CH412728A - Drehsegmenttor - Google Patents

Drehsegmenttor

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Publication number
CH412728A
CH412728A CH1576363A CH1576363A CH412728A CH 412728 A CH412728 A CH 412728A CH 1576363 A CH1576363 A CH 1576363A CH 1576363 A CH1576363 A CH 1576363A CH 412728 A CH412728 A CH 412728A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gate
lock
segment
rotary segment
segment gate
Prior art date
Application number
CH1576363A
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English (en)
Inventor
Billhardt Eugen
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40—Swinging or turning gates
    • E02B7/42—Gates of segmental or sector-like shape with horizontal axis
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description


      Drehsegmenttor       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Drehseg-          menttor,    das insbesondere für umlauflose Schleusen  und     Hochwassersperrwerke    geeignet ist. Bei Tide  schleusen wird für das Aussenhaupt meist ein dop  pelter Abschluss vorgesehen. Wenn an dem äusseren  Staukörper durch Sturmflut verursachte     Leckschäden     auftreten, dann kann der nach der Binnenseite zu lie  gende Staukörper     denStaudruck    übernehmen.     E'in    dop  pelter Anschluss ist jedoch sehr     aufwendig    und kost  spielig, wenn getrennte Staukörper vorgesehen werden.  



  Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu ver  meiden und einen wesentlich billigeren, doppelten  Abschluss für das Aussenhaupt einer Tideschleuse  zu schaffen. Sie verwendet für diesen Zweck eine  schon vorgeschlagene Bauform eines Drehsegment  tores für Schleusen, bei der das Tor an seinen  seitlichen Enden an vertikalen Tragscheiben befestigt  und in der Nähe seines unteren Endes mit einer  Füllmuschel versehen ist. Die Erfindung besteht  darin, dass zwischen den Tragscheiben, dem ersten       Segmentverschluss    gegenüberliegend, ein weiterer, als       Sperrtor    dienender     Segmentverschluss    befestigt ist,  der an seinem unteren Ende ebenfalls eine Füll  muschel besitzt.  



  Die Herstellung des erfindungsgemässen Doppel  segmenttores ist relativ billig und     erfordert    weniger  Aufwand, als wenn zwei getrennte Abschlüsse für  das     Schleusenaussenhaupt    vorgesehen werden müssten.  Bei Sturmflut dichtet der äussere Staukörper gegen  die     Armierung    ab. Sollten an diesem Staukörper       Leckschäden    eintreten, so kann der nach der Binnen  seite zu angeordnete Staukörper den Staudruck über  nehmen. Derselbe kann mit einer doppelt wirkenden  Dichtung ausgerüstet sein, und zwar zum Halten des  Wassers in der Schleusenkammer sowie zum Dichten  des Verschlusses bei     Sturmflut-Hochwasser.       In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.

   Es  zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch das Dop  peldrehsegmenttor in Schliessstellung,       Fig.    2 einen Schnitt wie     Fig.    1, das Tor in  Entleerungsstellung,       Fig.    3 einen Schnitt wie     Fig.    1, das Tor in  Füllstellung,       Fig.    4 einen Schnitt wie     Fig.    1, das Tor in       Durchlassstellung    für     Schiffe    und in Reparaturstel  lung,

         Fig.    5 bis 8 in grösserem Massstab Querschnitte  durch die Dichtungen eines Staukörpers und       Fig.    9 die Draufsicht auf das     Doppeldrehsegment-          tor.     



  Bei Schiffsschleusen im Tidegebiet ist mit stark  wechselnden Wasserständen zu rechnen. Es muss  daher die Möglichkeit vorgesehen werden, die Schleu  senkammer nicht nur wie bei Binnenschleusen vom  Oberwasser her, sondern auch von der Aussen- bzw.  Hochwasserseite zu     füllen.    Zu diesem Zweck ist  das dargestellte     Doppeldrehsegmenttor    als doppel  kehrendes, d. h. als     doppeltdichtendes    Tor ausge  führt. Nach den     Fig.    1 bis 4 sind zwei     Segmentstau-          körper    1 und 2 einander gegenüberliegend an verti  kalen Endscheiben, die als Tragscheiben 3     ausgebildet     sind, befestigt.

   In der Mitte der Tragscheiben 3 sind  senkrecht zu     ihnen    stehende Zapfen 4     (Fig.    9) ange  bracht, die in Lagern 5 von     Schleusenkammerwänden     6 bzw. in Nischen derselben drehbar gelagert sind.  Um die Lager 5 vom grossen Staudruck     zu    entlasten,  werden die seitlichen Tragscheiben 3 bei Hochwasser  oder Sturmflut auf besondere Lager mit Keilen oder       ähnliches    abgesetzt, so dass der Staudruck sofort in  das Mauerwerk eingeleitet     wird.         Die Gesamtkonstruktion, d. h. die Staukörper 1  und 2 mit den Tragscheiben 3, ist     torsionssteif    aus  geführt, so dass ein einseitiger Antrieb vorgesehen  werden kann.

   An der einen Tragscheibe 3 ist aussen  ein Zahnkranz 7     (Fig.    9) befestigt, in den ein An  triebsritzel 8     (Fig.    1) eines     geeigneten        Antriebes    ein  greift.  



  Das     Doppeldrehsegmenttor    mit horizontaler  Drehachse 9 ist über einer     Energievernichtungsgrube     10 mit unteren, quer zur Schleusenlängsachse liegen  den Mauerbalken 11 angeordnet. Eine Sohlendich  tung 12     (Fig.    5) jedes Staukörpers 1 bzw. 2 liegt  normal an einem     Drempel    13 an. Zwischen je einem       Drempel    13 und einem Mauerbalken 11 liegt ein  Füll- bzw. Entleerungskanal 14. Eine Kopfdichtung  15     (Fig.    6) jedes Staukörpers 1     bzw.    2 dichtet gegen  einen parallel zu den unteren Mauerbalken 11 liegen  den oberen Mauerbalken 16 ab.

   Eine Seitendichtung  17 des äusseren Staukörpers 1 ist nach     Fig.    7 aus  geführt. Eine Seitendichtung 18 des     schleusensei-          tigen    Staukörpers 2 ist nach     Fig.    8 eine nach zwei       entgegengesetzten    Richtungen wirkende Dichtung, die  einmal zum Halten des Wassers in der Schleusen  kammer 19 dient und zum anderen den Staukörper  nach aussen zu bzw. nach der Seeseite 20 zu bei       Sturmfluthochwasser    abdichtet.  



  Jeder Staukörper 1 bzw. 2 besitzt in der Nähe  seines unteren Endes eine Füllmuschel 21, die zur  Füllung bzw. Entleerung der Schleusenkammer 19  dient. Wird die Schleusenkammer 19 entleert, so  wird nach     Fig.    2 der nach der     Schleusenkammerseite     zu angeordnete Staukörper 2 nach unten bewegt  und gibt durch die Füllmuschel 21 einen Spalt frei,  so dass das Wasser in die     Energievernichtungsgrube     10 einfliesst. Der andere Staukörper 1 wird gleich  zeitig nach oben gedreht, und es wird ein Spalt  zwischen Sohlendichtung 12 und Rückwand des  Staukörpers frei. Dadurch kann das in die Energie  vernichtungsgrube 10 eingeführte Wasser in den Vor  hafen bzw. nach der Seeseite 20 abströmen.

   Wird  die Schleusenkammer 19 von der Hochwasserseite  aus gefüllt, so ist der     vorbeschriebene    Vorgang um  gekehrt, d. h. der Staukörper 1 auf der Aussenseite    wird gemäss     Fig.    3 in Füllstellung gebracht. Für den       Durchlass    eines Schiffes wird das     Doppelsegmenttor     in die Stellung nach     Fig.    4 gedreht. In dieser können  auch Reparaturen an den Staukörpern 1     bzw.    2  vorgenommen werden. Ein Laufsteg bzw. eine Brücke  über die Schleuse ist neben dem     Drehsegmenttor     angeordnet (nicht dargestellt).  



  Das beschriebene     Drehsegmenttor,    bei dem der  eine Staukörper das Gegengewicht des anderen Stau  körpers ist, kann bei vollem Wasserdruck bewegt wer  den und eignet sich für Geschiebe-,     Geschwemm-          sel-    und Eisabfuhr, da     hierfür    die volle Schleusen  breite zur Verfügung steht. Sollen Hochwasser, Eis  und     Geschwemmsel    abgeführt werden, dann kann  das     Drehsegmenttor    so weit nach unten gedreht  werden, dass die     Stauwandoberkante    etwa 0,30 bis  0,50 m überströmt wird; ausserdem kann das     Ge-          schiebe    an der Sohle gleichzeitig abgeführt werden.

    Das Eis und     Geschwemmsel    kann sich nicht stecken,  es kann also ungehindert abfliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehsegmenttor, insbesondere für umlauflose Schleusen- und Hochwassersperrwerke, das an seinen seitlichen Enden an vertikalen Tragscheiben mit horizontaler Drehachse befestigt und in der Nähe seines unteren Endes mit einer Füllmuschel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Trag scheiben (3), dem ersten Segmentverschluss (1) gegen überliegend, ein weiterer, als Sperrtor dienender Segmentverschluss (2) befestigt ist, der an seinem unteren Ende ebenfalls eine Füllmuschel (21) be sitzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehsegmenttor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nach der Schleusenseite zu liegende Staukörper (2) nach zwei entgegengesetzten Richtungen wirkende Seitendichtungen (18) besitzt. 2. Drehsegmenttor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tor torsionssteif ausgebildet und mit einem einseitigen Antrieb versehen ist.
CH1576363A 1963-01-18 1963-12-20 Drehsegmenttor CH412728A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM55474A DE1173032B (de) 1963-01-18 1963-01-18 Drehsegmenttor, insbesondere fuer umlauflose Schleusen und Hochwassersperrwerke

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CH412728A true CH412728A (de) 1966-04-30

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CH1576363A CH412728A (de) 1963-01-18 1963-12-20 Drehsegmenttor

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AT (1) AT243190B (de)
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DE (1) DE1173032B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT177727B (de) * 1950-12-05 1954-02-25 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Drehbarer Wehr- oder Schleusenverschluß

Also Published As

Publication number Publication date
AT243190B (de) 1965-10-25
DE1173032B (de) 1964-06-25

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