CH415096A - Verfahren zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische Dispersionsschicht aufweisenden magnetischen Registriermaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische Dispersionsschicht aufweisenden magnetischen Registriermaterial

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CH415096A
CH415096A CH1038562A CH1038562A CH415096A CH 415096 A CH415096 A CH 415096A CH 1038562 A CH1038562 A CH 1038562A CH 1038562 A CH1038562 A CH 1038562A CH 415096 A CH415096 A CH 415096A
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CH
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magnetic
dispersion layer
hardened
recording material
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CH1038562A
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Hendricx Serge
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Gevaert Photo Prod Nv
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/18Oxygen-containing compounds, e.g. metal carbonyls
    • C08K3/20Oxides; Hydroxides
    • C08K3/22Oxides; Hydroxides of metals
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    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische   Dispersionsschicht    aufweisenden magnetischen Registriermaterial
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische Dispersionsschicht aufweisenden magnetischen Registriermaterial.



   Die Anmelderin hat ein Verfahren gefunden zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische Dispersionsschicht aufweisenden magnetischen Registriermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf einen Träger angeordnete,   magnetische    Stoffe enthaltende Schicht, deren Bindemittel ganz oder teilweise aus einem Polymerisat besteht, das   hinsichtlich    Isocyanatgruppen reaktionsfähige Reste enthält, mit in einem inerten Lösungsmittel gelösten Polyisocyanat behandelt wird.



   Für diese Reaktion geeignete Diisocyanate sind u. a. beschrieben in der niederländischen Patentschrift Nr. 63 093 und der deutschen Patentschrift Nr. 814225.



   Geeignete inerte Lösungsmittel sind auch in diesen Patentschriften beschrieben. Vorzugsweise jedoch verwendet man Lösungsmittel, deren Siedepunkt unterhalb   100     liegt, z. B. Hexan und Tetrachlorkohlenstoff.



   Als hochmolekulare Verbindungen, welche Reste enthalten,   die    mit Isocyanatgruppen reagieren können, seien die Polymerisate erwähnt, welche freie Hydroxyl-   undloder      Carboxyl- undloder      Amino- und/    oder   Suhhydroxylgruppen    enthalten. Zwischen den Polyoxyverbindungen stellten sich Celluloseester und Celluloseäther, die noch freie Hydroxylgruppen enthielten, als besonders geeignet heraus. Beispiele   sol-    cher Cellulosederivate sind: Nitrocellulose, Acetylcellulose,   Propionylcellulose,      Butyrylcellulose,    Acetylbutyrylcellulose, Benzylcellulose und   Athylceflu-    lose. Weiter kommen noch die zum Teil verseiften Polyvinylester in Betracht.



   Eine weitere Aufzählung von brauchbaren polymeren Bindemitteln findet man insbesondere in der niederländischen Patentschrift Nr. 63 093.



   Polyvinylacetale, welche noch freie Hydroxylgruppen enthalten, wie die   nicht-stöchiometrischen    Reaktionsprodukte von   Polyvinylallkohol    und   Butyr-    aldehyd, werden auch noch berücksichtigt.



   Durch die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht keine Gefahr zur   Gelbbldung.    Die getrocknete   magnetische      Dispelsionsschiicht,    deren Volumenanteil an magnetischem Material je nach der Art des magnetischen Pulvers und der erwünschten   Charakleristiken    von 30 bis   70 %    variieren kann, nimmt schnell und sehr regelmässig das aufgelöste   Polyisocyanat    auf.



   Die Härtungsreaktion findet schon bei einer Temperatur statt, wobei die inerten Lösungsmittel verdampfen. Um die Härtungsreaktion zu beschleunigen, kann nach der Verdampfung des grösseren Teils des Lösungsmittels die Temperatur z. B. auf 80 bis 1200 gesteigert werden.



   Die   trockene    magnetische und   das      thermoplasti    sche Bindemittel enthaltende Dispersionsschicht kann vor der Behandlung mit der   Poiyisocyanatlösung    ka  Dandrirert      werden,      u. a.    um den   Volu'menanteii    des magnetischen Pulvers zu erhöhen. Das Auftragen der Polyisocyanatlösung auf die magnetische Dispersionsschicht wird beispielsweise mittels eines Dochtes vorgenommen, der eine genaue Dosierung ermöglicht.



   Wenn während der Trocknung nicht alle verfügbaren Isocyanatgruppen mit den verfügbaren reaktionsfähigen Wasserstoffatomen des thermoplastischen Bindemittels reagiert haben sollten, verläuft die Härtung der   Pdgmentschichti    bei Raumtemperatur träger, als wenn alle Isocyanatgruppen aufreagiert sein wür  den. Nach einigen Tagen Lagern des aufgewickelten Materials ist die Härtungsreaktion praktisch beendet
Die erzielte gehärtete magnetische   Pigmentschicht    weist eine stark verringerte Thermoplastizität auf und ist durch ein hohes Bindevermögen gekennzeichnet, so dass bei deren Verwendung nur wenig Pigmentstaub loskommt.



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.



   Beispiel I
In einer   Kugehnüble    mahlt man die folgende Zusammensetzung 48 Stunden:   y-Fe2os    100 kg   1,2-Dichloräthan    240 Liter 8,2 % ige Lösung von Acetylcellulose in einer Mischung von Methylenchlorid und Äthanol (85/15), wobei der Acetyl gehalt der Acetylcellulose 60 % beträgt. 340 Liter
Gemäss des Doppelgiessverfahrens trägt man auf dasselbe Giessband eine   Cellulosetriacetatlösung    für das Bilden eines Trägers auf, den man nach einer kurzen Trocknung mit der filtrierten magnetischen Dispersionsschicht beschichtet, aus der die Luft zur Erhaltung einer homogenen, keine Luftblasen aufweisenden Schicht in einer   Vakuumzelle    entfernt worden ist.



   Nach der Trocknung bestreicht man die magnetische Dispersionsschicht mittels eines Filzdochtes mit einer   5% eigen    Lösung von   2, 4-Toluoldiisocyanat    in Tetrachlorkohlenstoff. Die Lösung wird schnell und regelmässig durch die Dispersionsschicht aufgenommen und dann in einem Luftstrom bei 800 getrocknet.



   Nach 48 Stunden stellt man fest, dass die gehärtete Schicht in den für Cellulosetriacetat bekannten Lösungsmitteln nicht mehr löslich ist. Ein derart behandeltes Band gibt bei seiner Verwendung nur wenig Staub frei
Beispiel 2
In einer Kugelmühle mahlt man die folgende Zusammensetzung 20 Stunden:   r-Fe203    100 kg   1,2-Dichloräthan    130 Liter Methanol 20 Liter   PIOLOFORM :

   BS (HandeSsname von    Wacker-Chemie GmbH, München, für ein   8 %    freie   Hydrozylgruppen      enthaltendes      Polyvinylbutyral > .    4 kg
Dann setzt man dieser Mischung folgende Zusammensetzung zu: PIOLOFORM BS (Handelsname) 17,2 kg Methanol 51 Liter   1,2-Dichloräthan    71 Liter
Nach 48stündigem Mahlen wird die erhaltene Dispersion filtriert und nach dem   Walzenstreichver-    fahren auf einen Träger aus   Polyäthylenterephthalat    aufgetragen. Nach der Trocknung kalandriert man die magnetische Dispersionsschicht und befeuchtet sie mit einer   5% eigen    Lösung von Hexamethylendiisocyanat in Hexan. Anschliessend trocknet man die Dispersionsschicht in einem Luftstrom bei 800.



   Einige Stunden nach der Trocknung ist die magnetische Dispersionsschicht gehärtet und unlöslich geworden. Die Härtung verläuft weiter bei Raumtemperatur und ist nach einigen Tagen völlig beendet.



   Das erzeugte Band gibt bei seiner Verwendung nur wenig Staub frei.



   Beispiel 3
In einer Kugelmühle mahlt man die folgende Zusammensetzung 48 Stunden:   y-Fe2Os    100 kg   1,2-Dichloräthan    255 Liter   VIFNYLITE    VAGH   (Handelsuame    von Bakelite Company, Division of Union Carbide and Carbon, New York, N. Y., V. S. A., für   MischpolllyWvinyl      acetabl-vinlylchl ! oridl-vinlyl alkohol    [3/6/91]). 22,3 kg
Man trägt diese Dispersion wie in Beispiel 2 auf einen Träger auf und behandelt sie nachher wie beschrieben in diesem Beispiel. Das erzeugte Band gibt bei seiner Verwendung nur sehr wenig Staub frei.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische Dispersionsschicht aufweisenden magnetischen Registriermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf einen Träger angeordnete, magnetische Stoffe enthaltende Schicht, deren Bindemittel ganz oder teilweise aus einem Polymerisat besteht, das hinsichtlich Isocyanatgruppen reaktionsfähige Reste enthält, mit in einem inerten Lösungsmittel gelösten Polyisocyanat behandelt wird.
CH1038562A 1961-09-20 1962-08-30 Verfahren zur Herstellung von einem eine gehärtete magnetische Dispersionsschicht aufweisenden magnetischen Registriermaterial CH415096A (de)

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