CH412669A - Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle - Google Patents
Fadenleitvorrichtung an einer SpulstelleInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/40—Arrangements for rotating packages
- B65H54/46—Package drive drums
- B65H54/50—Slotted or split drums
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H2701/00—Handled material; Storage means
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Description
Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle.
An Spulstellen treten immer wieder Störungen auf, wenn zufolge Fadenbruches die Fadenspannung nachlässt und der Faden dadurch seine Führung durch die Nutentrommel verliert. Dies hat zur Folge, dass das Fadenende über die Stirnseiten der Auflaufspule ablaufen und an diesen Stirnseiten hängenbleiben oder sich gar auf die Spuienhülse aufwickeln kann. Insbesondere bei automatischen Spulmaschinen können die automatischen Greifer das Fadenende in diesen Fällen nicht fassen, so dass eine manuelle Störungsbehebung notwendig ist.
Es sind schon Fadenleitvorrichtungen vorge- schlagen worden, welche diese Störungsquellen auszu schalten versuchen, indem sie teils auf mechanische Art durch eng an die Nutentrommel ange- schmiegte Leitbleche das Fadenende in den Füh rungsnuten der Nutentrommel zu halten versuchen, und teils auf pneumatische Art die um die rotierende Nutentrommel entstehende Luftströmung ausnützen, die das freie Fadenende erfassen und auf dem Aus sendurehmesser der Auflaufspule und im Bereich der automatischen Greifer ablegen soll. Beide Lösungen konnten die an sie gestellten Erwartungen nur teilweise erfüllen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Fadenleftvorrichtung, die in der Lage sein soll, den gebrochenen Faden, bzw. das auflaufseitige Fadenende zu zentrieren. Die erfindungsge- mässe Fadenleitvonrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass an beiden Enden der Nutentrommel Mittel vorgesehen sind, um zumindest in dem zwischen Auflaufsteile des Fadens und der Auflaufspule liegenden Mantelbereich der Nutentrommel eine von beiden Stirnseiten gegen die Mitte gerichtete Luft strömung zu erzeugen.
Damit wird erreicht, dass eine intensive Luftströmung in Richtung von beiden Enden der Nutentrommel gegen deren Mitte geführt wird, welche das bei einem Fadenbruch frei flatternde Fadenende erfasst und auf die Mitte der Auflaufspule z. B. im Bereich der automatischen Greifer auflegt. Der intensive Luftstrom wird dabei vorzugsweise durch die als Gebläse ausgebildeten Enden der Nutentrommel erzeugt, allenfalls aber auch von einem aussenstehenW den Gebläse.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Fadenieitvorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 einen Xuerschnitt durch den Lochkreis in Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt zu Fig. 3.
In Fig. 1 ist mit 1 die Nutentrommel und mit 2 schematisch die Schneidvorrichtung des Fadenreini- gers bzw. die Fadenbruchstelle angedeutet. Die Enden der Nutentrommel 1 sind beispielsweise mit radialen Bohrungen 3 versehen, welche, wie in Fig. 3 dargestellt, gegen den zugehörigen Radius von innen nach aussen und, auf die Drehrichtung bezogen in nacheilendem Sinne einen Winkel a bilden. Gleichzeitig sind diese Bohrungen 3, von innen nach aus sein, von den Nutentrommelendfen gegen deren Mitte geneigt um den Winkel b.
Diese schiefwinkligen Bohrungen 3 bilden ein Gebläse, das bei entsprechender Drehung der Nutentrommel 1 in Pfeilrichtung eine intensive Luftströmung gegen die Mitte der Nutentrommel 1 erzeugt, welche das zufolge Fadenbruches frei flatternde Fadenende 4 in den mittleren Bereich auf die Auflaufspule 5 legt.
In Fig. 2 werden die Gebläse an den Enden der Nutentrommel 1, als weiteres Ausführungsbeispiel, durch Schaufeln 6 gebildet, welche sinngemäss entsprechend den Bohrungen 3 schiefwinklig angeordnet sind, zwecks Erzielung einer intensiven n Luftströmung von den Enden der Nutentrommel 1 gegen deren Mitte, in der Art, dass die Schaufeln 6 in radialer Richtung entsprechend den Bohrungen 3 in Fig. 3 gegenüber dem zugehörigen Radius und von innen nach aussen einen Winkel a und in bezug auf die Drehrichtung in nacheilendem Sinne bilden.
In axialer Richtung bilden die Schaufeln einen Winkel c gegen die zugehörige Mantellinie, und zwar vom Nutentrommeiende gegen deren Mitte, und auf die Drehrichtung bezogen ebenfalls in nacheilendem Sinne, wodurch eine Luftströmung gegen die Mitte der Nutentrommel 1 gewährleistet ist.
Am linken Ende der Nutentrommel in Fig. 2 und in Fig. 4, obere Hälfte, ist ein haubenförmiges Leitblech 7 dargestellt, welches die Wirkung der Luftströmung verstärken soll und sowohl am feststehenden Lager als auch an der Nutentrommel 1 selbst befestigt sein kann.
Statt der dargestellten durch die Nutentrommel selbst gebildeten Gebläse kann beidseitig derselben auch ein drehstarr mit dieser verbundenes Gebläse verwendet werden; es kann sich z. B. um ein Quer stromgebläse handeln, dessen Austrittsöffnung gegen die Nutentrommel umgelenkt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle, bei welcher der Faden über eine Nutentrommel auf die Auflaufspule geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden der Nutentrommel Mittel vorgesehen sind, um zumindest in dem zwischen der Auflaufstelle des Fadens und der Auflaufspule liegenden Mantelbereich der Nutentrommel eine von beiden Stirnseiten gegen die Mitte gerichtete Luftströmung zu erzeugen.UNTERANSPRÜCHE 1. Fadenleitvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Stirnseiten der Nutentrommel je ein drehstarr mit dieser verbundenes Ventilatorrad vorgesehen ist.2. Fadenleitvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilatorräder mit der Nutentrommel aus einem Stück gebildet sind.3. Fadenleitvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden der Nutentrommel mit einem Gehäuse versehen sind, die zentrale Eintrittsöffnungen und gegeneinander gerichtete Austrittsöffnungen aufweisen.4. Fadenleitrorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse das Ventilatorrad umgibt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH812364A CH412669A (de) | 1964-06-22 | 1964-06-22 | Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle |
| AT606664A AT260074B (de) | 1964-06-22 | 1964-07-15 | Pneumatische Vorrichtung an einer Spulstelle |
| DE19651560448 DE1560448A1 (de) | 1964-06-22 | 1965-06-11 | Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle |
| US463732A US3346205A (en) | 1964-06-22 | 1965-06-14 | Yarn guide mechanism for a winding location |
| GB26417/65A GB1044604A (en) | 1964-06-22 | 1965-06-22 | Yarn guide mechanism |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH812364A CH412669A (de) | 1964-06-22 | 1964-06-22 | Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH412669A true CH412669A (de) | 1966-04-30 |
Family
ID=4335526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH812364A CH412669A (de) | 1964-06-22 | 1964-06-22 | Fadenleitvorrichtung an einer Spulstelle |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| AT (1) | AT260074B (de) |
| CH (1) | CH412669A (de) |
| DE (1) | DE1560448A1 (de) |
| GB (1) | GB1044604A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3136495A (en) * | 1961-07-15 | 1964-06-09 | Reiners Walter | Yarn-guiding device for coil-winding machines |
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-
1964
- 1964-06-22 CH CH812364A patent/CH412669A/de unknown
- 1964-07-15 AT AT606664A patent/AT260074B/de active
-
1965
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- 1965-06-14 US US463732A patent/US3346205A/en not_active Expired - Lifetime
- 1965-06-22 GB GB26417/65A patent/GB1044604A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1560448A1 (de) | 1970-10-15 |
| GB1044604A (en) | 1966-10-05 |
| US3346205A (en) | 1967-10-10 |
| AT260074B (de) | 1968-02-12 |
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