrechte Aufstellung der Stange er  möglicht.  



  In die     Aussenkante    7 des Winkeleisens sind in  gleichmässigen Abständen Sicken 8 vorgesehen, in  welche eine Richtschnur 9 eingelegt werden kann,  die somit, wenn sie in die entsprechenden, niveau  gleichen Sicken der anderen Stange ebenfalls einge  legt wird, zwischen den Stangen     horizontal    verläuft,  und zwar in einem Abstand von der Aussenfläche des  zu erstellenden Mauerwerkes, der gleich ist der Dicke  der Flansche der Stangen 1. Die Dicke dieser Flan  schen wird daher mit Vorteil so gewählt, dass sie der      zulässigen Toleranz für Abweichungen des Mauer  werkes von der Lotrechten bzw. dem zulässigen  Schwindmass entspricht.  



  Der Abstand zwischen zwei benachbarten     Sik-          ken    8 und zwischen der untersten Sicke einer Stange  und der Unterkante der Setzplatte 4 ist so gewählt,  dass er genau der Höhe einer Bausteinreihe entspricht,  d. h. bei     einem        gemörtelten        Mauerwerk    der Summe  aus der Höhe der zu verlegenden Bausteine und der  Dicke der gewünschten Mörtelfuge zwischen zwei  Bausteinreihen. Bei normierten Steinen von 131/2 cm  Höhe also z. B. 15 cm, bei Steinhöhen von 6 cm  z. B. 71/2 cm usw.  



  Mit der beschriebenen Hilfsvorrichtung wird fol  gendermassen gearbeitet:  Die Stangen 1 werden an den Ecken des zu er  stellenden Mauerwerkes lotrecht aufgestellt und je  mit     ihren    beiden Streben 2     fixiert.    Auf die Setz  platte 4 wird der erste Stein der untersten Steinreihe  gesetzt. Die Richtschnur 9 wird in die unterste     Sik-          ke    8 der verschiedenen Stangen 1 gelegt, gespannt  und ergibt einen zuverlässigen Anhaltspunkt für  Richtung und Höhe der Oberkante der Steine der  ersten Reihe. Gleichzeitig entspricht, wie bereits er  wähnt, die Distanz von der Schnur zur Aussenfläche  der verlegten Steine, welche Distanz gleich der Dicke  der Flanschen der Stangen 1 ist, der zulässigen  Toleranz.  



  Nach dem Verlegen der ersten Steinreihe wird die  Schnur 9 in die nächsthöheren Sicken 8 der Stangen 1  eingelegt und gibt nun Richtung und Höhe der äusse  ren Oberkante der Steine der nächsten Steinreihe an  und so weiter.  



  Wenn das Mauerwerk die Höhe der Stangen er  reicht hat, werden diese mit ihrer Setzplatte 4 in die  Eckfuge einer der zuletzt gelegten Steinreihe einge  setzt, neu ausgerichtet und mittels der Streben 2  fixiert. Hierzu sind in den Streben 2 Öffnungen 10  vorhanden, durch welche ein Bolzen oder ein Nagel  in eine Fuge zwischen den Steinen des bereits erstell  ten Mauerwerkes eingeführt werden kann, um die  Fixierung der Stangen in ihrer neuen Lage zu ge  währleisten. Hierauf können, nachdem die Richt  schnur wiederum in die untersten Sicken 8 der  Stangen 1 eingelegt wurde, in gleicher Weise wieder  weitere Reihen des Mauerwerkes gemauert werden.    Anstelle der Sicken 8 können selbstverständlich  andere Mittel, z. B. Zapfen oder Bohrungen, zum  Führen der Richtschnur vorgesehen sein.  



  Zum Transport der Stangen können die Streben 2  an die Flanschen der Stange angelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hilfsvorrichtung zum Erstellen von Mauerwerk aus Bausteinen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mindestens zwei lotrecht aufstellbaren Stangen be steht, die in regelmässigen, auf die Höhe der Bau steinreihen abgestimmten Abständen Mittel zur Auf nahme und Führung einer Richtschnur aufweisen, welche, nacheinander in niveaugleiche Mittel der Stangen gelegt, zwischen diesen als Anhaltspunkt für die Richtung und Kantenhöhe aufeinanderfolgend verlegter Bausteinreihen dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen durch Winkeleisen gebildet sind, in welchen in regelmässigen Abständen Sicken zum Einlegen der Richtschnur gebildet sind. 2. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zu ihrer lotrechten Fixie rung jede Stange zwei an ihren Flanschen schwenk bar gelagerte Spreizstreben und eine an ihrem unteren Ende befestigte senkrecht dazu verlaufende Setzplatte besitzt. 3. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass am oberen Ende jeder Stange Mittel zur Befestigung eines Senkbleis vor handen sind. 4.
    Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Streben an ihren freien Enden Bohrungen aufweisen, zur Aufnahme von Nägeln zur Befestigung der Streben seitlich am Mauerwerk. 5. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen benachbarten Sicken einer Stange und zwischen der untersten Sicke und der Unterkante der Stange gleich ist der Höhe einer zu verlegenden Bausteinreihe, gegebenenfalls einschliesslich der Dicke der Mörtel fuge.
CH507064A 1964-04-20 1964-04-20 Hilfsvorrichtung zum Erstellen von Mauerwerk aus Bausteinen CH412290A (de)

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CH (1) CH412290A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2510920A (en) * 2013-02-13 2014-08-20 David John Jones Bricklayers profile tool
PL422515A1 (pl) * 2017-08-10 2019-02-11 Jacek Piotrowicz Profile murarskie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB2510920A (en) * 2013-02-13 2014-08-20 David John Jones Bricklayers profile tool
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