CH412765A - Labor-Färbeapparat mit einem Gehäuse aus hitzebeständigem Glas - Google Patents

Labor-Färbeapparat mit einem Gehäuse aus hitzebeständigem Glas

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CH412765A
CH412765A CH1197063A CH1197063A CH412765A CH 412765 A CH412765 A CH 412765A CH 1197063 A CH1197063 A CH 1197063A CH 1197063 A CH1197063 A CH 1197063A CH 412765 A CH412765 A CH 412765A
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CH
Switzerland
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laboratory
housing
staining
dyeing
heat
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Application number
CH1197063A
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English (en)
Inventor
Jakob Dipl Chem Haeusermann
Emil Dipl Ing Habluetzel
Original Assignee
Buechi Glasapparate Fabrik Fla
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/10Devices for dyeing samples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Labor-Färbeapparat    mit einem Gehäuse aus     hitzebeständigem        Glas       Die Erfindung betrifft einen     Labor-Färbeapparat     mit Flottenumwälzung und mit einem Gehäuse aus  hitzebeständigem Glas, z. B.     Borosilikatglas.    Der     er-          findungsgemässe        Labor-Färbeapparat    ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus einem Stück  besteht und zwei     doppelt    quer     verbundene        Zylinder     von stark ungleichem Durchmesser hat, wovon der  dickere der Färbezylinder und der andere das Pum  pengehäuse ist.

   Die     Flottenumwälzung    erfolgt vor  zugsweise derart, dass der Textilträger von unten  nach oben durchströmt wird.  



  Die bekannten     Labor-Färbeapparate    lassen sich  in drei Gruppen     einteilen:     1.     Serien-Färbeapparate,    bei denen die     Färbege-          fässe    (Töpfe) gemeinsam     in    einem Heizmedium ein  tauchen und alle Textilproben durch eine gemein  same Vorrichtung im Färbebad bewegt werden. Diese  Bewegung besteht meistens im Heben und     Senken     des Textilgutes in der Flotte durch eine     Exzentervor-          richtung.    Diese Apparate sind aus Metall, die Töpfe       evtl.    aus Glas hergestellt.  



  2. Färbeapparate in verkleinertem Masstab, die  den industriellen Produktionsmaschinen nachgebildet  sind, z. B.     kleine        Haspelkufen,        Jigger,        Foulards        etc.     Auch sie sind hauptsächlich aus Metall gefertigt.  



  3. Färbeapparate aus Glas für mehr wissenschaft  liche Zwecke. Es soll mit diesen Apparaten     weniger     das Endprodukt bewertet, als vielmehr die     Kinetik     des Färbevorganges untersucht werden. Sie arbeiten  meistens mit     Flottenzirkulation.    Ihre Glasgehäuse  sind mehrteilig mit meist metallischen Verbindungs  stücken, was die Gefahr von Spannungen und     Un-          dichtheiten    an den Verbindungsstellen mit sich  bringt. Ausserdem ist die Kontrolle über eine voll  ständige Reinigung sehr erschwert.

      Der     erfindungsgemässe    und nachfolgend anhand  der Zeichnung beispielsweise beschriebene     Laborfär-          beapparat    kann sowohl in die Gruppe 2, als auch in  die Gruppe 3 eingereiht werden. Er gehört zu den  sogenannten     Zirkulationsapparaten,    wie sie meistens  zum Färben von Flocken und gewickelten Garnkör  pern verwendet werden. Durch besondere Zusätze ist  jedoch auch das Färben von Gewebestreifen möglich.

    Da das Gehäuse (1) aus einem Stück besteht, also an  einem Stück den Färbezylinder (2), das Pumpenge  häuse (3) und die Verbindungskanäle (4) und (5)     in     sich schliesst, wird der Apparat     im    Aufbau sehr ein  fach, was die Herstellungskosten günstig     beeinflusst.     Auch besteht keine Gefahr von undichten Stellen  oder Spannungskonzentrationen bei     ungleichmässi-          gem    Erwärmen, wie dies an     Übergangsstellen    ver  schiedener Materialien zu     erwarten    wäre.

       Borosili-          katglas        als    Werkstoff des Gehäuses     bringt    nicht nur  den Vorteil leichter visueller Kontrolle aller Vor  gänge     im    Innern, sondern     zusammen    mit der     Eintei-          ligkeit    des ganzen Gehäuses auch noch die Vorteile  einfachster     Reinigungsmöglichkeit    und des     Fehlens     unübersichtlicher Stellen, wo sich anhaftende     Farbre-          ste    der Kontrolle entziehen.

   Das Pumpengehäuse (3)       wird    im Durchmesser wesentlich kleiner gehalten     als     der     Färbezylinder    (2), damit das     Flottenverhältnis          (Warengewicht    zu     Flottengewicht)    möglichst günstig  gehalten werden kann. Durch geeignete Wahl des  Drehsinns am     Umwälzpropeller    (6)     wird    erreicht,       dass    die Strömung durch den untern Verbindungska  nal (4) vom Pumpenzylinder (3) zum     Färbezylinder     (2) erfolgt. Auf diese Art herrscht unter dem Textil  träger (7) ein Überdruck von der Grösse des Strö  mungswiderstandes durch das Färbegut (8).

   Beim Be  heizen des     Apparates    von     unten        ist        @es    dadurch mög-           lich,    die Flottentemperatur beim Eintritt zum Färbe  gut etwas über Kochtemperatur beim herrschenden  Barometerdruck zu halten. Das Beheizen des Appa  rates kann beispielsweise durch eine Gasflamme  direkt oder durch eine elektrische Heizkalotte erfol  gen.  



  Der Färbezylinder (2) wird oben durch einen  Deckel (9) aus nicht anfärbendem Kunststoff abge  schlossen, der Bohrungen (10) aufweist zum Einfüh  ren von     Messinstrumenten    in die Flotte, wie Thermo  meter,     pH-Elektroden        etc.,    sowie für den Zusatz von  Chemikalien. Der Pumpenzylinder (3) ist oben abge  schlossen durch einen Führungsring (11), z. B. aus  nicht anfärbendem Kunststoff, der auf die Umhüllung  (12) der Pumpenwelle gebracht wird. Zusammen mit  dem Führungsstern (13) unmittelbar über dem Pro  peller dient der Führungsring (11) zur Zentrierung  der Pumpenwelle im Pumpenzylinder. Der Textilträ  ger (7) besteht aus einem zentralen Schaft und zwei  oder mehr festen (14) oder verstellbaren (15) Siebbö  den.

   Das Textilgut (8) wird, wenn es als Flocken ge  färbt werden soll, zwischen die Siebböden eingefüllt,  in Form von     Garnstrangen    um den Zentralschaft ge  wickelt. Gewebestreifen (16) werden zusammen mit  einem durchlässigen, nicht anfärbenden Stützgewebe  (17)     (Fig.2)    zwischen den Siebböden um den Schaft  gewickelt. Die Hähne (18) und (19) dienen z. B. zum  Anschluss eines     Durchlaufkolorimeters.    Der Hahn  (19) kann aber auch zum. Entleeren des Apparates    dienen, wenn man es nicht vorzieht,     hiefür        einen    be  sonderen Hahn (20) vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Labor-Färbeapparat mit Flottenumwälzung und mit einem Gehäuse aus hitzebeständigem Glas, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus einem Stück besteht und zwei doppelt quer verbundene Zylinder von stark ungleichem Durchmesser hat, wovon der dickere der Färbezylinder und der andere das Pumpengehäuse ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Labor-Färbeapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Pumpengehäuse die Strömung von oben nach unten und durch das Textil gut von unten nach oben gerichtet ist.
    2. Laborfärbeapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Färbezylinder oben durch einen Deckel aus nicht anfärbendem Kunst stoff abgeschlossen ist, der Bohrungen zum Einfüh ren von Messinstrumenten und Chemikalien hat. 3. Labor-Färbeapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor und nach dem Umwälzpropeller je ein Hahn vorhan den ist zum. Anschluss eines Durchlaufmessgerätes.
CH1197063A 1963-09-26 1963-09-26 Labor-Färbeapparat mit einem Gehäuse aus hitzebeständigem Glas CH412765A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0686719A1 (de) * 1994-06-07 1995-12-13 Salvis AG, Fabrik elektrischer Apparate Becherfärbeapparat
US6626015B1 (en) 2000-11-28 2003-09-30 Applied Color Systems, Inc. Beaker type dyeing machine
EP1990455A1 (de) * 2007-05-11 2008-11-12 Falmer Investments Limited Färbemaschine für Musterpackungen

Cited By (4)

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