CH413030A - Hochspannungsdurchführung in einem elektrischen Apparat, insbesondere in einem flüssigkeitsarmen Transformator - Google Patents
Hochspannungsdurchführung in einem elektrischen Apparat, insbesondere in einem flüssigkeitsarmen TransformatorInfo
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Description
Hochspannungsdurchführung in einem elektrischen Apparat, insbesondere in einem flüssigkeitsarmen Transformator Die Erfindung betrifft eine Hochspannungsdurch führung in einem elektrischen Apparat, insbesondere in einem flüssigkeätsarmen Transformator, mti zwischen Hochspannungswicklung und Gefässwand angeordne tem Isolierzylinder, beispielsweise aus ölimprägniertem Weichpapier.
Die konstruktive Gestaltung der Durchführungen ist ein bestimmender Faktor für die Grösse des Trans formators und damit für seine Wirtschaftlichkeit.
Um den Kessel des Transformators nicht unnötig gross werden zu lassen, ist es erforderlich, das Unter teil der Durchführung so anzuordnen und auszubilden, dass das Hochspannungspotential gegen Erde bei kleinstmöglichen Isolationsabständen abgebaut werden kann und dabei die an eine Hochspannungsdurchfüh rung gestellten Bedingungen hinsichtlich ihrer elektri schen Beanspruchung und mechanischen Festigkeit erfüllt werden.
Es sind bereits einige Lösungen dieses Problems bekanntgeworden. Bei einer bekannten Durchführung wird eine Verringerung des Abstandes zwischen Hoch spannungswicklung und Gefässwand des Transforma tors dadurch erreicht, dass die Stromleiter durch Um wickeln mit Papier isoliert und aus Hartpapier beste hende Ringe derart eingewickelt sind, dass sie senk recht auf den Stromleitern stehen. Bei einer anderen Hochspannungsdurchführung sind die die Stromleiter umgebenden, aus Isolierstoff bestehenden Ringe durch Umstürzen des die Stromleiter umgebenden Papiers gebildet und parallel zur Wicklung gelegt.
Beide Durch führungen verursachen jedoch noch einen zu grossen Abstand zwischen Hochspannungswicklung und Ge- fässwand des Transformators und sind mit einem er heblichen Material- und Zeitaufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Abstand zwischen Hochspannungswicklung und Ge- fässwand des Transformators noch wesentlich zu ver kürzen und darüber hinaus eine Durchführung zu schaffen, die sowohl eine ausgezeichnete technische Lösung darstellt, als auch eine rationelle Fertigung ermöglicht.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass im Isolierzylinder an der Durchtrittstelle des Strom leiters und in radialer Richtung zu diesem eine von innen nach aussen stufenförmig grösser werdende Aus sparung vorgesehen ist, in die das zur Hochspannungs wicklung führende Ende des Stromleiters, dessen Iso lation analog der Aussparung im Isolierzylinder Ab stufungen aufweist,
lückenlos eingefügt ist und dass um den Stromleiter eine mit Dielektrikum versehene ke- gelstumpfartige Ausfüllung derart auf den Isolierzylin- der angeordnet ist, dass eine auf der Mantelfläche der Ausfüllung aufgebrachte erdpotentialführende Schicht nahezu senkrecht zur Abstufungsrichtung verläuft.
Die Bemessung der Ausfüllung ist in erster Linie abhängig von der Dicke der z.B. vorgesehenen Weich papierisolation des Isolierzylinders und des Strom leiters, von der Höhe der zu beherrschenden Spannung und von der Art des verwendeten Dielektrikums für die Ausfüllung.
Besonders günstig als Dielektrikum ist Transfor- matorenöl oder Chlophen, welches durch einen stumpfen Hohlkegel aus einem festen Dielektrikum, beispielsweise glasfaserverstärkten Polyester, nach aus sen begrenzt ist.
Geeignete Dielektrika für die Ausfüllung sind fer ner: Epoxydharz; Epoxydharz mit Füllstoffen, Glas gewebe, Glasfasermatte; Polyesterharz mit Füllstoffen, Glasgewebe, Glasfasermatte;
ölimprägniertes Kabel papier- Die unmittelbar auf dem Dielektrikum der Aus füllung aufgebrachte erdpotentialführende Schicht wird zweckmässigerweise aus halbleitenden oder leitenden Belegen für die Potentialsteuerung, umgeben von Drahtgewebe oder Metallfolie für die Stromleitung im Erdschlussfall, gebildet.
Wesentlich ist, dass die erdpotentialführende Schicht nahezu senkrecht zur Abstufungsrichtung verläuft, denn erst dann liegt die elektrisch geschwächte Abstufung im Gebiet geringer Feldstärke, d.h. im Gebiet der kleinsten elektrischen Beanspruchung.
Die Erfindung eignet sich insbesondere für flüssig keitsarme Transformatoren. Selbstverständlich ist sie auch bei anderen Transformatoren und elektrischen Apparaten anwendbar, wobei sich die erfindungsge- mässe Lehre nicht nur auf Durchführungen beschränkt, die seitlich durch die Gefässwand nach aussen führen, sondern sie ist sinngemäss auch für Durchführungen, die beispielsweise auf dem Transformatordeckel ange ordnet sind, übertragbar.
Die erfindungsgemässe Hochspannungsdurchfüh rung zeichnet sich durch Einfachheit und einen ver- hältnismässig geringen Aufwand aus. Durch die Erfin dung wird das Unterteil der Durchführung und damit der Abstand zwischen Hochspannungswicklung und Gefässwand des Transformators auf ein ganz geringes Mass reduziert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 - eine Seitenansicht im Schnitt Fig. 2 - ein angenähertes Feldbild.
Mit Ziffer 1 ist der Isolierzylinder bezeichnet, der zwischen Hochspannungswicklung 4 und Gefässwand 9 angeordnet ist. Im Isolierzylinder 1 ist an der Durch- trittsstell'e des Stromleiters 2 und in radialer Richtung zu diesem eine von der Innenseite zur Aussenseite des Isolierzylinders 1 stufenförmig grösser werdende Aus sparung 3 vorgesehen, in die das zur Hochspannungs wicklung 4 führende Ende des vorzugsweise mit ölim prägniertem Kabelpapier isolierten Stromleiters 2 ein gefügt ist. Die Isolation 2 a des Stromleiters 2 ist an diesem Ende analog der Aussparung 3 im Isolierzy- linder 1 abgestuft, so dass sich beide Teile lückenlos ineinander fügen.
Als Stromleiter dient ein Kupferseil 2 b, welches sich in einem Metallrohr 2 c befindet, um die radiale Feldstärke an der Oberfläche des Kupfer seiles 2 b zu vermindern. Um den Stromleiter 2 ist eine mit Dielektrikum versehene kegel'stumpfartige Ausfüllung 5 so auf dem Isolierzylinder 1 angeordnet, dass eine auf die Mantelfläche der Ausfüllung 5 auf gebrachte erdpotentialführende Schicht 6 nahezu senk recht zur Abstufungsrichtung 7 verläuft. Dadurch ent steht im Bereich der Abstufung, die in Bezug auf die elektrische Festigkeit die schwächste Stelle darstellt, ein Ort der geringsten elektrischen Feldstärke, d.h. der kleinsten elektrischen Beanspruchung.
Diese Tatsache zeigt der angenäherte Verlauf der Äquipotentiallinien in Fig. 2.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hochspannungsdurchführung in einem elektrischen Apparat, insbesondere in einem flüssigkeitsarmen Transformator, mit zwischen Hochspannungswicklung und Gefässwand angeordnetem Isolierzylinder, durch den der Stromleiter direkt von der Hochspannungs wicklung seitlich nach aussen geführt ist.dadurch ge kennzeichnet, dass im Isolierzylinder (1) an der Durch trittsstelle des Stromleiters (2) und in radialer Richtung zu diesem eine von innen nach aussen stufenförmig grösser werdende Aussparung (3) vorgesehen ist, in die das zur Hochspannungswicklung (4) führende Ende des Stromleiters (2), dessen Isolation (2a) analog der Aussparung (3) im Isolierzylinder (1) Abstufungen auf weist, lückenlos eingefügt ist, und dass um den Strom leiter (2) eine mit Dielektrikum versehene kegelstumpf- artige Ausfüllung (5) derart auf dem Isolierzylinder (1) angeordnet ist, dass eine auf der Mantelfläche der Aus füllung (5)aufgebrachte erdpotentialführende Schicht (6) nahezu senkrecht zur Abstufungsrichtung (7) ver läuft. UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungsdurchführung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Dielektrikum für die Ausfüllung (5) Trafoöl oder Chlophen verwen det wird, welches Dielektrikum durch einen stumpfen Hohlkegel (8) aus festem Dielektrikum, beispielsweise glasfaserverstärktem Polyester, nach aussen begrenzt ist. 2.Hochspannungsdurchführung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erdpotential- führende Schicht (6) aus halbleitenden oder leiten den Belegen für die Potentialsteuerung, umgeben von Drahtgewebe oder Metallfolie für die Stromleitung im Erdschlussfall, gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DD8328063 | 1963-01-15 |
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| CH973063A CH413030A (de) | 1963-01-15 | 1963-08-06 | Hochspannungsdurchführung in einem elektrischen Apparat, insbesondere in einem flüssigkeitsarmen Transformator |
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006038221B4 (de) * | 2006-08-03 | 2009-03-26 | Siemens Ag | Vorrichtung zur elektrischen Abschirmung einer Hochspannungsdurchführung |
-
1963
- 1963-08-06 CH CH973063A patent/CH413030A/de unknown
Cited By (3)
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| DE102006038221B4 (de) * | 2006-08-03 | 2009-03-26 | Siemens Ag | Vorrichtung zur elektrischen Abschirmung einer Hochspannungsdurchführung |
| CN101501789B (zh) * | 2006-08-03 | 2012-01-04 | 西门子公司 | 用于电气屏蔽高压套管的装置 |
| US8124878B2 (en) | 2006-08-03 | 2012-02-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Apparatus for electrical screening of a high-voltage bushing |
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