CH412730A - Einzelfundament - Google Patents

Einzelfundament

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Publication number
CH412730A
CH412730A CH946764A CH946764A CH412730A CH 412730 A CH412730 A CH 412730A CH 946764 A CH946764 A CH 946764A CH 946764 A CH946764 A CH 946764A CH 412730 A CH412730 A CH 412730A
Authority
CH
Switzerland
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plate
ribs
foundation
foundation according
individual
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Application number
CH946764A
Other languages
English (en)
Inventor
Gideon Max
Original Assignee
Schweisswerk Buelach Ag
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Filing date
Publication date
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Publication of CH412730A publication Critical patent/CH412730A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/01Flat foundations
    • E02D27/02Flat foundations without substantial excavation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/74Means for anchoring structural elements or bulkheads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Foundations (AREA)

Description


      Einzelfundament       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einzelfun  dament für Stützen, Pfeiler und dergleichen, die als  tragende Elemente z. B. bei provisorischen oder per  manenten Gebäudekonstruktionen und bei Masten  usw. dienen.  



  Solche Einzelfundamente haben die Aufgabe, die  genannten     tragenden    Elemente an ihrem Fuss gegen  seitliche Verschiebungen zu fixieren und die von ihnen  ausgeübten Belastungen aufzunehmen und auf den  Baugrund zu übertragen.     üblicherweise    werden solche  Einzelfundamente als Betonsockel ausgeführt. Diesem  Vorgehen haften jedoch verschiedene     Nachteile    an:  In der Regel sind ein besonderer Aushub und Scha  lungen erforderlich, der     Abbindeprozess    des Betons  bedingt eine gewisse Wartezeit, und zudem ist die Er  stellung und das Abbinden der Betonsockel häufig  durch ungünstige Witterung behindert.

   Durch solche  Umstände wird die Herstellung dieser Betonsockel  relativ teuer und umständlich, was insbesondere bei  der Herstellung     provisorischer    Bauten unangenehm  ins Gewicht fallen kann.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, diese Nachteile zu beseitigen. Das erfindungs  gemässe Einzelfundament ist gekennzeichnet durch  eine Stahlplatte, welche auf der Unterseite sich kreu  zende, hochkant zur Platte stehende, zum Eintreiben  in den Boden bestimmte Rippen aufweist und auf der  Oberseite etwa in der Mitte mit     Zentriermitteln    für  die Stütze versehen ist.  



  Nachstehend werden in Verbindung mit der  Zeichnung verschiedene Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes näher beschrieben.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht, und       Fig.    2 eine Seitenansicht einer ersten Ausfüh  rungsform.  



       Fig.    3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im  Grundriss, und         Fig.    4 und 5 sind zwei zugehörige Seitenansichten.       Fig.    6 zeigt von oben und       Fig.    7 von der Seite     eine    besondere Form der       Zentriermittel    für die Stütze.  



  Das in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Einzelfunda  ment besteht aus einer im wesentlichen ebenen Stahl  platte, welche auf der Unterseite mit sich kreuzenden  Rippen 11 und 12 versehen ist, welche zum Eintrei  ben in den Boden     bestimmt    sind. Die zur Platten  ebene hochkant stehenden Rippen sind vorzugsweise  mit der Platte und untereinander verschweisst. Um  das Eintreiben in den Boden zu erleichtern, ist es von  Vorteil, die Rippen so zu gestalten, dass sie etwa in  der Plattenmitte am höchsten und gegen die Platten  ränder hin abgeschrägt sind, wie dies in der     Fig.    2 an  den Rippen 11 ersichtlich ist. Die Platte 10 ist an       ihren    vier Ecken mit Bohrungen 14 versehen, welche  zur Aufnahme von Ankerstiften 18 bestimmt sind.

    Zur Zentrierung des sich auf dem     Einzelfundament     abstützenden Pfeilers bzw. einer Stütze ist in der  Mitte der     Fundamentplatte    10 auf deren Oberseite  ein vertikaler     Gewindebolzen    13 vorgesehen, wel  cher z. B. an der Platte angeschweisst sein kann oder  durch eine entsprechende Bohrung     hindurchgreift.     



  Zum Versetzen des beschriebenen Einzelfunda  mentes wird die     Fundamentplatte    mit den     Rippen    11  und 12 nach unten auf den Baugrund gelegt und hier  auf in den Boden eingetrieben, bis die Platte 10 flach  aufliegt. Falls erforderlich, werden sodann die Anker  stifte 18     eingetrieben,    worauf das Fundament zur       Aufnahme    der (nicht dargestellten) Stütze oder des  Pfeilers bereit ist, welcher mit dem Bolzen 13 ver  schraubt bzw. an diesem zentriert wird.

   Um die Lage  des     Einzelfundamentes    gegenüber anderen Stellen,  beispielsweise benachbarten Fundamenten längs einer  Gebäudewand, genau festzulegen, können     mit    der       Fundamentplatte    zu verbindende Distanzbalken 19,      z. B. Stahlprofile verwendet werden, welche in     Fig.    2  strichpunktiert angedeutet sind. Je nach Verwen  dungszweck des Fundamentes und Art des Gebäudes       können    die Balken 19 nach dem Versetzen der  Fundamente wieder entfernt werden, oder sie werden  als Bestandteil des Gebäudes, beispielsweise als unte  rer Abschluss und zur Führung von Wandelementen,  an Ort und Stelle belassen.

   Zur dauernden oder vor  übergehenden Verbindung der Balken 19 mit der       Fundamentplatte    10 sind an der letzteren Bohrungen  15 vorgesehen.  



  Eine etwas einfachere, aber auf den gleichen  Grundgedanken beruhende Ausführungsform eines  Einzelfundamentes ist in den     Fig.    3, 4 und 5 darge  stellt. Mit der quadratischen     Fundamentplatte    20 sind  lediglich zwei sich kreuzende Rippen 21 verschweisst,  deren Unterkanten gegen die Plattenränder hin abfal  len. Die Eckbohrungen 24 dienen zur Aufnahme von  Ankerstiften, und zur allfälligen Befestigung von Di  stanzelementen sind wiederum Bohrungen 25 vorge  sehen. Zur Zentrierung des sich auf der Fundament  platte     abstützenden    Pfeilers 26 (in     Fig.    3 strichpunk  tiert angedeutet) dient hier eine an der Oberseite der  Stahlplatte 20 angeschweisste Lasche 23.  



  Je nach vorgesehener Belastungsart, insbesondere  bei genügender Gewichtsbelastung, kann man auf  eine Verschraubung     (Bolzen    13, Lasche 23) zwischen  dem Fuss der Stütze und dem Einzelfundament ver  zichten und sich auf eine blosse Zentrierung beschrän  ken. Ein Beispiel einer solchen Ausführungsform ist  in den Detailansichten     Fig.    6 und 7 veranschau  licht. Hier sind auf der Oberseite in der Mitte der       Fundamentplatte    30 Wandrippen 33 im Geviert ange  ordnet, zwischen welche das untere Ende der Stütze  36 einfach hineingestellt wird, wodurch es gegen seit  liche Verschiebung gesichert ist.  



  Die beschriebenen     Einzelfundamente    liegen dank  ihrem Eigengewicht -und der Wirkung der in den Bo  den eingetriebenen Rippen unverrückbar an     ihrer     Stelle fest. Die Rippen verleihen zudem der     Funda-          mentplatte    eine hohe     Steifigkeit.    Bei besonderer Bo  denbeschaffenheit kann sich eine minimale Vorbe  reitungsarbeit vor dem Versetzen der Fundamente als    notwendig erweisen: Einen stark verfestigten oder  steinigen Grund wird man zunächst etwas auflockern,  um das Eintreiben der Rippen zu erleichtern, und  anderseits kann man     einen    besonders nachgiebigen,  sumpfigen Boden durch Einbringen von Zement an  den betreffenden Stellen verfestigen.  



  Die beschriebenen Einzelfundamente können au  sserordentlich rasch und einfach verlegt werden. Sie  werden serienweise vorfabriziert und gebrauchsfertig  auf die Baustelle gebracht, wo sie innert kürzester  Zeit und mit     einem    Minimum an Geräten verlegt wer  den und hierauf sofort belastbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einzelfundament für Stützen, Pfeiler und derglei chen, gekennzeichnet durch eine Stahlplatte, welche auf der Unterseite sich kreuzende, hochkant zur Platte stehende, zum Eintreiben in den Boden be stimmte Rippen aufweist und auf der Oberseite etwa in der Mitte mit Zentriermitteln für die Stütze verse hen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einzelfundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen untereinander und mit der Stahlplatte verschweisst sind. 2. Einzelfundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen etwa in der Plattenmitte am höchsten und gegen die Platten ränder hin abgeschrägt sind. 3.
    Einzelfundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zentriermittel durch einen vertikalen, zentralen Gewindebolzen oder durch eine Lasche gebildet sind. 4. Einzelfundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zentriermittel durch Wandrippen zur Aufnahme des unteren Stützenendes gebildet sind. 5. Einzelfundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Platte an den Ecken Bohrungen zur Aufnahme von Ankerstiften aufweist.
CH946764A 1964-07-20 1964-07-20 Einzelfundament CH412730A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2554472A1 (fr) * 1983-11-04 1985-05-10 Sip International Fondation metallique et plancher de repartition de charge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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