CH414369A - Bremsanlage für Fahrzeuge - Google Patents
Bremsanlage für FahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
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Description
Bremsanlage für Fahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Bremsanlage für Fahrzeuge, insbesondere für schwere Strassenfahr zeuge. Infolge der Erhöhung der Gesamtgewichte sol cher Fahrzeuge sowie der Zunahme ihrer durch schnittlichen Fahrgeschwindigkeiten ist der Fahr zeughersteller gezwungen, auch die Bremsanlage der Fahrzeuge den neuen Betriebsbedingungen anzupas sen.
Die naheliegendste Massnahme ist die Erhöhung des hydraulischen Bremsdruckes mittels eines pneu- matisch-hydraulischen Druckübersetzers. Es sind heute Fahrzeuge im Betrieb, die mit hydraulischen Drücken von 160 atm. abgebremst werden. Diese hohen Betriebsdrücke ergeben nun aber bei einzelnen Bauelementen der Bremsanlage, insbesondere bei der Primärmanschette des Kolbens im Hauptbremszylin- der, unzulässige Verschleisserscheinungen.
Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, die Belastung der Primärmanschette wesentlich ein zuschränken. Die erfindungsgemässe Bremsanlage mit einem pneumatisch-hydraulischen Drucküber setzer zeichnet sich dadurch aus, dass der hydrauli sche Teil des Druckübersetzers mindestens zwei Arbeitszylinder aufweist, welche je einen doppelseiti gen, mit einem Niederdruckkolben des pneumati schen Teils des Druckübersetzers verbundenen Hoch druckkolben enthalten und mit der einen Zylinder seite miteinander in Serie verbunden sind, während die andere Zylinderseite des einen,
den Hauptbrems- zylinder bildenden Arbeitszylinders mit den Rad bremszylindern und diejenige des anderen Arbeits zylinders mit einem Flüssigkeitsreservoir in Verbin dung steht, wobei die Hochdruck-Dichtungsman- schette des Kolbens des Hauptbremszylinders bei be tätigter Bremse höchstens mit dem halben Höchst druck der Radbremszylinder belastet ist. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes wird anschliessend anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
Die Figur zeigt schematisch den Aufbau einer Fahrzeub Bremsanlage und im Längsschnitt deren pneumatisch-hydraulischen Druckübersetzer.
Der Kompressor 1 erzeugt Druckluft, die auf ca. 6 atm. hochgespannt ist und über den Druckregler 2 zum Luftbehälter 3 und weiter bis zum Trittplatten steuerventil 4 am Anschluss 5 gelangt. Beim pneu- matisch-hydraulischen Druckübersetzer 9 ist an den beiden miteinander verbundenen Druckluftzylindern 14 und 14' je ein Hochdruckzylinder 15 bzw. 15' an geflanscht. Am Hochdruckzylinder 15' ist beim An- schluss 16 über die Leitung 17 ein Nachfüllbehälter 18 angeschlossen.
Die Bremsflüssigkeit 19 gelangt durch den Kanal 20 in den Zylinderraum 21 und an der Rückschlagventil-Kugel 22' vorbei in den Zylin derraum 23 und weiter über das Bodenventil 24' durch den Anschluss 25, die Leitung 26, den An- schluss 27 in den Zylinderraum 28 und von dort an der Rückschlagventil-Kugel 22 vorbei in den Zylin derraum 29, über das Bodenventil 24 durch den An- Schluss 30 und die Leitung 31 in die Radbremszylin- der 32. Die Schrauben 33 dienen zum Entlüften des hydraulischen Systems.
An den Niederdruckkolben 11 und 11' in den Druckluftzylindern 14 und 14' ist je eine Kolben stange 34 bzw. 34' befestigt, welche durch den Zylin derboden hindurch in den Hochdruckzylinder 15 bzw. 15' geführt und einerseits gegen Lufteintritt in das Hydrauliksystem durch eine Manschette 35 bzw. 35' und anderseits gegen Flüssigkeitsaustritt durch eine Manschette 36 bzw. 36', abgedichtet ist. Diese Kolbenstange ist über eine Brücke 37 bzw. 37' kraft schlüssig mit dem doppelseitigen Kolben 38 bzw. 38' im Hochdruckzylinder 15 bzw. 15' verbunden. Auf den Kolben 38 und 38' sitzt je eine Hochdruckman schette 39 bzw. 39', welche die Zylinderräume 21 und 23 bzw. 28 und 29 gegeneinander abdichtet.
Die Rückschlagventilkugel 22 bzw. 22' wird durch einen Stössel 40 bzw. 40' in der Offenstellung" gehalten, wenn sich der Kolben 38 bzw. 38' in oder sehr nahe der gezeigten Ausgangslage befindet.
Beim Betätigen der Trittplatte 6 des Steuerventils 4 strömt Druckluft vom Anschluss 5 zum Anschluss 7 durch den Anschluss 8 des pneumatisch-hydrauli- schen Druckübersetzers 9 in die Kammer 10 und be- aufschlagt die beiden Niederdruckkolben 11 und 11', welche mit Manschetten 12 bzw. 12' gegen die Zylin derwand 13 bzw. 13' der Druckluftzylinder 14 bzw. 14' den Raum 10 dichtend abschliessen.
Die Druckluft im Raum 10 verschiebt nun einer seits den Kolben 11' nach rechts und drückt über die Kolbenstange 34' und die Brücke 37' den Kolben 38' ebenfalls nach rechts, wobei die Rückschlagventil- Kugel 22' auf ihrem zugehörigen Sitz abdichtend schliesst, und wodurch ein Teil der Bremsflüssigkeit aus dem Zylinderraum 23 über das Bodenventil 24' den Anschluss 25, die Leitung 26, den Anschluss 27 in den Raum 28 gedrückt wird.
Anderseits wird auch der Kolben 11 durch die Druckluft nach links ver schoben und drückt über die Kolbenstange 34 und die Brücke 37 den Kolben 38 nach links, wobei auch hier die Rückschlagventil-Kugel 22 auf ihrem zuge hörigen Sitz abdichtend schliesst, und wodurch ein Teil der Bremsflüssigkeit aus dem Zylinderraum 29 über das Bodenventil 24 durch den Anschluss 30 und die Rohrleitung 31 in die Radbremszylinder 32 ver drängt wird.
Sobald die Bremsbacken 41 in den nichtgezeigten Bremstrommeln anliegen, steigt der hydraulische Druck im Zylinderraum 29 an. Die Höhe dieses Druckes wird durch die Kräfte bestimmt, welche auf den Kolben 38 wirken. Es sind dies einmal die Kraft des pneumatischen Kolbens 11 über die Kolben stange 34 und dann der im Zylinderraum 28 herr schende hydraulische Druck. Es ergibt sich, dass die Hochdruckmanschette 39 einerseits dem Druck des Raums 29 und anderseits dem Druck des Raums 28 ausgesetzt ist. Beträgt der Höchstdruck im Raum 29 z.
B. 160 atm., so herrschen im Raum 28 infolge der Serieschaltung der beiden Hochdruckzylinder des beschriebenen Druckübersetzers nur 80 atrn. Somit liegt die Manschette 39 im Druckgefälle von 160 zu 80 atm. und ist effektiv nur mit 80 atm. belastet, dichtet aber einen doppelt so hohen Druck ab.
Es versteht sich, dass auch mehr als zwei Flüssig keitszylinder miteinander in Serie verbunden sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bremsanlage für Fahrzeuge, insbesondere für schwere Strassenfahrzeuge, mit einem pneumatisch- hydraulischen Druckübersetzer, dadurch gekenn zeichnet, dass der hydraulische Teil des Drucküber setzers (9) mindestens zwei Arbeitszylinder (15, 15') aufweist, welche je einen doppelseitigen, mit einem Niederdruckkolben (11 bzw. 11') des pneumatischen Teils des Druckübersetzers (9) verbundenen Hoch druckkolben (38 bzw.38') enthalten und mit der einen Zylinderseite (23, 28) miteinander in Serie ver bunden sind, während die andere Zylinderseite (29) des einen, den Hauptbremszylinder bildenden Arbeitszylinders (15) mit den Radbremszylindern (32) und diejenige (21) des anderen Arbeitszylinders (15') mit einem Flüssigkeitsreservoir (18) in Verbin dung steht, wobei die Hochdruck-Dichtungsman- schette (39) des Kolbens (38) des Hauptbremszylin- ders (15) bei betätigter Bremse höchstens mit dem halben Höchstdruck der Radbremszylinder (32) bela stet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Bremsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der pneumatische Teil des Druckübersetzers (9) zwei gegenläufige Niederdruck kolben (11, 11') in einem gemeinsamen Zylinderge häuse (14, 14') aufweist, zwischen welchen sich der pneumatische Druckraum (10) befindet und welche je über eine Kolbenstange (34 bzw. 34') mit einem der Hochdruckkolben (38 bzw. 38') verbunden sind. z. Bremsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im hydraulischen Teil des Druckübersetzers mehr als zwei Arbeitszylinder in Serie miteinander verbunden sind und der letzte der Serie den Hauptbremszylinder bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH717664A CH414369A (de) | 1964-06-02 | 1964-06-02 | Bremsanlage für Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH717664A CH414369A (de) | 1964-06-02 | 1964-06-02 | Bremsanlage für Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH414369A true CH414369A (de) | 1966-05-31 |
Family
ID=4321086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH717664A CH414369A (de) | 1964-06-02 | 1964-06-02 | Bremsanlage für Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH414369A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011122637A1 (de) * | 2011-12-23 | 2013-06-27 | Wabco Gmbh | Ventilbaueinheit mit Anschlüssen für wenigstens zwei unterschiedliche Druckmedien |
-
1964
- 1964-06-02 CH CH717664A patent/CH414369A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011122637A1 (de) * | 2011-12-23 | 2013-06-27 | Wabco Gmbh | Ventilbaueinheit mit Anschlüssen für wenigstens zwei unterschiedliche Druckmedien |
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