CH413745A - Kettfadenspannvorrichtung - Google Patents

Kettfadenspannvorrichtung

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Publication number
CH413745A
CH413745A CH401561A CH401561A CH413745A CH 413745 A CH413745 A CH 413745A CH 401561 A CH401561 A CH 401561A CH 401561 A CH401561 A CH 401561A CH 413745 A CH413745 A CH 413745A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
warp thread
warp
tension
shaft
warp threads
Prior art date
Application number
CH401561A
Other languages
English (en)
Inventor
Kondo Seiji
Nishikawa Rihei
Yoshida Masaru
Saitoh Mamoru
Original Assignee
Toyoda Automatic Loom Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyoda Automatic Loom Works filed Critical Toyoda Automatic Loom Works
Publication of CH413745A publication Critical patent/CH413745A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Kettfadenspannvorrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Kettfaden-          spannvorrichtung    für einen Webstuhl. Die Erfindung  bezweckt die Schaffung eines verbesserten Webstuhles  zur Herstellung von hochwertigen Geweben durch  Einstellung der     Kettfadenspannung    entsprechend den  verschiedenen Bedingungen.  



  Beim Herstellen von Geweben von geringerer       Kettfadendichte,    wobei je zwei oder mehr     Kettfäden     durch eine Lücke im Riet geführt werden, hat es  sich gezeigt, dass die     Kettfadenabstände    infolge der  Teilung der Lücken unregelmässig werden, wenn  während eines Schlages die Spannung der     Kettfäden     in einer Kette gleich ist.

   Besteht hingegen ein fühl  barer Unterschied in der Spannung der einzelnen       Kettfäden,    so besteht für die lockereren     Kettfäden     die Tendenz, sich infolge der     Schussfadenspannung     während des Webvorganges in Querrichtung zu ver  schieben, wobei der durch die Lückenteilung ge  gebene Abstand zwischen zwei     Kettfäden    verkleinert  wird, so dass regelmässige     Kettfädenabstände    ent  stehen.  



  Aus dem oben erwähnten Grund wurde bis heute  auf     Baumwoll-Webstühlen    die Fachbildung während  des Schlages vorgenommen, um die Spannung des       Kettfadens    jedes Schaftes     während    des Schlages zu  verändern. Überdies wird die Lage des Brustbaumes  und des     Kettbaumes    relativ zu den Augen der oberen  und unteren Litzen so gewählt, dass ein Ausgleich der  Spannungen in den oberen und unteren     Kettfäden     des Faches verhindert wird. Hierdurch soll ein Ge  webe mit regelmässigem     Kettfadenabstand    erzeugt  werden.  



  Gemäss der Erfindung soll eine     Kettfadenspann-          vorrichtung    für einen Webstuhl mit einer rotierenden  Welle geschaffen werden, welche sich auszeichnet  durch eine Mehrzahl von Spannern, von denen jeder    einen auf der Welle angeordneten Nocken, einen  mit dem Nocken in     Eingriff    stehenden Hebel und  eine am Hebel abgestützte Spannrolle aufweist,  welche zur Umschlingung durch     Kettfäden    bestimmt  ist. Die     Kettspannung    kann z. B. für jeden Schaft  mit Ausnahme während des Schlages gleich gehalten  werden, so dass ein     Kettfadenbruch    verhindert wer  den kann.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung lässt sich auch  auf die Herstellung von     Twill    oder     Satingeweben     anwenden, wobei eine gleiche Zahl von Spannern  für eine Mehrzahl von Schäften vorgesehen ist. Im  Falle der     Twill    oder     Satinherstellung    ist zwischen  wenigstens einem Schaft und den     Kettfadenreitern     vorzugsweise eine Spannrolle oder Spannstange vor  gesehen, wobei diese Spannrolle oder Spannstange  oberhalb oder unterhalb der obern bzw. unteren       Kettfäden    angeordnet ist, so dass zwischen den obern  und unteren     Kettfäden    eine     Spannungsdifferenz    ent  steht.

   Hierdurch lässt sich ein gleichmässiger     Kett-          fadenabstand    erzielen. Anderseits ist es auch möglich,  eine gleichmässige     Kettfadenspannung    zu erzeugen,  mit Ausnahme     während    des Schlagvorganges, wo  durch     Kettfädenbrüche    auf einem Minimum gehalten  werden können.  



  In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise  Ausführungsformen der erfindungsgemässen     Kett-          fadenspannvorrichtung    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     Kettfadenspannvor-          richtung    nach einer ersten Ausführungsform an einem  Webstuhl mit zwei     Schäften,          Fig.2    eine Detaildarstellung der Vorrichtung  nach     Fig.    1,       Fig.3    eine schematische Darstellung der Vor  richtung bei der Herstellung von glatten Geweben,

             Fig.    4 eine schematische     Darstellung    einer Vor  richtung bei der Herstellung von     Twill-    oder Satin  geweben,       Fig.    5 drei schematische Darstellungen von weite  ren Ausführungsformen.  



  Mit 1 ist in     Fig.    1 und 2 eine Nockenwelle be  zeichnet, auf welcher ein Nocken 2 zur Einstellung  der     Kettfadenspannung    angeordnet ist. Das eine Ende  eines Hebels 3, welcher bei 4 am Rahmen schwenk  bar gelagert ist, steht mit dem Nocken 2 in Eingriff  und trägt an seinem andern Ende eine Spannrolle 5.  Die einen     Kettfäden    verlaufen vom     Kettbaum    6 um  die Führungsrollen 7 und 8 sowie die Spannrolle 5  und durch :eine     Litzenreihe    des Schaftes 9 in das  Gewebe.

   Ein weiterer Schaft 9' betätigt die übrigen       Keafäden,    die über eine ähnliche Spannvorrichtung,  bestehend aus einem Nocken 2', einem Hebel 3' und  einer Spannrolle 5', zum     Kettbaum    verlaufen. In  jedem Falle entspricht die Zahl der Spannvorrichtun  gen der Zahl der Schäfte, so dass die     Kettfaden-          spannung        während    jeder Phase der Fachbewegung  über den entsprechenden Nocken 2 bzw. 2' gesteuert  werden kann. Demzufolge kann bei der Herstellung  eines Gewebes mit grossen     Kettfadenabständen,    d. h.

    eines dünnen Gewebes, den     Kettfäden    im Moment  des Schlages eine Differenzspannung erteilt werden,  wodurch     ein    Gewebe mit gleichmässigem     Kettfaden-          abstand    entsteht. Anderseits kann bei der Herstel  lung von dichten Geweben mit kleinen     Kettfaden-          abständen,    bei welchen     Unregelmässigkeiten    in bezug  auf diesen Abstand weniger auffallen, die     Kettfaden-          spannung        im    Moment des Schlages konstant gehalten  werden.

   Je     kleiner    die     Kettfadenspannung    ist, desto       grösser    ist die Tendenz eines gegenseitigen Eingriffes  der     Kettfäden.    Bei geschlossenem Fach kann nun die       Kettfadenspannung    über einem vorbestimmten Wert  gehalten werden, wodurch sich ein gegenseitiger Ein  griff der     Kettfäden    verhindern und die Zahl der       Kettfadenbrüche    reduzieren lässt. überdies ist es un  nötig, den Streichbaum nach rückwärts zu schieben,  wodurch für die Installation des Webstuhles Platz  gewonnen werden kann.  



  Bei der Herstellung von     Twill    oder     Satingeweben,     bei welchen bei der Fachbewegung ein Teil der       Kettfäden    in ihrer Lage verbleibt,     währenddem    der  Hauptteil der     Kettfäden    geschlossen ist, werden die       Kettfäden,    welche an der Fachbildung teilnehmen,  einer     stärkeren    Spannung ausgesetzt als die übrigen       Kettfäden,    so dass eine grössere     Spannungsdifferenz     entsteht, die zu einem     regelmässigen        Kettfadenabstand     führt.

   Zu diesem Zweck ist vorzugsweise eine Spann  rolle oder Stange 10     (Fig.5)    zwischen wenigstens    einem Schaft 9 und den     Kettfadenreitern    8'     (Fig.    4)  eines nicht dargestellten, von diesen Reitern gesteuer  ten     Abstelhnechanismus    vorgesehen. Durch die  Rolle 10 wird den offenen     Kettfäden    eine vergrösserte  Spannung erteilt. Die Rollen können starr abgestützt  sein oder wenn notwendig können sie     verschwenkbar     angeordnet werden, um gegen die     Kettfäden    angelegt  zu werden.  



  Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass für eine  Mehrzahl von Schäften eine entsprechende Zahl von       Kettfadenspannern    vorgesehen ist. Diese sind so aus  gebildet, dass     während    der Fachbildung bzw. Bewe  gung jedem     Kettfaden    eine vorbestimmte Spannung  erteilt wird. Durch diese Mittel lassen sich regel  mässige     Kettfadenabstände    erreichen und übermässige  Beanspruchungen auf diese     Kettfäden    vermeiden.  



  Mit der beschriebenen Vorrichtung lassen sich  hochwertige Gewebe herstellen, selbst wenn der  Schlag im geschlossenen Zustand des Faches ausge  führt wird. Wenn der Schlag im geschlossenen Zu  stand des Faches erfolgt, steht mehr Zeit für den  Durchgang des     Schützens    zur Verfügung, so dass  dessen     Geschwindigkeit    reduziert werden kann. Hier  durch     lässt    sich Abnützung und Beschädigung des  Schlagstockes sowie des zugeordneten Puffers redu  zieren. überdies lassen sich auch Störungen in der       Schussfadenlage,    hervorgerufen durch das Abbremsen  des Schützen, sowie auch     Kettfadenbrüche    reduzieren.  



  Die beschriebene Vorrichtung lässt sich auch auf  schützenlose Webstühle anwenden, bei welchen es  erwünscht ist, die Zeit für den Schuss zu verlängern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kettfadenspannvorrichtung für einen Webstuhl mit einer rotierenden Welle, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Spannern, von denen jeder einen auf der Welle angeordneten Nocken, einen mit dem Nocken in Eingriff stehenden Hebel und eine am Hebel abgestützte Spannrolle aufweist, welche zur Umschlingung durch Kettfäden bestimmt ist.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch für einen Web stuhl mit mehreren Schäften und Kettfadenreitern zur Steuerung eines Abstellmechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen wenigstens einem Schaft und den Kettfadenreitern eine Spannrolle oder Stange zum Eingriff mit den diesem Schaft zuge ordneten Kettfäden vorgesehen ist.
CH401561A 1960-04-07 1961-04-06 Kettfadenspannvorrichtung CH413745A (de)

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JP2092160 1960-04-07

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CH413745A true CH413745A (de) 1966-05-15

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CH401561A CH413745A (de) 1960-04-07 1961-04-06 Kettfadenspannvorrichtung

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CH (1) CH413745A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3933503A1 (de) * 1988-10-07 1990-04-12 Nuovo Pignone Spa Kettfaden-spannvorrichtung fuer einen webstuhl

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3933503A1 (de) * 1988-10-07 1990-04-12 Nuovo Pignone Spa Kettfaden-spannvorrichtung fuer einen webstuhl

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