CH414675A - Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Derivaten des 2-Amino-1-(2,5-dimethoxy-phenyl)-propan-1-ols - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Derivaten des 2-Amino-1-(2,5-dimethoxy-phenyl)-propan-1-ols

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CH414675A
CH414675A CH856362A CH856362A CH414675A CH 414675 A CH414675 A CH 414675A CH 856362 A CH856362 A CH 856362A CH 856362 A CH856362 A CH 856362A CH 414675 A CH414675 A CH 414675A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   N-substituierten    Derivaten des   2-Amino-1-(2, 5-dimethoxy-phenyl)-propan-1-ols   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von biologisch aktiven Aminen der Formel I
EMI1.1     
 worin der Rest-CHRR'ein sekundärer gesättigter Kohlenwasserstoffrest ist. R und   R'können    z. B.



  Alkylgruppen mit insgesamt 2 bis 8   Kohlenstoff-    atomen sein, oder der   Rest-CHRR'kann    eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen sein, z. B. eine   Cydöpenty !)-, Cyclohexyl-oder Cyclo-    octylgruppe.



   Die Amine der Formel I sind   N-substituierte    Derivate von   2-Amino-l- (2, 5-dimethoxy-phenyl)-propan-    1-ol, das in seiner   erythro-Form    unter dem Namen Methoxamin ein klinisch verwendetes Arzneimittel ist, das eine rein blutdrucksteigernde Wirkung besitzt, die durch eine periphere   Gefässkonstuktion    hervorgerufen wird. Demgegenüber haben die Amine der Formel   (I)    davon merklich abweichende Eigenschaften.

   Zu Beginn wurden sie als Blockierer der ¯adrenergischen   Rezeptonnechanismen    angesehen ; da es sich aber   herauszustellen    beginnt, dass die Aufteilung in   cs-und lS-Rezeptormechanismen eine    zu weitgehende   Simplifikation    ist, kann das genannte Charakteristikum für die vorliegenden Zwecke nicht herangezogen werden.



   Die Amine der Formel   (I)    blockieren das Ausdem-Takt-Fallen   (Arrhytmie)      sympathetischen    Ursprungs des Herzens. Wenn man also   eih    solches Amin einem Versuchstier   verabfolgt,    in welchem durch ein Übermass an Digitalis oder durch nervöse Erregung eine   Fibrirlation hervorgerufen wurde,    wird der normale Sinusrhythmus wiederhergestellt. Diese Eigenschaft macht diese Amine wertvoll bei chirurgischen Eingriffen, die manchmal durch solche Er  scheinungen    kompliziert werden.



   Die Amine der Formel I hindern auch die Wirkung von typisch   adrenergischen    Mitteln, wie sym  pathomimetischen    Aminen, z. B.   Catecholaminen    und Methamphetamin ; sie blockieren insbesondere d'ie von solchen Mitteln verursachte Mobilisation von Glucose. Die meisten Amine der Forme I wirken auch dem Freiwerden von freien Fettsäuren durch   Catecholamine    entgegen. Wahrscheinlich ist d'as Freiwerden von freien Fettsäuren ein wichtiger Schritt im   Lipid-Metabolismus    bei der Umwandlung von De  potfetten    in Cholesterin durch das Acetat als Zwi  schenprodukt.   



   Auch andere Wirkungen der sympathomimetischen Amine werden durch gewisse Amine der Formel I blockiert. So wird die durch Catecholamine, z. B.   Adrenalin, Isoprenalin    und 2-Amino-1-(3, 4   dihydroxy-phenyl)-butan-l-ol'verursachte Gefässer-    weiterung durch solche Amine, der Formel I verhindert, in denen R eine Methylgruppe und R'eine Alkylgruppe mit   1    bis 7 Kohlenstoffatomen ist. Manche erfindungsgemäss erhältlichen Amine, insbesondere diejenigen, in welchen sowohl R wie   R'Methyl-    gruppen sind, zeigen eine ausgeprägte beruhigende Wirkung, wahrscheinlich infolge einer Verhind'erung des zentralen stimulierenden Effektes der vom Körper   normalerweise erzeugten Catecholamine.   



   Die Amine der Formel I, in   denen-CHRR'ein      Pent-2-yl-Rest    ist, scheinen besonders günstige Eigenschaften zu haben. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel I ist dadurch gekennzeichnet, dass man   2-Amino-1-(2, 5-dimethoxy-phe-      nyl)-propan-l-ol    und ein Keton der Formel   O=CRR'    in L¯sung katalytisch hydriert.



   Die Reaktion verläuft wahrscheinlich derart, dass durch Addition des Ketons an das primäre Amin ein   Alkylolamin    der Formel II
EMI2.1     
 reversibel gebildet wird, welches der Reduktion unterliegt. Wenn   als Ausgangsmaterial Methoxamin    verwendet wird, erhält man durch   die erfindungsge-    mässe reduktive   ARkylierung    gleichfalls ein Produkt der   erythro-Konfiguration,    dessen ein Enantiomeres die Formel III
EMI2.2     
 aufweist.



   Bei den meisten Ketonen erfolgt die Bildung des   Alkylolamins    verhältnismässig langsam, und die Geschwindigkeit der reduktiven Alkylierung wird von der   Bildungsgeschwindigkeit    dieses   Alkylolamin    bestimmt. Als Lösungsmittel verwendet man orteilhaft einen niederen Alkohol mit 1 bis 4 C-Atomen, z. B. Methanole, und'überschüssiges Keton und lässt das Gemisch längere Zeit hindurch, z. B. über Nacht, stehen. Die rasche Hydrierung zu Beginn der Reaktion ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass   sich ih dieser Zeit    eine beträchtliche Menge   ARkylol-    amin gebildet hat ; sobald diese Menge hydriert ist, erfolgt die weitere Absorption von Wasserstoff wesentlich langsamer.



   Diese Durchführungsart ist nicht zu empfehlen bei Verwendung von Cyclohexanon. Wahrscheinlich bildet sich bei Verwendung dieses Ketons infolge von dessen   besonders grosser Reaktionsfähigkeit    das   Alkylolamin    sehr rasch und kondensiert sich unter basischen Bedingungen mit sich selber. Bei Verwendung von Cyclohexanon beginnt man daher mit dem Hydrieren sofort nach Vermischen dEr Ausgangsstoffe.



   Als   Hydrierungskatalysator    kann man Raney Nickel, Platin, Palladium und andere Edelmetalle verwenden.   Platinierte    oder   palladisierte    Holzkohle bieten den besonderen Vorteil,   dal3    sie kaum zur Reduktion von aliphatischen Ketonen neigen und der gesamte eingeleitete Wasserstoff für die reduktive Alkylierung verbraucht wird.



   Nach erfolgter Reduktion wird der Katalysator entfernt, die L¯sung angesäuert und, zweckmässig unter vermindertem Druck, zur Trockene eingedampft. Wenn man Salzsäure verwendet, erhält man die Amine der Formel I in Form ihrer Hydrochloride ; die von den   erythro-Aminen    der Formel III abgeleiteten Hydrochloride sind in Wasser wenig löslich und können durch Umkristallisieren aus Wasser leicht gereinigt werden. Salze anderer Säuren kann man herstellen, indem man aus dem Hydrochlorid die Base frei macht und mit der gew nschten Säure umsetzt. Die Citrate und Lactate sind in Wasser leicht löslich, bieten daher manche Vorteile bei intravenöser   Anwendtmg.    Für die meisten Zwecke sind aber die Hydrochloride brauchbar, da sie oral sehr gut absorbiert werden.

   Es können auch andere   Sal'ze    von pharmazeutisch annehmbaren aber an sich therapeutisch nicht wirksamen Anionen verwendet werden, z. B. Sulfate, Phosphate, Succinate, Malonate und Acetate.



   Die Formel I hat zwei asymmetrische Stellen, ohne den Fall in Betracht zu ziehen, wenn R und   R'    voneinander verschieden sind, es sind also vier Ste  reoisomere    möglich ; es k¯nnen darum sowohl die erythro-wie die threo-Konfigurationen in je zwei optisch enantiomeren Formen existieren. Wenn R und   R'voneinander    verschieden sind, erfolgt die reduktive Alkylierung wahrscheinlich   stereospezifisch.   



   Das razemische erythro-1-(2, 5-Dimethoxy-phe   nyl)-2-isopropylaminopropan-1-ol (N-Isopropyl-me-    thoxamin) kann auf dem Wege seiner   weinsauren    Salze aufgetrennt werden. Das   (+)-N-Isopropylme-      thoxamin- (+)-tartrat    und das   (-)-N-Isopropylme      thoxamin- (-)-tartrat    sind die schwerer löslichen Salze.



  Die getrennten Isomeren werden in ihre Hydrochloride übergeführt. Das (-)-Enantiomere zeigt die hauptsächlichsten   charakberistischen    Wirkungen des razemischen   N-Isopropylmethoxamins,    aber das (+) Enantiomere behält eine merkliche Tranquillisierwirkung bei. Man kann demnach durch Verwendung von   (+)-N-IIsopropylmethoxamin    das zentrale Ner  vensystem    beeinflussen, ohne auf das   cardiovasculare    System einzuwirken.



   Die   erythro-Amine    der Formel III können in die entsprechenden   threo-Amine    übergeführt werden, indem man ein   N-Acylderivat    (z. B. das Acetyl-oder ein Aroylderivat) mit verdünnter wässeriger Säure erhitzt. Wahrscheinlich wird dabei das erythro-N Acylderivat vorübergehend in das threo-O-Acylderivat isomerisiert, das dann hydrolisiert wird. Auf diesem Wege konnten razemisches threo-1-(2, 5-Di  methoxy-phenyl)-2-isopropylamino-propan-1-ol    und sein   (+)-Enantiomeres aus    razemischem bzw. (-)-N  Isopropyl-methoxamin    gewonnen werden. Das Hydrochlorid des razemischen   threo-Amins    ist viel leichter löslich als sein   erythro-Isomere, s.    



   Die erfindungsgemϯ   erhäl'tlichen    Amine, vorzugsweise ihre Säureadditionssalze können in Form von Tabletten, Kapseln, in L¯sung, in Salben usw., oral, rectal, parenteral und äusserlich verwendet werden. Sie können in bekannter Weise in pharmazeutische Zubereitungen eingearbeitet werden.



   Beispiel 1
Eine L¯sung von 10 g (0,040 Mol) Methoxaminhydrochlorid in 50   ml    Methanol wird mit einer Lösung von 2, 5 g (0, 044   Mol')    Kaliumhyd'roxyd in 20   ml    Methanol gemischt. Darauf setzt man 20 ml (0, 27 Mol) Aceton zu und lässt das Gemisch über Nacht stehen. Das ausgefallene Kaliumchlorid wird dann abfiltriert und das Filtrat in ein 6 g 10%ige   palladisierte    Holzkohle enthaltendes Reduktionsgefäss gegeben. Das Gemisch wird auf einem Adams-Bur  gess-Parr-Reduktionsapparat    hydriert. Die Wasser  stoff-Absorption    erfolgt zu Anfang schnell, später ziemlich langsam, aber im ganzen werden 0, 04 Mol Wasserstoff absorbiert. Die L¯sung wird vom Katalysator entfernt, mit Salzsäure angesäuert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.

   Der   zurückbqei-    bende Feststoff wird aus heissem Wasser kristallisiert und liefert 9, 5 g (0, 033 Mol) reines razemisches N Isopropyl-methoxaminhydrochlorid vom Fp. 246 bis
247  C (Zers.). Die Mutterlaugen enthalten weitere
2, 5 g   unreineres    Produkt.



      Razemisches N-Isopropyl-methoxaminhydrochlo-    rid ist in kaltem Wasser wenig   löstlich, eine gesättigte   
L¯sung ist ungefähr 0, 4   Vol./VoI.    % bei   30  C.    Wenn konzentriertere Lösungen verlangt werden, empfiehlt sich die Verwendung anderer Salze, z. B. des Acetats,
Cibrats, Lactats oder Malonats. So sind z. B. Lösun gen von Lactat und Citrat, die 4   Vol./Vol.    % Base enthalten, bei 4  C stabil.   (+)-N-Isopropylmethox-    amin-hydrochlorid und   (-)-N-Isopropyl-methoxamin-    hydrochlorid bilden ziemlich lange Nadeln vom Fp.



   237  C (Zers.) nach langsamer Kristallisation aus Wasser und sind in ungefähr 5   Vol./Vol.    % Wasser viel l¯slicher als das razemische Hydrochlorid. Die  (+)-und   (-)-Hydrochloride    haben positive   und nega-    tive Drehungen der gleichen Grösse ;   [a]      D gEich   
22, 8       0,   4     in 2 Vol./Vol. % Wasser.



   Die   razemische    Base ist ein Feststoff vom Schmelzpunkt 114-115¯ C nach Kristallisation aus Ather-Hexan. Die (+)-und (-)-Basen sind etwas löslicher und haben einen Schmelzpunkt von unge  fähr      85     C.



   Die folgenden razemischen   N-substituierten Me-    'thoxamine werden in ähnlicher Weise aus Methoxaminbase und einem Keton hergestellt :   Ausgangsketon N-Substituent im Produkt Hydrochlorid
Fp. ¯C Butanon s-buyl 222-224  3-Methyllbutanon 3-methylbut-2-yl 221-223     Pentan-2-onpent-2-yl204-206     4-Methylpentan-2-on 4-methylpan, t-2-yl 225-228  Hexan-2-on hex-2-yl 189-191  Heptan-2-on hopt-2-yl 172-173  Octan-2-onoct-2-yl160-161  Nonan-2-on non-2-yl 148-151     Pentan-3-on pent-3-yl 199-200  Heptan-4-on hept-4-yl 185-186¯    Nonan-5-on non-5-yl 147-148     Cyclopentanon cyclopentyl 239-241¯ 2-Methylcyclohexanon 2-methylcyclohexyl 243-244¯ 3-Methylcyclohexanon 3-methylcyclohexyl 239-240     4-Methylcyclohexanon 4 methylcyclohexyl 222-223  Cyclohep,

   tanon cycloheptyl 249-250  Cyclooctanon cyclooctyl 227-228    
Beispiel 2
Eine L¯sung von 5, 3   g    (0, 02 Mol) Methoxaminbase und 9, 8 g (0, 10 Mol) frisch destilliertem Cyclohexanon in 40 ml Methanol wird über   platinierte    Holzkohle (100 mg Platin auf   1    g Holzkohle) hydriert. Die berechnete Menge Wasserstoff wird in 25 Minuten absorbiert, worauf kein weiterer Druckabfall erfolgt. Die L¯sung wird vom Katalysator entfernt, mit Salzsäure angesäuert und das Lösungsmittel im Vakuum bei   100  C entfernt. Der Rückstand wird    mit ¯ther gewaschen und'die Waschflüssigkeit verworfen.

   Das zurückbleibende feste N-Cyolohexyl   methoxamin-hydrochlorid    wird aus heissem Wasser umkristallisiert, wonach es einen Schmelzpunkt von   241-242  C besitzt.    Die Ausbeute beträgt 85 %.



   Beispiel 3
5   mI    Essigsäureanhydrid werden zu einer Lösung von 5 g gemäss Beispiel 1 erhaltener   razemischer      N-Isopropyl-methoxaminbase    in einer Mischung von
15   ml Triäthylamin    und 15 ml Acetonitril zugesetzt. Die L¯sung   lässt    man über Nacht stehen, verdampft den grössten Teil des flüchtigen Stoffes   un    Vakuum bei   40     C und teilt den Riickstand zwischen Ather und Wasser auf. Die ätherische Schicht wird mit verdünnter Salzsäure gewaschen und kurz über Cal  ciumchlbrid    getrocknet. Konzentration und Zugabe von Hexan liefert razemisches   N-Acetyl-N-isopropyl-    methoxamin vom Fp.   121     C.



   2, 5 g dieses   N-Acetylderivats    werden in   100    ml 5   %    iger Salzsäure suspendiert und zwei Stunden unter Rückfluss erhitzt. Die klare L¯sung wird dann im Vakuum eingedampft und der Rückstand in 50 ml Methanol, die 2 g Chlorwasserstoff enthalten, gel¯st. (Diese Behandlung ist eine säurekatalytische   Methanolyse.)    Die L¯sung wird 18 Stund'en   stehenge ;    lassen, das Lösungsmittel im Vakuum eingedampft und der Rückstand nochmals in ungefähr 10 ml heissem Wasser gelöst. Nach Abkühlen scheidet sich
1 g   N-Isopropyl-methoxaminhydrochlorid    ab, das mit dem razemischen Produkt des Beispiels 1 identisch ist.

   Das Filtrat wird nochmals im Vakuum eingedampft, der Rückstand nunmehr in 20 ml warmem Aceton gelöst und zwei Stunden stehengelassen. Eine kleine Menge   N-Isopropyl-methoxaminhydrochlorid    wird abfiltriert und das Filtrat mit wasserfreiem Ather bis zur beginnenden Trübung verd nnt. Razemisches   threo-1- (2, 5-Dimethoxy-phenyl)-2-isopropyl-    amino-propan-1-ol-hydrochlorid scheidet sich nunmehr als längliche Nadeln vom ungefähren   Schmelz-    punkt 130  C und von 133-134  C nach   Umkmstalli-    sation aus   Aceton/Ather    ab.



   Etwas weniger vorteilhaft lässt sich das gleiche Produkt auch über   N-Benzoyl-N-isopropyl-methox-    amin und   N-(o-Chlor-benzoyl)-N-isopropyl-methox-    amin herstellen.



     (-)-N-Isopropyl-methoxamin    wird in ähnlicher Weise acetyliert und liefert   ()-N-Acetyl-N-isopropyl-      methoxamin    vom Fp.   80     C,   [a] D =-9, 33     bei 4   %    in Aceton. Dieses   AcetyMerivat    wird in ähnlicher Weise durch Kochen mit verdünnter Salzsäure wieder geordnet.

   Das Hydrochlorid scheidet sich durch frak  tionierte    Kristallisation in   ahnlicher    Weise aus, das in kaltem Aceton lösliche Material wird zweimal aus Aceton/Ather umkristallisiert und liefert (+)-threo  1-(2, 5-Dimethoxy-phenyl)-2-isopropylamino-propan-      l-ol    vom Fp.   167-168¯ C, [α]D=    +51,   2 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel EMI4.1 worin der Rest-CHRR'ein sekundärer gesättigter Kohlenwasserstoffrest ist, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-1-(2, 5-Dimethoxy-phenyl)-propan1-ol und ein Keton der Formel O=CRR'in Lösung katalytisch hydriert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass R und R'Alkylgruppen mit insgesamt 2 bis 8 Kohlenstoffatomen sind.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rest-CHRR'eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen ist.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R eine Methylgruppe und R' eine Alkylgruppe von 1 bis 7 Kohlenstoffatomen ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Methoxamin ausgeht und ein erythro-Amin der Formel EMI4.2 herstellt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,dassmanals Keton Aceton verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Verfahrensprodukt mit einer pharmazeutisch annehmbaren und therapeutisch unwirksamen Säure in ihr Säureadditionssalz überführt.
CH856362A 1961-07-21 1962-07-17 Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Derivaten des 2-Amino-1-(2,5-dimethoxy-phenyl)-propan-1-ols CH414675A (de)

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