CH413031A - Hängeisolator für hohe Betriebspannungen - Google Patents

Hängeisolator für hohe Betriebspannungen

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CH413031A
CH413031A CH364363A CH364363A CH413031A CH 413031 A CH413031 A CH 413031A CH 364363 A CH364363 A CH 364363A CH 364363 A CH364363 A CH 364363A CH 413031 A CH413031 A CH 413031A
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CH
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plastic
insulator
tension rod
suspension
conductor
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CH364363A
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English (en)
Inventor
Gustav Dipl Ing Meiners
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/32Single insulators consisting of two or more dissimilar insulating bodies

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  • Insulators (AREA)

Description


      Hängeisolator    für hohe Betriebsspannungen    An der Aufhängestelle eines Leitungsseiles, bei  spielsweise von Freileitungen oder Freiluftschaltanla  gen, nähert sich     räumlich    der unter Spannung stehende  Seilleiter den Aufhängekonstruktionen, beispielswei  se der Traverse an einem Freileitungsmast oder an  einem     Schaltanlagenportal    und auf diese Weise ent  steht das Feldbild      Leiter-Erde ,    dem bei einer be  stimmten     Isolatorlänge    eine bestimmte Spannungsfe  stigkeit entspricht.

   Es hat sich gezeigt, dass es bei  der Ausbildung von Hängeisolatoren wesentlich darauf  ankommt, dass das elektrische Feldbild      Leiter-Erde      möglichst wenig gestört bzw. verschlechtert wird, das  durch den am Hängeisolator befestigten Seilleiter und  die Traverse des Mastes erzeugt wird.  



  Die bisher verwendeten Porzellan- oder Glashänge  isolatoren haben den Nachteil, dass die     Isolatorenket-          ten    aus verhältnismässig umfangreichen Metall-, Por  zellan- oder Glasteilen     zusammengesetzt    sind. Je um  fangreicher diese Teile sind, um so mehr verändern sie  das erwähnte Feldbild      Leiter-Erde     und es müssen  daher Massnahmen getroffen werden, um diese Feld  bild-Verschlechterungen wieder auszugleichen, bei  spielsweise durch Anordnung von Schirmringen zur       Vergleichmässigung    der Feldlinien an der Befestigungs  stelle des Seilleiters an dem Isolator.  



  Bei den     Kappenisolatoren    ist jeder Porzellanteller  mit einer Metallkappe ausgerüstet und diese Metall  kappen     zusammen    mit den     Porzellantellern    verändern  und verschlechtern das Feldbild     uLeiter-Erde     in be  sonders starkem Masse.  



  Auch wenn sogenannte     Langstabisolatoren    ver  wendet werden, ist dies der Fall, weil die     Porzellan-          körper    dieser Langstäbe mit Rücksicht auf die hohen    Zugbeanspruchungen von etwa 10 t eine grosse Strunk  stärke von 75 mm ;bis 110 mm aufweisen. Hinzu kom  men dann noch die Schirme, die die Ansammlung von       Porzellan    zwischen Leiter und Erde weiter vermehren.  



  Die Erfindung     betrifft    einen Hängeisolator für Be  triebsspannungen von 60     kV    und mehr, bei dem die  Zugbeanspruchungen     durch    einen Zugstab mit     geringer          Strunkstärke    aus     Kunststoff,    aufgenommen werden.  



  Die geschilderten Schwierigkeiten werden     erfin-          dungsgemäss    dadurch     vermieden,    dass     Isolatorteller     aus Glas, Porzellan oder     Kunststoff,    zwischen dem       Leiterseil    und der geerdeten Aufhängekonstruktion  angeordnet sind, dass diese     Isolatorteller    unter An  wendung von     Kunststoffknoten        an    dem Zugstab be  festigt     sind    und dass     die    Aussenflächen.

   des     Kunststoff-          zugstabes    und     der        Kunststoffknoten    durch einen wet  terbeständigen Kunststoffüberzug eingehüllt sind. Es  wird also die Zugbeanspruchung eines Hängeisolators  durch     einen    Zugstab aus Kunststoff,     z.B.    Giessharz mit       Glasfasereinlagen    oder mit     Kunststoff-Drahteinlagen     mit einer geringen     Strunkstärke    von nur etwa 25 mm  aufgenommen. Derartige Zugstäbe weisen eine aus  reichend grosse Zugfestigkeit von etwa 10 t auf.

   Für  die Drahteinlagen in dem Zugstab kommen vor allem  neuzeitliche     Kunststoffein    Frage, die sich durch     grosse          Festigkeit    auszeichnen; insbesondere ist dabei an  Fäden aus dem unter dem Handelsnamen (Perlon   oder     ((Trevira     bekannten Material gedacht.  



  Die     Zeichnung    zeigt Ausführungsbeispiele der Er  findung, und zwar lässt     Fig.    1 den konstruktiven Auf  bau des     Isolators    erkennen. An Hand der     Fig.    2 wird  der Herstellungsgang eines solchen     Isolators    erläutert.       Schliesslich    zeigt die     Fig.    3 eine besonders günstige      Gestaltung des     Isolatortellers.    In     Fig.    1 ist der Zugstab  mit 1 bezeichnet. Dieser Zugstab aus     Kunststoff    stellt  feldtechnisch einen idealen Hängeisolator für hohe  Betriebsspannungen dar. Er verschlechtert das Feld  bild Leiter-Erde praktisch überhaupt nicht.

   In dieser  einfachsten Form kann er aber nicht verwendet wer  den, weil Massnahmen zur Vergrösserung des Kriech  weges zwischen dem elektrischen Leiter und den geer  deten Aufhängekonstruktionen (Traverse) vorgenom  men werden müssen.  



  Zu diesem Zweck sind     Isolatorteller    2 bekannter  Form aus Glas oder Porzellan zwischen dem Leiter  seil und der geerdeten Aufhängekonstruktion angeord  net. Auch Kunststoffteller,     z.B.    aus Giessharz können  verwendet werden, sofern das Material in ausreichen  dem Masse witterungsbeständig ist.  



  Diese     Glas-Porzellan-    oder Kunststoffteller werden  mit zentralen     Bohrungen    versehen und auf den Zug  stab aus Kunststoff aufgereiht.  



  Die Befestigung dieser     Isolatorteller    auf dem Zug  stab aus     Kunststoff    erfolgt unter Verwendung von  verhältnismässig kleinen Kunststoffknoten 3, beispiels  weise aus     Giessharz,    das mit dem Zugstab, der eben  falls im wesentlichen aus Giessharz besteht, eine     aus-          gezeichnete    Verbindung eingeht. Zur Unterstützung  der Befestigung der Porzellan-, Glas- oder Kunststoff  teller werden im Bereich der zentralen Bohrungen der       Isolatorteller    überstehende Nasen 4 vorgesehen.  



  Der aus Giessharz bestehende     Kunststoffknoten    3  hat die Eigenschaft, in Richtung zum Schwerpunkt  der     Giessharzteilezu    schrumpfen     und    dieses Schrumpfen  wird dazu ausgenützt, mit Hilfe der     erwähnten    Nasen  die Glas-, Porzellan- oder Kunststoffteller fest mit  dem Zugstab zu verbinden.  



  Die Aussenfläche des     Kunststoffzugstabes    1 und  der erwähnten Kunststoffknoten 3 können nicht ohne  weiteres wetterbeständig ausgebildet werden. Deshalb  ist ein wetterbeständiger     Kunststoffüberzug    5, bei  spielsweise aus     Poiyvinylchlorid,    vorgesehen.  



  Die Herstellung des     Zugstabhängeisolators        nach     dem Erfindungsgedanken kann beispielsweise so erfol  gen, dass zuerst der     Giessharzzugstab    hergestellt wird.  Anschliessend werden     gemäss        Fig.    2 hintereinander  jeweils eine PVC-Hülle 5, die bereits ihre nahezu  endgültige Form aufweist und ein     Isolatorteller    2 auf  den Zugstab aufgereiht.  



  Diese sämtlichen Teile werden in     ein    Montagege  rüst in solcher Weise eingefügt, dass sie ihre endgültige  gegenseitige Lage einnehmen. Hierauf     erfolgt    das     Aus-          giessen    der     Giessharzknoten,    wobei die PVC-Hüllen  als Giessform benutzt werden können. Um     Eingiess-          kanäle    längs des     Giessharzzugstabes    zu schaffen,  können anfänglich parallel mit dem Zugstab mehrere  Stahldrähte eingelegt werden, die im Anschluss an  das erfolgte Ausgiessen der     Giessharzknoten    aus der  Konstruktion herausgezogen werden, da sie dann .ihre  Aufgabe erfüllt haben.

   Durch     dieses    Einlegen von  Stahldrähten längs des Zugstabes entstehen Zwischen  räume zwischen dem     Zugstab    1 und den ihn     umhüllen-          den    PVC-Hüllen 5, die die Aufgabe von Giesskanä-         len    erfüllen.     Anschliessend    kann ein geringes nach  trägliches Schrumpfen der PVC-Hüllen von aussen  vorgenommen werden, damit diese Hüllen fest auf  dem     Giessharzzugstab    und den     Giessharzknoten    anlie  gen Dieses Schrumpfen der     PVC-Hüfle    5     erfolgt    in  bekannter Weise durch Anheizen mit einer Heizspirale  von aussen.

   Der auf diese Weise entstehende Hänge  isolator wird verschieden lang ausgebildet, je nachdem,  ob es sich um blanke oder teilisolierte     Freileitungsseile     handelt, die er zu tragen hat.  



  Im Ausführungsbeispiel     Fig.    1 und 2 sind noch       Isolatorteller    der herkömmlichen Form gezeichnet,       d.h.    Teller, bei denen die Rückenstärke 45 bis 50     QVo     der gesamten     Isolatorhöhe    beträgt. Solche Formen der       Isolatorteller    stammen noch aus der Zeit der Entwick  lung der Hängeisolatoren, als die einzelnen Isolator  teller zur Aufnahme der hohen Zugbeanspruchung  herangezogen wurden. Nach der Erfindung ist aber  die Bauform so gewählt, dass die Zugbeanspruchungen  allein durch den Zugstab aus Kunststoff aufgenommen  werden.

   Daher kann der Hängeisolator so ausgebildet  werden, dass die Rückenhöhe des     Isolatortellers    nur  so gross gewählt ist, dass dadurch eine möglichst ge  ringe Verschlechterung des elektrischen Feldbildes  zwischen Leiter und Erde eintritt. Im allgemeinen wird  die Rückenhöhe x nur     25:%    oder sogar noch weniger  der     Isolatorhöhe    y betragen.

   Eine solche Ausführungs  form ist möglich, weil die Zugbeanspruchung vom       Isolatorteller    weggenommen wurde, so dass dieser nur  noch dazu dient, die     Kriechweg-Oberfläche    zu     ver-          grössern.    Durch diese Verminderung der Rückenstär  ke bzw. der Materialanhäufung ergibt sich ein wesent  lich günstigeres elektrisches Feld zwischen Leiter und  Erde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Hängeisolator für Betriebsspannungen von 60 kV und mehr, bei dem die Zugbeanspruchungen durch einen Zugstab mit geringer Strunkstärke aus Kunst stoff aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass Isolatorteller aus Glas, Porzellan oder Kunststoff zwischen dem Leiterseil .und der geerdeten Aufhänge konstruktion angeordnet sind,
    dass diese Isolatorteller unter Verwendung von Kunststoffknoten an dem Zug stab befestigt sind und dass die Aussenflächen des Kunststoffzugstabes und der Kunststoffknoten durch einen wetterbeständigen Kunststoffüberzug eingehüllt sind. Il. Verfahren zur Herstellung eines Hängeisola- tors nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgiessen der Kunststoffknoten durch Giess kanäle längs des Zugstabes erfolgt, die durch vorüber gehendes Einlegen von Giesskanäle bildenden Me talleinlagen erfolgt, die nach dem Ausgiessen wieder entfernt werden.
    UNTERANSPRUCH Hängeisolator nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückenhöhe (x) des Isolator tellers maximal<B>250/0</B> der Isolatorhöhe (y) beträgt.
CH364363A 1962-04-09 1963-03-22 Hängeisolator für hohe Betriebspannungen CH413031A (de)

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DEL0041697 1962-04-09
DEL0041982 1962-05-14

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AT241568B (de) 1965-07-26

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