CH412703A - Vorrichtung an Hochkantförderbandanlagen zur Umlenkung des Trägerförderbandes - Google Patents
Vorrichtung an Hochkantförderbandanlagen zur Umlenkung des TrägerförderbandesInfo
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- CH412703A CH412703A CH819963A CH819963A CH412703A CH 412703 A CH412703 A CH 412703A CH 819963 A CH819963 A CH 819963A CH 819963 A CH819963 A CH 819963A CH 412703 A CH412703 A CH 412703A
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Description
Vorrichtung an llochkantförderbandaniagen zur Umlenkung des Trägerförderbandes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einer Hochkant-Förderbandanlage zur Umlenkung des Trägerförderbandes um einen beliebigen Winkelbetrag. Die bekannten Umlenkvorrichtungen weisen den Nachteil auf, dass die Förderguttaschen vor der Umlenkvorrichtung für das sie hochkantig fördernde, in horizontaler Ebene verlaufende Förderband aus dem Förderkanal entnommen und hinter der Umlenkung wieder auf das Förderband aufgelegt werden mussten. Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass das mit horizontaler Bandebene in die Vorrichtung einlaufende Förderband mittels einer Mehrzahl von der Umlenkung und Schränkung des Förderbandes dienenden Rollen unterhalb der Einlaufsebene zurück-, seitlich des einlaufenden Förderbandes nach oben, oberhalb der Einlaufsebene mit senkrecht stehender Bandebene im spitzen Winkel mit der Einlaufsrichtung des Förderbandes über diesem wieder nach vorn und an den Umfang einer mit senkrechter Achse angeordneten Umlenktrommel herangeführt wird und nach dem Verlassen des Trommelumfanges mittels eines bezüglich einer Trommelachsenebene symmetrisch zu dem einlaufseitig liegenden Teil der Vorrichtung ausgebildeten und angeordneten Vorrichtungsteils mit wiederum horizontaler Bandebene dem Hochkantförderkanal zugeführt wird. Gemäss einer Weiterausbildung der Erfindung wird ein einfacher Aufbau der Vorrichtung dadurch erreicht, dass das Förderband zunächst unterhalb der Umlenktrommel in geringem Abstand von deren Unterseite mittels mindestens einer Umlenkrolle nach unten und entgegen der Einlaufrichtung zurückgeführt und mittels mindestens einer Rolle geschränkt, dann wieder nach vorne und mittels mindestens einer waagrechten Rolle geschränkt und nach oben geführt, von dieser mit nochmaliger Schränkung um 900 entgegen der Einlaufrichtung einer senkrechten Rolle zugeführt, von dieser wieder nach vorne umgelenkt und oberhalb des einlaufenden Förderbandes der Umlenktrommel zugeführt wird. Durch diese Ausbildung der Umlenkvorrichtung kann das auf dem in die Vorrichtung einlaufenden Förderband ankommende Fördergut, wenn es tangential gegen die Umlenktrommel gefördert wird, bis nahe an die Umlenktrommel herangeführt und anschliessend von dem um 900 geschränkten, nunmehr mit vertikaler Bandebene in Richtung auf die Umlenktrommel verlaufenden Förderband ergriffen und gegen den Umfang der Umlenktrommel gepresst werden. Um zu gewährleisten, dass das ankommende Fördergut von dem mit vertikaler Bandebene verlaufenden Förderband auch dann sicher ergriffen und auf die Umlenktrommel aufgebracht wird, wenn das einlaufende und das abgehende Förderband nicht in der Richtung einer Tangente an die Umlenktrommel verlaufen, kann vorteilhafterweise ein endloses Transportband sowohl um die Umlenktrommel als auch um zumindest eine weitere, zwischen und über dem in die Vorrichtung einlaufenden und dem aus derselben auslaufenden Förderband gelegene Trommel mit vertikaler Drehachse geführt werden, welches über dem einlaufenden Förderband unter einem spitzen Winkel auf das mit vertikaler Bandebene zur Umlenktrommel laufende Förderband auftrifft und gemeinsam mit dem letzteren um die Umlenktrommel verläuft. Eine Nachstellvorrichtung für die Bandspannung des Transportbandes kann dadurch geschaffen werden, dass das Transportband ausser über die Umlenktrommel über drei weitere Trommeln mit vertikaler Drehachse verläuft, wobei die Achsen der ersten und dritten Trommel fest angebracht sind, die Achse der zweiten Trommel dagegen in Richtung auf die Achse der Umlenktrommel längsverschiebbar ist. Das Achslager der zweiten Trommel kann federnd ge gen die Drehachse der Umlenktrommel gezogen wer den, so dass die Bandspannung des Transportbandes dadurch selbsttätig konstant gehalten wird. Einzelheiten sowie weitere Merkmale können der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfindung entnommen werden. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Umlenkvorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Umlenkvorrichtung in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 gesehen. Auf der Grundplatte 10 einer zu der Ebene I-I symmetrisch aufgebauten Umlenkvorrichtung ist eine Umlenktrommel 20 vertikaler Drehachse drehbar angeordnet. Unter dieser Umlenktrommel sind in einer Ausnehmung 11 der Grundplatte 10 zwei Umlenkrollen A' und A" angeordnet, deren horizontale Drehachsen an einem Wandstück 12 der Grundplatte 10 befestigt sind. Das mit horizontaler Bandebene in die Vorrichtung einlaufende Förderband 30 verläuft über der Grundplatte 10 und unter der Umlenktrommel 20 bis zum Rollenpaar A', A", durch welches es um 1800 umgelenkt wird, wobei es im Bereich der Ausnehmung 11 durch die Grundplatte 10 hindurchtritt. Unterhalb der Grundplatte 10 sind die Rollen B' und B" mit vertikaler Drehachse angeordnet. Die Rolle B' dient der Schränkung des unterhalb der Grundplatte 10 entgegen der Förderrichtung zurückgeführten Förderbandes, wo hingegen das Förderband durch die Rolle B" um etwa 1800 umgelenkt wird. Durch die Rollen C und D, deren erste unterhalb und deren zweite oberhalb der Grundplatte 10 mit horizontaler Drehachse an dem Wandteil 13 der Grundplatte 10 befestigt ist, wird das Förderband zunächst um 900 geschränkt, dann jeweils um 900 umgelenkt und dabei über die Grundplatte 10 auf die Höhe der Umlenktrommel 20 hochgeführt. Zur nochmaligen Schränkung des Förderbandes um 900 und Umlenkung um etwa 1800 ist auf der Grundplatte 10 eine Rolle E auf einer vertikalen Drehachse gelagert. Nunmehr verläuft das Förderband mit vertikaler Bandebene über dem in die Vorrichtung einlaufenden Förderband 30 und die beiden Bandlaufrichtungen bilden einen spitzen Winkel miteinander. Im Bereich der Umlenkrolle F, welche mit vertikaler Drehachse auf der Grundplatte 10 befestigt ist, trifft das mit vertikaler Bandebene verlaufende Förderband auf ein ebenfalls mit vertikaler Bandebene verlaufendes Transportband 40, dessen Bandlaufrichtung sowohl mit der Laufrichtung des mit horizontaler Bandebene verlaufenden Förderbandes 30 als auch mit derjenigen des mit vertikaler Bandebene verlaufenden Förderbandes einen spitzen Winkel einschliesst. Dieses Transportband ist sowohl um die Umlenktrommel 20 als auch um die Umlenkrollen 41, 42 und 43 gelegt, wobei das Achslager der Rolle 42 längs der Linie I-I verschiebbar ist und über das Seil 44 durch nicht näher dargestellte Mittel federnd gegen die Drehachse der Umlenktrommel 20 gezogen wird. Die von der Rolle F gegeneinander gehaltenen Bänder-das Förderband 30 und das Transportband 40--umlaufen nun gemeinsam mit vertikaler Bandebene die Umlenktrommel 20, worauf beide Bänder die andere Hälfte der zur Ebene I-I symmetrisch aufgebauten Umlenkvorrichtung durchlaufen. Das auf dem in die Vorrichtung einlaufenden Band 30 angeförderte Fördergut gelangt auf diesem Band in den Raum zwischen das Transportband 40 und das zwischen den Rollen E und F ebenfalls mit vertikaler Bandebene umlaufende Förderband, wird von diesen beiden letztgenannten Bändern erfasst und läuft mit diesen um die Umlenktrommel 20 herum, worauf es über dem, mit horizontaler Bandebene aus der Umlenkvorrichtung auslaufenden Förderband wieder freigegeben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung an einer Hochkant-Förderbandanlage zur Umlenkung des Trägerförderbandes um einen beliebigen Winkelbetrag, dadurch gekennzeichnet, dass das mit horizontaler Bandebene in die Vorrichtung einlaufende Förderband (30) mittels einer Mehrzahl von der Umlenkung und Schränkung des Förderbandes dienenden Rollen unterhalb der Einlaufsebene zurück-, seitlich des einlaufenden Förderbandes nach oben, oberhalb der Einlaufsebene mit senkrecht stehender Bandebene im spitzen Winkel mit der Einlaufsrichtung des Förderbandes (30) über diesem wieder nach vorn und an den Umfang einer mit senkrechter Achse angeordneten Umlenktrommel (20)herangeführt wird und nach dem Verlassen des Trommelumfanges mittels eines bezüglich einer Trommelachsenebene symmetrisch zu dem einlaufseitig liegenden Teil der Vorrichtung ausgebildeten und angeordneten Vorrichtungsteils mit wiederum horizontaler Bandebene dem Hochkantförderkanal zugeführt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (30) zunächst unterhalb der Umlenktrommel (20) in geringem Abstand von deren Unterseite mittels mindestens einer Umlenkrolle (A) nach unten und entgegen der Einlaufrichtung zurückgeführt und mittels mindestens einer Rolle (B) geschränkt, dann wieder nach vorne und mittels mindestens einer waagrechten Rolle (C, D) geschränkt und nach oben geführt, von dieser mit nochmaliger Schränkung um 900 entgegen der Einlaufrichtung einer senkrechten Rolle (E) zugeführt, von dieser wieder nach vorne umgelenkt und oberhalb des einlaufenden Förderbandes (30) der Umlenktrommel (20) zugeführt wird.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein endloses Transportband (40) sowohl um die Umlenktrommel (20) als auch um zumindest eine weitere, zwischen und über dem in die Vorrichtung einlaufenden und dem aus derselben auslaufenden Förderband (30) gelegene Trommel mit vertikaler Drehachse geführt ist, welches über dem einlaufenden Förderband (30) unter einem spitzen Winkel auf das mit vertikaler Bandebene zur Umlenktrommel laufende Förderband auftrifft und gemeinsam mit dem letzteren um die Umlenktrommel (20) verläuft.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (40) ausser über die Umlenktrommel (20) über drei weitere Trommeln (41, 42, 43) mit vertikaler Drehachse verläuft, wobei die Achsen der ersten und dritten Trommel (41 bzw. 43) fest, die Achse der zweiten Trommel (42) dagegen in Richtung auf die Achse der Umlenktrommel (20) längs verschiebbar angeordnet sind bzw. ist.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Achslager der zweiten Trommel (42) federnd gegen die Drehachse der Umlenktrommel (20) gezogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0044012 | 1963-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH412703A true CH412703A (de) | 1966-04-30 |
Family
ID=7270506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH819963A CH412703A (de) | 1963-01-30 | 1963-07-02 | Vorrichtung an Hochkantförderbandanlagen zur Umlenkung des Trägerförderbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH412703A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0115916A1 (de) * | 1983-01-25 | 1984-08-15 | The Post Office | Sortiermaschine |
-
1963
- 1963-07-02 CH CH819963A patent/CH412703A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0115916A1 (de) * | 1983-01-25 | 1984-08-15 | The Post Office | Sortiermaschine |
| US4635787A (en) * | 1983-01-25 | 1987-01-13 | The Post Office | Sorting machine |
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