Hilfsgerät zur Beugung der Lendenwirbelsäule
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hilfsgerät zur Beugung der Lendenwirbelsäule. Das Gerät besitzt zwei als U-förmig gebogene Rohre ausgebildete Bügel, wobei die Schenkel des einen in diejenigen des andern geschoben sind. Im Spielraum zwischen der Innenwand des Aussenrohres und der Aussenwand des Innenrohres liegen Riemen, die in den Schenkelenden des Innenrohres um je eine Rolle laufen, durch das Innenrohr zurück und durch Öffnungen in den Ecken des inneren Bügels an einer Arretierungsvorrichtung vorbei hinausgeführt sind.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines solchen Hilfsgerätes und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes U-förmig gebogenes Rohr zwischen den Schenkeln der beiden ineinandergeschobenen Rohre vorgesehen ist und um eine zu den Schenkeln der Bügel senkrecht verlaufende Achse drehbar angeordnet ist, wobei die Schenkel des dritten Bügels teleskopartig verlängerbar sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Konstruktion veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt das Gerät, wie es vor Gebrauch zusammengeschoben ins Bett des Patienten gelegt wird.
Fig. 2 zeigt das Gerät in der Gebrauchslage.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten des Gerätes in vergrössertem Massstab.
Fig. 5 zeigt in schematischer Weise die Lage des Patienten bei der Anwendung des Gerätes.
Zwischen den Schenkeln der Hauptbügel A und B ist der zusätzliche Bügel C, um zwei Stifte i drehbar, eingesetzt, dessen Schenkel k nach dem Ausziehen des Gerätes (Fig. 2) senkrecht gestellt und dessen Hülsen 1 teleskopartig ausgezogen werden.
Mit Hilfe einer Rastierung, bestehend aus den Einkerbungen m am dünneren Innenrohr k, und einem federnden Lappen n an der Hülse 1 (Fig. 3) kann der Bügel C auf verschiedene Längen fest eingestellt werden. Die Hülsen 1 können durch Drehen um 900 um ihre Längsachse wieder eingezogen werden.
Auf den Querstangen der Bügel B und C ist ein Tablar D, um die Stange e drehbar, angeordnet, welches beim Drehen des Bügels C um die Achse i-i aus der Bügelebene ausgeschwenkt wird. Dieses Tablar (Fig. 2) besteht aus einem O-förmigen Hohlprofil.
Die Zugriemen bestehen aus einem ungelochten dünnen Teil at und einem gelochten dicken Teil a2 (Fig. 3), womit erreicht wird, dass sich der dünne Riemen leicht zwischen der Innenwand des Aussenrohres und der Aussenwand des Innenrohres bewlegen kann und gleichzeitig der dickere Riemen die nötige Festigkeit aufweist, um ein vielmaliges Aufhängen auszuhalten.
Die Klemmvorrichtung wird in der Weise ausgeführt, dass in dem Stutzen p ein passend geformtes Metallstück q, beispielsweise ein Sechskant (Fig. 4), um die exzentrisch angeordnete Achse r drehbar und mit einem Dorn s versehen so eingesetzt ist, dass, wenn der Riemen a2 am Dorn s eingehängt wird, die Kante t gegen die Wand u drückt und den Riemen so einklemmt, dass der Dorn s nur noch eine geringe Last zu tragen hat.
An der Querstange e des Bügels B ist mit je einer Riemenschlaufe x rechts und links des Tablars D ein Kunststoff- oder Lederstreifen y so aufgehängt, dass er, wenn der Patient sich auf das Gerät legt, gerade unter dessen Gesäss zu liegen kommt und dieses beim Aufstellen des Bügels C emporhebt. Die Riemenschlaufen x können vom Patienten während des Gebrauchs des Gerätes in der Länge so verkürzt werden, dass die Kniekehlen nicht mehr aufliegen.
Dadurch wird eine so angenehme Lagerung erreicht, dass der Patient die Aufhängung viel länger aushält, als dies sonst der Fall ist. Die strichpunktierte Linie (Fig. 2) deutet die Lage des Streifens y bei Belastung an.
Mit Hilfe des dritten Bügels C ist es möglich, nebst der Beugung der Wirbelsäule auch eine Strekkung derselben zu erreichen.
Durch das Ausschwenken des Tablars D mit Hilfe des Bügels C wird ein angenehmes Lagern der Beine des Patienten ermöglicht, indem die Waden zum Aufliegen kommen.
Auxiliary device for flexing the lumbar spine
The invention relates to an auxiliary device for flexing the lumbar spine. The device has two U-shaped bent tubes, the legs of one being pushed into those of the other. In the clearance between the inner wall of the outer tube and the outer wall of the inner tube are belts that run around a roller in the leg ends of the inner tube, back through the inner tube and out through openings in the corners of the inner bracket past a locking device.
The present invention relates to an improvement of such an auxiliary device and is characterized in that a third U-shaped tube is provided between the legs of the two nested tubes and is rotatable about an axis perpendicular to the legs of the bracket, the Legs of the third bracket are telescopically extendable.
An exemplary embodiment of the construction according to the invention is illustrated in the drawing.
Fig. 1 shows the device as it is pushed together before use and placed in the patient's bed.
Fig. 2 shows the device in the position of use.
3 and 4 show details of the device on an enlarged scale.
Fig. 5 shows schematically the position of the patient when using the device.
The additional bracket C, rotatable about two pins i, is inserted between the legs of the main bracket A and B, the legs k of which are placed vertically after the device has been pulled out (FIG. 2) and the sleeves 1 of which are pulled out telescopically.
With the help of a detent, consisting of the notches m on the thinner inner tube k, and a resilient tab n on the sleeve 1 (Fig. 3), the bracket C can be set to different lengths. The sleeves 1 can be retracted again by turning 900 about their longitudinal axis.
On the cross bars of the bracket B and C is a tray D, rotatable about the rod e, which is pivoted out of the bracket plane when the bracket C is rotated about the axis i-i. This tray (Fig. 2) consists of an O-shaped hollow profile.
The pull straps consist of an unperforated thin part at and a perforated thick part a2 (Fig. 3), which means that the thin belt can easily move between the inner wall of the outer tube and the outer wall of the inner tube, while the thicker belt can move the necessary Has strength to withstand repeated hanging.
The clamping device is designed in such a way that a suitably shaped metal piece q, for example a hexagon (FIG. 4), rotatable about the eccentrically arranged axis r and provided with a mandrel s is inserted in the connecting piece p so that when the belt a2 is hung on the mandrel s, the edge t presses against the wall u and clamps the belt in such a way that the mandrel s only has to bear a small load.
A plastic or leather strip y is hung on the crossbar e of the bracket B with a belt loop x to the right and left of the tray D so that when the patient lies down on the device, it comes to lie under his buttocks and this with Setting up the bracket C lifts up. The length of the belt loops x can be shortened by the patient while using the device so that the hollows of the knees are no longer supported.
As a result, positioning is so comfortable that the patient can withstand the suspension much longer than is otherwise the case. The dash-dotted line (Fig. 2) indicates the position of the strip y under load.
With the help of the third bracket C, in addition to flexing the spine, it is also possible to stretch it.
By pivoting the tray D with the help of the bracket C, the patient's legs can be comfortably positioned by resting the calves.