CH412519A - Ausgleichsscheibe für Spanndorne - Google Patents

Ausgleichsscheibe für Spanndorne

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Publication number
CH412519A
CH412519A CH543964A CH543964A CH412519A CH 412519 A CH412519 A CH 412519A CH 543964 A CH543964 A CH 543964A CH 543964 A CH543964 A CH 543964A CH 412519 A CH412519 A CH 412519A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
elevations
compensating
mandrel
mandrels
compensating washer
Prior art date
Application number
CH543964A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaiser Manfred
Original Assignee
Koepfer & Soehne Gmbh Jos
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koepfer & Soehne Gmbh Jos filed Critical Koepfer & Soehne Gmbh Jos
Publication of CH412519A publication Critical patent/CH412519A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/40Expansion mandrels
    • B23B31/4073Gripping the work or tool between planes almost perpendicular to the axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  Ausgleichsscheibe     für        Spanndorne       Die Erfindung betrifft Ausgleichsscheiben     für     Spanndorne zur Reduzierung von beim Spannen des  Dornes auftretenden Biegemomenten.  



  Spanndorne, welche Werkzeuge mit Bohrungen,  z. B. Fräser, Sägeblätter und dergleichen, oder auch  Werkstücke zum Zwecke ihrer Bearbeitung durch  Drehen, Schleifen, Fräsen, Abwälzfräsen und derglei  chen aufnehmen, werden auf mechanische Art, bei  spielsweise durch Schraubmuttern, Bajonettspannver  schlüsse, Federdruck oder hydraulisch bzw. pneuma  tisch, gespannt, so dass das zu spannende Werk  zeug oder Werkstück verdrehungssicher auf dem  Spanndorn festgehalten ist.  



  Infolge der erforderlichen Spannkraft, die in Ab  hängigkeit von der zu erwartenden Bearbeitungs  beanspruchung in unterschiedlicher Grösse aufge  bracht werden muss, treten auf Grund von Ferti  gungstoleranzen an den zu spannenden Werkstücken  oder Werkzeugen sowie durch Planparallelitätsfeh  ler, Abweichungen von der Rechtwinkeligkeit der  Planseiten zur Bohrung, Fremdkörpereinlagerungen,  Schmutz usw. unter dem Einfluss der notwendigen  Spannkraft Biegemomente auf, welche zu einer Ver  spannung oder Verbiegung der Spanndorne führen.  Bei Spanndornen mit Schraubmutter und Gewinde  kann dieser auftretende Spannverzug auch auf Feh  ler im Gewinde des Spanndornes oder dessen Mutter  zurückgehen.  



  Hierdurch entstehen Rundlauf- und Planlaufab  weichungen an den gespannten Werkzeugen und  Werkstücken, welche ein genaues Arbeiten ausschlie  ssen und deshalb unerwünscht sind.  



  Die Erfindung geht deshalb von der Aufgabe  aus, den bei üblichen Spanndornen auftretenden  Spannverzug auszuschalten oder auf ein Minimum zu  reduzieren.    Die Aufgabe wird     gemäss    der Erfindung dadurch  gelöst, dass eine Ausgleichsscheibe auf ihrer einen  Seite zwei auf einem Durchmesser gelegene Erhebun  gen und auf der gegenüberliegenden Seite zwei eben  falls auf einem Durchmesser gelegene, jedoch gegen  über den ersteren um 90  versetzte Erhebungen  aufweist, über welche die Spannkraft auf den Dorn  übertragen wird.  



  Mit Hilfe dieser Ausbildung werden also die  oben beschriebenen Nachteile des Spannverzuges aus  geglichen, es kann eine grössere Spanngenauigkeit  erzielt und eine Verbiegung der Spanndorne unter       Spannkraft    vermieden werden.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform    einer  Ausgleichsscheibe gemäss der Erfindung sind die  Erhebungen als spitze Schneiden ausgebildet. Bei  einer anderen     bevorzugten    Ausführungsform gemäss  der Erfindung sind die Erhebungen halbkugelförmig  oder     halbzylinderförmig    ausgebildet, so dass     im    einen  Fall die Anlage der Erhebung an ihrer Gegenfläche  punktförmig, im anderen Fall hingegen entlang einer  Geraden erfolgt.  



  Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Aus  führungsformen der Erfindung dient im Zusammen  hang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Er  läuterung der Erfindung.  



  Es zeigen:       Fig.    1a eine bevorzugte Ausführungsform einer  Ausgleichsscheibe gemäss der Erfindung,       Fig.        1b    eine weitere Ausführungsform gemäss der  Erfindung,       Fig.    1c eine weitere     Ausführungsform    gemäss der  Erfindung,       Fig.2a    und 2b die Wirkungsweise einer Aus  gleichsscheibe gemäss der Erfindung.  



  Wie aus     Fig.    la ersichtlich, besteht eine Aus-      gleichsscheibe gemäss der Erfindung aus einer ring  förmigen Scheibe 1, die mit ihrer Mittelbohrung z. B.  über den Gewindeschaft eines Spanndornes lose auf  geschoben werden kann. Diese Ringscheibe weist  auf ihrer einen Seite     zwei    auf einem Durchmesser  gelegene Erhebungen auf, die bei der dargestellten       Ausführungsform    die Gestalt zweier radial verlau  fender Nasen 2 mit schneidenförmiger Oberfläche  besitzen. Auf der gegenüberliegenden Seite sind eben  falls auf einem Durchmesser zwei radial verlaufende  Nasen 3 angeordnet, die in ihrer Gestalt mit den  Nasen 2 auf der anderen Seite der Scheibe überein  stimmen, diesen gegenüber jedoch um 90  ver  setzt sind.  



  Der Aufbau der in den Fig. 1 b und 1c dargestellten  Ausgleichsscheiben gemäss der Erfindung entspricht  der Ausgleichsscheibe aus Fig. la. In Fig. 1b sind die  jeweils um 90  gegeneinander versetzten, an der     Ober-          bzw.    Unterseite der Scheibe angeordneten Erhebun  gen jedoch in Form halbkugelförmiger Anlagepunkte  ausgebildet, während sie in Fig. 1c die Gestalt radial  verlaufender Nasen von halbzylindrischer Oberflä  chenform besitzen.  



  In den Fig. 2a und 2b ist dargestellt, wie eine Aus  gleichsscheibe gemäss der Erfindung wirkt. In Fig. 2a  ist zwischen eine nicht genau senkrecht zur Dorn  achse verlaufende     Anlagefläche        einer    nicht planpar  allelen Beilegescheibe 10 und dem Spannorgan 11,  das beispielsweise als Spannmutter ausgebildet sein  kann, eine erfindungsgemässe Ausgleichsscheibe 1 mit  schneidenartigen Erhebungen eingesetzt. Ausgehend  davon, dass die Stirnfläche des Spannorganes 11 eben  falls nicht genau     senkrecht        zur    Dornachse verläuft  und die planparallele Unterlegscheibe 11a den Fehler  in gleicher Grösse überträgt, wird die Spannkraft  durch die senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden  Schneiden 2 und 3 auf die Gegenfläche 10 übertra  gen.

   Da diese Schneiden in einer Axialebene zur  Anlage gelangen, wirkt die Spannkraft genau in  Richtung der Spannachse und können somit auf  den Dorn kein Biegemoment übertragen, wie dies  der Fall wäre, wenn die Unterlegscheibe 11a in  der herkömmlichen Weise mit ihrer ganzen nicht  planlaufenden Fläche an der ebenfalls fehlerhaften  Gegenfläche 10 andrücken     würde.     



  Ähnliche Verhältnisse sind in Fig. 2b dargestellt.  Hier sind auf einen Schaft des Dornes drei Scheiben auf  gesetzt, von denen die erste zwei nicht planparallele  Flächen besitzt. Infolgedessen verläuft die Beilege  scheibe 12 mit ihrer Aussenseite nicht senkrecht  zur Achse des     Spanndornes.    Auch hier drückt die  erfindungsgemässe Ausgleichsscheibe, welche mit ih  ren Erhebungen auf der einen Seite an einem Spann-    organ 13 anliegt, mit ihren in einer Axialebene des  Dornes gelegenen Schneiden auf die Beilegescheibe,  so dass auch bei dieser Ausbildung kein Biegemo  ment, welches zur Verspannung oder Verbiegung  des Dornes führen könnte, auftritt.

   Die Wirkung  der erfindungsgemässen Ausgleichsscheiben beruht  also wesentlich auf den doppelseitig an der Aus  gleichsscheibe angebrachten, gegeneinander um 90   versetzten und auf je einem Durchmesser gelegenen  Erhebungen.  



  Sollte die Ausgleichsscheibe gegenüber der in  den Fig. 2a und 2b gezeigten Darstellung um 90  ver  dreht eingesetzt werden, so würde die Ausgleichs  scheibe 1 beim     Anziehen    des Spannorganes sich  leicht verkanten und mit ihren Nasen 3 an den       Beilegescheiben    10 bzw. 12 anliegen. Da die auf  der gegenüberliegenden Seite der Ausgleichsscheibe  1 befindlichen Erhebungen 2 um 90  versetzt auf  einem Durchmesser liegen, kann die Nichtparalleli  tät der     Beilegescheiben    10 bzw. 12 dadurch aus  geglichen werden, dass die Ausgleichsscheiben 1 um  die durch die Nasen 2 bestimmte Linie abkippt.

         Ungünstigstenfalls    kann es passieren, dass die Na  sen 2 auf Grund der     Verkantung    der Ausgleichs  scheibe 1 geringfügig ausserhalb der Mittelebene am  Spannorgan zur Anlage kämen. Es ist jedoch ver  ständlich, dass auch dann im Vergleich zum Stand  der Technik ein merkliches Biegemoment nicht auf  tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausgleichsscheibe für Spanndorne zur Reduzie rung von beim Spannen des Dornes auftretenden Biegemomenten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsscheibe (1) auf ihrer einen Seite zwei auf einem Durchmesser gelegene Erhebungen (2) und auf der gegenüberliegenden Seite zwei eben falls auf einem Durchmesser gelegene, jedoch gegen über den ersteren um 90<B>'</B> versetzte Erhebungen (3) aufweist, über welche die Spannkraft auf den Dorn übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausgleichsscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (2, 3) als .spitze Schneiden ausgebildet sind. 2. Ausgleichsscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (4) halb kugelförmig ausgebildet sind. 3.
    Ausgleichsscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (5) halb- zylinderförmig ausgebildet sind.
CH543964A 1964-01-29 1964-04-24 Ausgleichsscheibe für Spanndorne CH412519A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0051978 1964-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH412519A true CH412519A (de) 1966-04-30

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ID=7226178

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CH543964A CH412519A (de) 1964-01-29 1964-04-24 Ausgleichsscheibe für Spanndorne

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CH (1) CH412519A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0020864A1 (de) * 1979-06-07 1981-01-07 Carl Hurth Maschinen- und Zahnradfabrik GmbH &amp; Co Werkzeugaufnahme, insbesondere für das Werkzeug einer Wälzfräsmaschine
WO2011059945A1 (en) * 2009-11-10 2011-05-19 The Gleason Works Compensating workholding equipment
WO2015063554A1 (de) * 2013-10-30 2015-05-07 The Gleason Works Anordnung zur ankopplung eines werkstückes und aufspanneinrichtung

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