CH414007A - Kaskadenspannungswandler - Google Patents
KaskadenspannungswandlerInfo
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- CH414007A CH414007A CH1445962A CH1445962A CH414007A CH 414007 A CH414007 A CH 414007A CH 1445962 A CH1445962 A CH 1445962A CH 1445962 A CH1445962 A CH 1445962A CH 414007 A CH414007 A CH 414007A
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/18—Rotary transformers
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Description
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Kaskadenspannungswandler Besteht der Wunsch, bei hohen Spannungen induktive Spannungswandler zu verwenden, so ist hierfür zwecks Vermeidung von Isolations- und Transportschwierigkeiten die bekannte Kaskadenbauweise üblich, bei der zwei oder mehrere, mit getrennten Eisenkernen ausgerüstete Hochspannungsstufen in Reihe geschaltet sind und nur die unterste Stufe (Fussglied) eine Niederspannungswicklung als Mess- wicklung aufweist.
Dadurch werden gegenüber einem einstufigen induktiven Spannungswandler insofern Vorteile erzielt, als die Stufen nur für die entsprechenden Teilspannungen isoliert zu werden brauchen und auch eine den Transport erleichternde konstruktive Teilung erfolgen kann.
Um bei den Kaskadenspannungswandlem den Spannungsabfall in den einzelnen Stufen gleichmässig zu halten, werden Koppel- bzw. Ausgleich- oder Schubwicklungen verwendet. Der diese Wicklungen durch- fliessende Koppelstrom soll die Flussunterschiede in den Eisenkernen der einzelnen Stufen bei Belastung des Fussgliedes mit der Bürde verringern, also ein gleiches magnetisches Verhalten der einzelnen Stufen erzwingen.
Ein z. B. zweistufiger Kaskadenwandler mit Koppelwicklungen und vollständig gleichmässig ausgelegten Hochspannungswicklungen sollte bei Belastung ein Fehlerverhalten zeigen, das dem des Einzelgliedes bei der entsprechenden Spannung gleicht. Tatsächlich ist dieses Fehlerverhalten infolge von Störeinflüssen, die durch unterschiedliches magnetisches Verhalten und durch Kapazitätseinflüsse entstehen, anders. Die Nebenkapazitäten der Stufen sind sehr unterschiedlich und damit ist die Stufenimpedanz und somit auch der Spannungsabfall in den Stufen unterschiedlich. Die Koppelwicklungen führen schon im Leerlauf einen Ausgleichstrom. Die Bemessung der Koppelwicklungen hinsichtlich Windungszahl und Impedanz zur Erzielung einer gleichmässigen Spannungsverteilung macht jedoch Schwierigkeiten.
Werden die Koppelwicklungen der Teilstufen gegeneinander geschaltet, so wird durch die Wirkung des Koppelstromes nur dann eine gleichmässige Hochspannungsverteilung erzielt, wenn an den Koppelwicklungen zufällig die notwendige treibende Differenzspannung vorhanden ist, die den für die AW-Gleichheit in beiden Stufen erforderlichen Koppelstrom aufbringt. Eine Vorausberechnung der notwendigen Koppelwindungszahl sowie der Impedanz der Koppelwicklung ist nur bei Kenntnis der Störeinflüsse möglich.
Da diese erst im imprägnierten und zusammengebauten Zustand festgestellt werden können, ist ein nachträglicher Eingriff in den Koppelkreis erforderlich. Die Auslegung der Koppelwicklungen ist aus wirtschaftlichen Gründen durch den vorhandenen Wickelraum und die durch die Wickeltechnik gegebenen Drahtquerschnitte begrenzt. Üblicherweise wird der Kupferquerschnitt der Koppelwicklungen dem der Niederspannungswicklung entsprechend gewählt. In dem Wickelraum lässt sich demnach nur eine begrenzte Anzahl von Windungen unterbringen, so dass bei dem Abgleich am Koppelkreis Schwierigkeiten. wie beim Abgleich eines Hoch- spannungswandlers im Niederspannungskreis auftreten.
Das Fehlerverhalten eines Kaskadenspannungs-
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wandlers in der üblichen Bauweise ist also wesentlich von der Abgleichmöglichkeit des Koppelkreises abhängig.
Um solche Schwierigkeiten zu vermeiden, weisen gemäss der Erfindung nur die von Messsekundärwick- lungen freien Stufen ausser den Koppelwicklungen unmittelbar oder über eine Impedanz geschlossene Hilfssekundärwicklungen auf, wobei die Koppelwicklungen nur für den infolge der Hilfssekundärwicklun- gen sich ergebenden, gegenüber dem Fall der Nichtbelastung letzterer geringeren Strom bemessen sind.
In der Zeichnung ist zur beispielsweisen Erläuterung der Erfindung ein Schemabild eines zweistufigen Kaskadenspannungswandlers mit den Hochspannungswicklungen P1 und P2, den Koppelwicklungen KI und K2 und der Messwicklung S gezeigt, bei dem in der oberen Stufe die zusätzliche Wicklung W vorgesehen ist. Wird diese Wicklung W z. B. mit halber Nennbürde belastet, was durch unmittelbaren Kurzschluss der Wicklung bei geeigneter Impedanz oder durch Kurzschluss über eine Impedanz I erfolgen kann, dann fliesst im Leerlauffall ein Ausgleichkoppelstrom. Wird nunmehr an die Messwicklung S in der unteren Stufe (Fussglied) eine Bürde B angeschlossen, so wird der Koppelstrom mit steigender Bürde kleiner, bis diese Bürde etwa gleich der Belastung der Wicklung W ist.
Bei weiterer Steigerung der Bürde bis auf den Wert der Nennbürde wird der Koppelstrom wieder grösser, bis er wieder etwa die gleiche Grösse wie im Leerlauffall erreicht hat. Es fliesst also hier nur ein wesentlich geringerer Koppelstrom als bei den bekannten Kaska- denspannungswandlern; bei dem hier gewählten Beispiel ist der Wert halbiert.
Man erkennt, dass für die Auslegung der Koppelwicklungen ein geringerer Kupferaufwand und damit ein geringerer Wickelraum als bei den bekannten Kaskadenwandlern benötigt wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch Widerstandsänderungen an den Zusatzwicklungen (W) der oberen Teilstufen nach Betrag und Phase der Kaskadenspannungswandler stufenlos und feinfühlig abgeglichen werden kann. Dieser Abgleich kann, was besonders vorteilhaft ist, nach der Fertigung und nach dem Zusammenbau ohne Schwierigkeiten von aussen erfolgen, so dass die Störeinflüsse, besonders kapazitiver Art, abgeglichen werden können.
Wird der notwendige Widerstand des Zusatzkreises ganz oder zum Teil in die Zusatzwicklung verlegt, so ist auf die thermische Beanspruchung Rücksicht zu nehmen.
Der durch die Klassengrenzen gegebene Raum für den Fehlergang in Abhängigkeit von der Bürdenlei- stung kann auf Grund der Abgleichmöglichkeit bei dem Kaskadenspannungswandler gemäss der Erfindung voll ausgenutzt werden, so dass bei gleichem Aufwand eine grössere Nutzleistung zur Verfügung steht.
Wenn man durch besondere Massnahmen erreicht, dass die Belastung der Zusatzwicklungen W in gleichem Masse steigt wie die Nennbürde B, so vermag der Wandler einen grösseren Bürdenbereich zu bestreichen, ohne aus der vorgegebenen Klassengrenze zu fallen. Denn in jedem Belastungszustand besitzt der Koppelstrom und die durch ihn gegebenen Verluste ein Minimum.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kaskadenspannungswandler mit benachbarte Kas- kadenstufen verkettenden Koppelwicklungen, dadurch gekennzeichnet, dass nur die von Messsekundärwick- lungen freien Stufen ausser den Koppelwicklungen unmittelbar oder über eine Impedanz geschlossene Hilfs- sekundärwicklungen aufweisen, und dass die Koppelwicklungen nur für den infolge der Hilfssekundärwick- lungen sich ergebenden, gegenüber dem Fall der Nichtbelastung letzterer geringeren Strom bemessen sind.UNTERANSPRUCH Kaskadenspannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Zusatzwicklung angeschlossene Impedanz in Abhängigkeit vom Bürdenstrom sich selbsttätig einstellend oder wahlweise einstellbar ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0077343 | 1961-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH414007A true CH414007A (de) | 1966-05-31 |
Family
ID=7506744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1445962A CH414007A (de) | 1961-12-28 | 1962-12-10 | Kaskadenspannungswandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH414007A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19909632A1 (de) * | 1999-03-05 | 2000-09-07 | Ako Agrartech Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zur Spannungsmessung eines Hochspannungsimpulses |
-
1962
- 1962-12-10 CH CH1445962A patent/CH414007A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19909632A1 (de) * | 1999-03-05 | 2000-09-07 | Ako Agrartech Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zur Spannungsmessung eines Hochspannungsimpulses |
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