Verfahren zum Beschichten der Schmalseiten von plattenförmigen Gegenständen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ver fahren zum Beschichten plattenförmiger Gegenstän de, z. B. von Türblättern, Tischblättern, Reissbret tern, usw., wobei bei diesem Verfahren der Gegen stand innerhalb eines Formrahmens und im Ab stand von demselben auf eine Unterlage gelegt und hierauf der Zwischenraum zwischen Form und Ge genstand mit einem Kunstharz ausgefüllt wird.
Erfindungsgemäss wird der Gegenstand unter Zwischenlage von mindestens einem gumnnielasti- schen Körper, z.B. von Schwamm- oder Moosgummi streifen oder dergl. auf die Unterlage gelegt und hier auf die Luft aus dem Raum zwischen Gegenstand und Unterlage evakuiert, zum Zwecke, den Gegenstand auf die Unterlage zu drücken.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Unterlage ein Form rahmen unter Zwischenlage einer nach innen in den Formraum vorspringenden Dichtung angeordnet ist, wobei sich auf der Unterlage mindestens ein gummi elastischer Körper befindet und die Unterlage von mindestens einer Luftleitung durchsetzt ist.
Der Erfindungsgedanke soll unter Bezugnahme auf die beiliegende, ein Ausführungsbeispiel dar stellende schematische Zeichnung erläutert werden, welche die Vorrichtung im Vertikalschnitt (Fig. 1) und in Draufsicht (Fig. 2) zeigt.
Auf einer Unterlage 1 befindet sich ein Formrah men 2, der auf einer Dichtung 3 ruht und der ent sprechend der Dicke der aufzubringenden Schmal seiten weiter ist als der zu beschichtende plattenför- mige Gegenstand 5. Dieser Gegenstand besteht zweck mässig aus einer Holzspanplatte, d.h. einer Platte aus Holspänen und dergl., welche mit einem Bindemittel vermischt und unter Anwendung von Druck und Wärme gepresst wurde.
Der Gegenstand ruht auf Schwamm- oder Moosgummibändern, oder auf an- deren elastischen oder elastisch abgefederten Leisten 4, die sich im Abstand vom Rahmen 2 und parallel zu demselben erstrecken. In dem Raum 6 zwischen Unterlage 1 und Gegenstand 5 führt eine Luftlei tung 7, durch welche dem Raum 6 Luft entzogen oder, zwecks Entfernung des Gegenstandes, Druck luft hinein gedrückt werden kann.
Zum Anpressen des Gegenstandes 5 auf die Un terlage 1 genügt es, im Raum 6 ein Vakuum zu er zeugen. Dadurch wird der Gegenstand 5 gegen die Un terlage 1 gedrückt, wobei die elastischen Körper 4 zusammengedrückt werden. Der Gegenstand 5 liegt dann auf der Dichtung 3 auf. Das Vakuum bewirkt gleichzeitig, dass etwas Luft durch die Platte 5 geso gen wird, welche, wenn es sich um eine Pressspanplat- te handelt, immer etwas porös sein wird. Wird nun in die Fuge zwischen Gegenstand 5 und Rahmen 2 Kunstharz, insbesondere ein Giessharz, z. B. Polyester harz eingebracht, so wird dasselbe über eine gewisse Entfernung in den Gegenstand 5 hinein gesogen.
Die um den plattenförmigen Gegenstand angebrachten Schmalseiten werden somit sehr stark am ersteren verankert.
Vor oder nach der Beschichtung der Schmal seiten des Gegenstandes 5 können gewünschtenfalls dessen Ober- und Unterseite in bekannter Weise be schichtet werden.
Der Rahmen 2 besteht zweckmässig aus Alumi- nium, wobei sowohl Vollmaterial wie Hohlprofile ver wendet werden können. Der Rahmen ist durch nicht dargestellte Schrauben auf die Unterlage 1 aufge schraubt.
Das beschriebene Verfahren hat den Vor teil, dass auch innert gewissen Grenzen unebene Ge genstände an ihren Schmalseiten beschichtet werden können, da die elastischen Körper 4 allfällige Un ebenheiten ausgleichen. überdies hat das Verfahren den Vorteil, dass sich Spanngeräte und Pressen zum Andrücken des zu beschichtenden Gegenstandes er übrigen und die zu deren Betätigung erforderliche Zeit nicht aufgewandt werden muss. Die grosse da durch erreichte Zeitersparnis ermöglicht es einer Be dienungsperson mehrere Vorrichtungen zu bedienen.
Die ganze Oberseite des Spaltes zwischen Rahmen 2 und Gegenstand 5 ist frei zugänglich, sodass das Giessharz mühelos eingegossen werden kann.
Um den Gegenstand 5 der Form entnehmen zu können, genügt in der Regel die Aufhebung des Vakuums. Die Schaumgummistreifen 4 werden sich dehnen und den plattenförmigen Gegenstand 5 anhe ben. Die Bewegung des letzteren nach oben kann nötigenfalls dadurch gefördert werden, dass durch die Leitung 7 Druckluft in den Raum 6 verbracht wird.
Process for coating the narrow sides of plate-shaped objects and apparatus for carrying out this method The present invention is a process for coating plate-shaped objects de, z. B. of door leaves, tabletops, rice boards, etc., with this method of the object was within a mold frame and from the same was placed on a pad and then the space between the shape and Ge object is filled with a synthetic resin.
According to the invention, the object is made of at least one rubber-elastic body, e.g. Strip of sponge or foam rubber or the like. Placed on the surface and evacuated here to the air from the space between the object and the surface, for the purpose of pressing the object onto the surface.
The device according to the invention is characterized in that a mold frame is arranged on a base with a seal protruding inwardly into the mold space in between, with at least one rubber elastic body on the base and at least one air line penetrating the base.
The idea of the invention will be explained with reference to the accompanying schematic drawing, which represents an exemplary embodiment and shows the device in vertical section (FIG. 1) and in plan view (FIG. 2).
On a base 1 there is a molding frame 2 which rests on a seal 3 and which, depending on the thickness of the narrow sides to be applied, is wider than the panel-shaped object 5 to be coated. This object is expediently made of a chipboard, i.e. a plate of wood chips and the like, which was mixed with a binder and pressed using pressure and heat.
The object rests on sponge or foam rubber bands, or on other elastic or elastically cushioned strips 4, which extend at a distance from the frame 2 and parallel to the same. In the space 6 between the base 1 and the object 5 leads a Luftlei device 7, through which the space 6 air withdrawn or, for the purpose of removing the object, compressed air can be pushed into it.
To press the object 5 on the un pad 1, it is sufficient to generate a vacuum in space 6 he. As a result, the object 5 is pressed against the substrate 1, the elastic body 4 being compressed. The object 5 then rests on the seal 3. At the same time, the vacuum has the effect that some air is sucked through the plate 5, which, if it is a pressboard, will always be somewhat porous. If now in the joint between object 5 and frame 2 synthetic resin, in particular a casting resin, z. B. polyester resin introduced, so the same is sucked into the object 5 over a certain distance.
The narrow sides attached to the plate-shaped object are thus very strongly anchored to the former.
Before or after the coating of the narrow sides of the object 5, if desired, its top and bottom can be coated in a known manner.
The frame 2 is expediently made of aluminum, and both solid material and hollow profiles can be used. The frame is screwed onto the base 1 by screws (not shown).
The method described has the advantage that, within certain limits, uneven objects can be coated on their narrow sides, since the elastic bodies 4 compensate for any unevenness. In addition, the method has the advantage that clamping devices and presses are used to press the object to be coated and the time required to operate them does not have to be expended. The large time savings achieved through this enable one operator to operate several devices.
The entire upper side of the gap between frame 2 and object 5 is freely accessible so that the casting resin can be poured in with ease.
In order to be able to remove the object 5 from the mold, it is usually sufficient to release the vacuum. The foam rubber strips 4 will stretch and the plate-shaped object 5 anhe ben. The upward movement of the latter can, if necessary, be promoted in that compressed air is brought into space 6 through line 7.