CH412740A - Webstuhl mit Steigkasten - Google Patents

Webstuhl mit Steigkasten

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CH412740A
CH412740A CH297263A CH297263A CH412740A CH 412740 A CH412740 A CH 412740A CH 297263 A CH297263 A CH 297263A CH 297263 A CH297263 A CH 297263A CH 412740 A CH412740 A CH 412740A
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CH
Switzerland
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box
riser
vertical
loom
shooters
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Application number
CH297263A
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English (en)
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Diem Karl
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Diem Karl
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl mit Steigkasten    Die Erfindung bezieht sich auf einen Webstuhl  mit Steigkasten und eine Einrichtung zum Festhalten  der     Schussfäden    jener Schützen, die sich ausser Funk  tion     oberhalb    oder unterhalb der Schützenbahn be  finden.  



  Bei mechanischen Webstühlen mit Steigkasten  wird, jeweils durch Musterkarten gesteuert, die Steig  kastenzelle bzw. der Schützen mit der geforderten       Schussfarbe    durch Auf- und     Abbewegen    des Steig  kastens in die Ebene der Schützenbahn (Ladenbahn)  gebracht. Bei einseitigem Schützenwechsel kann die       Schussfarbe    nach jedem zweiten     Schusseintrag,    bei  beidseitigem Wechsel nach jedem Schuss, beliebig  gewechselt werden.

   Bei derartigen Vorrichtungen kann  es vorkommen, dass bei einem Schützenwechsel vom       Schussfaden    des gerade in der Ebene der Schützen  bahn (Ladenbahn) liegenden, laufenden Schützen ein  oder mehrere     Schussfäden    (Wechselfäden) der be  nachbarten Schützen mitgenommen werden, was zur  Bildung von sogenannten Einläufern bzw. Schuss  faden-Nestern führt, welche in zeitraubender Arbeit  entfernt werden müssen oder, falls dies nicht gelingt,  Ausschussware ergeben.  



  Es ist bereits eine Einrichtung zum Verhindern  der Bildung von Einläufern bzw.     Schussfaden-Nestern     bekannt geworden, bei welcher die     Schussfäden    der  ausser Aktion befindlichen Schützen im Bereich der  ladenseitigen Öffnung der     Steigkastenzellen    durch       Greiferklauen    festgehalten werden. Die     Greiferklauen     sind schwenkbar angeordnet und werden durch eine  Steuerplatte, welche sich zwischen dem Steigkasten  und der Lade befindet, betätigt.

   Diese bekannte Ein  richtung hat den Nachteil, dass sich die     Schussfäden     an den zwischen den ladenseitigen Öffnungen der       Steigkastenzellen    und der Lade befindlichen Kon  struktionsteilen leicht verhängen können und reissen.

      Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile  dadurch vermieden, dass jeder Schützen eine von  einem Teil des Webstuhles aus     betätigbare    Wechsel  fadenbremse aufweist und dass zur Betätigung der       Wechselfadenbremsen    an den Schützen oder an den       Steigkastenzellen    federnde oder federnd gelagerte       Tastglieder    angeordnet sind, für welche eine am Web  stuhl befestigte, relativ zum Maschinengestell ruhende,  vertikale und im Bereich der     Schussbahn    unterbro  chene     Gleitführung    vorgesehen ist,

   die auf die     Tast-          glieder    der     ausserhalb    der     Schussbahn    befindlichen  Schützen bzw.     Steigkastenzellen        zwangläufig    einen  Druck ausübt. Auf diese Weise werden die Wechsel  fadenbremsen jener Schützen in Bremsstellung ge  halten, die sich oberhalb oder unterhalb der Schützen  bahn befinden, während die     Wechselfadenbremse     jenes     Schützens,    der gerade in der     Schützenbahn     liegt,     unbetätigt    bleibt.  



  Verschiedene bekannte Ausführungen von Schüt  zen enthalten zwar -     vornehmlich    eingebaut im       Einfädler    - bereits eine Fadenbremse. Jedoch ist  diese bei allen Schützen, also auch bei jenem Schüt  zen, der sich gerade in der Schützenbahn befindet  (Treibschützen), genau so in Tätigkeit wie bei den  gerade stillstehenden anderen Schützen und kann  daher eine Mitnahme von     Wechselfäden    aus den       stillstehenden    Schützen nicht verhindern.

   Es sind  zwar auch schon, und zwar bei Webstühlen     mit    auto  matischem     Schussfadenwechsel,    Schützen mit einer  Fadenbremse bekannt geworden, welche sich von  aussen her betätigen lässt, jedoch dient dabei die Be  tätigung der Fadenbremse von aussen her nur zum  Öffnen der Fadenbremse unmittelbar vor einem       Schussspulenwechsel    und nicht zum Festhalten der       Schussfäden    jener Schützen, die sich im Steigkasten      gerade ausserhalb (oberhalb oder unterhalb) der  Schützenbahn (Ladenbahn) befinden.  



  Man kann die     Tastglieder,    durch welche die Be  tätigung der     Wechselfadenbremse    erfolgt, beispiels  weise .an den Schützen, in die innere     Ausnehmung     des     Schützens    ragend, anordnen. In diesem Falle  wird man als     Gle-_'tführung    für die     Tastglieder    zweck  mässigerweise ein Paar von Vertikalstäben verwen  den, die mit dem Webstuhl verbunden sind, wobei  einer der beiden Vertikalstäbe von oben, der andere  von unten in den Steigkasten jeweils bis zur Schützen  bahn ragt.

   Die Anordnung der Vertikalstäbe erfolgt  dabei so, dass sie die innere     Ausnehmung    der ober  halb und unterhalb der Schützenbahn liegenden  Schützen durchsetzen und auf die in die innere     Aus-          nehmung    gerichteten     Tastglieder    einen seitlichen  Druck ausüben.  



  Man kann aber die     Tastglieder    auch an den       Steigkastenzellen,    beispielsweise an den Kastenzun  gen, nach aussen ragend anordnen, wobei man als  Gleitführung für das     Tastglied    in diesem Falle ein       Paar    von     Vertikalschienen    verwenden     wird,    die  wiederum mit dem Webstuhl verbunden sind und  ausserhalb des Steigkastens verlaufen.

   Diese Verti  kalschienen üben auf die     Tastglieder    der oberhalb  und unterhalb der Schützenbahn liegenden Steig  kastenzellen einen seitlichen Druck aus, wodurch  das gegen das Innere der     Steigkastenzellen    weisende  Ende der     Tastglieder    bzw. ein damit lose oder fest  verbundenes Übertragungselement in die Steigkasten  zelle gedrückt wird und dort seinerseits einen Druck  auf ein am Schützen .ausgebildetes Betätigungselement  für die     Wechselfadenbremse    ausübt. Auf diese Weise  werden ebenfalls die     Wechselfadenbremsen    aller ober  halb oder unterhalb der Schützenbahn befindlichen  Schützen in Bremsstellung gebracht.  



  Die Erfindung ist in den Zeichnungen durch  Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne darauf  beschränkt zu sein. Zu einem ersten Ausführungs  beispiel gehören die     Fig.    1 bis 4, zu einem weiteren  die     Fig.    5 und 6.  



       Fig.    1 zeigt in schematischer Darstellung die zur  Erläuterung der für die Erfindung wesentlichen Ein  richtungen eines mechanischen Webstuhles mit eini  gen Details des ersten     Ausführungsbeispieles.     



       Fig.    2 und 3 zeigen jeweils von oben gesehen und  teilweise im Schnitt Schützen mit einer Ausführungs  möglichkeit der     Wechselfadenbremse,    die sich in       Fig.    2 und 3 in verschiedenen Stellungen befindet.  



       Fig.    4 ist ein Querschnitt: durch einen Schützen.       Fig.    5 zeigt eine Draufsicht von oben .auf eine       Steigkastenzelle    gemäss einem weiteren Ausführungs  beispiel, und       Fig.    6 ist ein teilweiser     Horizontalschnitt    eines  zu diesem     Ausführungsbeispiel    gehörenden Schützen.  In der schematischen Darstellung gemäss     Fig.    1       sind    die das Oberfach bildenden     Keafäden    mit 1 be  zeichnet, die das Unterfach bildenden     Kettfäden     mit 2.

   Seitlich an der Lade sind mehrere Schützen  in einer entsprechenden Anzahl von     Steigkastenzellen       angeordnet, wobei diese     Steigkastenzellen    zu einem  Steigkasten 3 zusammengefasst sind. In der in     Fig.    1  dargestellten Lage des Steigkastens 3 befinden sich  drei Schützen 4, 5, 6 oberhalb der     Schussbahn,     während der Schützen 7 gerade in dieser     Schussbahn     liegt. Weitere drei Schützen 8, 9, 10 sind im Steig  kasten 3 unterhalb der Schützenbahn angeordnet.  In Bewegung gesetzt wird jeweils nur der in der  Schützenbahn liegende Schützen (Treibschützen),  während die anderen Schützen stillstehen (still  stehende Schützen).

   Die Schützenbewegung des in  der Schützenbahn liegenden Schützen (Treibschützen)  - im Falle der     Fig.    1 ist dies der Schützen 7 -     erfolgt     über einen Schlagstock 11 mit Schützentreiber 12.  Durch Heben und Senken des Trägers 13 kann jeder  beliebige Schützen, welcher im Steigkasten 3 ent  halten ist, in die Schützenbahn gebracht werden  (Schützenwechsel).  



  In den einzelnen Schützen ist erfindungsgemäss  eine     Wechselfadenbremse    angeordnet. Diese Wechsel  fadenbremse besteht gemäss Ausführungsbeispiel nach       Fig.    2 und 3 im wesentlichen aus einem zweiarmigen  Hebel, wobei ein Hebelarm 14 unter der Wirkung  einer Schraubenfeder 15 steht, welche das mit dem  Hebelarm 14 verbundene Federblatt 16 gegen die  Platte 17 zu drücken versucht.

   Eine am anderen  Hebelarm 18 des zweiarmigen Hebels angreifende  Blattfeder 19 wirkt jedoch dem von der Schrauben  feder 15 verursachten Drehmoment entgegen und  hält das Federblatt 16     im    Abstand von der Platte 17,  so dass der zwischen dem Federblatt 16 und der  Platte 17 durchlaufende, von der     Schussspule    20  kommende     Schussfaden    21 ungehindert die Wechsel  fadenbremse passieren kann. Eine derartige Stellung  der     Wechselfadenbremse    trifft für den in der     Schuss-          bahn    liegenden Schützen (Treibschützen) zu.  



  In die innere     Ausnehmung    der nicht in der  Schützenbahn liegenden Schützen greifen gemäss       Fig.    1 die Vertikalstäbe 22 ein. Beide Vertikal  stäbe 22 sind über je einen Träger 23 mit dem Web  stuhl verbunden. Diese in die innere     Ausnehmung     der stillstehenden Schützen eingreifenden Vertikal  stäbe 22 drücken gemäss     Fig.    3 die als     Tastglied     wirkende Blattfeder 19 gegen die seitliche Gehäuse  wandung des betreffenden     Schützens.    Dadurch wird  unter der Wirkung der Schraubenfeder 15 der Hebel  arm 14 mit dem Federblatt 16 gegen die Platte 17  gepresst.

   Auf diese Weise erfolgt ein Festhalten des  von der     Schussspule    20 kommenden     Schussfadens    21.  Dieser     Schussfaden    21 kann demnach vom Schuss  faden des in der     Schussbahn    liegenden Schützen  (Treibschützen) nicht mitgenommen werden.  



  Bei einem Schützenwechsel wird der Steigkasten  gemäss     Fig.    1 entweder gehoben oder gesenkt. Da  durch gelangt ein anderer Schützen in die     Schussbahn.     Die Vertikalstäbe 22 bleiben jedoch in ihrer Lage,  so dass die     Wechselfadenbremse    bzw. die als     Tast-          glied    wirkende Blattfeder 19 des in die Schützen  bahn gerückten Schützen nun nicht mehr mit einem  der Vertikalstäbe 22 in Berührung steht, was zur      Folge hat, dass in diesem Schützen die Wechselfaden  bremse eine Stellung     gemäss        Fig.    2 einnimmt.

   Der  Schützen, der sich jedoch vorher in der Schützenbahn  befunden hat und nunmehr mit dem Steigkasten 3  gehoben oder gesenkt wird, gelangt in den Bereich  eines der Vertikalstäbe 22. Dadurch wird seine       Wechselfadenbremse    in die in     Fig.    3 dargestellte  Stellung gebracht. Damit das Hineinschieben der aus  der Schützenbahn zu hebenden oder zu senkenden  Schützen in einen der Vertikalstäbe 22 ohne Störung  vor sich gehen kann, sind die freien Enden der  Stäbe 22 gemäss     Fig.    4 zugespitzt bzw.     abgeschrägt.     Auf diese Weise kann die Blattfeder 19 die vertikale  Bewegung des Steigkastens nicht blockieren.  



  Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der erfin  dungsgemässen Einrichtung gemäss     Fig.    5 und 6 wer  den im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 bis 4 die     Wechselfadenbremsen    der Schützen  nicht von einer in die innere     Ausnehmung    der Schüt  zen eingreifenden Führung (im Falle des Aus  führungsbeispiels nach     Fig.    1 bis 4 als Vertikalstäbe  ausgebildet) in Bremsstellung gehalten, sondern durch  zwei Vertikalschienen 25, die ausserhalb des Steig  kastens verlaufen, und zwar eine     oberhalb    der     Schuss-          bahn    und eine unterhalb derselben. Die Vertikal  schienen 25 sind am Webstuhl montiert.

    



  Die     Tastglieder    zur Betätigung der Wechselfaden  bremsen sind in diesem Falle an den     Steigkastenzellen     26 angeordnet, und zwar, wie aus     Fig.    5 ersichtlich,  in den Kastenzungen 27. Die     Tastglieder    bestehen  aus einem unter der Wirkung einer Druckfeder 28  stehenden Stift 29, der auf einem Hebel 30 aufliegt,  welcher mit seinem freien Ende mit einer schwenk  bar gelagerten Zunge 31 zusammenwirkt.     Eine    Zug  feder 32 übt auf die Zunge 31 einen in das Innere  der Kastenzunge 27 gerichteten Zug aus.

   Sofern der  Stift 29 unter dem Einfluss der Vertikalschienen 25  steht - dies ist bei allen     Steigkastenzellen    26 der Fall  mit Ausnahme jener     Steigkastenzelle,    die sich gerade  in der Schützenbahn befindet -, wird von den Verti  kalschienen 25 ein     zwangläufiger    seitlicher Druck  auf den Stift 29 ausgeübt, wodurch die Zunge 31 aus  der Kastenzunge 27 ausgeschwenkt wird, was auch  dann möglich ist, wenn sich der Schützen in der       Steigkastenzelle    befindet, da gerade der Zunge 31  gegenüberliegend am Schützen eine Einbuchtung  (Fenster) vorhanden ist.

   Dieses Ausschwenken der  Zunge 31 führt, wie aus     Fig.    6 ersichtlich, zu einem  Niederdrücken des am Hebelarm 33 der Wechsel  fadenbremse ausgebildeten Ansatzes 34. Gegen die  Wirkung einer Blattfeder 35 wird dadurch das Feder  blatt 36 der     Wechselfadenbremse    auf die     Unterlags-          platte    37 gedrückt und     hält    auf diese Weise den von  der     Schussspule    20 kommenden     Schussfaden    21 fest.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte, obere Vertikalschiene  25 weist an ihrem unteren Ende, welches unmittelbar  oberhalb der     Schussbahn    liegt, eine     Ausbiegung    38  auf, die eine ähnliche Aufgabe hat, wie die Zuspit  zung der Vertikalstäbe des     Ausführungsbeispieles     nach     Fig.    1 bis 4. Natürlich weist auch die untere    Vertikalschiene an ihrem oberen Ende, welches un  mittelbar unterhalb der     Schussbahn    liegt, eine gleich  artige     Ausbiegung    auf.  



  Im Rahmen der Erfindung sind     zahlreiche    Varian  ten der beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich.  So     kann    man     beispielsweise    beim     Ausführungsbei-          spiel    nach     Fig.    1 bis 4 die Vertikalstäbe 22 unmittel  bar am Hebelarm 18     angreifen    lassen - dann wirkt  der Hebelarm 18 als     Tastglied.    In diesem Falle wäre  es auch möglich, an Stelle einer Blattfeder 19 eine  auf den Hebelarm 18 wirkende Schraubenfeder zu  verwenden und auf die Schraubenfeder 15 zu ver  zichten.

   Weiters kann man die     erfindungsgemässe     Fadenbremse auch als einarmigen Hebel ausbilden,  wobei natürlich die Lage der Stäbe 22 und die Faden  führung entsprechend abgeändert werden müssten.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.5    und 6  könnte man den Stift 29 auch seitlich weiter nach  rechts versetzen, wodurch man sich die     übertragungs-          glieder    (Hebel 30, Zunge 31) sparen könnte; bei  einigen der derzeit üblichen Kastenkonstruktionen  ist diese     Möglichkeit    jedoch wegen der Kastenfedern  erschwert. Ferner könnte man beim Ausführungs  beispiel nach     Fig.    5 und 6 auch mit einer einzigen  Vertikalschiene das Auslangen finden. Man müsste  nur im Bereich der     Schussbahn    eine Aussparung oder  eine Ausbuchtung vorsehen, die dort ein Loslassen  des     Tastgliedes    (Stift 29) ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webstuhl mit Steigkasten und einer Einrichtung zum Festhalten der Schussfäden jener Schützen, die sich ausser Funktion oberhalb oder unterhalb der Schützenbahn befinden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schützen (4 bis 10) eine von einem Teil des Webstuhls aus betätigbare Wechselfad'enbremse auf weist und dass zur Betätigung der Wechselfaden bremse an den Schützen (4 bis 10) oder an den Steig kastenzellen federnde oder federnd gelagerte Tast- glieder (19, 29) angeordnet sind, für welche eine am Webstuhl befestigte,
    relativ .zum Maschinengestell ruhende, vertikale und im Bereich der Schützenbahn unterbrochene Gleitführung (22, 25) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Schützen (4 bis 10) angeordneten Tastglieder (19) in die innere Aus- nehmung der Schützen (4 bis 10) ragen und dass als Gleitführung für die Tastglieder (19) ein Paar von Vertikalstäben (22) vorgesehen ist, die mit dem Web stuhl verbunden sind, wobei einer der beiden Verti kalstäbe (22)
    von oben in die inneren Ausnehmungen jener Schützen ragt, welche in den Steigkastenzellen oberhalb der Schussbahn liegen, während der andere Vertikalstab (22) von unten in die inneren Ausneh- mungen jener Schützen eingreift, welche in den Steig kastenzellen unterhalb der Schussbahn liegen. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die an den Steigkastenzellen, vor- zugsweise an den Kastenzungen (27), angeordneten Tastglieder (29) am Steigkasten nach aussen ragen und dass als Gleitführung für die Tastglieder (29) ein Paar von Vertikalschienen (25) vorgesehen ist, die mit dem Webstuhl verbunden sind und ausserhalb des Steigkastens (3) verlaufen, wobei eine der beiden Vertikalschienen (25) von oben bis kurz oberhalb der Schussbahn, die andere Vertikalschiene (25) von unten bis kurz unterhalb der Schussbahn sich er streckt.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gegen das Innere der Steig kastenzellen weisende Ende der unter der Wirkung der Gleitführung stehenden Tastglieder (29) bzw. ein damit lose oder fest verbundenes übertragungs- element (31) in die Steigkastenzelle ragt und dort einen Druck auf ein am Schützen ausgebildetes Be tätigungselement (34) für die Wechselfadenbremse ausübt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wechselfadenbremse als Hebel (14, 18, 33, 34) ausgebildet ist, von dem ein freies, vorzugsweise von einem Federblatt (16, 36) gebilde tes Ende einer Auflagefläche (17, 37) für den Schuss faden (21) gegenüberliegt.
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