CH414492A - Prellbockgarnitur - Google Patents

Prellbockgarnitur

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Publication number
CH414492A
CH414492A CH220864A CH220864A CH414492A CH 414492 A CH414492 A CH 414492A CH 220864 A CH220864 A CH 220864A CH 220864 A CH220864 A CH 220864A CH 414492 A CH414492 A CH 414492A
Authority
CH
Switzerland
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legs
buffer stop
baton
buffer
free
Prior art date
Application number
CH220864A
Other languages
English (en)
Inventor
Pickhardt Walter
Original Assignee
Heinrich Pickhardt & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Pickhardt & Co filed Critical Heinrich Pickhardt & Co
Priority to CH220864A priority Critical patent/CH414492A/de
Publication of CH414492A publication Critical patent/CH414492A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/38Picking sticks; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description


      Prellbockgarnitur       Die Erfindung betrifft eine, aus einem hochelasti  schen Werkstoff bestehende     Prellbockgarnitur    für  den     Schlagstockauffang    an Webstühlen.  



  Zur     Abbremsung    der Schlagbewegung des soge  nannten Schlagstockes bei Webstühlen sind aus  Lederpuffer bestehende     Prellbockgamituren    bekannt,  die den Nachteil haben, dass sie einem     ausserordent-          lich    schnellen Verschleiss unterliegen und keine ela  stische und nachgiebige Dämpfung der     Endbewegung     des Schlagstockes bewirken.

   Die aus elastischem  Material bestehenden     Prellbockgarnituren    sind, um  eine Elastizität zu erzielen, in den meisten Fällen     U-          oder        O-förmig    ausgebildet, haben aber den Nachteil,  dass sie nach einer gewissen Gebrauchszeit brechen,  da, wenn der Körper     O-förmig    ausgebildet ist, ein  Nachgeben des Körpers nicht erfolgen kann,     sondern     die vom Schlagstock an den Prellbock abgegebene  Energie muss von dem Körper absorbiert werden.  Werden U-förmige Einrichtungen verwendet, so     ist     der den Prellbock abbremsende eine Schenkel des  U nicht ausreichend starr, so dass keine wirksame  Bremsung erzielt wird.

   Ausserdem muss bei Prell  bockgarnituren für den Schlagstock an Webstühlen  beachtet werden, dass in der eigentlichen Prellbock  garnitur erhebliche Temperaturen auftreten, die die  Auswahlmöglichkeit des elastischen Werkstoffes er  heblich einschränken.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine       Prellbockgarnitur    für den     Schlagstockauffang    an  Webstühlen zu schaffen, welche sowohl den auftre  tenden hohen Temperaturen gewachsen, als auch in  der Lage ist, wirksam über eine lange Zeitspanne die  Schlagenergie des Schlagstockes aufzufangen und zu  vernichten.  



  Dieses der Erfindung zugrunde liegende Ziel     wird     durch zwei, im     wesentlichen    U-förmige, aus hochela-         stischem    Werkstoff bestehende Körper erreicht, die  an einem ihrer beiden     Schenkel    fest     miteinander    ver  bunden sind, und deren andere     freie    Schenkel sich in       Richtung    der Bewegung des Schlagstockes hinter  einander liegend übergreifen.

   Die     erfindungsgemässe          Prellbockgarnitur    besteht     vorzugsweise    aus zwei von  einander getrennten U-förmigen Körpern, die inein  ander eingesetzt werden, wobei die Körper an je  einem ihrer Schenkel fest aneinander angeordnet  sind, während sich die beiden anderen Schenkel ge  genüberliegen. Vorzugsweise besteht zwischen den  beiden, sich einander gegenüberliegenden freien  Schenkel der beiden Körper ein     freier    Raum, d. h. die  beiden U-förmigen Körper weisen einen     unterschied-          lichen        Krümmungshalbmesser    auf.

   Dadurch, dass  zwischen den beiden sich einander gegenüberliegen  den freien Schenkel ein     freier    Raum     gebildet    wird,  wird erreicht, dass die Dämpfung des auf den ersten       Schenkel    aufschlagenden Schlagstockes zweistufig  wird, nämlich einmal wird die Energie des aufschla  genden     Schlagstockes    durch den ersten Schenkel ab  gebremst und erst, wenn die Aufschlagkraft des  Schlagstockes so gross ist, dass ein sehr weites Ein  biegen des freien Schenkels des U erreicht wird, ge  langt dieser     freie    Schenkel an den freien Schenkel des  anderen U, so dass nunmehr auch dessen Wider  standskraft überwunden werden muss.

   Wie hieraus  ersichtlich, ist es möglich, durch Bemessen des zwi  schen den beiden Schenkeln vorhandenen freien  Raumes die     Abbremskraft    des Prellbockes einzustel  len, d. h. dadurch, dass die beiden Schenkel sehr  nahe     aneinanderkommen,    wirken beide Schenkel un  mittelbar bei Aufschlag des Schlagstockes abbrem  send, d. h. die     Abbremsung    erfolgt     relativ    schnell.  Werden die beiden Schenkel sehr weit auseinander  gesetzt, erfolgt     eine    langsame und stufenweise Ab-      Bremsung, so     dass    also die     Prellbockgarnitur    den       jeweiligen    Erfordernissen der Webstühle angepasst  werden kann.  



  In weiterer Ausbildung dieses Gedankens wird  dann weiterhin vorgeschlagen, dass zwischen die bei  den freien Schenkel in den freien Raum ein zusätzli  cher Puffer angeordnet wird, der aus einem Material  bestehen kann, welches einen anderen     Dämpfungs-          koeffizienten    als die beiden U-förmigen Körper auf  weist. Durch diese     Massnahme    kann die     Dämpfbe-          wegung    oder     Abbremsbewegung    des Schlagstockes  weiterhin eingestellt werden.  



  Um einen erhöhten Verschleiss des unmittelbar  mit dem Schlagstock in Berührung kommenden  freien Schenkel des U zu vermeiden, wird weiterhin  vorgeschlagen, dass dieser freie Schenkel mit einer  Manschette versehen     ist,    die aus einem relativ wider  standsfähigen Material wie beispielsweise Leder ge  fertigt wird.  



  Die Festlegung der beiden, fest miteinander ver  bundenen Schenkel der beiden     U-förmigen    Körper  erfolgt vorzugsweise durch die die Festlegung des  Prellbockes an dessen Halter bewirkende Schraube,  so dass es möglich ist,     in    einem Arbeitsgang die den  Prellbock bildenden Einzelteile festzulegen und hier  mit den Prellbock zu schaffen.  



  Weitere Vorteile und Merkmale gehen aus der  nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung  hervor.  



  In der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  schematisch zeigenden Zeichnung     sind    mit 1 und 2  die beiden     U-förmigen,    den Prellbock bildenden Kör  per bezeichnet. Der Körper 1 besteht aus den beiden  Schenkeln 3 und 4 sowie dem halbkreisförmigen Steg  5. Der Körper 2 weist entsprechend dieser Ausbil  dung zwei Schenkel 6 und 7 und einen halbkreisför  migen Steg 8 auf.

   Die beiden Körper 1 und 2 liegen  mit     ihren    Schenkeln 4 und 7 aneinander     an,    wobei     in     diesen beiden Schenkeln eine Bohrung 9 vorgesehen  ist, die zur Aufnahme einer Schraube dient, durch die  einmal die beiden Schenkel 4 und 7 fest miteinander  verbunden und zum andern die durch die Körper 1  und 2 gebildete Gesamtheit an dem entsprechenden  Halter des Webstuhles     festgelegt    wird.  



  Während die beiden Schenkel 4 und 7 fest mit  einander verbunden sind, sind die beiden Schenkel 3  und 6 frei und liegen in einem gewissen Abstand  voneinander hintereinander in Bewegungsrichtung  des Schlagstockes, die in der Zeichnung mit dem Pfeil  F angegeben ist. Auf diese Weise wird zwischen den  beiden Schenkeln 3 und 6 ein freier Raum A erzielt.  Der freie Schenkel 3, der unmittelbar mit dem  Schlagstock in     Berührung    kommt, kann mit einer  Schutzmanschette versehen sein, die in der Zeich  nung     strichliert    bei 10 dargestellt ist.

   Weiterhin ist es  möglich, in den freien Raum zusätzliche Pufferein  richtungen     einzusetzen,        sodass    die erforderliche Be  wegung, die der Schenkel 3     ausführen    muss bis er zur  Anlage an den Schenkel 6 gelangt, herabgesetzt wird.  In gleicher Weise ist es     möglich,    die beiden Schenkel    3 und 6 näher aneinander oder weiter entfernt von  einander anzuordnen, um hierdurch die eigentliche  Dämpfung des Schlagstockes zu variieren.

   Werden in  den freien Raum A an einem der Schenkel 3 oder 6  fest angeordnete,     zusätzliche    Puffereinrichtungen an  geordnet, so kann durch die entsprechende Wahl des  Werkstoffes und des damit bedingten     Dämpfungs-          koeffizienten    dieses Werkstoffes ebenfalls die Ab  bremsung des Schlagstockes variiert werden.  



  Die Anordnung der     Prellbockgarnitur    gemäss der  Erfindung kann entsprechend den innerhalb des Web  stuhles gegebenen Platzverhältnissen so erfolgen,     dass     die beiden U-förmigen Körper mit ihrer Längsachse  senkrecht stehen, aber auch in gleicher Weise so,  dass die Längsachse der beiden U-förmigen Körper  waagerecht liegt.  



  Die U-förmigen Körper 1 und 2 werden vorzugs  weise aus einem sogenannten Gewebegummi herge  stellt, d. h. einem gummierten Gewebe, welches     in     einer Vielzahl von Schichten     aufeinanderliegend    vul  kanisiert wird und dadurch eine feste Einheit bildet,  die ausserordentlich hochelastisch ist und gleichzeitig  einen erheblichen Verschleisswiderstand aufweist,  und zusätzlich gegenüber den bisher bekannten Ein  richtungen aus Gummi oder Kunststoff den     Vorteil     aufweist, dass es auch gegen höhere Temperaturen,  die durch die grössere Schlagzahl des Schlagstockes  in der eigentlichen     Prellbockgarnitur    auftreten, ge  wachsen ist.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das  dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern  es sind demgegenüber Abänderungen möglich, ohne  den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einem hochelastischen Werkstoff bestehende Prellbockgarnituren für Webstühle, gekennzeichnet durch zwei, im wesentlichen U-förmige, aus hochela stischem Werkstoff bestehende Körper (1, 2), die an einem ihrer beiden Schenkel (4, 7) fest miteinander verbunden sind, und deren andere freie Schenkel (3, 6) sich in Richtung der Bewegung des Schlagstockes hintereinanderliegend übergreifen. UNTERANSPRÜCHE 1. Prellbockgarnitur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden, sich übergreifenden Schenkeln (3, 6) ein freier Raum (A) vorhanden ist.
    2. Prellbockgarnitur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Schlagstock in Berührung kommende freie Schenkel (3) des einen Körpers (1) mit einer Schutzhülle (10) überzogen ist. 3. Prellbockgarnitur nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine aus Leder bestehende Schutzhülle (10). 4. Prellbockgarnitur nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass in den freien Raum (A) zwischen den beiden Schenkeln (3, 6) ein zusätzlicher Puffer einge setzt ist.
    5. Prellbockgarnitur nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindung der beiden, fest mit einander verbundenen Schenkel (4, 7) durch die der Festlegung des eigentlichen Prellbocks dienende Schraube erfolgt.
CH220864A 1964-02-24 1964-02-24 Prellbockgarnitur CH414492A (de)

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CH414492A true CH414492A (de) 1966-05-31

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ID=4228406

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CH220864A CH414492A (de) 1964-02-24 1964-02-24 Prellbockgarnitur

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3782423A (en) * 1971-08-31 1974-01-01 Rueti Ag Maschf Arrangement for braking the picker stick of a loom

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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