CH413072A - Isoliermaterial für die Herstellung von Nuthülsen für Leiterstäbe oder Spulen - Google Patents

Isoliermaterial für die Herstellung von Nuthülsen für Leiterstäbe oder Spulen

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CH413072A
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CH
Switzerland
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insulating material
coils
synthetic resin
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conductor bars
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CH470164A
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Hubert Dipl-Ing Dr Tech Gsodam
Helmuth Dipl Ing Stockreiter
Karl Dr Schober
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Isovolta
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/04Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances mica

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Insulating Bodies (AREA)

Description


  Isoliermaterial für die Herstellung von     Nuthülsen    für Leiterstäbe oder Spulen    Das für Sie     Isolierung    von in     Nuten        verlegten     Leiterstäben und Spulen,     insbesondere    bei Gross  maschinen, verwendete thermoplastische     Mikafolium-          material,    beispielsweise unter     Anwendung    von As  phalt-, Bitumen- oder     Schellackbindung,

      ist seit etwa  30 Jahren bekannt .und hat     sich    gut     bewährt.        Die     neuesten Anforderungen an den Betrieb von Ma  schinen und an die     Betriebssicherheit    zeigen je  doch, dass es     notwendig    ist, dieses     Material,    beson  ders im Hinblick auf     Thermoplastizität        und    Klebe  kraft der einzelnen     Isolierlagen    in     sich,    zu verbessern.  



  Das     Mikafolum        mit    dem     Bindemittel    besteht im  wesentlichen aus einer Papierbahn, auf die Glimmer  blättchen     (splittings)    mit     Hilfe    .eines thermoplasti  schen Bindemittels, z. B.     Asphalt,    Bitumen oder  Schellack, aufgeklebt sind.     Auf    diese     Glimmer-Split-          tings    wird noch eine Decklackierung in Form einer  Lackschicht aufgebracht.

   Bei manchen Typen von       Mikafolium    ist auch die     Unterseite    (Papierseite) mit  dem gleichen     thermoplastischen    Bindemittel     lackiert.     Das im Wicklungsmaterial vorhandene     Bindemittel          ermöglicht    infolge seiner     thermoplastischen    Eigen  schaften, dass sich bei unterschiedlichen Wärmedeh  nungen in der Hülse, die infolge der ungleichen  Temperaturverteilung     auftreten,    die dabei entstehen  den mechanischen Spannungen in der     Nuthülse    aus  gleichen.

   So erwünscht es auch ist, ein thermo  plastisches Bindemittel in ,der Hülse vorliegen zu ha  ben, .so zeigen sich ,doch bei Vorhandensein von     zu     grossen Anteilen an Asphalt-, Bitumen- oder     Schel-          lack-Bindemittel    einige     schwerwiegende    Nachteile.

   Für  die Aufbringung     dieser    thermoplastischen     Bindemittel     auf das     Mikafolium    müssen nie Bindemittel in     einem     Lösungsmittel gelöst sein; ein Teil des     Lösungsmittels     bleibt aber     während    der Verarbeitung des Mika-         foliums    zur fertigen     Stabisolation        im    Isoliermaterial,  verdampft langsam und lockert dabei den     Nuthülsen-          verband.    Ferner zeigen Asphalt-, Bitumen- oder       Schellack-Bindemitteleine        ,sehr    starke Wärmedeh  nung,

   wodurch bei der Abkühlung in den     Formpres-          -sen    am Ende des     Pressvorganges    durch plötzliche  starke Verschiebungen     in    der Hülse Stauungen von  Material entstehen können, die     zu    starken Uneben  heiten an der     Hülsenoberfläche    führen.  



  Den Asphalt-, Bitumen- und     Schellack-Binde-          mitteln    haftet noch ein weiterer     Nachteil    an: In der  Wärme lässt nämlich .die     Klebekraft    der einzelnen  Schichten nach, so dass die Hülse - wenn nicht be  sondere Vorsichtsmassnahmen getroffen werden - in  der Nut aufgeht und in sich Hohlräume bildet. In  diesen Hohlräumen setzt unter dem     Einfluss    des elek  trischen Feldes das Glimmen ein, das zu einer Schä  digung der     Nuthülse        führen    kann.  



       Diesem    aufgezeigten Mangel der Asphalt-, Bitu  men- und     Schellack-Bindemittel    im     Mikafolium    steht  als     Vorteil    ihre oben     erwähnte        Thermoplastizität    und  die ausgezeichnete     Alterungsbeständigkeit        in    chemi  scher, thermischer und     ,elektrischer        Hinsicht        (ins-          besondere    bei Anwendung von Asphalt als Binde  mittel) gegenüber, auf die nicht verzichtet werden       soll.     



  Um die aufgezeigten Mängel zu beheben,     jedoch     die guten     Eigenschaften    des     Isoliermaterials    beizu  behalten, wird erfindungsgemäss ein Isoliermaterial  für die Herstellung von     Nuthülsen    für     Leiterstäbe     und Spulen vorgeschlagen, welches dadurch gekenn  zeichnet     isst,    dass ein Asphalt-, Bitumen oder     Schel-          lackbindung        aufweisendes.        Mikafolium        wenigstens    ein  seitig mit einem Auftrag von     lösungsmittelfreiem,

            thermohärtendem    Kunstharz versehen ist.      Der Kunstharz Lackfilm kann bei der Herstel  lung des     .Mikafoliums        auf    das     Folienmaterial    aufge  bracht und     angehärtet    werden, so dass ein im wesent  lichen trockenes     Mikafolium        in    der Handelsform  von     Rollen    für die     weitere        Verarbeitung    zur Nut  hülse zur     Verfügung    steht.

   Dieser Auftrag aus Kunst  harz hat mit     Vorteil    im ausgehärteten Zustand nach  der Verarbeitung eine     Formbeständigkeit    in der  Wärme nach     Martens    von mindestens 140  C.  



  Um bei der Herstellung von     Nuthülsen    für Leiter  stäbe oder Spulen in der Mulde unter     Verwendung     des     erfindungsgemäss        ein-    oder beidseitig mit     lösungs-          mitteIfreiem,        thermohärtendem    Kunstharz bestriche  nen, Asphalt-, Bitumen- oder     Schellackbändung    auf  weisend2n     Mikafoliums    eine besonders gute Gleit  fähigkeit des Isoliermaterials im Formwerkzeug zu  erreichen, wird zweckmässig für .den Auftrag .ein       Epoxydharz    oder     ähnlich    aufgebauter Kunststoff ver  wendet.  



  Durch die     vorliegend;,        Erfindung    wird der tech  nologische Vorgang beim     Aufbringen    der Isolation  auf die Leiterstäbe oder Spulen wesentlich     erleichtert     und werden Faltenbildungen oder ähnliche nachteilige  Erscheinungen, die zu einem Glimmen in     der    Isola  tion beim Betrieb führen können, sicher vermieden.  



  Zur Erhöhung der Haftfähigkeit des     MikafoLium-          auftrages    aus     lösungsmittelfreiem,        thermohärtendem     Kunstharz kann es sich manchmal als zweckmässig er  weisen, dem Auftrag haftvermittelnde Substanzen in  an und für sich bekannter     Zusammensetzung    bei  zugeben. Als solche Haftvermittler kommen insbeson-         d@ere        Silikonfinish    oder     Tätanate    in Betracht.

   Sie       liegen    vorzugsweise in geringer Konzentration im       Bindemittel    vor und     beeinflussen    die     Isoliereigen-          schaften    des     Mikafoliums    nicht, tragen aber     zur    Haf  tung der     einzelnen    Schichten des     schichtenmässig    auf  gebauten Isolierauftrages wesentlich bei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Isoliermaterial für die Herstellung von Nuthülsen für Leiterstäbe oder Spulen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Asphalt-, Bitumen- oder Schellackbindung aufweisendes Mikafolium wenigstens einseitig mit einem Auftrag von lösungsmittelfreiem, thermohär- tendem Kunstharz versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Isoliermaterial nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es im lösungsmittelfreien, thermohärtenden Kunstharzauftrag haftvermittelnde Substanzen enthält. 2. Isoliermaterial nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharzauftrag im ausga- härteten Zustand eine Formbeständigkeit in der Wärme nach Martens von mindestens 140' C besitzt.
    3. Isoliermaterial nach dem Patentanspruch, da durch gek; nnzeichnet, dass der Auftrag von lösungs- mittelfreiem, thermohärtendem Kunstharz aus Epo- xydharz besteht.
CH470164A 1963-04-25 1964-04-13 Isoliermaterial für die Herstellung von Nuthülsen für Leiterstäbe oder Spulen CH413072A (de)

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