CH413396A - Einrichtung zum Prüfen des Rundlaufs von Werkstücken - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen des Rundlaufs von Werkstücken

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CH413396A
CH413396A CH1064963A CH1064963A CH413396A CH 413396 A CH413396 A CH 413396A CH 1064963 A CH1064963 A CH 1064963A CH 1064963 A CH1064963 A CH 1064963A CH 413396 A CH413396 A CH 413396A
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CH
Switzerland
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measuring
towing
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dependent
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Application number
CH1064963A
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English (en)
Inventor
Weber Hans
Original Assignee
Delta Ag Schweizerische Praezi
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/24Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
    • G01B5/25Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for testing the alignment of axes
    • G01B5/252Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for testing the alignment of axes for measuring eccentricity, i.e. lateral shift between two parallel axes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum Prüfen des Rundlaufs von Werkstücken
Bei den üblichen Methoden zum Prüfen des Rundlaufs von Werkstücken mittels   Messuhren    oder Feintastern, z. B. von Wellen mit gleichem   Durch-      m sser    auf der ganzen Länge, mit Zapfen oder Bohrungen an den Enden oder von Hohlwellen, d. h.

   zur Ermittlung von Exzentrizitäten in der Anordnung des Materials des Werkstückes um die Rotationsachse, die Schläge erzeugen würden, wirken sich die innerhalb der Toleranz liegenden Unterschiede der Durchmesser der Werkstücke nachteilig aus, da der Zeiger des Messinstrumentes sich nicht bei jeder Messung vom gleichen Ausgangspunkt aus bewegt, sondern je nach der Grösse des Durchmessers und der Exzentrizität der betreffenden   Messstelle    an anderen   Punkten    der Skala beginnt und endet.



   Es ist bereits ein Instrument bekannt,   welches    ein einstellbares Schleppzeigerpaar zur Berücksichtigung der Toleranz besitzt. Nachteilig an diesem Instrument ist, dass die während des Messens auftretenden   Schwungkräfte    keine grosse   Arbeitsge    schwindigkeit zulassen. Da praktisch nur auf einem der   Schleppzeiger    ein Kontakt aufgesetzt   werden    kann, eignet sich dieses Instrument nur für das Arbeiten in einer Richtung.



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Prüfen des   Rundiauts    von Werkstücken mit mindestens einem Messbolzen zum Abtasten eines drehbar angeordneten Prüflings und ist dadurch gekennzeichnet, dass zum Übertragen der   Bewegung      des    Messbolzens auf das Messwerk ein zum Messbolzen koaxial oder parallelachsig angeordneter, in seiner Halterung bei Überwindung einer Reibkraft in axialer Richtung verschiebbarer Schleppbolzen vorgesehen ist.



   Im folgenden wird an Hand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung erläutert. Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. 1   eine schematische    Darstellung   ideis    Gerätes,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht eines in die Einrichtung eingesetzten Prüflings von der Seite.



   Das zu prüfende Werkstück 1, hier eine Welle mit Zapfen an beiden Enden, ist auf   passendle    Lager 11 aufgesetzt.



   Der Messbolzen 2 ist in einem Lager 12 genau geführt. Eine Feder 13 drückt ihn mit seinem Tastende gegen den Prüfling. Am   anderen    Ende trägt der Messbolzen 2 einen Bügel 3. In leinem quer zum Messbolzen 2 gerichteten Arm des Bügels 3 ist mit Reibung ein Schleppbolzen 5 gehalten, dessen Achse mit jener des Messbolzens 2 zusammenfällt oder dazu parallel läuft.



   Zwischen dem   Messbolzen    2 und dem Schleppbolzen 5 ist ein Anschlag 4 angeordnet, welcher zweckmässig in Richtung der Achse der beiden erwähnten Teile verstellbar ist. Oberhalb des Schleppbolzens befindet sich ein Anschlag 6.



   Der Hebel 7 des   Messwerk,      es    kann sich um ein handelsübliches Messwerk handeln, greift zwischen den Schleppbolzen 5 und den Anschlag 4 ein.



  Die Ausschläge des   Hebels    7 bewirken   -eine    Schwenkung des Armes 14, deren Grösse durch den Zeiger 8 des Messwerkes auf   wider    Skala 9 angezeigt wird. Die Feder 15 hält den Hebel 7 stets in Berührung mit dem Schleppbolzen 5.



   Mit 10 ist eine übliche Einrichtung mit einstellbaren elektrischen Kontakten angedeutet, die mit einem ebenfalls nur   angedeuteten    Anzeige- und Steuergerät 16 verbunden ist, von welchem aus die Ergebnisse ausgewertet   werden    können. Bei automatischem Betrieb kann z. B. durch das Gerät 16 eine Ausscheidung des Ausschusses und auch eine Sortierung der guten Werkstücke bewirkt werden.  



   Das beschriebene Gerät wird in folgender Weise verwendet:
Vor einer Messung wird der Messbolzen 2 durch eine nicht gezeichnete Abhebevorrichtung,   Idie    z. B. durch einen Photoauslöser betätigt sein kann, angehoben. Dabei stösst der Schleppbolzen 5, falls er oben vorsteht, an den Anschlag 6 an und wird unter  Überwindung der Reibung ganz in seine Halterung hineingedrückt. Nun wird ein Prüfling 1 auf   Idiie    Lager 11 aufgesetzt und die   Abhebevorrichtung    ausser
Eingriff gebracht. Infolgedessen senkt sich der Messbolzen 2 unter der   Einwirkung    der Feder 13 und eventuell seines Gewichtes, bis sein Tastende den Prüfling 1 berührt.

   Bei dieser Bewegung nimmt der Schleppbolzen 5 den Hebel 7 mit, bis er am An schlag 4 ansteht, da die Reibung des Schleppbolzens in seiner Halterung durch die Wirkung der Feder 15 nicht überwunden werden kann. Steht der Zeiger 8 beim Auftreffen des Hebels 7 nicht auf dem Teil strich Null der Skala 9, so kann er durch Verschieben des Anschlags 4, durch Drehen der Skala 9 oder durch Verschieben des   Messwerkes    auf diesen Wert einreguliert werden.



   Die Bewegung des Hebels 7 und somit des Mess  werkes wird d durch das Auftreffen auf den An-    schlag 4 beendet. Von da   San    wirkt die Kraft der Feder 13 gegen die Reibkraft zwischen dem Schleppbolzen 5 und seiner Halterung und verschiebt diese gegenüber dem Schleppbolzen, bis der Messbolzen am Prüfling ansteht.



   Zur Prüfung des Werkstückes wird dieses in seinen Lagern um   11/    Drehungen in der einen Richtung oder um eine Drehung in einer Richtung, darauf um eine Drehung zurück gedreht. Verkleinert sich dabei der Abstand des Berührungspunktes des Tastendes des Messbolzens 2 mit Idem Prüfling von der Tragfläche der Lager 11, senkt sich der Messbolzen 2 weiter und der   Schieppbolzen    5 wird in seiner Halterung in der gleichen Richtung, wie oben beschrieben, noch   entsprechend    weit verschoben.



  Wird dagegen der Messbolzen bei Drehung des Prüflings gehoben, folgt der Arm 7 dem durch Reibung in seiner Halterung festgehaltenen Schleppbolzen nach. Durch Ablesen des   maximalen    Ausschlages des Zeigers 8 erhält man somit unmittelbar ein Mass für die grösste Exzentrizität des betreffenden Werkstückes.



   Nach Betätigen der Abhebevorrichtung für den Messbolzen kann der Prüfling dem Gerät entnommen, und die Prüfung kann in gleicher Weise an einem Prüfling vorgenommen werden. Immer geht die Messung vom Nullpunkt der Skala aus, und   Idie    grösste Exzentrizität kann direkt abgelesen werden, ungeachtet etwaigen   Durchmesserunterschiede    der verschiedenen Prüflinge.



   Die Abtastung braucht nicht, wie in Fig. 3 angedeutet, immer in der Mitte zu erfolgen, sondern es kann   z. B.    zweckmässig sein, das Werkstück an zwei Stellen in der Nähe der Lager 11 zu prüfen.



   Die Einrichtung eignet sich auch für die Abta stung des   Prüflings    von unten, wobei zur   tXbertra-      gung der Bewegung des Tastorganes auf den Mess-    bolzen 2 mit Vorteil ein Umlenkhebel verwendet wird und wobei der Hebel 7 zwischen   dem    Schleppbolzen 5 und dem Anschlag 6 eingesetzt wird. In diesem Falle wird die Nullstellung durch Verschieben   des    Anschlages 6, durch Drehen der Skala 9 oder durch Verschieben des Messwerkes einreguliert wer den. Bei der Abtastung des   Früffings    von unten schlägt der Zeiger 8 nach der anderen Seite aus.



   Die beiden Anschläge 4 und 6 können entweder fest angeordnet, einzeln oder auch gemeinsam verstellbar sein.



   Am gleichen Gerät können mehrere Einrichtungen der beschriebenen Art angeordnet sein, so dass ein Werkstück gleichzeitig an mehreren Stellen, z. B. in der Mitte und an beiden Enden, abgetastet werden kann. Bei automatischem Betrieb müssen natürlich auch Mittel vorgesehen werden, welche das Drehen des Werkstückes bewirken.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ein richtung zum Prüfen des Rundlaufs von Werkstücken mit mindestens einem Messbolzen zum Abtasten eines dnehbar angeordneten Prüflings, Idadurch gekennzeichnet, dass zum Übertragen der Bewegung des Messbolzens auf das Messwerk ein zum Messbolzen koaxial oder parallelachsig angeordneter, in seiner Halterung bei Überwindung einer Reibkraft in axialer Richtung verschiebbarer Schleppbolzen vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (7) zum Übertragen der Bewegungen des Schleppbolzens (5) auf das Messwerk durch einen Kraftspeicher (15) an Iden Schleppbolzen angedrückt gehalten wird, dessen Kraft aber nicht gross genug ist, um den Schleppbolzen in seiner Halterung zu verschieben.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Anschläge (4, 6) zum Begrenzen der Bewegung des tJbertragungs- organes (7) respektive des Schleppbolzens (5) in Achsrichtung des Messbolzens (2).
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (4, 6) fiest angeordnet sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (4, 6) einzeln oder gemeinsam verstellbar angeordnet sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Kraftspeicher (13) zum Bewegen des Messbolzens gegen den Prüfling (1), dessen Kraft so gross ist, dass sie Iden Schleppbolzen (5) in seiner Halterung zu verschieben vermag.
CH1064963A 1963-08-29 1963-08-29 Einrichtung zum Prüfen des Rundlaufs von Werkstücken CH413396A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983000551A1 (fr) * 1981-07-28 1983-02-17 Reinhold Christoffel Procede et dispositif pour le reglage precis de machines-outils

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983000551A1 (fr) * 1981-07-28 1983-02-17 Reinhold Christoffel Procede et dispositif pour le reglage precis de machines-outils
US4555857A (en) * 1981-07-28 1985-12-03 Reinhold Christoffel Method and device for the accurate setting of machine tools

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