CH415214A - Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleitsteinen eines Bewegungswandlers - Google Patents

Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleitsteinen eines Bewegungswandlers

Info

Publication number
CH415214A
CH415214A CH1309464A CH1309464A CH415214A CH 415214 A CH415214 A CH 415214A CH 1309464 A CH1309464 A CH 1309464A CH 1309464 A CH1309464 A CH 1309464A CH 415214 A CH415214 A CH 415214A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sliding block
recesses
housing
sliding blocks
pressure
Prior art date
Application number
CH1309464A
Other languages
English (en)
Inventor
Charlotte Kluge
Original Assignee
Beteiligungs & Patentverw Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEB73843A external-priority patent/DE1196925B/de
Application filed by Beteiligungs & Patentverw Gmbh filed Critical Beteiligungs & Patentverw Gmbh
Publication of CH415214A publication Critical patent/CH415214A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H43/00Other fluid gearing, e.g. with oscillating input or output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleitsteinen eines     Bewegungswandlers       Bekannt ist ein Bewegungswandler zur Umwand  lung einer hin und her gehenden Bewegung in eine  drehende Bewegung und umgekehrt, bei dem ein mit  dem hin und her gehenden     Maschinenteil    zusammen  wirkender     Hubverdränger    und ein mit dem sich  drehenden Maschinenteil verbundener Rotor über  ein hydraulisches. Gestänge miteinander verbunden  sind.

   Die,     Trennwände        zwischen    den Druckkammern  des sich drehenden     Verdrängers    werden durch     Gleit-          steine    gebildet, die beim     Umlaufen    des     Verdrängers     in axialer Richtung gemäss dem Kurvenverlauf der  Druckkammern hin und her     bewegt    werden.

   Dabei  befinden sich in den Fugen zwischen den Seiten  flächen der Gleitsteine und den diese führenden       Flächen    des Gehäuses     Ausnehmungen,    die durch  Bohrungen     derart    mit der die Gleitsteine     beaufschla-          genden    Druckflüssigkeit in Verbindung stehen, dass  beim Umlauf des sich drehenden     Verdrängers    die  auf die Gleitsteine einwirkenden     Druckkräfte    an  nähernd sich gegenseitig ausgleichen.

   Hierdurch wer  den die hohen     Auflagerkräfte    vermieden, die sonst  an den Endkanten der     Gleitsteinführung    dadurch  erzeugt würden, dass der     Flüssigkeitsdruck    jeweils  auf diametral einander gegenüberliegenden     End-          flächen    des     Gleitsteines        wirkt.    Diese Kräfte würden  in einem bestimmten     Hubbereich    des     Hubverdrängers     untragbare Spitzenwerte annehmen.

   Durch die ge  nannte     Massnahme    wird daher die Reibung     des     Gleitsteines in seiner     Führung    erheblich herabgesetzt  und damit die     Betriebssicherheit    des     Bewegungs-          wandlers    erhöht.  



  Beispielsweise weist jede     Seitenfläche    des     Gleit-          steines    in der Nähe von einem Ende     Ausnehmungen     auf, in welche     Bohrungen    münden, die vom     andern.     Ende des Gleitsteines auf derselben     Seite    ausgehen.  Stattdessen ist es auch möglich, dass die Ausnehmun-    gen, die sich auf einer Seite des Gleitsteines in der  Nähe von einem seiner Enden befinden, durch je  eine Bohrung mit der gegenüberliegenden Seite des  Gleitsteines an demselben Ende verbunden sind.

    Hierbei sind die     Ausnehmungen    und die Mündun  gen der zugehörigen Bohrungen so angeordnet, dass  in dem Masse, in dem der Gleitstein an dem betref  fenden Ende nach aussen geschoben wird, eine zu  nehmende Zahl von Bohrungsmündungen aus dem  den     Gleitstein        führenden    Gehäuse heraus in den be  treffenden,     Druckflüssigkeit    enthaltenden Raum tritt,  während die zugehörigen     Ausnehmungen    innerhalb  des Gehäuses bleiben, da sie weiter von dem Ende  des.

   Gleitsteines entfernt sind als die Bohrungsmün  dungen.     Dementsprechend        wird    eine zunehmende  Zahl von     Ausnehmungen    mit der     Druckflüssigkeit     verbunden, so dass die Entlastungskraft an der be  treffenden     Führungsflächenkante    schrittweise zu  nimmt. Umgekehrt verringert sich die     Entlastungs-          kraft    schrittweise, wenn das     betreffende        Gleitstein-          ende        in    das Gehäuse eingeschoben wird.  



  Wenn der     BeWegungswandler        einen        zweizylin-          drischen        Hubverdränger    hat, wirkt entsprechend dem  periodischen     Druckwechsel'        in    den     Zylindern    die       Druckflüssigkeit    an jedem Ende des     Gleitsteines    ab  wechselnd auf die beiden     Gleitsteinseiten,

      und zwar  immer     gleichzeilig    auf zwei einander diametral ge  genüberliegende     Endflächen.    In diesen Fällen müssen  daher     Ausnehmungen    und Bohrungen der     genannten     Art an beiden Enden des     Gleitsteines    und symme  trisch auf beiden     Gleitsteinseiten    angewendet wer  den.  



  Naturgemäss können die     Ausnehmungen,        in     denen durch     Druckflüssigkeit        Entlastungskräfte    er  zeugt werden, statt in den     Seitenflächen    des     Gleit-          steines    in den     Führungsflächen    des Gehäuses ange-      ordnet werden. Der Gleitstein enthält dann so viele  von einer Seite zur andern durchgehende Bohrungen,  wie     Ausnehmungen    vorhanden sind.

   Diese Bohrun  gen verlaufen in     einer    solchen Schräganordnung, dass  in dem Masse, in dem ein Ende des Gleitsteines aus  dem Gehäuse heraustritt, schrittweise eine zu  nehmende Zahl von zugeordneten     Ausnehmungen     mit Druckflüssigkeit verbunden und die zugehörige       Führungskante    entsprechend entlastet wird.  



  In allen diesen Fällen erfolgt der Ausgleich der  von der     Druckflüssigkeit    auf die     Gleitsteine    ausge  übten Kräfte nicht vollkommen. Denn beim axialen  Verschieben eines Gleitsteines nehmen einerseits die  von der Druckflüssigkeit auf die     Gleitsteinenden    aus  geübten     Kräfte    und die entsprechenden     Verkantungs-          momente    stetig zu, wohingegen sich die Gegenkräfte  nur stufenweise ändern, da diese     Änderung    durch  Zu- oder Abschalten einzelner     Ausnehmungen    zu  bzw. von den betreffenden     Druckflüssigkeitsräumen     bewirkt wird.  



  Mit der     vorliegenden    Erfindung wird bezweckt,  eine     kontinuierliche    Anpassung der Entlastungskräfte  an die sich mit     fortschreitender    axialer Verschiebung  des     Gleitsteines    ändernden     Verkantungsmomente    zu  erreichen und so, die Belastung der     Führungsflächen     des Gehäuses und der     Seitenflächen    des Gleitsteines  auf ein Mindestmass herabzusetzen.

   Dies. wird erfin  dungsgemäss dadurch erreicht, dass jeder der zu ent  lastenden Kanten der Führungsflächen des Gehäuses  ein Paar von     Ausnehmungen        zugeordnet    ist, die im  Gehäuse bzw. im Gleitstein mit gegenseitiger über  lappung derart     angeordnet    sind, dass die gesamte  Wirkungsfläche der in den beiden     Ausnehmungen     befindlichen Druckflüssigkeit um so grösser ist, je  weiter sich der Gleitstein an der betreffenden Kante  nach aussen bewegt.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel     des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine     zweizylindrische        Brennkraftmaschine     mit zwei     Hubverdrängern    und einem Rotor in einem  Querschnitt nach der Linie     I-1    in     Fig.    2,       Fig.    2 den     Schnitt    nach der Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 die Abwicklung des Schnittes,

   der nach  einem zu dem Rotor achsgleichen Zylinder gemäss  der Linie     III-III    in     Fig.    2 gelegt ist,       Fig.    4 einen Teil dieses Schnittes mit einem der  Gleitsteine in     grösserem    Massstab,       Fig.    5 einen der     Fig.    4 entsprechenden Schnitt  bei einer andern Stellung des Rotors,       Fig.    6 einen Gleitstein in Seitenansicht,       Fig.    7 und 8 Schnitte entsprechend     Fig.    4 bzw.

    5 für eine andere     Führung    der     Bohrungen,    mittels  deren die zur Entlastung des Gleitsteines dienenden       Ausnehmungen    mit den betreffenden     Druckkammern     verbunden werden.  



  Die in den Zylindern 23, 24 der Brennkraft-,       maschine    laufenden Kolben sind durch Stangen mit  den     Hubverdrängerkolben    25, 26 verbunden, die in       Zylindern    27, 28     geführt    sind, welche an das Rotor-         gehäuse    9 angeschlossen sind. Der Rotor besteht aus  einer Büchse 3 und zwei ringförmigen Stirnscheiben  4, 5, die durch Anker 6 zusammengehalten werden.  Die Büchse 3 ist durch Bogenverzahnungen 2, 2'  mit zwei Teilen 1, 1' der     Abtriebswelle    verbunden.  Die Umfangsflächen der Büchse 3 und der Scheiben  4, 5 liegen dicht an entsprechenden zylindrischen  Laufflächen des     Rotorgehäuses    9 an.

   Die Scheiben  4, 5 haben auf ihren Innenseiten Ausfräsungen mit  - in der Abwicklung nach     Fig.    3 -     sinusförmigen     Begrenzungsflächen 7 bzw. 8, die auf dem ganzen  Umfang den gleichen Abstand in axialer Richtung  voneinander haben. In vier gleichmässig über den  Umfang verteilten Schlitzen des Gehäuses 9 sind  Gleitsteine 10 in axialer Richtung verschiebbar ge  lagert. An deren Stirnseiten sind in radialen Nuten  Dichtungsleisten 12     geführt,    die durch Federn 13  in Anlage an den     Führungsflächen    7, 8 gehalten  werden.

   Die entsprechende     Führung    der Gleitsteine  10 erfolgt mit     Hilfe    von an diesem sitzenden Zapfen  14, die in eine parallel zu den Flächen 7, 8 geführte  Nut 3' der Büchse 3 eingreifen. Hierdurch sind die       Ausfräsungen    auf jeder Seite in vier     Druckkammern     15, 17, 19, 21 bzw. 16, 18, 20, 22 unterteilt.

   Durch  Kanäle 29, die sich in dem Gehäuse 9 befinden, ist  der Zylinder 26 des einen     Hubverdrängers    mit den       Druckkammern    15, 18, 19, 22 verbunden, von denen  zwei Paare auf verschiedenen Seiten des Rotors um  90  gegeneinander versetzt angeordnet sind, während  der Zylinder 27 des andern     Hubverdrängers    durch  Kanäle 30 in dem Gehäuse 9 mit den übrigen       Druckkammern    16, 17, 20, 21 verbunden sind.  



  Wie die     Fig.    4 bis 8 zeigen, haben die beiden  Seitenflächen 31, 32 jedes Gleitsteines 10 je zwei  flache     Ausnehmungen    33, 34 bzw. 35, 36. Diese  sind derart symmetrisch zur Mitte des Gleitsteines  angeordnet, dass sie in der in     Fig.    4 dargestellten  Mittellage des Gleitsteines gleiche Abstände von  den Stirnflächen des Gehäuses 9 haben. In den  Führungsflächen 34, 38 des Gehäuses, an denen die       Seitenflächen    31, 32 des Gleitsteines anliegen, be  finden sich ebenfalls je zwei flache     Ausnehmungen     39, 40 bzw. 41, 42.

   Sie haben etwa die gleiche  Breite wie die     Ausnehmungen    33 bis 36 und sind  ebenfalls symmetrisch     zur    Mitte des Gehäuses an  geordnet, jedoch so, dass in der in     Fig.    4 dargestell  ten Mittellage des Gleitsteines ihre Abstände von  den Stirnwänden des Gehäuses 9 grösser sind als die  entsprechenden Abstände der zugeordneten     Aus-          nehmungen    33, 34, 35 bzw. 36. Demgemäss über  lappt bei der in     Fig.    4 dargestellten Mittellage des       Gleitsteines    jede     Ausnehmung    in dem Gehäuse, z. B.  39, eine in dem Gleitstein befindliche     Ausnehmung,     z. B. 33.

   Jede der in dem Gehäuse 9 befindlichen       Ausnehmungen    ist durch eine     Bohrung    mit derjeni  gen     Druckkammer    verbunden, die auf der von dieser       Ausnehmung    weiter entfernten Seite des Gehäuses 9  und auf derselben Seite des Gleitsteines wie die     Aus-          nehmung    liegt. Es sind also die     Ausnehmungen    39  und 40 durch     Bohrungen    43 bzw. 44 mit den Kam-           mern    18 bzw. 15 und die     Ausnehmungen    41 und 42  durch Bohrungen 45 bzw. 46 mit den     Kammern    16  bzw. 17 verbunden.  



  In der Mittellage nach     Fig.    4 ragen beide Enden  des Gleitsteines 10 gleich weit über die     Stirnflächen     des Gehäuses 9 vor. Es ist angenommen, dass sich     in     den Kammern 16 und 18 ein hoher Flüssigkeits  druck befindet. Die von diesem Druck herrührende  Kraft, die auf die betreffenden. Endflächen des     Gleit-          steines    wirkt, ist mit     Po    bezeichnet. Das Moment  aus diesem Kräftepaar sucht den     Gleitstein    entgegen  dem Uhrzeigersinn zu verkanten.

   Falls die erwähnte  Entlastung nicht vorgesehen wäre, würde dieses Mo  ment an den betreffenden Kanten der Führungs  flächen 37, 38 grosse     Auflagerkräfte    AD erzeugen.  Diese Kräfte werden aber nahezu aufgehoben durch  Kräfte     Eo,    die von der Druckflüssigkeit in den     Aus-          nehmungen    33, 39 bzw. 34, 40 erzeugt werden, da  diese     Aus.nehmungen    durch die, Leitungen 43, 44 mit  den Druckkammern 18 bzw. 15 verbunden sind.  



  Wenn der Gleitstein z. B. nach links in die Lage  nach     Fig.    5 verschoben wird,     vergrössert    sich die in  der Kammer 15 von dem Flüssigkeitsdruck belastete  Fläche. Die resultierende, auf diese Fläche wirkende  Kraft     P1    übt auf den Gleitstein ein Moment mit  einem grösseren Hebelarm aus als bei der Stellung  nach     Fig    4 die Kraft Po. Am rechten Ende wirkt  die in dem Druckraum 18 befindliche Druckflüssig  keit nur auf eine     vzrhältnismässig    kleine Endfläche  des Gleitsteines, und die hieraus resultierende Kraft  P., wirkt mit einem kleineren Hebelarm auf den  Gleitstein als bei der Mittellage nach     Fig.    4 die  Kraft Po.

   Entsprechend diesem     Hebelarmverhältnis     wäre die     Auflagerkraft        A2    an der rechten Kante der  Führungsfläche 38 kleiner als die     Auflagerkraft        A1     an der linken Kante der     Führungsfläche    37.

   Diesem  Umstand wird erfindungsgemäss dadurch Rechnung  getragen, dass infolge der Verschiebung des     Gleit-          steines    nach links, die beiden     Ausnehmungen    34 und  40 sich nahezu vollständig überlappen und die Aus  nehmungen 33 und 39 sich nur noch geringfügig  überlappen, so dass die gesamte Wirkungsfläche der  Druckflüssigkeit in den     Ausnehmungen    34, 40 klei  ner ist als bei der Mittellage nach     Fig.    4 und die       Gesamtwirkungsfläche    der in den     Ausnehmungen     33, 39 befindlichen Druckflüssigkeit erheblich grösser  ist als diejenige in der Mittelstellung nach     Fig.    4.

    Demgemäss ist die Entlastungskraft     El,    die in den       Ausnehmungen    33, 39 wirkt, erheblich grösser als  die in den     Ausnehmungen    34, 40 wirkende Ent  lastungskraft     E2.    Man kann durch Bemessung und  Anordnung der verschiedenen     Ausnehmungen    er  reichen, dass die: beiden Entlastungskräfte     El,        E2    die  Wirkungen der Kräfte     P1    bzw.     P2    nahezu vollständig       aufheben,    so dass die     Auflagerkräfte        A1,        A2    fast ver  schwinden.

   Dabei hat man es in der Hand, die Ge  staltung so zu wählen, dass dieser nahezu vollkom  mene Ausgleich bei allen vorkommenden     Stellungen     des Gleitsteines erzielt wird.    Die     Ausnehmungen    35, 41 und 36, 42 beein  flussen bei den beschriebenen Betriebszuständen die  Kräfteverhältnisse kaum, da die mit ihnen in Ver  bindung stehenden Kammern 17, 16 nicht unter  Druck stehen.

   Wenn aber gemäss dem periodischen  Druckwechsel in den Zylindern 26, 27 des     Hub-          verdrängers    die Kammern 17, 16 Flüssigkeit unter  hohem Druck enthalten, während in den Kammern  15, 18 nur ein geringer     Flüssigkeitsdruck    herrscht,       erfüllen    die Kammern 35, 41 und 36, 42 die gleiche  Aufgabe wie bei den vorher beschriebenen Betriebs  zuständen die Kammern 33, 39 und 34, 40.  



  Auf jeden Fall     wird    durch die beschriebene An  ordnung der     Ausnehmungen    erreicht, dass unter Be  rücksichtigung aller     Einflüsse    bei allen     Gleitstein-          einstellungen,    die von aussen her am Gleitstein wir  kenden     Verkantungsmomente    durch die von den be  treffenden     Ausnehmungen    her wirkenden Gegen  momente nahezu vollständig aufgehoben werden, so  dass sich der Gleitstein fast reibungsfrei bewegt.  



  Bei der     Gestaltung    nach der Erfindung ist auch  zu berücksichtigen, dass die Flüssigkeit in den Kam  mern von     jeweils    hohem Druck, z. B. 15 und 18,  auch auf die Stirnseite des Gleitsteines wirkt, und  zwar     jeweils    auf zwei einander diagonal gegenüber  liegende Hälften der Stirnflächen.

   Die resultierenden       Kräfte    sind in     Fig.    4 und 5 mit     S        bezeichnet.    Sie  wirken zwar den     Verkantungsmomenten    aus den       Kräften    Po bzw.     P1,        P2    entgegen, doch ergeben sie  wegen der geringen Breite des     Gleitsteines    und dem  entsprechend geringen     Hebelarm    nur ein     verhältnis-          mässig    geringes Moment, das bei der vorstehenden,       grundsätzlichen        Betrachtung    vernachlässigt werden  konnte.  



  Die Bohrungen, welche die Paare von Aus  nehmungen in dem     Gleitstein    10 und in dem Ge  häuse 9 mit den betreffenden Druckkammern ver  binden, können auch anders geführt sein, als es die       Fig.    4 und 5 zeigen. So ist nach     Fig.    7 und 8 z. B.  jede der vier in dem     Gleitstein        befindlichen        Aus-          nehmungen    33, 34, 35, 36 durch eine in dem       Gleitstein    10 befindliche Bohrung 47, 48, 49 bzw.

    50 jeweils mit derjenigen Druckkammer 15, 18, 17  bzw. 16 verbunden, die sich auf der der betreffenden       Ausnehmung    näher     liegenden    Seite des Gehäuses. 9  und auf der der betreffenden     Ausnehmung    gegen  überliegenden Seite des Gleitsteines befindet. Da in  den     einander    diagonal gegenüberliegenden. Druck  kammern, z. B. 15 und 18, jeweils immer die glei  chen Drücke herrschen, wird mit dieser Führung  der Bohrungen das gleiche Ergebnis erzielt wie mit  der nach     Fig.    4 und 5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleit- steinen eines Bewegungswandlers, mittels dessen eine hin und her gehende Bewegung in eine drehende Bewegung umgewandelt wird, mit Ausnehmungen, die sich in den Fugen zwischen den Seitenflächen der Gleitsteine und den Führungsflächen des Ge- häuses befinden und die durch Bohrungen mit der die Gleitsteine beaufschlagenden Druckflüssigkeit verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass jeder der zu entlastenden Kanten der Führungsflächen (37, 38) des Gehäuses (9) ein Paar von Ausnehmun- gen (33, 39) zugeordnet ist, die im Gehäuse (9) bzw.
    im Gleitstein (1Q) mit gegenseitiger überlappung derart angeordnet sind, dass die gesamte Wirkungs- fläche der in den beiden Ausnehmungen befindlichen Druckflüssigkeit um so grösser ist, je weiter sich der Gleitstein an der betreffenden Kante nach aussen bewegt.
CH1309464A 1963-10-11 1964-10-08 Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleitsteinen eines Bewegungswandlers CH415214A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB73843A DE1196925B (de) 1961-12-23 1963-10-11 Einrichtung zur Entlastung der Fuehrung der in axialer Richtung verschiebbaren Gleitsteine in dem Rotationsverdraenger eines Bewegungs-wandlers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH415214A true CH415214A (de) 1966-06-15

Family

ID=6978013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1309464A CH415214A (de) 1963-10-11 1964-10-08 Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleitsteinen eines Bewegungswandlers

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3205663A (de)
BE (1) BE654169A (de)
CH (1) CH415214A (de)
DK (1) DK109363C (de)
GB (1) GB1076523A (de)
NL (1) NL6411789A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3374943A (en) * 1966-08-15 1968-03-26 Kenneth G Cervenka Rotary gas compressor
US3536929A (en) * 1967-12-28 1970-10-27 Fred Parker Power generating system
US3819309A (en) * 1972-10-11 1974-06-25 Gen Motors Corp Means for altering the effective displacement of an axial vane compressor
JPS56500265A (de) 1979-03-13 1981-03-05
US4573892A (en) * 1983-08-25 1986-03-04 Gordon Rosenmeier Rotary fluid device with axially sliding vanes

Also Published As

Publication number Publication date
BE654169A (fr) 1965-02-01
DK109363C (da) 1968-04-16
GB1076523A (en) 1967-07-19
NL6411789A (nl) 1965-04-12
US3205663A (en) 1965-09-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1575576C3 (de) Steuerdrossel für die Zufuhr von Druckflüssigkeit
DE2552256C3 (de) Hydrostatische Axialkolbenmaschine
DE2256072C3 (de) Anordnung zur Begrenzung der Reaktionskraft bei hydraulischen Servolenkeinrichtungen
DE1806149C3 (de) Druckfeldanordnung für hydraulische Zahnradpumpen oder -motoren
DE1703347A1 (de) Hydrostatische Axialkolbenmaschine
CH415214A (de) Einrichtung zur Entlastung der Führung von Gleitsteinen eines Bewegungswandlers
DE10044784A1 (de) Verstellvorrichtung für eine Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise
DE968539C (de) Axialkolbenpumpe oder -motor
DE3208657C2 (de) Berührungslose Dichtanordnung für die Endflächen einer Rotationsmaschine
DE1905787A1 (de) Waermekraftmaschine mit hydrostatischer Kraftuebertragung
DE2248486C2 (de) Hydraulischer Steuerschieber
DE1503306A1 (de) Rotationsverdraenger
DE2357161C2 (de) Radialkolbenmaschine für hohe Arbeitsdrücke
DE3222577A1 (de) Doppelexzenter-antrieb fuer oszillierende verdraengerpumpen
DD213978A5 (de) Hydrostatische steuereinrichtung, insbesondere lenkeinrichtung
DE4413216A1 (de) Hydraulisches Wegeventil
DE2606172A1 (de) Rotationskolbenmaschine fuer fluessigkeiten
DE1196925B (de) Einrichtung zur Entlastung der Fuehrung der in axialer Richtung verschiebbaren Gleitsteine in dem Rotationsverdraenger eines Bewegungs-wandlers
DE2254751C3 (de)
DE2857567C2 (de) Mehrhubiger hydraulischer Axialkolbenmotor
DE1576142B2 (de) Hydraulisch oder pneumatisch betaetigter drehantrieb
DE2248312C3 (de) Hydrostatische Radialkolbenmaschine
DE102020203445A1 (de) Axialkolbenmaschine mit gesteuerter Zylinderanpressung und Steuerdruckübergabe an der Steuerfläche
DE2456878B2 (de) Doppeltwirkender druckmittelbetätigter Stellzylinder mit einer längs- und drehbeweglichen Kolbenstange
DE1838949U (de) Druckfluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer hydrostatische kraftuebertragungen.